Einführung in die Medien-/ Kunstwissenschaft
Vermittlung wichtiger Grundbegriffe und Instrumentarien der Fachgebiete Medien- und Kunstwissenschaft sowie Überblick über verschiedene Spezialisierungsbereiche und methodische Ansätze.
Der Studiengang Fotografie – Medium und Archiv ist ein forschungsorientierter Master an der Philipps-Universität Marburg, der Fotografie nicht primär als künstlerische Praxis, sondern als historisches, theoretisches und archivarisches Medium untersucht. Im Zentrum steht die Frage, wie fotografische Bestände entstehen, geordnet, interpretiert und für Wissenschaft sowie Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Marburg bringt dafür eine besondere Infrastruktur mit: Die Stadt beherbergt bedeutende fotohistorische Sammlungen und Institutionen, die eng in die Lehre eingebunden werden. Studierende arbeiten so nicht nur theoretisch, sondern auch unmittelbar an Objekten, Nachlässen und Archivbeständen.
Der Studiengang richtet sich an Absolvent:innen geistes- oder kulturwissenschaftlicher Bachelorstudiengänge, die ihr Interesse an Bildwissenschaft, Mediengeschichte und Archivarbeit vertiefen möchten – mit Blick auf Tätigkeiten in Museen, Archiven, Verlagen oder der Wissenschaft selbst.
9 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung wichtiger Grundbegriffe und Instrumentarien der Fachgebiete Medien- und Kunstwissenschaft sowie Überblick über verschiedene Spezialisierungsbereiche und methodische Ansätze.
Überblick über die technische und ästhetische Entwicklung des Mediums Fotografie mit Kenntnissen theoretischer Argumentationen und Fähigkeit zur historischen Einordnung von Bildphänomenen.
Überblick über die Vielfalt fotografischer Institutionen und Auseinandersetzung mit spezifischen fotografischen Objekten im Kontext ihrer Aufbewahrungs- oder Ausstellungsumgebung.
Kenntnisse der Tätigkeitsbereiche und Arbeitsabläufe im Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg in praktischen Übungen und Projekten.
Praktische Tätigkeit in einer inner- oder außeruniversitären Einrichtung mit Reflexion der praktischen Tätigkeiten im Spektrum des Fachstudiums.
Vertiefte Kenntnisse der technischen und ästhetischen Entwicklung der Fotografie sowie Auseinandersetzung mit ausgewählten Theorien im historischen Kontext des Mediums.
Mentorierte Einarbeitung in Forschungsliteratur und Entwicklung spezieller Forschungsinteressen an einem ausgewählten Gegenstandsbereich der historischen und zeitgenössischen Fotografie.
Fotografie als Medium des kulturellen Gedächtnisses sowie Analyse der Aufgaben und Leistungen von Kunst- und Kulturarchiven als Gedächtnisinstitutionen.
Selbstständige Erstellung einer wissenschaftlichen Abhandlung zu einem komplexen Thema unter Anwendung methodischer und diskursiv-argumentativer Kompetenzen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Fotografie – Medium und Archiv an der Philipps-Universität Marburg versteht Fotografie als kulturhistorisches Dokument und als Gegenstand institutioneller Aufbewahrung. Er verknüpft kunst- und medienwissenschaftliche Methoden mit archivpraktischen Fragestellungen.
Charakteristisch ist die enge Verzahnung von Theorie und Objektarbeit: Studierende beschäftigen sich nicht nur mit Fototheorie, sondern besuchen auch Institutionen, die fotografisches Erbe bewahren und erschließen.
Zu den zentralen Modulen zählen die Einführung in die Medien- und Kunstwissenschaft, die grundlegende Konzepte visueller Analyse vermittelt, sowie Fotogeschichte und -theorie I, das die historische Entwicklung des Mediums von seinen Anfängen bis in die Gegenwart nachzeichnet.
Ergänzt wird dies durch das Modul Institutionen der Fotografie – Exkursionen, das den direkten Kontakt zu Archiven, Museen und Sammlungen herstellt und praktische Einblicke in Bewahrungs-, Katalogisierungs- und Vermittlungsarbeit bietet.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem geistes- oder kulturwissenschaftlichen Erststudium, die Interesse an Bildanalyse, Mediengeschichte und archivarischer Detailarbeit mitbringen. Wichtig ist die Bereitschaft, sich intensiv mit historischen Quellen und Objekten auseinanderzusetzen.
Wer eine rein gestalterisch-fotografische Ausbildung sucht, ist hier weniger richtig – im Vordergrund steht die wissenschaftliche und archivarische Auseinandersetzung mit dem Medium, nicht die eigene fotografische Praxis.
Absolvent:innen finden Tätigkeitsfelder vor allem in Bild- und Fotoarchiven, Museen, Kultureinrichtungen, Verlagen sowie in der wissenschaftlichen Forschung und Vermittlung. Auch Bereiche wie Ausstellungskuration oder digitale Bildarchivierung kommen infrage.
Der Arbeitsmarkt in diesem spezialisierten Feld ist überschaubar, bietet aber durch die Kombination aus wissenschaftlicher Qualifikation und praktischer Archivkompetenz eine klare fachliche Nische.
Die Philipps-Universität Marburg bietet für diesen Studiengang eine enge Anbindung an lokale fotohistorische Institutionen, wodurch Theorie und Praxis unmittelbar verzahnt werden.
Das Studium findet in Vollzeit statt und ist zulassungsfrei, was den Einstieg für Interessierte mit passendem fachlichen Hintergrund erleichtert.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studienabschluss in eine feste berufliche Rolle verläuft in diesem Fach meist über archivarische oder kuratorische Einstiegspositionen.
Branchenweite Marktorientierung für Fotografie – Medium und Archiv-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch in der Archivarbeit verändert Digitalisierung zunehmend, wie fotografische Bestände erschlossen und genutzt werden.
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeit mit fotografischen Archiven spürbar, ersetzt aber die fachliche Einordnung nicht.
Kompetenzen aus Fotogeschichte und -theorie I und Institutionen der Fotografie – Exkursionen bilden die Grundlage für spätere archivarische und kuratorische Aufgaben.
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Kurzprofil der Philipps-Universität Marburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eine praktisch-fotografische Ausbildung im Sinne von Bildgestaltung sucht, sollte beachten, dass dieser Studiengang stark wissenschaftlich-archivarisch ausgerichtet ist und wenig eigene fotografische Praxis vermittelt.
Nein, der Studiengang an der Philipps-Universität Marburg ist zulassungsfrei, ein bestimmtes fachliches Vorwissen im Bereich Kunst- oder Medienwissenschaft ist aber hilfreich.
Eigene fotografische Praxis steht nicht im Vordergrund. Der Studiengang legt den Schwerpunkt auf wissenschaftliche Analyse, Geschichte und Archivierung von Fotografie.
Im Modul Institutionen der Fotografie – Exkursionen besuchen Studierende Archive, Museen und Sammlungen, um praktische Einblicke in die Bewahrung und Vermittlung fotografischer Bestände zu erhalten.
Typische Einsatzfelder sind Fotoarchive, Museen, Kultureinrichtungen, Verlage sowie die wissenschaftliche Forschung im Bereich Bild- und Mediengeschichte.
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