Funktionelle Anatomie Teil I Organsysteme, Teil II Neuroanatomie
Grundlagen von Struktur und Funktion der wichtigsten Organsysteme sowie des Nervensystems und der Sinnesorgane des Menschen mit praktischen Übungen und Seminaren.
Der Studiengang Humanbiologie / Biomedical Science an der Philipps-Universität Marburg richtet sich an Studierende, die medizinnahe Biologie auf wissenschaftlichem Niveau vertiefen möchten, ohne den klassischen Weg über ein Medizinstudium zu gehen. Marburg bringt dafür eine enge Verzahnung von Biologie, Pharmazie und Universitätsmedizin mit, die in dieser Kombination nicht an jedem Hochschulstandort in dieser Form besteht.
Im Zentrum stehen molekulare und anatomische Grundlagen des menschlichen Körpers sowie deren Anwendung in Diagnostik, Pharmakologie und biomedizinischer Forschung. Der Master ist zulassungsfrei, setzt aber ein hohes Maß an Eigeninitiative voraus, da Labor- und Forschungsanteile viel Selbststudium und praktisches Arbeiten verlangen.
Als Vollzeitstudium mit Abschluss M.Sc. bereitet der Studiengang sowohl auf eine Promotion als auch auf den Einstieg in biomedizinische Berufsfelder außerhalb der Universität vor.
57 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen von Struktur und Funktion der wichtigsten Organsysteme sowie des Nervensystems und der Sinnesorgane des Menschen mit praktischen Übungen und Seminaren.
Grundlegende biomedizinische Arbeitstechniken mit Theorie und Praxis in Labormethoden wie Gerätehandhabung, Messdatenerfassung, Lösungsherstellung und Fluoreszenzmessungen.
Grundlagen der Pharmakodynamik und Pharmakokinetik, Pharmakologie wichtiger Organsysteme, Arzneistoffgruppen, zelluläre Toxikologie und experimentelle Pharmakologiemethoden.
Grundlagenwissen der zellulären und molekularen Organisation des Nervensystems, Genregulation, Transmittersysteme, Synaptogenese und neuronale Plastizität mit praktischen neurohistologischen und molekularbiologischen Methoden.
Vermittlung ausgewählter Zusammenhänge aus Mathematik und Physik zur Erarbeitung von Sicherheit im Umgang mit Begriffen und Modellen für Naturgesetze und naturwissenschaftliches Experimentieren. Anwendung auf biomedizinische Fragestellungen.
Struktur und Funktion von Biomolekülen, Makromolekülen, DNA und RNA; Grundlagen von Transkription und Translation; Gen- und Chromosomenstruktur; Mutationen und Erbkrankheiten sowie praktische Laborfertigkeiten.
Aufbau der Zelle und ihrer Organellen, histologischer Aufbau der Grundgewebe sowie Fertigkeiten in Mikroskopie und Erkennung von Gewebetypen.
Fundiertes Verständnis biochemischer und molekularbiologischer Prozesse mit Schwerpunkten auf Intermediärstoffwechsel, genetischer Information, Genexpression und Regulation sowie Signaltransduktion.
Theoretische Grundkenntnisse in allgemeiner Infektionsbiologie, Taxonomie, Aufbau und Vermehrung von Mikroorganismen, Pathogenitätsmechanismen sowie Grundlagen der Immunabwehr.
Fundierte Grundkenntnisse in theoretischer und angewandter Physiologie des Menschen mit Zellphysiologie, Organsystemfunktion und Sinnesphysiologie sowie physiologische Labormethoden.
Erlernen grundlegender virologischer Arbeitstechniken und praktische Fertigkeiten in Virusanzucht, Zellkulturtechniken und Immunfluoreszenznachweisen viraler Proteine.
Erlernen wichtigster mikrobiologischer Techniken und ausgewählter immunologischer Methoden durch praktische Übungen mit Fokus auf Grundlagenforschung in diesen Bereichen.
Theoretisches und praktisches Erlernen der Grundlagen von Wirt-Pathogen-Interaktion mit fundiertem Verständnis zellbiologischer, infektionsbiologischer und medizinischer Zusammenhänge.
Vertiefung methodischer Kenntnisse in Virologie durch anspruchsvollere praktische Übungen und eigenständige Durchführung von Virusdiagnostik sowie Auseinandersetzung mit aktuellen Gebieten der virologischen Grundlagenforschung.
Theoretisches und praktisches Erlernen der Immunologiegrundlagen mit fundiertem Verständnis für immunologische Zusammenhänge, Immunzellen und Antigenoerkennung durch B- und T-Zellen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Humanbiologie / Biomedical Science in Marburg ist als forschungsorientierter Masterstudiengang konzipiert, der biologische Grundlagenkenntnisse mit medizinischer Anwendung verknüpft. Die Nähe zur Marburger Universitätsmedizin prägt den Studiengang inhaltlich stark.
Studierende bewegen sich zwischen Laborarbeit, anatomischen Studien und methodischer Ausbildung, wodurch der Studiengang deutlich praxisnäher wirkt als ein rein biologisch ausgerichtetes Masterstudium.
Zentrale Bausteine sind die funktionelle Anatomie mit den Teilbereichen Organsysteme und Neuroanatomie, die Methoden der Molekularen Medizin sowie die Pharmakologie. Diese Module bilden gemeinsam die fachliche Klammer zwischen Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung.
Der Studiengang legt Wert darauf, dass Studierende nicht nur Wissen über den menschlichen Körper erwerben, sondern auch die dazugehörigen Labortechniken und Forschungsmethoden praktisch beherrschen.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem Bachelor in Biologie, Biochemie oder verwandten Fächern, die ein tieferes Verständnis der Humanmedizin auf wissenschaftlicher Ebene suchen, aber keinen klinischen Studiengang wie Humanmedizin anstreben.
Wer Interesse an Labortätigkeit, analytischem Denken und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit medizinischen Fachbereichen mitbringt, findet in Marburg ein passendes Umfeld.
Absolventinnen und Absolventen finden Anschluss in der biomedizinischen Forschung, in Laboren der pharmazeutischen Industrie oder in diagnostischen Einrichtungen. Der Bezug zur beruflichen Einordnung als Berufe in der Biologie zeigt die inhaltliche Nähe zu klassischen biowissenschaftlichen Tätigkeitsfeldern.
Auch eine anschließende Promotion ist ein üblicher Karriereweg, insbesondere für Studierende mit Interesse an medizinischer Grundlagenforschung.
Die Philipps-Universität Marburg bietet durch ihre traditionsreiche medizinische Fakultät und enge Forschungskooperationen ein Umfeld, in dem Theorie und Praxis eng verzahnt sind.
Das Vollzeitformat erlaubt eine kontinuierliche fachliche Vertiefung, erfordert jedoch entsprechende zeitliche Verfügbarkeit für Labor- und Praktikumsphasen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master öffnet unterschiedliche Wege zwischen Forschung, Diagnostik und biomedizinischer Industrie.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Biologie (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Automatisierung verändert Labor- und Forschungsalltag zunehmend, doch fachliche Interpretation bleibt entscheidend.
Auch in der biomedizinischen Forschung übernehmen digitale Systeme zunehmend standardisierte Aufgaben.
Kenntnisse aus Methoden der Molekularen Medizin und Pharmakologie bilden die Grundlage für viele der genannten Labor- und Forschungsaufgaben.
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Kurzprofil der Philipps-Universität Marburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer wenig Freude an Laborarbeit und methodischer Detailarbeit hat, sollte den hohen Praxisanteil realistisch einschätzen, bevor er oder sie sich für diesen Studiengang entscheidet.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, setzt aber in der Regel einen fachlich passenden Bachelorabschluss voraus.
Sie prägt die inhaltliche Ausrichtung stark, etwa durch Module wie funktionelle Anatomie und Pharmakologie, die medizinisches Wissen mit biologischer Forschung verbinden.
Ja, der forschungsorientierte Aufbau des Studiengangs eignet sich gut als Vorbereitung auf eine anschließende Promotion.
Er kombiniert beides, mit einem deutlichen Anteil an Labor- und Methodenausbildung neben theoretischen Grundlagen.
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