Eigenständige künstlerische Praxis
Entwicklung eines künstlerischen Projekts mit maximal fünf Teilnehmern an der Schnittstelle zwischen Theaterkunst und anderen Kunstformen mit öffentlicher Präsentation und schriftlicher Reflexion.
Der Studiengang Darstellendes Spiel an der Leibniz Universität Hannover richtet sich an Studierende, die künstlerisches Arbeiten auf der Bühne mit fundierter theaterpädagogischer Reflexion verbinden möchten. Statt reiner Schauspielausbildung steht hier die Verzahnung von eigenständiger künstlerischer Praxis und Vermittlungskompetenz im Zentrum – ein Profil, das sich besonders für spätere Tätigkeiten in Bildungs- und Kultureinrichtungen eignet.
Als M.Sc.-Programm ist der Studiengang wissenschaftlich-methodisch ausgerichtet und ergänzt die künstlerische Arbeit um forschungsnahe Anteile, etwa in der Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis der Theaterpädagogik. Die zulassungsfreie Einschreibung senkt die formale Eintrittshürde, ersetzt aber nicht die inhaltliche Eignung – wer sich für diesen Master entscheidet, sollte bereits Erfahrung mit Bühnenarbeit oder Theaterpädagogik mitbringen.
Hannover als Studienort bietet Zugang zu einer aktiven Theater- und Kulturszene, die für Praxisphasen, Exkursionen und spätere berufliche Kontakte relevant ist.
13 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Entwicklung eines künstlerischen Projekts mit maximal fünf Teilnehmern an der Schnittstelle zwischen Theaterkunst und anderen Kunstformen mit öffentlicher Präsentation und schriftlicher Reflexion.
Überblick über zeitgenössische und historische Begründungen der Theaterpädagogik, Projekt- und Aufführungsanalysen sowie Grundlagen der Spielleitung.
Kennenlernen theatraler und künstlerischer Prozesse außerhalb der Studienstandorte, Besuch von Festivals und Theaterinstitutionen sowie Analyse zeitgenössischer Theaterformen und performativer Anordnungen.
Individuelle Schwerpunktsetzung in pädagogischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Fragestellungen mit freier Wahl von Lehrveranstaltungen und praktischer Erfahrung in Kulturvermittlungseinrichtungen.
Individuelle Vertiefung in theaterästhetischen, -pädagogischen oder -wissenschaftlichen Bereichen mit freier Lehrveranstaltungswahl und praktischer Erfahrung in außeruniversitären Bildungseinrichtungen.
Einführung in grundlegende künstlerische Ausdrucksmittel von Körper und Stimme, Improvisation, Raum und Bewegung sowie Entwicklung von Reflexionskriterien zur Beurteilung szenischer Aktion.
Vermittlung von kultur-, theater- und literaturwissenschaftlicher Methodik zur Reflexion und Beschreibung szenischer Aktionen sowie grundlegender wissenschaftlicher Fertigkeiten für Hausarbeiten und Praxisreflexionen.
Entwicklung, Durchführung und Reflexion eines Gruppenprojekts mit Erarbeitung von Techniken und szenischen Anordnungen sowie schriftlicher Praxisreflexion.
Erarbeitung eines umfassenden Gruppenprojekts mit Planung, Organisation, Durchführung und Reflexion der Konzeption sowie Dokumentation in einem Projektbericht.
Vermittlung theatergeschichtlicher Linien, Dramenanalyse, Dramentheorie und zentrale Kategorien der Theaterwissenschaften mit Fokus auf das Verhältnis von Drama, Aufführung und Zuschauer.
Einführung in Bandbreite und Analyse verschiedener szenischer Präsentationsformen in Bildender Kunst, Musik, Sprache und Bewegung sowie Ästhetiken des Gegenwartstheaters.
Exemplarische Vertiefung zur Geschichte der Theaterpädagogik mit Analyse zeitgenössischer Projekte und Konzeption selbständiger theaterpädagogischer Praxis in verschiedenen Altersstufen.
Vertiefte Fachdidaktik und schulische Praxis szenischer Arbeit mit Planung von Unterrichtseinheiten nach Rahmenrichtlinien sowie Berücksichtigung von Diversität, Inklusion und digitalen Medien.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Darstellendes Spiel an der Leibniz Universität Hannover positioniert sich an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und pädagogischer Vermittlung. Das Programm ist als M.Sc. konzipiert, was eine stärker wissenschaftlich-reflexive Herangehensweise an theatrale Prozesse erwarten lässt als ein rein künstlerischer Studiengang.
Die zulassungsfreie Aufnahme macht den Einstieg formal unkompliziert, setzt aber voraus, dass Studierende bereits über praktische Vorerfahrung im Darstellenden Spiel verfügen, um von den fortgeschrittenen künstlerischen und theoretischen Inhalten profitieren zu können.
Zentraler Baustein ist die eigenständige künstlerische Praxis, in der Studierende eigene Bühnenprojekte entwickeln, inszenieren und reflektieren. Ergänzt wird dies durch Theorie und Praxis der Theaterpädagogik, wo Vermittlungsmethoden für Schule, außerschulische Bildung und kulturelle Projektarbeit erarbeitet werden.
Eine Exkursion rundet das Studienprogramm ab und ermöglicht den Kontakt zu Theaterhäusern, Festivals oder pädagogischen Einrichtungen außerhalb des Hochschulalltags – ein wichtiger Baustein für Vernetzung und Praxiseinblick.
Der Studiengang eignet sich für Menschen, die bereits erste Bühnen- oder Theaterpädagogik-Erfahrung gesammelt haben und diese auf universitärem Niveau vertiefen möchten. Wer eine klassische Schauspielausbildung sucht, ist hier weniger richtig als jemand, der künstlerische Praxis mit pädagogischer und wissenschaftlicher Reflexion verbinden will.
Selbstständigkeit, Bühnenpräsenz und die Bereitschaft, eigene künstlerische Projekte zu konzipieren und zu verantworten, sind zentrale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium.
Absolventinnen und Absolventen finden Anknüpfungspunkte in der Theaterpädagogik, an Kultureinrichtungen, in der freien Theaterszene sowie im Bildungsbereich, etwa an Schulen mit theaterpädagogischem Schwerpunkt oder in außerschulischen Bildungsprojekten.
Die Kombination aus künstlerischer Praxis und pädagogischer Vermittlungskompetenz macht Absolvent:innen auch für Kulturmanagement und Projektarbeit im weiteren kulturellen Umfeld interessant.
Als Universität bietet die Leibniz Universität Hannover ein wissenschaftlich geprägtes Studienumfeld, in dem künstlerische Praxis eng mit theoretischer Reflexion verzahnt wird. Das Vollzeitformat erlaubt eine intensive, kontinuierliche Auseinandersetzung mit den künstlerischen und pädagogischen Studieninhalten.
Der Standort Hannover bietet zudem die Infrastruktur einer mittelgroßen Stadt mit aktiver Theaterlandschaft, die Praxisphasen und Exkursionen sinnvoll ergänzt.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master Darstellendes Spiel eröffnet Wege zwischen Bühne, Bildung und Kulturbetrieb.
Branchenweite Marktorientierung für Darstellendes Spiel-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf im Zusammenspiel mit neuen Technologien entwickelt, lässt sich bereits in Grundzügen absehen.
Auch im Darstellenden Spiel verändert Digitalisierung einzelne Arbeitsschritte, ohne die künstlerische Kernarbeit zu ersetzen.
Die Fähigkeit, künstlerische Prozesse eigenständig zu gestalten und pädagogisch zu vermitteln, wird direkt im Modul Eigenständige künstlerische Praxis sowie in Theorie und Praxis der Theaterpädagogik aufgebaut.
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Kurzprofil der Leibniz Universität Hannover – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer ohne Bühnenerfahrung oder pädagogisches Interesse einsteigt, sollte bedenken, dass der Studiengang trotz Zulassungsfreiheit ein hohes Maß an künstlerischer Eigeninitiative und Reflexionsfähigkeit voraussetzt.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei. Eine inhaltliche Eignung, insbesondere praktische Vorerfahrung im Darstellenden Spiel, ist dennoch von Vorteil.
Theorie und Praxis der Theaterpädagogik bilden neben der eigenständigen künstlerischen Praxis ein zentrales Modul und bereiten gezielt auf Vermittlungstätigkeiten vor.
Eine formale Schauspielausbildung ist nicht zwingend vorgeschrieben, praktische Bühnenerfahrung erleichtert jedoch den Einstieg in die künstlerischen Anteile des Studiums erheblich.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in der Theaterpädagogik, an Kultureinrichtungen, in der freien Theaterszene sowie im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich.
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