Master Thesis
Wissenschaftliche Abschlussarbeit zu einem aktuellen Forschungsthema der Materialwissenschaften mit experimentellen und/oder theoretischen Arbeiten, Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse.
Der Masterstudiengang Soft Matter and Materials an der TU Darmstadt richtet sich an Studierende mit naturwissenschaftlich-technischem Vorwissen, die sich auf die Erforschung weicher Materialien spezialisieren möchten – etwa Polymere, Gele, Flüssigkristalle oder kolloidale Systeme. Der Studiengang verbindet physikalische, chemische und materialwissenschaftliche Perspektiven und ist stark forschungsorientiert angelegt.
Am Studienort Darmstadt profitierst du von der engen Verzahnung mit der dortigen Materialwissenschaft, die als eine der forschungsstärksten Fachrichtungen der TU Darmstadt gilt. Die Vollzeit-Struktur mit ausgeprägtem Laboranteil bereitet dich systematisch auf eigenständige Forschungsarbeit vor.
Da das Studium zulassungsfrei ist, steht der Fokus klar auf inhaltlicher Vertiefung statt auf einem kompetitiven Auswahlverfahren – die fachliche Auseinandersetzung mit weicher Materie beginnt entsprechend direkt und praxisnah.
56 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Wissenschaftliche Abschlussarbeit zu einem aktuellen Forschungsthema der Materialwissenschaften mit experimentellen und/oder theoretischen Arbeiten, Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse.
Praktisches Laborpraktikum zur Vermittlung fortgeschrittener Techniken in Materialsynthese, Modellierung und Charakterisierung mit modernen Geräten.
Vertiefung des Praktikums aus Research Lab I mit erweiterten experimentellen Techniken und self-reliant durchgeführten Experimenten.
Fortgeschrittenes Laborpraktikum mit eigenständiger Planung und Durchführung wissenschaftlicher Projekte in Forschungsgruppen.
Wahlmodul zu elektrochemischen Anwendungen in Energietechnik und Gerätetechnologie.
Wahlmodul zur Behandlung von Polymeren und deren Materialeigenschaften.
Wahlmodul zu numerischen Simulationsmethoden für materialwissenschaftliche Probleme.
Wahlmodul zur Anwendung von Machine Learning Techniken in der Materialwissenschaft.
Wahlmodul zu Rastersondenmikroskopie-Techniken in der Materialwissenschaft.
Wahlmodul zu computergestützten Methoden in der Materialwissenschaft.
Wahlmodul zur praktischen Einführung in Dichtefunktionaltheorie.
Wahlmodul zu mechanischen Eigenschaften und Verhalten von Metallen.
Wahlmodul zu fortgeschrittenen optischen Mikroskopie-Techniken.
Wahlmodul zu Soft Matter und Grenzflächenphänomenen.
Wahlmodul zu Fluororganic-Chemie mit Anwendungen in Funktionsmaterialien.
Wahlmodul zu organischen Funktionsmaterialien und deren Anwendungen.
Wahlmodul zu Charakterisierungsmethoden mit Neutronen und Synchrotronstrahlung.
Wahlmodul zu Grundlagen der Elektrochemie in Energieanwendungen.
Wahlmodul zu elektrochemischen Geräten und Technologien.
Wahlmodul zu Grundlagen und Technologie von Solarzellen.
Wahlmodul zu Graphen und Kohlenstoff-Nanoröhren von Grundlagen bis Anwendungen.
Wahlmodul zu Hysterese-Phänomenen in magnetischen Materialien.
Wahlmodul zu In-situ Transmissionselektronenmikroskopie.
Wahlmodul zu Magnetismus und magnetischen Materialien.
Wahlmodul zu Materialwissenschaft von Dünnschichten.
Wahlmodul zu mathematischen Methoden in der Materialwissenschaft.
Wahlmodul zu Phasenübergängen in Materialien.
Wahlmodul zur Polymerverarbeitung.
Wahlmodul zu Quantenmaterialien mit theoretischen und numerischen Aspekten.
Wahlmodul zu Halbleitergrenzflächen.
Wahlmodul zur Spintronik.
Wahlmodul zu Thermodynamik und Kinetik von Defekten.
Wahlmodul zu Grundlagen und Techniken der modernen Oberflächenforschung.
Wahlseminar zu aktuellen Forschungsthemen der Materialwissenschaft.
Wahlmodul zur Gestaltung von Mikrostrukturen.
Wahlmodul zu aktuellen Themen der Physikalischen Metallurgie.
Wahlmodul zu zirkulären Materialien und Recycling.
Wahlmodul zu Versetzungen in Keramiken.
Wahlmodul zur Elektronenstruktur von Materialien.
Wahlmodul zu Focused Ion Beam Mikroskopie.
Wahlmodul zur Materialchemie.
Wahlmodul zu Materialforschung mit Ionenstrahlen.
Wahlmodul zur Materialwissenschaft in erneuerbaren Energiesystemen.
Wahlmodul zu mechanischen Eigenschaften von Keramikmaterialien.
Wahlmodul zu porösen Keramiken für energiebezogene Anwendungen.
Wahlmodul zur Rietveld-Analyse von Pulverdiffraktionsdaten.
Wahlmodul zur Raster-Transmissionselektronenmikroskopie.
Wahlmodul zu intelligenter Gestaltung und Verarbeitung von Materialien der nächsten Generation.
Vorlesung zu funktionalen Materialien und ihren Anwendungen in Bereichen wie Elektronenleitfähigkeit, Halbleiter, Thermoelektrizität, Magnetismus und Supraleiter.
Behandlung von Oberflächenthermodynamik, -struktur, -reaktionskinetik, inneren Oberflächen und Grenzflächen mit Anwendungen in Katalyse und Korrosion.
Quantenmechanische Grundlagen für Materialwissenschaften einschließlich Elektronenstruktur, Bandstruktur und Ladungstransport in Festkörpern.
Grundlagen der Mikromechanik in Elastizitäts- und Plastizitätstheorie, Defektmechanik, Kristallplastizität und Homogenisierung.
Fundamentale Konzepte der Materialphysik einschließlich kristalliner Strukturen, Gitterschwingungen, Elektronentransport und magnetischen Eigenschaften.
Einführung in aktuelle Herausforderungen der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft von Materialien, einschließlich grüner Chemie und Recycling.
Grundkonzepte der Nichtgleichgewichtsthermodynamik, Kontinuumsmechanik und statistischen Mechanik mit Anwendungen auf Materialwissenschaftsprobleme.
Überblick über strukturelle und elementare Analysemethoden wie Röntgendiffraktion, Spektroskopie und kernanalytische Verfahren mit praktischen Anwendungen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Soft Matter and Materials an der TU Darmstadt widmet sich Materialien, deren Verhalten zwischen klassischer Festkörperphysik und Flüssigkeitsphysik liegt – ein Forschungsfeld mit wachsender Bedeutung für Materialdesign, Nanotechnologie und Biophysik.
Der Studiengang ist konsequent forschungsorientiert aufgebaut und setzt auf eine enge Verbindung von Theorie und experimenteller Laborarbeit direkt am Standort Darmstadt.
Neben physikalischen und materialwissenschaftlichen Grundlagen zu weicher Materie bilden praktische Forschungsphasen das Rückgrat des Studiums. In Research Lab I und Research Lab II arbeitest du an konkreten Fragestellungen, sammelst Labor- und Methodenkompetenz und näherst dich schrittweise eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit.
Den Abschluss bildet die Master Thesis, in der du eine eigene Forschungsfrage im Bereich weicher Materie selbstständig bearbeitest – meist eingebettet in laufende Forschungsprojekte der TU Darmstadt.
Der Studiengang eignet sich für alle, die Physik, Chemie oder Materialwissenschaft mit Neugier auf komplexe, oft nicht-lineare Materialsysteme verbinden möchten. Geduld für experimentelle Laborarbeit und Interesse an interdisziplinärem Denken sind hilfreich.
Wer lieber rein anwendungsorientiert arbeiten möchte, findet in stärker ingenieurwissenschaftlich ausgerichteten Studiengängen eventuell die passendere Umgebung.
Absolvent:innen von Soft Matter and Materials finden Einstiegsmöglichkeiten in Forschung und Entwicklung, etwa in der Materialentwicklung, Polymerindustrie, Pharma- und Kosmetikbranche oder in akademischen Forschungseinrichtungen.
Die Kombination aus physikalischem Grundlagenwissen und praktischer Laborerfahrung öffnet Türen sowohl in industrienahe F&E-Abteilungen als auch in die weiterführende wissenschaftliche Laufbahn.
Die TU Darmstadt bietet als forschungsstarke technische Universität ein Umfeld, in dem Materialforschung eng mit angrenzenden Disziplinen wie Physik, Chemie und Ingenieurwissenschaften vernetzt ist.
Das Vollzeitformat mit intensiven Laborphasen setzt kontinuierliche Präsenz und aktive Mitarbeit voraus – ideal für alle, die praxisnah und forschungsorientiert lernen wollen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master eröffnet Wege sowohl in die angewandte Materialforschung der Industrie als auch in die akademische Wissenschaft.
Branchenweite Marktorientierung für Soft Matter and Materials-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Rolle von Fachkräften für weiche Materie verändert sich durch neue Analyse- und Simulationswerkzeuge spürbar.
Auch in der Materialforschung übernehmen KI-Systeme zunehmend Routineaufgaben, während konzeptionelle Arbeit beim Menschen bleibt.
Die Fähigkeit zu eigenständiger experimenteller Arbeit wird gezielt in Research Lab I und Research Lab II aufgebaut, bevor sie in der Master Thesis zusammenläuft.
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Kurzprofil der Technische Universität Darmstadt – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer wenig Freude an intensiver Laborarbeit und physikalisch-mathematischer Auseinandersetzung mit komplexen Materialsystemen hat, sollte die inhaltliche Ausrichtung vor der Einschreibung genau prüfen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, setzt aber ein passendes fachliches Vorwissen aus Physik, Chemie oder Materialwissenschaft voraus.
Sehr praxisnah: Mit Research Lab I und Research Lab II sind zwei umfangreiche Laborphasen fest im Studienverlauf verankert, bevor die Master Thesis folgt.
Absolvent:innen arbeiten häufig in der Materialentwicklung, in Forschung und Entwicklung der Industrie oder setzen ihre wissenschaftliche Laufbahn mit einer Promotion fort.
Die TU Darmstadt verfügt über eine forschungsstarke Materialwissenschaft, die eng mit Physik und Chemie vernetzt ist – ein ideales Umfeld für die Erforschung weicher Materie.
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