Das Auswahlverfahren
Zulassung unbeschränkt.
Wer Wissenschaft nicht nur betreiben, sondern in ihrer historischen Entwicklung verstehen will, findet im Studiengang Geschichte der Naturwissenschaft und Technik an der Universität Stuttgart ein ungewöhnlich technik-nahes Geschichtsstudium.
Der Bachelorstudiengang Geschichte der Naturwissenschaft und Technik an der Universität Stuttgart verbindet geschichtswissenschaftliches Arbeiten mit einem Blick auf technische und naturwissenschaftliche Entwicklungen. Das ist an einer technisch geprägten Universität kein Zufall: Stuttgart bringt Geistes- und Ingenieurwissenschaften unter einem Dach zusammen und ermöglicht so einen Zugang zur Wissenschaftsgeschichte, der an rein geisteswissenschaftlichen Fakultäten kaum in dieser Form möglich wäre.
Statt klassischer Epochengeschichte stehen Fragen im Zentrum, wie sich Forschung, Technik und Innovation historisch entwickelt haben, welche gesellschaftlichen Kräfte dabei wirkten und wie wissenschaftliche Erkenntnis überhaupt entsteht und vermittelt wird. Das Studium ist zulassungsfrei und in Vollzeit organisiert, richtet sich also an Studierende, die sich mit voller Aufmerksamkeit auf ein inhaltlich anspruchsvolles, aber gut zugängliches Fach einlassen wollen.
Der Studienort Stuttgart mit seiner Dichte an Technik- und Industrieunternehmen liefert dabei ein reales Umfeld, an dem sich historische Fragestellungen zu Technikentwicklung unmittelbar spiegeln lassen.
Im Zentrum steht die historische Analyse von Forschungsprozessen: Wie entstehen wissenschaftliche Diskurse, wie verändern sich Denkweisen über Zeit, und wie lassen sich technische Innovationen im gesellschaftlichen Kontext einordnen.
Dazu kommen forschungspraktische Fähigkeiten, etwa die Analyse von Forschungsdiskursen sowie Management- und Präsentationsmethoden für Forschungsprojekte, mit denen Studierende lernen, eigene Projekte zu strukturieren und Ergebnisse überzeugend zu präsentieren. Die Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaft bilden das methodische Rückgrat, mit dem historische Quellen eingeordnet und interpretiert werden.
Geeignet ist das Studium für alle, die sich für Wissenschaft und Technik interessieren, aber lieber ihre Entstehung und Wirkung reflektieren als selbst im Labor zu forschen. Neugier auf historische Zusammenhänge und Freude am Schreiben und Argumentieren sind wichtiger als mathematische Vorkenntnisse.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht er grundsätzlich allen offen, die sich für diese Kombination aus Geschichte, Wissenschaft und Technik begeistern können.
Absolventinnen und Absolventen finden sich häufig in Bereichen wieder, in denen historisches Wissen über Wissenschaft und Technik gefragt ist, etwa in Wissenschaftskommunikation, Archiven, Museen oder in Redaktionen mit technischem Schwerpunkt.
Auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Interesse an eigener Unternehmens- oder Technikgeschichte bieten Einstiegsmöglichkeiten, besonders im technikaffinen Umfeld von Stuttgart.
Die Universität Stuttgart ist vor allem für ihre Ingenieur- und Naturwissenschaften bekannt, was dem Studiengang eine besondere Prägung gibt: Wissenschaftsgeschichte wird hier nicht losgelöst, sondern in direkter Nähe zu den Fächern studiert, deren Geschichte erforscht wird.
Das Vollzeitstudium in Präsenzform ermöglicht direkten Austausch mit Lehrenden und Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie Zugang zu den Ressourcen einer forschungsstarken technischen Universität.
Zulassung unbeschränkt.
Zulassung unbeschränkt
Praktikum erforderlich 4 Wochen während des Studiums (als Hauptfach); Praktikum nicht erforderlich (als Nebenfach)
Gib deine Abiturnote ein und sieh mit echten NC-Daten, wie gut dieser und ähnliche Studiengänge zu dir passen.
Frist und Unterlagen zuerst – alles Weitere folgt Schritt für Schritt.
Bewerbungsfrist: 15. September für Wintersemester
Die Termine gelten für das laufende Bewerbungsverfahren.
Die Details stehen unter Zulassung auf dieser Seite.
Der Studiengang ist zulassungsfrei: Wer die Voraussetzungen erfüllt und fristgerecht einreicht, bekommt den Platz.
Semesterbeitrag bei der Einschreibung: 184,00 €
Abschluss, Studienform und die Frist oben festhalten.
Hochschulzugangsberechtigung, Lebenslauf und was die Hochschule zusätzlich verlangt, steht unter Zulassung auf dieser Seite.
Direkt über das Bewerbungsportal der Uni Stuttgart, vor der Frist.
Bei zulassungsfreien Studiengängen folgt die Zusage nach Formalprüfung; bei NC-Verfahren nach dem Vergabelauf.
Mit der Einschreibung wird der Semesterbeitrag 184,00 € fällig; danach kommt der Studierendenausweis.
Die Hochschule ist der kleinere Posten. Miete, Essen und Mobilität entscheiden über dein Budget; die 11.904 € im Jahr sind der Ansatz des Bundes für ein Studienjahr.
Vier Quellen, eine Reihenfolge: erst Geld, das du nicht zurückzahlst, dann selbst verdientes, der Kredit zuletzt.
Zur Hälfte Zuschuss, zur Hälfte zinsloses Darlehen – günstiger wird Studienfinanzierung nicht. Anspruch hängt vom Einkommen der Familie ab.
BAföG berechnen →Deutschlandstipendium, Begabtenförderungswerke und Stiftungen – Geld, das du nicht zurückzahlst, und oft weniger Konkurrenz als gedacht.
→Ein Werkstudentenjob im Feld bringt Geld und Praxis – in Stuttgart und bundesweit. Die Stellen aus der StudySmarter Jobbörse stehen weiter unten auf dieser Seite.
Stellen ansehen →Wenn Förderung, Stipendium und Job nicht reichen: Zinssatz, Auszahlungsplan und Rückzahlungsbeginn vergleichen, bevor du unterschreibst.
Ein Studium auf der einen Seite, das Median-Gehalt des Berufsfelds auf der anderen: die Rechnung für diesen Abschluss.
Zeitmodelle, Studienorte und Praxisbezug, wie die Hochschule sie angibt.
StudySmarter garantiert dir einen Job innerhalb von 6 Monaten nach dem Abschluss oder zahlt dein Coaching, wenn du dich über StudySmarter einschreibst.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Wer diesen Studiengang abschließt, bewegt sich beruflich oft an der Schnittstelle von Geschichte, Wissenschaft und Technikvermittlung.
Median-Bruttojahresgehalt im Berufsfeld über die Karriere, nach Qualifikation.
Median brutto/Jahr, BA Entgeltatlas nach Anforderungsniveau und Alter; gemessene Werte, keine Prognose. die Ausbildungs- und die Ohne-Ausbildung-Linie ist eine bundesweite Orientierung.
Einstufung der Bundesagentur für Arbeit: kein Engpassberuf. Stellen bleiben im Schnitt 15 Tage unbesetzt.
Was bleibt dir netto? Rechne dein realistisches Netto mit Steuer, Sozialabgaben und Stadtvergleich.
Gehalts-Check öffnenCV-Check startenDein Gehaltspfad, der Arbeitsmarkt und Berufsrichtungen für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik.
Promotion, wissenschaftliche Mitarbeit und Lehre an Universitäten und Instituten.
Ministerien, Behörden, Planung, Statistik und Verwaltung.
Unternehmen, Beratung und datengetriebene Analyse in der Privatwirtschaft.
Der Blick auf künstliche Intelligenz zeigt, welche Aufgaben in diesem Berufsfeld zunehmend automatisiert werden und welche menschliche Urteilskraft brauchen.
Routinearbeit, die Software heute schon übernimmt
Wofür der Abschluss dich ausbildet
Fähigkeiten wie kritische Quelleneinordnung werden direkt im Modul Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaft aufgebaut, während Management- und Präsentationsmethoden für Forschungsprojekte die Vermittlungskompetenz stärkt.
Sehen, was der Markt konkret sucht: aktuelle Jobs und Werkstudentenstellen im Berufsfeld.
Passende Jobs ansehenVom Werkstudentenjob bis zur ersten Stelle: diese Ausschreibungen passen zu deinem Fach.
Kostenlose StudySmarter-Tools für Finanzierung, Karriere und Bewerbung – direkt einsatzbereit.
Mit rund 21.000 Studierenden gehört die Universität Stuttgart zu den großen Hochschulen des Landes – der Frauenanteil liegt bei 35 %, 22 % kommen aus dem Ausland. Die Studierendenzahl ist seit 2019 um 12 % gesunken.
Insgesamt 21.141 Studierende an der Hochschule.
Frauenanteil an der Universität Stuttgart
Wer ein klassisches, breit gefächertes Geschichtsstudium sucht, sollte bedenken, dass der Fokus hier bewusst eng auf Naturwissenschaft und Technik liegt und weniger auf politischer oder Sozialgeschichte.
Wer stattdessen praktisch forschen oder unmittelbar technische Produkte entwickeln möchte, findet in einem ingenieurwissenschaftlichen Studiengang die passendere Umgebung.
Die wichtigsten Fragen zu Geschichte der Naturwissenschaft und Technik an der Uni Stuttgart, damit ihr über Studienalltag, Kosten und Perspektiven konkret sprechen könnt.
Zulassungsfrei. Die aktuellen Fristen und Nachweise stehen im Zulassungsbereich.
Vollzeitstudium in Stuttgart. Prüft gemeinsam, wie das zum Alltag und zur Wohnsituation passt.
6 Semester · 180 ECTS. Das ist der veröffentlichte Rahmen, nicht das persönliche Lerntempo.
71.844 € brutto pro Jahr ist der BA-Median für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik, kein garantiertes Einstiegsgehalt.
184,00 € Semesterbeitrag an der Uni Stuttgart, dazu rund 1.000 € im Monat für Wohnen, Essen und Alltag. Die Hochschule ist der kleinere Posten.
Bachelor of Science im Studiengang Geschichte der Naturwissenschaft und Technik an der Uni Stuttgart. Für Berufsziele mit formalen Vorgaben lohnt sich der direkte Abgleich.
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The proof of funds is not a price. It shows you can cover your living costs – the money pays for your life in Germany, not the university.
Fristen und Zulassung direkt von den offiziellen Seiten der Hochschule.
| Bewerbungsfrist | 15. September für Wintersemester |
Quelle: offizielle Seiten der Hochschule.
Vergleiche Geschichte der Naturwissenschaft und Technik an anderen Hochschulen, Orten und ohne NC.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, du kannst dich also ohne Numerus-Clausus-Verfahren einschreiben.
Die Universität Stuttgart ist stark in den Ingenieur- und Naturwissenschaften verankert, wodurch Wissenschafts- und Technikgeschichte hier in direkter Nähe zu den Fächern studiert werden kann, deren Entwicklung im Mittelpunkt steht.
Nein, im Vordergrund stehen geschichtswissenschaftliche Methoden und analytisches Denken, technisches Vorwissen ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Typische Bereiche sind Wissenschaftskommunikation, Archive, Museen sowie Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Interesse an Technik- und Wissenschaftsgeschichte.
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Schick sie an die Redaktion. Jede Frage wird geprüft und niemals automatisch veröffentlicht.
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