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Philipps-Universität Marburg · Master

Friedens- und Konfliktforschung / Peace and Conflict Studies Master of Science an der Philipps-Universität Marburg

Der Masterstudiengang Friedens- und Konfliktforschung / Peace and Conflict Studies an der Philipps-Universität Marburg verbindet politikwissenschaftliche Analyse mit praxisnaher Konfliktbearbeitung an einem der ältesten Standorte dieser Disziplin in Deutschland.
M.Sc.
Master of Science
120
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Marburg
Studienort
🤝 Jobgarantie: Job in 6 Monaten nach dem Abschluss – oder wir zahlen dein Coaching.Mehr erfahren →

Über den Studiengang

Marburg gilt als Geburtsort der institutionalisierten Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland, und der Master Friedens- und Konfliktforschung / Peace and Conflict Studies knüpft an diese Tradition an. Der Studiengang richtet sich an Personen, die gesellschaftliche und internationale Konflikte nicht nur beschreiben, sondern auch methodisch fundiert analysieren und Ansätze zu ihrer Bearbeitung entwickeln wollen.

Im Zentrum stehen aktuelle Debatten der Friedens- und Sicherheitsforschung, die Auseinandersetzung mit Gewaltformen sowie Verfahren der Mediation und des zivilen Konfliktmanagements. Die Ausbildung ist interdisziplinär angelegt und bezieht Perspektiven aus Politikwissenschaft, Soziologie und Rechtswissenschaft ein.

Der Standort Marburg bietet dabei ein eng verzahntes Umfeld aus Forschung und Lehre, das forschungsorientiertes Arbeiten mit einem klaren Bezug zu realen Konfliktkontexten verbindet.

Curriculum & Module

6 Module · 60 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

6 Module · 60 ECTS
Weitere Module6 ECTS

Current Debates in Peace and Conflict Studies

Über exemplarische aktuelle Konfliktlagen wird ein vertieftes Verständnis zentraler Fragen der Friedens- und Konfliktforschung entwickelt, einschließlich konzeptioneller Debatten wie Kritik des liberalen Friedens, Verhältnis von Frieden und Sicherheit, sowie methodische Fragestellungen wie Forschungsethik und Mixed-Methods-Ansätze.

Weitere Module6 ECTS

Security and Violence

Das Modul behandelt Ursachen und Dynamiken organisierter Gewalt sowie Ansätze kollektiver Sicherheit. Es wird analysiert, wie Sicherheit als politische Konstruktion fungiert und wie sich Frieden und Sicherheit widersprechen können, mit besonderem Fokus auf feministische Ansätze und vulnerable Gruppen.

Weitere Module6 ECTS

Mediation and Civil Conflict Management

Praxisrelevante Kenntnisse zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung stehen im Fokus. Studierende lernen verschiedene Formen von Mediation und ziviler Konfliktbearbeitung konzeptionell und praktisch kennen sowie theoretische und empirische Aspekte der Mediation.

Weitere Module6 ECTS

Peace and Development

Das Modul behandelt die Verbindung zwischen Frieden und nachhaltiger Entwicklung. Studierende reflektieren internationale Entwicklungszusammenarbeit im Kontext von Frieden, Demokratie und Sicherheit und untersuchen, wie Frieden als Katalysator für wirtschaftlichen Fortschritt und soziale Gerechtigkeit fungiert.

Weitere Module12 ECTS

Internship

Studierende absolvieren ein Praktikum in einem internationalen Kontext der Konfliktbearbeitung, Konflikt- und Gewaltprävention, Friedenskonsolidierung oder konfliktsensiblen Entwicklungszusammenarbeit und reflektieren ihre erworbenen analytischen und theoretischen Kompetenzen.

2. Semester24 ECTS

Master Dissertation

Studierende konzipieren ein Forschungsdesign zu einem selbst gewählten Thema der Friedens- und Konfliktforschung und führen das Forschungsprojekt eigenständig durch, wobei sie ihre Theorie- und Methodenkenntnisse reflektiert anwenden.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Der Studiengang Friedens- und Konfliktforschung / Peace and Conflict Studies an der Philipps-Universität Marburg baut auf der langjährigen Expertise des Standorts in der Konfliktforschung auf. Er ist als forschungsorientierter Master konzipiert, der wissenschaftliches Arbeiten mit anwendungsbezogenen Fragestellungen verbindet.

Studierende setzen sich mit theoretischen Debatten ebenso auseinander wie mit konkreten Fallstudien aus internationalen Konfliktregionen, wodurch ein Wechselspiel aus Theorie und Praxis entsteht.

Studieninhalte

Zentrale Bausteine sind aktuelle theoretische und empirische Debatten des Fachs, die Analyse von Sicherheits- und Gewaltdynamiken sowie Methoden der Mediation und des zivilen Konfliktmanagements. Module wie Current Debates in Peace and Conflict Studies, Security and Violence und Mediation and Civil Conflict Management bilden das inhaltliche Rückgrat.

Ergänzt wird dies durch methodische Ausbildung in qualitativer und quantitativer Sozialforschung, die es ermöglicht, eigene Forschungsfragen zu Konfliktdynamiken selbstständig zu bearbeiten.

Für wen passt das?

Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem ersten Hochschulabschluss in Sozial-, Politik- oder Rechtswissenschaften, die ein ausgeprägtes Interesse an internationalen Beziehungen, Sicherheitsfragen und Konfliktdynamiken mitbringen.

Wichtig ist zudem die Bereitschaft, sich mit komplexen, oft belastenden Themen wie Gewalt und bewaffneten Auseinandersetzungen analytisch auseinanderzusetzen, ohne den Anspruch auf wissenschaftliche Distanz zu verlieren.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolventinnen und Absolventen finden Einsatzfelder in internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, Thinktanks, der politischen Bildung sowie in Ministerien und diplomatischen Institutionen.

Auch eine wissenschaftliche Laufbahn, etwa im Rahmen einer Promotion in der Friedens- und Konfliktforschung, ist ein realistischer Anschlussweg für forschungsinteressierte Absolvent:innen.

Hochschule & Format

Die Philipps-Universität Marburg bietet mit ihrem historisch gewachsenen Schwerpunkt in der Friedens- und Konfliktforschung ein Umfeld, in dem Lehrende aus Forschung und teils auch aus der Praxis der Konfliktbearbeitung stammen.

Der Studiengang ist zulassungsfrei und wird in Vollzeit am Studienort Marburg angeboten, was einen kontinuierlichen fachlichen Austausch innerhalb der Kohorte ermöglicht.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiFriedens- und Konfliktforschung / Peace and Conflict Studies ist an der Uni Marburg in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

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Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.
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Ohne Zusatzkosten Automatisch dabei. Mit deiner Einschreibung über StudySmarter ist die Jobgarantie inklusive – du musst nichts extra buchen. Infomaterial anfordern

Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Master eröffnet Wege in internationale, nationale und zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich mit Konfliktprävention und -bearbeitung befassen.

  1. Einstieg als Referent:in oder Projektmitarbeiter:inMitarbeit in Projekten der Konfliktanalyse, politischen Bildung oder humanitären Hilfe · 0 bis 2 Jahre
  2. Fachreferent:in in NGO oder internationaler OrganisationEigenständige Betreuung von Programmen zu Friedensförderung oder Mediation · 2 bis 5 Jahre
  3. Koordinator:in für KonfliktprogrammeSteuerung mehrerer Projekte, Schnittstelle zu Geldgebern und Partnerorganisationen · 5 bis 8 Jahre
  4. Leitungsposition in Institution oder ForschungVerantwortung für strategische Ausrichtung von Programmen oder Forschungsgruppen · 8 bis 12 Jahre

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Friedens- und Konfliktforschung / Peace and Conflict Studies-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Wie sich der Beruf rund um Friedens- und Konfliktforschung durch KI-Werkzeuge verändert, lässt sich in klar unterscheidbare Aufgabenbereiche gliedern.

Wie KI den Beruf verändert

KI-Systeme unterstützen zunehmend bei der Auswertung großer Datenmengen zu Konflikten, ersetzen aber nicht die politische und ethische Urteilsfähigkeit.

KI nimmt dir ab

  • Automatisierte Auswertung großer Textmengen und Medienberichte zu Konfliktverläufen
  • Frühwarnsysteme, die Muster in Konfliktdaten statistisch erkennen
  • Erstellung von Rohentwürfen für Berichte und Situationsanalysen
  • Übersetzung und erste Sichtung fremdsprachiger Quellen

Menschlich gefragter denn je

  • Einordnung politischer und kultureller Kontexte vor Ort
  • Vermittlung und Mediation zwischen Konfliktparteien
  • Ethische Bewertung von Handlungsoptionen in sensiblen Situationen
  • Aufbau von Vertrauen mit lokalen Akteur:innen und Betroffenen

Fähigkeiten wie die Analyse von Gewaltdynamiken und Mediationskompetenz werden gezielt in den Modulen Security and Violence und Mediation and Civil Conflict Management aufgebaut.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Marburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.

Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Philipps-Universität Marburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Philipps-Universität Marburg

Staatliche HochschulePräsenzstudiumMarburg
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Historisch gewachsener, anerkannter Schwerpunkt der Friedens- und Konfliktforschung am Standort
  • Enge Verbindung von theoretischer Debatte und praxisnaher Konfliktbearbeitung
  • Zulassungsfreier Zugang erleichtert den Einstieg für qualifizierte Bachelor-Absolvent:innen

Worauf du achten solltest

Wer sich für diesen Master entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass die inhaltliche Auseinandersetzung mit Gewalt, Krieg und humanitären Krisen emotional fordernd sein kann und ein hohes Maß an eigenständigem, wissenschaftlichem Arbeiten voraussetzt.

Passt Friedens- und Konfliktforschung / Peace and Conflict Studies zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du interessierst dich für internationale Politik, Sicherheitsfragen und die Ursachen gesellschaftlicher Konflikte.
  • Du möchtest wissenschaftlich fundiert arbeiten und dabei einen klaren Praxisbezug zu realer Konfliktbearbeitung behalten.
  • Du bringst die Bereitschaft mit, dich mit belastenden Themen wie Gewalt und Krieg analytisch und reflektiert auseinanderzusetzen.
  • Du willst später in NGOs, internationalen Organisationen oder der Forschung zu Frieden und Konflikt arbeiten.

Häufige Fragen

Ist der Master Friedens- und Konfliktforschung / Peace and Conflict Studies in Marburg zulassungsbeschränkt?

Nein, der Studiengang an der Philipps-Universität Marburg ist zulassungsfrei, das heißt es gibt keine Zulassungsbeschränkung über eine Numerus-clausus-Grenze.

In welcher Sprache wird der Studiengang unterrichtet?

Der Master wird sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch angeboten, da viele Inhalte internationale Debatten und englischsprachige Fachliteratur einbeziehen.

Welche Berufsfelder stehen nach dem Abschluss offen?

Typische Einsatzfelder liegen in internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, der politischen Bildung sowie in Ministerien und der wissenschaftlichen Forschung zu Friedens- und Konfliktfragen.

Warum ist Marburg für diesen Studiengang besonders bekannt?

Die Philipps-Universität Marburg gehört zu den traditionsreichsten Standorten der Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland und bietet dadurch ein besonders profiliertes fachliches Umfeld.

Kostenlos & unverbindlich

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