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Technische Universität Bergakademie Freiberg · Master

Computational Materials Science Master of Science an der Technische Universität Bergakademie Freiberg

Der Masterstudiengang Computational Materials Science an der TU Bergakademie Freiberg verbindet Werkstoffwissenschaft mit Simulation und Datenanalyse für die Materialentwicklung von morgen.
M.Sc.
Master of Science
120
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Freiberg
Studienort
🤝 Jobgarantie: Job in 6 Monaten nach dem Abschluss – oder wir zahlen dein Coaching.Mehr erfahren →

Über den Studiengang

Wer Materialien nicht nur im Labor, sondern zunehmend am Computer entwickeln will, findet an der TU Bergakademie Freiberg mit Computational Materials Science ein konsekutives Masterprogramm, das rechnergestützte Methoden mit klassischer Werkstofftechnik zusammenbringt. Freiberg ist als Standort für Werkstoff- und Geowissenschaften bekannt und bietet damit ein Umfeld, in dem theoretische Modellierung direkt auf industrielle Anwendungsfragen trifft.

Der Studiengang ist zulassungsfrei und in Vollzeit organisiert, sodass er sich gut in einen durchgehenden Studienverlauf nach einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss integrieren lässt. Im Zentrum stehen Simulationsverfahren, mechanisches Werkstoffverhalten und metallurgische Prozesse, die gemeinsam ein Bild davon zeichnen, wie Materialien vom Herstellungsprozess bis zur Belastungsgrenze verstanden und vorhergesagt werden können.

Curriculum & Module

32 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

32 Module
Weitere Module30 ECTS

Master Thesis (Technology and Application of Inorganic Engineering Materials)

Masterthesis zur Anwendung der erworbenen Kenntnisse auf ein Forschungsprojekt mit anschließendem Kolloquium.

Weitere Module

Mechanics of Materials

Weitere Module

Melting Technology in Foundries

Weitere Module

Operations Management

Weitere Module

Plant Economics and Technology

Weitere Module

Practical Aspects of Thermodynamic Analysis

Weitere Module

Practical Course Metallurgy

Weitere Module

Recycling – Secondary Raw Materials

Weitere Module

Research Seminar and Journal Club (Technology and Application of Inorganic Engineering)

Weitere Module

Resource Management

Weitere Module

Simulation of Sustainable Metallurgical Process

Weitere Module

Special Steel Technology

Weitere Module

Steel Application

Weitere Module

Supply Chain Management

Weitere Module

Technology of Iron and Steel

Weitere Module

Thermochemical Modelling

Weitere Module

Thermodynamics and Heat Transfer

Weitere Module

Thermodynamics of Materials without Lab Course

Weitere Module

Training in Fluid Dynamics

Weitere Module

Training in Particle Technology

1. Semester7 ECTS

Ceramic Engineering and Refractory Ceramics

Studierenden erwerben Kenntnisse über Herstellung, Struktur und Eigenschaften von Feinkeramiken und feuerfesten Materialien, einschließlich Verarbeitung, Prüfung und Anwendungen in verschiedenen Industrien.

1. Semester5 ECTS

Conception of Process Equipment

Vermittlung ganzheitlicher Engineeringprinzipien zur Verknüpfung von Verfahrenstechnik und Mechanischem Maschinenbau, mit Fokus auf Designstrategien und Materialgesetze von Suspensionen und Pulvern.

1. Semester4 ECTS

Deutsch A1/ 1. Semester

Vermittlung von Grundlagen in Phonetik, Orthographie, Grammatik und Lexik sowie Grundfertigkeiten im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben auf Allgemeinsprachniveau mit landeskundlichen Kenntnissen.

1. Semester10 ECTS

Experimental Assignment (Ceramic and Steel Technology)

Plannung, Durchführung und Evaluierung von Experimenten im Bereich Keramik- und Stahltechnik mit schriftlicher Zusammenfassung und Präsentation der Ergebnisse.

1. Semester4 ECTS

Fundamentals of Ferrous Materials

Vermittlung von Wissen über Standardbezeichnung von Stählen, Gefügezustände, Phasendiagramme und Wärmebehandlung zur Gefügegestaltung.

1. Semester6 ECTS

International Law of Resources, Environment and Trade

Einführung in Grundbegriffe des internationalen Rechts mit Fokus auf Umweltrecht, Ressourcenrecht und Handelsrecht sowie deren gegenseitige Beziehungen.

1. Semester4 ECTS

Introduction to Sensors and Actuators

Behandlung physikalischer, chemischer und biologischer Sensoren und Aktuatoren mit Schwerpunkt auf die Beziehung zwischen Materialparametern und Geräteeigenschaften.

1. Semester5 ECTS

Laboratory Ceramic Courses

Praktische Experimente zur Anwendung keramischer Materialien in Bereichen wie Rohstoffprüfung, Formgebung, Sintern und Hochtemperatureigenschaften.

2. Semester4 ECTS

Deutsch A1/ 2. Semester

Fortsetzung der Grundlagen in Phonetik, Orthographie, Grammatik und Lexik mit praktischen Anwendungen in Alltagssituationen, Berufsalltag und erweiterte grammatikalische Strukturen.

2. Semester5 ECTS

Fundamentals of Metal Forming

Vermittlung von Grundlagen der plastischen Verformung, Fließspannungsverhalten und Berechnungsmethoden für Umformkräfte und -arbeit in verschiedenen Umformprozessen.

2. Semester6 ECTS

Material Flow Analysis and Life Cycle Assessment

Analyse von Material- und Energieflüssen sowie Durchführung von Lebenszyklusanalysen mit Anwendung standardisierter Methoden und Datenbanken.

2. Semester7 ECTS

Materials Science and Mechanical Properties of Metals

Vermittlung von Grundkonzepten der Werkstoffwissenschaft und Struktur-Eigenschafts-Beziehungen metalischer Werkstoffe mit Fokus auf plastische Verformung und Bruchverhalten.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Computational Materials Science an der TU Bergakademie Freiberg richtet sich an Studierende, die Werkstoffe nicht nur experimentell, sondern vor allem simulativ und rechnergestützt untersuchen wollen. Die Verbindung aus Materialwissenschaft, Mechanik und numerischer Modellierung macht den Studiengang zu einer Schnittstelle zwischen klassischer Ingenieurwissenschaft und computerbasierter Forschung.

Da die Hochschule traditionell stark in Metallurgie, Bergbau und Werkstofftechnik verwurzelt ist, profitieren Studierende von einem Umfeld, in dem Simulation nicht abstrakt bleibt, sondern unmittelbar mit realen industriellen Prozessen verknüpft wird.

Studieninhalte

Zu den typischen Modulen zählen Mechanics of Materials, in dem mechanisches Verhalten von Werkstoffen unter Belastung analysiert wird, sowie Melting Technology in Foundries, das metallurgische Schmelzprozesse und deren simulative Abbildung behandelt. Die Master Thesis wird im Bereich Technology and Application of Inorganic Engineering Materials verfasst und bündelt die im Studium erworbenen Kompetenzen in einem eigenständigen Forschungsprojekt.

Diese Kombination aus mechanischer Grundlagenbildung, prozesstechnischem Wissen und computergestützter Modellierung bereitet darauf vor, komplexe Materialfragen strukturiert und methodisch anzugehen.

Für wen passt das?

Der Studiengang eignet sich für Studierende mit einem ersten Abschluss in Werkstoffwissenschaft, Materialtechnik oder verwandten ingenieurwissenschaftlichen Fächern, die Interesse an Simulation, Modellierung und rechnergestützter Analyse mitbringen. Wer lieber ausschließlich experimentell arbeitet, sollte prüfen, ob der stark computerorientierte Zuschnitt zu den eigenen Interessen passt.

Auch für Personen, die metallurgische oder gießereitechnische Prozesse mit modernen Simulationswerkzeugen verbinden möchten, bietet der Studiengang einen passenden Rahmen.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolvent:innen von Computational Materials Science finden Anknüpfungspunkte in der Werkstoffentwicklung, in Gießereien, in der Metallverarbeitung sowie in Forschungseinrichtungen, die simulationsbasierte Materialentwicklung vorantreiben. Die Kombination aus Simulationskompetenz und werkstofftechnischem Prozesswissen ist in Industrien gefragt, die Materialauswahl und -verhalten zunehmend digital vorhersagen wollen.

Der zulassungsfreie Zugang senkt die Eintrittshürde, verlangt aber ein hohes Maß an Eigenmotivation, um die anspruchsvollen, computerorientierten Studieninhalte souverän zu bewältigen.

Hochschule & Format

Die TU Bergakademie Freiberg ist eine spezialisierte technische Universität mit langer Tradition in Bergbau, Metallurgie und Werkstoffwissenschaft, die dem Studiengang ein praxisnahes und fachlich fokussiertes Umfeld gibt. Das Vollzeitformat in Präsenz ermöglicht einen engen Austausch mit Lehrenden und Zugang zu spezialisierten Laboren und Simulationsressourcen am Standort Freiberg.

Diese Nähe zwischen Forschung, Industriepartnern und Lehre ist ein Kennzeichen der Hochschule und prägt auch den Studienalltag in diesem Masterprogramm.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiComputational Materials Science ist an der Technische Universität Bergakademie Freiberg in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

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Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.
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Alle Bedingungen findest du in den Teilnahmebedingungen.
Ohne Zusatzkosten Automatisch dabei. Mit deiner Einschreibung über StudySmarter ist die Jobgarantie inklusive – du musst nichts extra buchen. Infomaterial anfordern

Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Studiengang öffnet Wege in Bereiche, in denen Materialentwicklung zunehmend durch Simulation und Datenanalyse unterstützt wird.

  1. Einstieg als Simulationsingenieur:in WerkstoffeModellierung einfacher Materialeigenschaften und Unterstützung bei Simulationsprojekten in Entwicklung oder Gießerei · 0 bis 3 Jahre
  2. Fachliche Vertiefung in Prozess- und MaterialsimulationEigenständige Bearbeitung komplexer Simulationsmodelle für Werkstoffverhalten und Fertigungsprozesse · 3 bis 6 Jahre
  3. Projektverantwortung in Forschung oder IndustrieLeitung von Simulationsprojekten und Schnittstelle zwischen Materialentwicklung und Produktionsprozessen · 6 bis 10 Jahre
  4. Leitung von Entwicklungs- oder ForschungsteamsStrategische Verantwortung für computergestützte Materialentwicklung in Unternehmen oder Forschungseinrichtungen · 10 bis 15 Jahre

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Computational Materials Science-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Die Rolle von Computational Materials Science-Fachkräften verändert sich mit dem wachsenden Einsatz von KI-gestützten Simulationswerkzeugen in der Materialentwicklung.

Wie KI den Beruf verändert

In diesem Berufsfeld übernehmen automatisierte Systeme zunehmend rechenintensive Teilaufgaben, während anspruchsvolle Entscheidungen weiterhin menschliche Expertise erfordern.

KI nimmt dir ab

  • Automatisierte Simulationsläufe zur Vorhersage von Materialeigenschaften
  • Datengetriebene Vorauswahl vielversprechender Werkstoffkombinationen
  • Standardisierte Auswertung großer Simulationsdatensätze
  • Automatisierte Qualitätsprüfung bei metallurgischen Prozessdaten

Menschlich gefragter denn je

  • Interpretation von Simulationsergebnissen im industriellen Kontext
  • Entwicklung neuer Modellierungsansätze für komplexe Materialsysteme
  • Abstimmung zwischen Materialentwicklung und Produktionsanforderungen
  • Kritische Bewertung von Modellgrenzen und Datenqualität

Kompetenzen in Simulation und Prozessverständnis werden direkt in Modulen wie Mechanics of Materials und Melting Technology in Foundries aufgebaut.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Freiberg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.

Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Technische Universität Bergakademie Freiberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Staatliche HochschulePräsenzstudiumFreiberg
4,0 ★StudySmarter-Score
93 % Weiterempfehlung
4,3 Kursqualität3,8 Online-Lernen4,1 Lehrende
Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Enge Verzahnung von Simulation und realer Werkstofftechnik
  • Fachlich fokussiertes Umfeld an einer spezialisierten technischen Universität
  • Zulassungsfreier Zugang erleichtert den Studienstart

Worauf du achten solltest

Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte ein starkes Interesse an rechnergestützten Methoden mitbringen, da der Studiengang deutlich simulationslastig ausgerichtet ist und rein experimentelles Arbeiten in den Hintergrund tritt.

Passt Computational Materials Science zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Interesse an Simulation und computergestützter Materialmodellierung
  • Erster Abschluss in Werkstoffwissenschaft, Materialtechnik oder verwandtem Bereich
  • Bereitschaft, mechanisches und metallurgisches Grundlagenwissen mit digitalen Methoden zu verbinden
  • Freude an eigenständiger, forschungsnaher Projektarbeit

Häufige Fragen

Ist der Studiengang Computational Materials Science an der TU Bergakademie Freiberg zulassungsbeschränkt?

Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine NC-Hürde beim Zugang besteht.

Welche Vorkenntnisse sollte ich für den Master mitbringen?

Sinnvoll sind Grundlagen aus Werkstoffwissenschaft oder Materialtechnik sowie Interesse an Mechanik, metallurgischen Prozessen und computergestützter Modellierung.

Welche Module sind besonders prägend für den Studiengang?

Module wie Mechanics of Materials und Melting Technology in Foundries sowie die Master Thesis im Bereich anorganischer Ingenieurwerkstoffe prägen den fachlichen Schwerpunkt deutlich.

Wie ist das Studium organisiert?

Der Studiengang wird in Vollzeit und in Präsenz am Standort Freiberg angeboten, eingebettet in das werkstoffwissenschaftliche Profil der TU Bergakademie Freiberg.

Kostenlos & unverbindlich

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