Technikrecht
Rechtliche Grundlagen für technische Berufe und Ingenieurwesen.
An der Leibniz Universität Hannover trifft die Vertiefung Geomatik im Masterstudiengang Geodäsie und Geoinformatik auf eine lange geodätische Tradition: Hannover zählt zu den etablierten Standorten für Vermessungswesen und Geoinformatik in Deutschland, mit enger Anbindung an Forschungseinrichtungen und Landesbehörden der Region. Das macht den Studienort besonders praxisnah, wenn es um Landesvermessung und öffentliches Vermessungswesen geht.
Der Master baut auf einem geodätischen oder verwandten Bachelorabschluss auf und vertieft die Fähigkeit, raumbezogene Daten zu erheben, zu modellieren und rechtssicher in Verwaltungsprozesse einzubinden. Wer sich für Geomatik entscheidet, beschäftigt sich intensiv mit digitalen Geoinformationssystemen, deren rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der Schnittstelle zwischen amtlicher Vermessung und moderner Datenverarbeitung.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht er allen fachlich geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern offen – die inhaltliche Tiefe und der Praxisbezug ergeben sich vor allem aus der Wahl der Module und der Auseinandersetzung mit realen Vermessungs- und Verwaltungsfragen.
34 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Rechtliche Grundlagen für technische Berufe und Ingenieurwesen.
Spezielle Verfahren und Methoden der amtlichen Landesvermessung.
Organisation und Aufgaben des öffentlichen Vermessungswesens in Deutschland.
Vermittlung mathematischer Grundlagen für Ingenieurwissenschaften mit Fokus auf Analysis und lineare Algebra.
Grundvorlesung der Experimentalphysik mit Schwerpunkt auf Mechanik und Thermodynamik für Geowissenschaftler.
Einführung in die Informatik mit Schwerpunkt auf Programmierung und grundlegende Konzepte der Informationstechnologie.
Grundlagen von Messsensoren und deren Funktionsweise in der geodätischen Messtechnik.
Einführung in Geoinformatik und deren Anwendung in Stadt- und Regionalplanung.
Fortsetzung der mathematischen Grundausbildung für Ingenieurwissenschaften mit erweiterten Konzepten.
Fortsetzung der Experimentalphysik mit Fokus auf Optik und Elektromagnetismus für Geodäten.
Praktische Übungen zu physikalischen Experimenten mit Relevanz für geodätische Anwendungen.
Methoden und Verfahren der digitalen Bildverarbeitung mit Anwendungen in der Fernerkundung und Photogrammetrie.
Statistische und mathematische Methoden zur Auswertung geodätischer Messdaten.
Praktische Schulung in Geoinformationssystemen und kartographischen Verfahren mit praktischem Anwendungsprojekt.
Vertiefung mathematischer Methoden mit Anwendungen in der Geodäsie und Geoinformatik.
Vermittlung von Datenstrukturen und algorithmischen Konzepten für effiziente Programmentwicklung.
Verfahren zur Messung und Auswertung geodätischer Daten mit praktischen Anwendungen in der Ingenieurgeodäsie.
Methoden der Ausgleichungsrechnung und Statistik zur Verarbeitung und Bewertung geodätischer Messungen.
Theoretische Grundlagen der Photogrammetrie zur Gewinnung von Messinformationen aus Bildern.
Grundlagen der Geodäsie und Erdmessung mit Schwerpunkt auf Koordinatensysteme und Referenzsysteme.
Einführung in Datenbankmanagementsysteme und deren Anwendung in der Geoinformatik.
Theoretische Grundlagen und praktisches Projekt zur Anwendung geodätischer Verfahren in der Ingenieurpraxis.
Verfahren zur Modellierung und digitalen Erfassung von Geländeoberflächen und topographischen Strukturen.
Grundlagen globaler Navigationssatellitensysteme und deren Anwendung in der Positionierung und Navigation.
Statistische Verfahren zur Schätzung und Prognose in der Ingenieurgeodäsie und Liegenschaftsbewertung.
Integrierte Sensorsysteme und deren Anwendung bei der Erfassung und Verarbeitung georäumlicher Daten.
Vertiefung von GIS-Technologien mit Fokus auf Datenzugriffsstrukturen und räumliche Algorithmen.
Methoden der physikalischen Geodäsie und Gravimetrie zur Bestimmung des Erdschwerefeldes.
Vertiefung von GNSS-Methoden und mathematische Konzepte der Geodäsie.
Methoden und Verfahren des Flächenmanagements und der ländlichen Neuordnung.
Praktisches Projekt zur Anwendung erlernter Kompetenzen in einem geodätischen oder geoinformatischen Thema.
Grundlagen und Methoden der Fernerkundung zur Erfassung und Interpretation von Geoinformationen.
Weltraumgestützte geodätische Verfahren und praktisches Projekt zur Anwendung in der amtlichen Landesvermessung.
Abschlussarbeit zur selbstständigen Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung in der Geodäsie und Geoinformatik.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Die Vertiefung Geomatik im Master Geodäsie und Geoinformatik an der Leibniz Universität Hannover richtet sich an Studierende, die geodätisches Grundlagenwissen mit informationstechnischer und rechtlicher Kompetenz verbinden wollen. Im Zentrum steht die professionelle Nutzung und Verwaltung raumbezogener Daten.
Die Nähe zu niedersächsischen Vermessungs- und Katasterbehörden sowie zu geodätischen Forschungseinrichtungen prägt das Profil des Studiengangs und ermöglicht einen unmittelbaren Bezug zwischen Theorie und behördlicher Praxis.
Zu den zentralen Modulen zählen Technikrecht, Landesvermessung und Öffentliches Vermessungswesen. Damit deckt der Studiengang sowohl die technische Seite der Datenerfassung als auch die rechtlichen und verwaltungstechnischen Rahmenbedingungen ab, die im amtlichen Vermessungswesen unverzichtbar sind.
Ergänzt werden diese Kernbereiche durch Inhalte der Geoinformatik, etwa den Aufbau und die Pflege von Geoinformationssystemen, sowie durch Methoden der Datenmodellierung und -analyse, die für moderne Geomatikanwendungen gebraucht werden.
Der Studiengang eignet sich für alle, die bereits ein geodätisches oder ingenieurwissenschaftliches Bachelorstudium abgeschlossen haben und sich auf rechtliche sowie verwaltungsnahe Aspekte der Geoinformation spezialisieren möchten.
Wer gerne präzise arbeitet, Interesse an rechtlichen Regelwerken hat und sich für die Verbindung von amtlicher Vermessung und digitaler Datenverarbeitung begeistert, findet in der Vertiefung Geomatik ein passgenaues Profil.
Absolventinnen und Absolventen finden Einsatzfelder in der Geoinformatik, etwa bei Vermessungs- und Katasterämtern, Ingenieurbüros, Landesvermessungsbehörden oder Unternehmen, die Geodateninfrastrukturen aufbauen und pflegen.
Die Kombination aus technischem und rechtlichem Wissen öffnet auch Wege in beratende oder koordinierende Positionen, etwa an der Schnittstelle zwischen Behörden, Planungsbüros und IT-Dienstleistern.
Das Vollzeitstudium in Hannover findet im universitären Präsenzformat statt und ermöglicht direkten Austausch mit Lehrenden aus Forschung und Praxis sowie Zugang zu einschlägigen Laboren und Fachbereichen der Geodäsie.
Die zulassungsfreie Aufnahme erleichtert den Einstieg, verlangt aber Eigeninitiative bei der individuellen Schwerpunktsetzung innerhalb der Geomatik-Vertiefung.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Berufseinstieg bis in leitende Positionen der Geoinformatik verläuft meist über wachsende fachliche und rechtliche Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Geoinformatik (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Zukunft der Geomatik wird stark davon geprägt, wie digitale Werkzeuge klassische Vermessungs- und Verwaltungsaufgaben verändern.
Auch in der Geoinformatik übernehmen automatisierte Systeme zunehmend Routineaufgaben, während rechtliches und fachliches Urteilsvermögen weiterhin gefragt bleibt.
Die im Modul Öffentliches Vermessungswesen vermittelten Kenntnisse bilden die Grundlage für spätere Tätigkeiten bei Kataster- und Vermessungsbehörden.
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Kurzprofil der Leibniz Universität Hannover – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Da der Studiengang stark rechtlich und verwaltungsbezogen ausgerichtet ist, solltest du Interesse an Technikrecht und öffentlichem Vermessungswesen mitbringen – rein technisch orientierte Studieninteressierte sollten prüfen, ob dieser Schwerpunkt zu ihren Zielen passt.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, setzt aber in der Regel einen passenden geodätischen oder ingenieurwissenschaftlichen Bachelorabschluss voraus.
Technikrecht ist ein zentrales Modul, das rechtliche Grundlagen für den Umgang mit Vermessungsdaten und Geoinformationssystemen vermittelt und eng mit dem öffentlichen Vermessungswesen verknüpft ist.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig in Berufen der Geoinformatik, etwa bei Vermessungs- und Katasterämtern, Ingenieurbüros oder im Bereich Geodateninfrastrukturen.
Ja, durch die Nähe zu niedersächsischen Vermessungsbehörden und geodätischen Forschungseinrichtungen ergibt sich ein enger Bezug zwischen Studieninhalten und amtlicher Vermessungspraxis.
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