Theoretical Economics
Einführung und Vertiefung von Modellen individueller Entscheidungsfindung mit Fokus auf Allgemeines Gleichgewicht, Spieltheorie und mikroökonometrische Modelle von Entscheidungsprozessen.
Der Studiengang Economics, Institutions, and Behavior an der Philipps-Universität Marburg richtet sich an Studieninteressierte, die Wirtschaft nicht nur als Modellwelt, sondern als Zusammenspiel von Regeln, Anreizen und menschlichem Verhalten verstehen wollen. Statt klassischer BWL-Schwerpunkte liegt der Fokus auf theoretischer und empirischer Ökonomik sowie der Analyse von Institutionen, die wirtschaftliches Handeln prägen.
Die Marburger Wirtschaftswissenschaften sind für ihre institutionenökonomische Ausrichtung bekannt, und dieser Bachelor spiegelt das Profil der Fakultät wider. Studierende setzen sich intensiv mit theoretischen Modellen, empirischen Methoden und der Frage auseinander, wie Regelsysteme – von Märkten bis zu Organisationen – menschliches Verhalten formen.
Der zulassungsfreie Zugang ermöglicht einen direkten Einstieg ins Studium in Marburg, verlangt aber Eigeninitiative bei der Strukturierung des Studienverlaufs, da die inhaltliche Tiefe des Programms von Beginn an spürbar ist.
15 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Einführung und Vertiefung von Modellen individueller Entscheidungsfindung mit Fokus auf Allgemeines Gleichgewicht, Spieltheorie und mikroökonometrische Modelle von Entscheidungsprozessen.
Wichtige ökonometrische Methoden zur Analyse von Wirtschaftsdaten, die statistische Methoden mit ökonomischer Theorie verbinden.
Spezifische Anwendungen institutionökonomischer Konzepte in verschiedenen Wirtschaftsbereichen mit Fokus auf theoretische und politikorientierte Analyse.
Forschungsbeiträge, die kognitive Fähigkeiten, soziale Interaktion und moralische Motivation in die ökonomische Theorie und Politik integrieren.
Tiefgreifende Analyse der Ursachen und Auswirkungen von Armut in Entwicklungsländern mit Fokus auf unvollkommene Märkte, soziale Normen und politische Ökonomie.
Ökonomische Analysen formaler und informeller politischer Institutionen und deren Auswirkungen auf wirtschaftliche Allokationen.
Analysen internationaler Institutionen und institutioneller Fragen wie regionale Integration und Bereitstellung globaler öffentlicher Güter.
Ökonomische Analysen von Rechtsnormen und Regulierungen in verschiedenen Rechtsbereichen wie Vertrags-, Delikts- und Verbraucherrecht.
Analysen ökonomischer Interaktionen und Koordinationsmechanismen in Situationen ohne Marktpreise, wie in Hierarchien, Komitees, Familien oder Genossenschaften.
Analysen von Staatseingriffen, Staatseinnahmen und Staatsausgaben mit Fokus auf Besteuerung und ausgewählte Aspekte der politischen Ökonomie.
Anwendung mathematischer Modellierungstechniken für unvollständige Information, Moral Hazard, adverse Selektion und begrenzte Rationalität.
Tiefgreifende Analysen spezifischer Forschungsfragen mit eigenständigen akademischen Projekten zu Themen der Institutionenökonomik.
Fortgeschrittenes Seminar zur Analyse spezifischer Forschungsfragen in der Institutionenökonomik mit eigenständigen akademischen Projekten.
Analysen spezifischer Wirtschaftspolitiken wie Wettbewerbspolitik, Marktregulierung, Umwelt-, Innovations-, Geld- und Fiskalpolitik.
Studien ausgewählter internationaler Wirtschaftspolitiken wie Handelspolitik und globale Governance sowie internationale Probleme der Wirtschafts- und Sozialpolitik.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Economics, Institutions, and Behavior positioniert sich bewusst zwischen klassischer Volkswirtschaftslehre und einer verhaltensorientierten, institutionenökonomischen Perspektive. An der Philipps-Universität Marburg profitiert der Studiengang von einer Fakultät, die seit Langem für ihre Forschung zu Institutionen und wirtschaftlichem Verhalten bekannt ist.
Studierende lernen, wirtschaftliche Phänomene nicht isoliert, sondern eingebettet in rechtliche, soziale und organisatorische Strukturen zu analysieren. Das unterscheidet den Studiengang von stärker anwendungsorientierten BWL-Programmen.
Im Zentrum stehen die Module Theoretical Economics, Empirical Economics und Theoretical Institutional Economics. Theoretical Economics vermittelt die formalen Grundlagen mikro- und makroökonomischer Modelle, während Empirical Economics den Umgang mit Daten und statistischen Methoden zur Überprüfung ökonomischer Hypothesen schärft.
Theoretical Institutional Economics ergänzt diese Basis um die Analyse von Regeln, Verträgen und Organisationsformen – ein Kernthema der Marburger Ökonomik, das den Studiengang inhaltlich von vielen anderen Wirtschaftsstudiengängen abhebt.
Geeignet ist der Studiengang für Personen mit Interesse an analytischem, theoriegeleitetem Arbeiten und der Bereitschaft, sich mit mathematisch-statistischen Methoden auseinanderzusetzen. Wer Wirtschaft primär praxisnah und unternehmensbezogen studieren möchte, findet in klassischen BWL-Studiengängen möglicherweise die passendere Ausrichtung.
Besonders profitieren Studierende, die verstehen wollen, warum Märkte und Organisationen so funktionieren, wie sie funktionieren, und die Freude an konzeptionellem Denken mitbringen.
Absolventinnen und Absolventen von Economics, Institutions, and Behavior finden sich in wirtschaftsnahen Analyse- und Forschungsfunktionen, in der Wirtschaftspolitikberatung sowie in Organisationen, die institutionelle und regulatorische Fragestellungen bearbeiten.
Die Kombination aus ökonomischer Theorie und empirischer Methodenkompetenz öffnet Türen sowohl in forschungsnahe als auch in praxisorientierte Tätigkeitsfelder, häufig mit Anschluss an ein vertiefendes Masterstudium.
Die Philipps-Universität Marburg bietet den Studiengang als Vollzeit-Präsenzstudium am Studienort Marburg an, eingebettet in eine traditionsreiche wirtschaftswissenschaftliche Fakultät.
Der zulassungsfreie Zugang erleichtert den Einstieg, während die inhaltliche Ausrichtung von Anfang an ein hohes Maß an Eigenverantwortung für das Fachstudium erfordert.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Wege in analytische und institutionenbezogene Berufsfelder der Wirtschaft.
Branchenweite Marktorientierung für Economics, Institutions, and Behavior-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag von Economics, Institutions, and Behavior-Fachkräften durch KI verändert, lässt sich bereits in Grundzügen absehen.
KI-Systeme verändern, welche Aufgaben Ökonom:innen selbst übernehmen und welche zunehmend automatisiert ablaufen.
Die Fähigkeit, Daten kritisch einzuordnen, wird direkt im Modul Empirical Economics aufgebaut, während Theoretical Institutional Economics das Verständnis institutioneller Wirkmechanismen schärft.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Marburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Philipps-Universität Marburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eher praxisnahe, unternehmensbezogene Inhalte sucht, sollte bedenken, dass der Studiengang stark theorie- und methodenlastig ausgerichtet ist; ein solides Interesse an Mathematik und Statistik ist hilfreich, um den Anforderungen gut zu begegnen.
Nein, der Zugang ist zulassungsfrei, sodass eine direkte Einschreibung ohne Numerus-clausus-Verfahren möglich ist.
Der Studiengang legt einen besonderen Schwerpunkt auf Institutionenökonomik und verhaltensbezogene Ansätze, ergänzt durch die Module Theoretical Economics, Empirical Economics und Theoretical Institutional Economics, statt sich primär an klassischen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen zu orientieren.
Ein solides Verständnis für Mathematik und Statistik erleichtert den Einstieg, da theoretische Modelle und empirische Methoden von Beginn an eine zentrale Rolle spielen.
Absolventinnen und Absolventen finden Einstiegsmöglichkeiten in Analyse-, Forschungs- und Beratungsfunktionen mit wirtschaftspolitischem oder institutionellem Bezug, häufig mit Option auf ein vertiefendes Masterstudium.
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