Rechenmethoden der Physik
Vermittlung mathematischer Techniken und Fertigkeiten für Physik wie Vektorrechnung, Differentialrechnung, Integrale, Differentialgleichungen und komplexe Funktionen mit Anwendungen auf physikalische Probleme.
Der Masterstudiengang Physik (M.Sc.) an der Philipps-Universität Marburg richtet sich an Studierende, die nach einem physikalischen oder eng verwandten Bachelorabschluss ihre fachliche Tiefe ausbauen möchten. Marburg ist als traditionsreicher Universitätsstandort bekannt für eine enge Verzahnung von Lehre und aktueller Forschung, besonders in Bereichen der Festkörper- und Materialphysik.
Im Zentrum des Studiums stehen forschungsorientierte Module, die theoretisches Rüstzeug mit intensiver Labor- und Praktikumsarbeit verbinden. Die Vollzeitstruktur in Marburg erlaubt eine kontinuierliche Vertiefung, die auf eine anschließende Promotion oder den direkten Einstieg in Forschung und Entwicklung vorbereitet.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht der Fokus klar auf der inhaltlichen Auseinandersetzung mit physikalischen Fragestellungen statt auf einem Auswahlverfahren – die fachliche Eignung zeigt sich dann im Studienverlauf selbst.
41 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung mathematischer Techniken und Fertigkeiten für Physik wie Vektorrechnung, Differentialrechnung, Integrale, Differentialgleichungen und komplexe Funktionen mit Anwendungen auf physikalische Probleme.
Bearbeitung von 4 fortgeschrittenen Experimenten aus verschiedenen Arbeitsgebieten mit rechnergestützten Auswertungen und digitaler Dokumentation.
Vermittlung physikalischer Begriffe und Konzepte der Mechanik wie Kinetik, Dynamik von Massenpunkten, Erhaltungssätze, Gravitation, spezielle Relativitätstheorie, Dynamik starrer Körper, Schwingungen und mechanische Wellen.
Behandlung der elektromagnetischen Theorie des Lichtes, geometrischen und Wellenoptik sowie Quantenphänomene wie Welle-Teilchen-Dualismus, Schrödinger-Gleichung und Tunneleffekte.
Behandlung des mikroskopischen Aufbaus der Materie, Kristallstrukturen, Beugung, Gitterdynamik, elektrische und thermische Eigenschaften von Festkörpern sowie Halbleiter und Magnetismus.
Vermittlung von Grundlagen der Kernphysik (radioaktiver Zerfall, Kernmodelle), Teilchenphysik (Hadronen, Leptonen, Quarkmodell) und Astrophysik (Sternentwicklung, Kosmologie).
Behandlung von Elektrostatik, Magnetostatik, Maxwell-Gleichungen, elektromagnetischen Wellen und spezieller Relativitätstheorie mit mathematischen Methoden wie Fouriertransformation und Greenschen Funktionen.
Behandlung thermodynamischer Konzepte, Hauptsätze der Thermodynamik, klassische Gase, mikrokanonische und kanonische Ensembles, Fermi- und Bose-Statistik sowie Phasenübergänge.
Praktische Durchführung von 8 Experimenten aus Mechanik, Wärme und Elektrik mit Dokumentation, Fehleranalyse und Vergleich mit theoretischen Vorhersagen.
Vermittlung von Grundlagen der Thermodynamik (Hauptsätze, Entropie, Phasenwechsel) und der Elektrodynamik (Elektrostatik, Magnetostatik, elektromagnetische Induktion, Maxwell-Gleichungen).
Grundlagen der Atomphysik (Wasserstoffatom, Spin-Bahn-Kopplung, Mehrelektronenatome), Wechselwirkung mit Licht und Molekülspektroskopie.
Theoretisch-mathematische Behandlung der Mechanik mit Lagrange- und Hamilton-Formalismus sowie Rechentechniken wie Vektoranalysis und Differentialgleichungen.
Vermittlung der Grundkonzepte der Einteilchen-Quantenmechanik einschließlich Schrödinger-Gleichung, Observable, Drehimpuls, Wasserstoffatom und Störungstheorie.
Praktische Durchführung von 8 Experimenten aus Elektronik, Magnetismus, Optik und Quantenphänomenen mit teilweise selbstständiger Planung, Protokollierung und Fehleranalyse.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Physik-Master in Marburg baut auf einem grundständigen Bachelorstudium auf und vertieft sowohl theoretische als auch experimentelle Kompetenzen. Die Philipps-Universität bietet dabei ein Umfeld, in dem Forschung und Lehre eng miteinander verzahnt sind.
Studierende arbeiten zunehmend eigenständig an physikalischen Problemstellungen und nähern sich forschungsnahen Arbeitsweisen an, wie sie später in Promotion, Industrie oder Forschungseinrichtungen gefragt sind.
Zentrale Bausteine sind Rechenmethoden der Physik, die mathematische Werkzeuge für komplexe physikalische Modellierungen vermitteln, sowie die Fortgeschrittenenpraktika A und B, in denen experimentelle Fertigkeiten auf höherem Niveau trainiert werden.
Ergänzt wird dies durch Wahlmöglichkeiten zur Spezialisierung, sodass Studierende je nach Interesse Schwerpunkte etwa in Festkörperphysik, Materialforschung oder theoretischer Physik setzen können.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die bereits im Bachelor Freude an analytischem Denken, mathematischer Modellierung und experimenteller Laborarbeit entwickelt haben und diese Fähigkeiten auf Forschungsniveau vertiefen möchten.
Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt oder in forschungsintensiven Industriebereichen arbeiten will, findet in Marburg ein passendes Umfeld für den nächsten Schritt.
Absolvent:innen der Physik in Marburg sind für Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung, in der Halbleiter- und Materialindustrie sowie in wissenschaftsnahen Institutionen qualifiziert, wie sie unter Berufe in der Physik (o.S.) zusammengefasst werden.
Der Masterabschluss eröffnet zudem den Weg zur Promotion, die insbesondere für Positionen in der akademischen Forschung oder in forschungsintensiven Unternehmen häufig vorausgesetzt wird.
Die Philipps-Universität Marburg bietet den Studiengang in Vollzeit am Studienort Marburg an, was eine intensive Präsenz in Praktika und Forschungsprojekten ermöglicht.
Die zulassungsfreie Aufnahme erleichtert den direkten Übergang vom Bachelor, verlangt aber von Studierenden eine hohe Eigenmotivation, das anspruchsvolle Fachniveau selbstständig zu bewältigen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Physik-Master in Marburg öffnet Türen in Forschung, Entwicklung und akademische Laufbahnen.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Physik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Physikberuf durch KI-gestützte Werkzeuge verändert, betrifft auch Absolvent:innen aus Marburg direkt.
In der physikalischen Forschung übernehmen automatisierte Systeme zunehmend Routineaufgaben, während anspruchsvolle Denkarbeit beim Menschen bleibt.
Fähigkeiten zur mathematischen Modellierung werden gezielt im Modul Rechenmethoden der Physik aufgebaut, während experimentelle Kompetenzen in Fortgeschrittenenpraktikum A und Fortgeschrittenenpraktikum B vertieft werden.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Marburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Philipps-Universität Marburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für den Physik-Master in Marburg entscheidet, sollte sich auf ein anspruchsvolles, mathematiklastiges Studium einstellen, das viel Eigeninitiative bei der Vertiefung einzelner Themenfelder verlangt – ohne klare Zulassungshürde liegt die Verantwortung für den erfolgreichen Verlauf stärker bei den Studierenden selbst.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt kein Auswahlverfahren mit einer bestimmten Notengrenze.
Ein abgeschlossenes Bachelorstudium der Physik oder eines eng verwandten Fachs mit soliden Grundlagen in Mathematik und experimenteller Physik ist die Basis für den erfolgreichen Einstieg.
Die Lehrveranstaltungen finden überwiegend auf Deutsch statt, einzelne Fachanteile und Fachliteratur sind jedoch häufig auf Englisch.
Absolvent:innen können in Forschung und Entwicklung, in forschungsintensiven Industriezweigen oder im Rahmen einer Promotion an der Universität tätig werden, entsprechend dem Berufsfeld Berufe in der Physik (o.S.).
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