Grundlagen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Pflichtmodul zur Vermittlung grundlegender Konzepte und Strukturen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Der Studiengang Europäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Philipps-Universität Marburg richtet sich an Studierende, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen Europas über lange Zeiträume hinweg verstehen wollen. Statt klassischer Ereignisgeschichte steht die Analyse von Strukturen, Institutionen und Prozessen im Vordergrund – von vorindustriellen Handelsnetzen bis zu modernen Wohlfahrtsstaaten.
Als zulassungsbeschränkter Masterstudiengang setzt das Programm ein historisches oder sozialwissenschaftliches Interesse voraus und vertieft dieses mit methodischem Handwerkszeug aus Geschichtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Soziologie. Marburg bietet dafür eine forschungsnahe Umgebung mit engem Bezug zu Archiven und interdisziplinärer Lehre.
Der Abschluss M.Sc. signalisiert dabei den stark analytisch-methodischen Zuschnitt des Studiums, das quantitative wie qualitative Verfahren der Geschichtsforschung miteinander verknüpft.
20 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Pflichtmodul zur Vermittlung grundlegender Konzepte und Strukturen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Pflichtmodul zum Erlernen der kritischen Auseinandersetzung mit historischen Quellen und wissenschaftlichen Methoden der Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Pflichtmodul zur Behandlung zentraler Strukturen und Prozesse neuzeitlicher Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Wahlmodul zur Vermittlung geographischer Grundlagen.
Wahlmodul zur Einführung in grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaft.
Wahlmodul zur Einführung in volkswirtschaftliche Grundlagen und Theorien.
Wahlmodul zur Vermittlung institutionenökonomischer Ansätze und Konzepte.
Wahlmodul zur Analyse wirtschaftspolitischer Strategien und Maßnahmen.
Wahlmodul zur Untersuchung von Wettbewerbsmechanismen und ihrer Regulierung.
Wahlmodul zur Vermittlung internationaler ökonomischer Prozesse und Strukturen.
Wahlmodul zur Einführung in vergleichende kultur- und religionswissenschaftliche Perspektiven.
Wahlmodul zur Analyse kultureller Prozesse und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung.
Wahlmodul zur Vermittlung politikwissenschaftlicher Grundlagen und des deutschen Politiksystems.
Wahlmodul zur Analyse und zum Vergleich unterschiedlicher politischer Systeme und internationaler Beziehungen.
Wahlmodul zur Untersuchung von Prozessen und Strukturen der europäischen Integration.
Wahlmodul zur Vermittlung soziologischer Theorien und ihrer historischen Entwicklung.
Wahlmodul zur Analyse sozialer Strukturen und ihrer Veränderungen.
Wahlmodul zur Untersuchung von Globalisierungsprozessen und deren gesellschaftlichen Auswirkungen.
Wahlmodul zur epochenübergreifenden Analyse wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Phänomene.
Wahlmodul zur praxisorientierten Vermittlung wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Inhalte.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Europäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Marburg versteht sich als Brücke zwischen Geschichtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft. Studierende lernen, wirtschaftliche Umbrüche, soziale Ungleichheiten und institutionelle Wandlungsprozesse in einem europäischen Vergleichsrahmen einzuordnen.
Der Studiengang ist forschungsorientiert angelegt und bereitet sowohl auf eine wissenschaftliche Laufbahn als auch auf Tätigkeiten in Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftsorganisationen vor.
Im Zentrum stehen Module wie Grundlagen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, in denen zentrale Theorien und Epochen erarbeitet werden, sowie Quellen und Methoden der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, das den kritischen Umgang mit historischen und statistischen Quellen vermittelt.
Ergänzt wird dies durch Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Moderne, das industrielle Transformationen, Globalisierungsprozesse und soziale Bewegungen seit dem 19. Jahrhundert behandelt und damit den Bogen zur Gegenwart schlägt.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit Freude an historischer Detailarbeit, die zugleich wirtschaftliche Zusammenhänge und gesellschaftliche Strukturen analytisch durchdringen möchten.
Wer bereits im Bachelor Geschichte, Wirtschaftswissenschaften oder Sozialwissenschaften studiert hat und Lust auf vertiefte Quellenarbeit sowie komparative europäische Perspektiven mitbringt, findet hier ein passendes Umfeld.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Bereichen wie Wirtschaftsforschung, Kultur- und Bildungsinstitutionen, Archiven, Verbänden sowie in kaufmännisch-betriebswirtschaftlich geprägten Feldern, in denen historisches und analytisches Denken gefragt ist.
Auch der Weg in die Wissenschaft, etwa über eine Promotion, ist eine naheliegende Option, da der Studiengang forschungsmethodisch fundiert ausbildet.
Die Philipps-Universität Marburg bietet mit ihrer traditionsreichen Geschichtswissenschaft und interdisziplinären Anbindung ein Umfeld, in dem wirtschafts- und sozialhistorische Fragestellungen intensiv erforscht werden können.
Das Vollzeitstudium in Marburg ermöglicht eine enge Betreuung sowie den direkten Zugang zu Archiven, Bibliotheken und Forschungsprojekten am Studienort.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master eröffnet Wege sowohl in wissenschaftsnahe als auch in wirtschaftlich-organisatorische Tätigkeitsfelder.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe kaufm.,techn.Betriebswirtsch.(oS) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung historischer Quellen verändert auch die Arbeitswelt von Wirtschafts- und Sozialhistoriker:innen spürbar.
Künstliche Intelligenz unterstützt zunehmend die Auswertung großer historischer Datenmengen, ersetzt aber nicht die historische Einordnung.
Die im Studium vermittelte Quellenkompetenz baut direkt auf dem Modul Quellen und Methoden der Wirtschafts- und Sozialgeschichte auf.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Marburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Philipps-Universität Marburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer schnelle, klar vorgezeichnete Berufswege sucht, sollte bedenken, dass der Studiengang stark forschungsorientiert ist und eigenständige Schwerpunktsetzung sowie Geduld bei komplexer Quellenarbeit erfordert.
Wer stattdessen praxisnahe betriebswirtschaftliche Ausbildung ohne historischen Schwerpunkt sucht, ist in einem klassischen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang besser aufgehoben.
Ja, der Studiengang an der Philipps-Universität Marburg ist zulassungsbeschränkt, sodass eine Bewerbung mit entsprechendem fachlichem Hintergrund erforderlich ist.
Ein Bachelorabschluss in Geschichte, Wirtschaftswissenschaften oder verwandten sozialwissenschaftlichen Fächern bildet eine sinnvolle Grundlage für das Studium in Marburg.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Forschung, Archiven, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie in kaufmännisch-betriebswirtschaftlich geprägten Organisationen.
Der Master in Marburg ist stark forschungsorientiert und legt den Schwerpunkt auf methodische Quellenarbeit, bietet aber auch Anknüpfungspunkte für außerwissenschaftliche Berufswege.
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