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Philipps-Universität Marburg · Master

Abenteuer- und Erlebnispädagogik Master of Science an der Philipps-Universität Marburg

Der Master Abenteuer- und Erlebnispädagogik an der Philipps-Universität Marburg verbindet Bildungstheorie mit gruppendynamischer Praxis im Grenzbereich von Wagnis und Reflexion.
M.Sc.
Master of Science
120
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Marburg
Studienort
🤝 Jobgarantie: Job in 6 Monaten nach dem Abschluss – oder wir zahlen dein Coaching.Mehr erfahren →

Über den Studiengang

Der zulassungsfreie Masterstudiengang Abenteuer- und Erlebnispädagogik an der Philipps-Universität Marburg widmet sich dem Abenteuer als pädagogischer Kategorie: Wie lassen sich riskante, ungewisse Situationen didaktisch so gestalten, dass daraus Lern- und Bildungsprozesse entstehen? Damit positioniert sich der Studiengang bewusst zwischen Erlebnispädagogik, Erwachsenenbildung und Gruppendynamik.

In Vollzeit in Marburg studiert, verknüpft das Programm theoretische Grundlagen – etwa hermeneutische Zugänge zu Gruppen- und Selbstprozessen – mit der praktischen Auseinandersetzung, wie Abenteuersituationen konzipiert, begleitet und ausgewertet werden. Der Abschluss M.Sc. signalisiert dabei einen forschungs- und methodenorientierten Zugriff auf ein Feld, das oft eher praktisch-handlungsorientiert gedacht wird.

Wer sich für dieses Fach entscheidet, setzt sich intensiv mit der Frage auseinander, was Grenzerfahrungen für Bildungsprozesse leisten können – fachlich fundiert und nicht nur erlebnisorientiert im Sinne von Freizeitpädagogik.

Curriculum & Module

10 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

10 Module · 120 ECTS
1. Semester6 ECTS

Einführung in die Abenteuer- und Erlebnispädagogik

Einführungsmodul in die Grundlagen der Abenteuer- und Erlebnispädagogik.

1. Semester12 ECTS

Das Abenteuer als Kategorie der Bildung

Vermittlung fachwissenschaftlicher Wissensbestände zur systematischen Analyse der Phänomene Abenteuer und Erlebnis sowie ihrer Bildungspotenziale.

2. Semester12 ECTS

Das Abenteuer als Form einer Hermeneutik der Gruppe und des Selbst

Analyse des Abenteuers als Hermeneutik der Gruppe und des Selbst mit Fokus auf soziale Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen.

2. Semester12 ECTS

Das Abenteuer im Kontext unterschiedlicher Entwicklungsphasen

Untersuchung des Abenteuers in verschiedenen Entwicklungsphasen und dessen Anwendung in unterschiedlichen Altersstufen.

3. Semester12 ECTS

Forschungsprojekt

Bearbeitung eines studiengangsbezogenen Forschungsprojekts mit systematischer Auseinandersetzung mit Forschungsmethoden und eigenständiger Projektdurchführung.

3. Semester12 ECTS

Internationales Berufspraktikum

Achtwöchiges internationales Berufspraktikum in abenteuer- und erlebnispädagogischen Kontexten zur praktischen Anwendung erworbener Kompetenzen.

3. Semester12 ECTS

Forschungspraktikum

Praktikum mit Forschungsfokus im In- oder Ausland als Alternative zum internationalen Berufspraktikum.

3. Semester12 ECTS

Der reflektierende Praktiker

Praxisprojekt mit eigenständiger Planung, Durchführung und Reflexion von abenteuer- und erlebnispädagogischen Aktivitäten.

4. Semester12 ECTS

Importmodul/e

Wahlpflichtmodul zur Erwerb von ergänzendem und orientierndem wissenschaftlichem Wissen aus anderen Disziplinen als Bezugswissenschaften.

4. Semester30 ECTS

Masterarbeit

Abschlussarbeit zur Bearbeitung eines abgegrenzten Problems der Abenteuer- und Erlebnispädagogik nach wissenschaftlichen Methoden.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Der Studiengang widmet sich der wissenschaftlichen Durchdringung eines Feldes, das häufig nur aus der Praxis heraus betrieben wird: dem gezielten Einsatz von Abenteuer und Risiko zu Bildungszwecken. An der Philipps-Universität Marburg wird dieser Zugang theoretisch fundiert und mit Konzepten aus Erwachsenenbildung sowie Gruppendynamik verknüpft.

Im Zentrum steht die Frage, unter welchen Bedingungen ungewisse, herausfordernde Situationen zu Selbst- und Gruppenerkenntnis führen können – und wie sich das methodisch kontrolliert gestalten lässt.

Studieninhalte

Module wie Einführung in die Abenteuer- und Erlebnispädagogik legen die begrifflichen und historischen Grundlagen des Feldes. Das Abenteuer als Kategorie der Bildung vertieft die bildungstheoretische Einordnung, während das Abenteuer als Form einer Hermeneutik der Gruppe und des Selbst einen stark reflexiven, gruppendynamischen Zugang eröffnet.

Der Studiengang verlangt damit sowohl konzeptionelles Denken als auch die Bereitschaft, eigene Gruppenerfahrungen und Selbstwahrnehmung analytisch zu bearbeiten.

Für wen passt das?

Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit einem ersten pädagogischen, sozialwissenschaftlichen oder sportwissenschaftlichen Abschluss, die Interesse an Gruppendynamik, Erlebnispädagogik und Bildungstheorie mitbringen.

Wichtig ist eine gewisse Ambiguitätstoleranz: Das Fach bewegt sich zwischen praktischem Erleben und akademischer Reflexion und verlangt Offenheit für beides.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolvent:innen finden Anschluss in der außerschulischen Bildungsarbeit, der Erwachsenenbildung, in Jugendhilfe und Teamentwicklung sowie – mit entsprechender Zusatzqualifikation – im schulischen Kontext, etwa als Lehrkräfte in der Sekundarstufe mit Schwerpunkt Erlebnispädagogik.

Der Arbeitsmarkt für dieses Spezialgebiet ist vergleichsweise klein, bietet aber Nischen in Bildungsträgern, Trainingsinstituten und der betrieblichen Weiterbildung.

Hochschule & Format

Die Philipps-Universität Marburg bietet den Studiengang als Vollzeit-Präsenzstudium an, das enge Betreuung und praxisnahe Seminare mit einer forschungsorientierten universitären Ausbildung verbindet.

Der Studienort Marburg mit seiner überschaubaren, universitätsgeprägten Struktur begünstigt den engen Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden, der für die reflexive Arbeit an Gruppenprozessen wichtig ist.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiAbenteuer- und Erlebnispädagogik ist an der Uni Marburg in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.

Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.
So sicherst du sie dir
  • Finde & wähle deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit
  • Schreib dich darüber an deiner Uni ein und schließe erfolgreich ab
  • Bewirb dich über die StudySmarter Jobbörse und CareerKit für deinen ersten Job nach dem Studium
Alle Bedingungen findest du in den Teilnahmebedingungen.
Ohne Zusatzkosten Automatisch dabei. Mit deiner Einschreibung über StudySmarter ist die Jobgarantie inklusive – du musst nichts extra buchen. Infomaterial anfordern

Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Berufseinstieg führt meist über pädagogische und bildungsnahe Tätigkeitsfelder, in denen Erlebnis- und Gruppenarbeit eine zentrale Rolle spielt.

  1. Trainer:in / Teamer:in in der ErlebnispädagogikDurchführung und Begleitung von Abenteuer- und Gruppenformaten in Bildungsträgern oder Jugendarbeit · 0 bis 2 Jahre
  2. Pädagogische Fachkraft mit Schwerpunkt GruppendynamikKonzeption und Leitung von Trainings, Seminaren und Erlebnismaßnahmen für Gruppen · 2 bis 5 Jahre
  3. Projekt- oder ProgrammleitungVerantwortung für Bildungsprogramme, Teamentwicklung und methodische Weiterentwicklung · 5 bis 8 Jahre
  4. Leitung Bildungseinrichtung / Referent:in für ErlebnispädagogikStrategische und fachliche Leitung von Einrichtungen oder Bereichen der außerschulischen Bildung · ab 8 Jahren

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Einstieg
46.000 €
Nach 5 Jahren
56.000 €
Nach 10 Jahren
68.000 €
Leitung
bis 95.200 €

Branchenweite Marktorientierung für Lehrkräfte in der Sekundarstufe (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Wie sich Künstliche Intelligenz auf ein stark erfahrungs- und beziehungsbasiertes Feld wie die Abenteuer- und Erlebnispädagogik auswirkt, lässt sich bereits in Grundzügen skizzieren.

15–15 Tage
Vakanzzeit – so lange bleibt eine gemeldete Stelle im Schnitt offen.
BA Engpassanalyse
kein Engpassberuf
Arbeitsmarkt-Einstufung für Lehrkräfte in der Sekundarstufe.
Arbeitsmarkt
56.000 €
Orientierungswert Bruttojahresgehalt (Median).
Gehalt

Wie KI den Beruf verändert

KI verändert eher die organisatorischen Rahmenbedingungen als den Kern der pädagogischen Arbeit selbst.

KI nimmt dir ab

  • Planung und Verwaltung von Kursen, Materialien und Teilnehmerlisten
  • Erstellung von Dokumentationen und Auswertungsberichten
  • Recherche zu Risikoeinschätzung, Sicherheitsstandards und Methodenliteratur
  • Unterstützung bei der Konzeption von Übungen durch KI-gestützte Vorschläge

Menschlich gefragter denn je

  • Anleitung und Begleitung realer Gruppen in unsicheren, körperlich erlebbaren Situationen
  • Einschätzung von Gruppendynamik, Vertrauen und emotionaler Sicherheit im Moment
  • Reflexionsgespräche zur Verarbeitung von Grenzerfahrungen
  • Verantwortungsübernahme für Sicherheit und ethische Grenzen im Risikomanagement

Die Fähigkeit, Gruppenprozesse zu deuten und Grenzsituationen didaktisch zu gestalten, wird direkt im Modul Das Abenteuer als Form einer Hermeneutik der Gruppe und des Selbst aufgebaut.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Marburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.

Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Philipps-Universität Marburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Philipps-Universität Marburg

Staatliche HochschulePräsenzstudiumMarburg
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Enge Verbindung von Bildungstheorie und praktischer Gruppenarbeit
  • Spezialisierter, klar profilierter Studiengang mit universitärer Tiefe
  • Überschaubare Studienstruktur an der Philipps-Universität Marburg

Worauf du achten solltest

Wer einen breit gefächerten, sicheren Berufseinstieg sucht, sollte bedenken, dass das Fach ein sehr spezialisiertes Nischenfeld bedient und der Arbeitsmarkt dafür entsprechend klein und oft projektbasiert ist.

Passt Abenteuer- und Erlebnispädagogik zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du interessierst dich für Gruppendynamik, Bildungstheorie und die pädagogische Nutzung von Abenteuer und Risiko.
  • Du bringst bereits einen ersten Abschluss aus Pädagogik, Sozialwissenschaften oder verwandten Bereichen mit.
  • Du bist bereit, dich in Seminaren mit eigenen Gruppen- und Selbsterfahrungen reflexiv auseinanderzusetzen.
  • Du kannst dir vorstellen, in einem kleinen, spezialisierten Berufsfeld mit Bildungsträgern oder Schulen zu arbeiten.

Häufige Fragen

Ist der Master Abenteuer- und Erlebnispädagogik in Marburg zulassungsbeschränkt?

Nein, der Studiengang an der Philipps-Universität Marburg ist zulassungsfrei, ein grundständiger fachlich passender Erstabschluss wird jedoch vorausgesetzt.

Welche Vorkenntnisse sollte ich mitbringen?

Sinnvoll sind Vorerfahrungen aus Pädagogik, Sozialer Arbeit, Sportwissenschaft oder verwandten Feldern sowie Interesse an gruppendynamischer und erlebnisorientierter Arbeit.

Führt der Studiengang direkt zum Lehramt?

Nicht automatisch – der Studiengang ist fachwissenschaftlich ausgerichtet, kann aber Anknüpfungspunkte zu Tätigkeiten als Lehrkraft in der Sekundarstufe mit Schwerpunkt Erlebnispädagogik bieten, wenn entsprechende Zusatzqualifikationen vorliegen.

Wie praxisnah ist das Studium in Marburg gestaltet?

Neben theoretischen Modulen zur Bildungstheorie und Hermeneutik der Gruppe legt der Studiengang Wert auf die reflexive Bearbeitung eigener Erlebnis- und Gruppenerfahrungen im universitären Rahmen.

Kostenlos & unverbindlich

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