Ratgeber · Investieren
Was kostet ein Robo-Advisor? Alle Gebühren im Überblick
Die Kosten eines Robo-Advisors setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen und liegen meist zwischen 0,5 und 1,0 Prozent pro Jahr. Entscheidend ist die Gesamtkostenquote, nicht nur die ausgewiesene Servicegebühr.
10 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Die jährlichen Gesamtkosten für einen Robo-Advisor liegen typischerweise zwischen 0,5 und 1,0 Prozent der Anlagesumme.
- Die Gesamtkosten setzen sich hauptsächlich aus der Servicegebühr und den Fondskosten der eingesetzten ETFs zusammen.
- Automatisches Rebalancing und eine strukturierte Anlagestrategie sind im Preis enthalten und ersetzen eigene Umschichtungen.
- Schon ein Kostenunterschied von 0,5 Prozentpunkten kann über 30 Jahre einen hohen fünfstelligen Betrag ausmachen.
01 · Grundlagen
Was ist ein Robo-Advisor?
Ein Robo-Advisor ist ein digitaler Anlagehelfer, der die Geldanlage für dich übernimmt. Er stellt ein Portfolio zusammen, investiert dein Geld und kümmert sich um die laufende Verwaltung.
Ein Robo-Advisor übernimmt für dich die Auswahl der ETFs, die laufende Überwachung und die Anpassung deines Portfolios. Du gibst deine Risikobereitschaft und deinen Anlagehorizont an, der Algorithmus setzt daraus eine passende Mischung aus Aktien-ETFs, Anleihen-ETFs und weiteren Anlageklassen um. Die Anbieter arbeiten dabei fast ausschließlich mit passiven Indexfonds, weil diese die Kosten niedrig halten und die Wertentwicklung eines Marktindex nachbilden.
Für dich als Studierende bedeutet das: Du kannst bereits mit kleinen Beträgen starten. Viele Anbieter verlangen eine Mindestanlagesumme von 20 bis 25 Euro, einige sogar nur 1 Euro. Die Mindestsparrate liegt bei den meisten Anbietern zwischen 20 und 25 Euro pro Monat.
Die digitale Vermögensverwaltung ist damit eine Alternative zum selbst geführten Depot. Du zahlst für die Dienstleistung eine jährliche Gebühr, bekommst dafür aber ein Portfolio, das ohne dein tägliches Zutun funktioniert.
- Der Robo-Advisor stellt ein Portfolio aus ETFs zusammen und verwaltet es automatisch.
- Die Anlage erfolgt passiv über börsengehandelte Indexfonds, wodurch aktive Fondsmanager entfallen.
Kurz erklärt
Robo-Advisor
Ein digitaler Vermögensverwalter, der auf Basis deiner Risikobereitschaft und deiner Anlageziele ein Portfolio aus ETFs zusammenstellt und dieses automatisch verwaltet.
Die Anlage erfolgt passiv über börsengehandelte Indexfonds, wodurch aktive Fondsmanager entfallen.
02 · Schritt für Schritt
Welche Kosten fallen bei einem Robo-Advisor an?
Die Preismodelle der Anbieter sind transparent, aber nicht alle Kosten sind auf den ersten Blick sichtbar. Die zwei wichtigsten Bausteine sind die Servicegebühr und die Fondskosten.
Die Preismodelle der Robo-Advisor bestehen aus bis zu sieben Bausteinen. Auf der Preisseite ausgewiesen werden in der Regel nur zwei davon: die Servicegebühr und die Fondskosten. Die übrigen Kosten wie Transaktionskosten oder Spreads sind real, aber für dich auf den ersten Blick nicht sichtbar.
Die Servicegebühr deckt die Vermögensverwaltung, das Rebalancing, das Reporting und den Kundenservice ab. In ihr sind bei den meisten Anbietern auch die Depotführung und die Wertpapiertransaktionen der Partnerbank enthalten. Die Fondskosten, auch TER genannt, werden direkt im Fondsvermögen der eingesetzten ETFs verbucht und nicht separat von deinem Konto abgebucht.
Für deine Kalkulation als Studierende ist die Gesamtkostenquote entscheidend. Sie setzt sich aus Servicegebühr und Fondskosten zusammen und liegt im Marktvergleich meist zwischen 0,50 und 1,00 Prozent pro Jahr.
- Die Servicegebühr liegt im Marktvergleich meist zwischen 0,35 und 0,80 Prozent pro Jahr.
- Die Fondskosten der eingesetzten ETFs liegen bei Robo-Advisors oft zwischen 0,10 und 0,30 Prozent pro Jahr.
- Transaktionskosten sind in der Servicegebühr meist enthalten, können aber bei einigen Anbietern separat anfallen.
- Depot- und Kontogebühren sind bei den meisten Anbietern bereits in der Servicegebühr enthalten.
Servicegebühr
Die jährliche Gebühr für die Vermögensverwaltung, das Rebalancing und den Kundenservice. Sie liegt im Marktvergleich meist zwischen 0,35 und 0,80 Prozent pro Jahr.
Fondskosten (TER)
Die laufenden Kosten der eingesetzten ETFs. Diese werden direkt im Fondsvermögen verbucht und liegen bei Robo-Advisors oft zwischen 0,10 und 0,30 Prozent pro Jahr.
Transaktionskosten
Kosten für Käufe und Verkäufe innerhalb des Portfolios. Diese sind in der Servicegebühr meist enthalten, können aber bei einigen Anbietern separat anfallen.
Depot- und Kontogebühren
Die Kosten für die Depotführung bei der Partnerbank. Viele Robo-Advisor bündeln diese Kosten bereits in ihrer Servicegebühr.
03 · Vergleich
Servicegebühr und Fondskosten im Vergleich
Die Spanne der Gesamtkosten ist groß. Der Median liegt bei etwa 0,96 Prozent pro Jahr, was bei 50.000 Euro Anlagesumme rund 480 Euro entspricht.
Die Servicegebühr ist der Betrag, den du für die laufende Betreuung deines Depots zahlst. Sie wird jährlich erhoben und orientiert sich an der Höhe deiner Anlagesumme. Viele Anbieter staffeln die Gebühr nach Anlagesumme, sodass der prozentuale Satz bei höheren Beträgen sinkt.
Die Fondskosten fallen zusätzlich an und werden direkt im jeweiligen ETF verbucht. Sie liegen bei den eingesetzten Indexfonds meist zwischen 0,10 und 0,30 Prozent pro Jahr. Zusammen mit der Servicegebühr ergeben sie die Gesamtkostenquote, die du für einen fairen Vergleich heranziehen solltest.
Ein selbst verwalteter ETF-Sparplan kommt ohne Servicegebühr aus. Du trägst dann aber die Verantwortung für die Auswahl der ETFs, die Gewichtung und das regelmäßige Rebalancing selbst. Der Robo-Advisor bündelt diese Aufgaben in einer einzigen Gebühr.
- Die Servicegebühr beim Robo-Advisor enthält die laufende Betreuung und Umschichtung, die du beim DIY-Depot selbst übernehmen musst.
- Die typischen Gesamtkosten eines Robo-Advisors liegen zwischen 0,50 und 1,00 Prozent pro Jahr.
- Ein selbst verwalteter ETF-Sparplan verursacht typische Gesamtkosten von 0,10 bis 0,25 Prozent pro Jahr.
| Robo-Advisor | ETF-Sparplan (DIY) | |
|---|---|---|
| Servicegebühr | 0,00 % p. a. | |
| Fondskosten (TER) | 0,10 bis 0,25 % p. a. | |
| Rebalancing | Manuell nötig | |
| Typische Gesamtkosten | 0,10 bis 0,25 % p. a. |
04 · Grundlagen
Welche Rolle spielen Indexfonds bei den Kosten?
Robo-Advisors setzen fast ausschließlich auf Indexfonds, auch ETFs genannt. Diese bilden einen Marktindex nach und verursachen deutlich geringere laufende Kosten als aktiv gemanagte Fonds.
Indexfonds bilden einen Marktindex wie den MSCI World oder den DAX möglichst genau nach. Sie kommen ohne aktive Fondsmanager aus, die versuchen, den Markt zu schlagen. Dadurch liegen ihre laufenden Kosten deutlich unter denen aktiv gemanagter Fonds.
Die jährlichen Fondskosten von ETFs liegen oft zwischen 0,10 und 0,30 Prozent. Aktive Fonds verlangen häufig mehr als 1,50 Prozent pro Jahr. Dieser Unterschied wirkt sich über lange Zeiträume erheblich auf deine Rendite aus, weil die Kosten jedes Jahr von deinem Anlageergebnis abgezogen werden.
Für dich als Studierende bedeutet das: Ein Robo-Advisor, der ausschließlich ETFs einsetzt, hält die Fondskosten niedrig. Die Gesamtkosten werden damit vor allem durch die Servicegebühr bestimmt, nicht durch teure Einzelfonds.
- Ein Indexfonds bildet die Wertentwicklung eines Marktindex wie dem MSCI World oder dem DAX möglichst genau nach.
- Die jährlichen Fondskosten liegen bei ETFs oft zwischen 0,10 und 0,30 Prozent, bei aktiven Fonds häufig über 1,50 Prozent.
Kurz erklärt
Indexfonds
Ein Investmentfonds, der die Wertentwicklung eines Marktindex wie dem MSCI World oder dem DAX möglichst genau nachbildet.
Die jährlichen Fondskosten liegen bei ETFs oft zwischen 0,10 und 0,30 Prozent, bei aktiven Fonds häufig über 1,50 Prozent.
05 · Was gilt
Welche Anlagestrategien verfolgen Robo-Advisors?
Die meisten Robo-Advisors setzen auf eine passive, weltweit gestreute Anlagestrategie. Das bedeutet, dein Geld wird über verschiedene ETFs auf viele Länder und Anlageklassen verteilt.
Das reduziert das Risiko, das mit Einzelwerten oder einzelnen Regionen verbunden ist.
In den Portfolios findest du in der Regel Aktien-ETFs und Anleihen-ETFs als Kernbestandteile. Viele Anbieter ergänzen diese um Geldmarkt-Fonds, Rohstoffe oder Gold. Einzelaktien, Kryptowährungen oder aktive Investmentfonds kommen bei den meisten Robo-Advisors nicht vor.
Die konkrete Zusammensetzung hängt von deiner gewählten Risikoklasse ab. Ein höherer Aktienanteil bedeutet mehr Renditechancen, aber auch stärkere Schwankungen im Depotwert.
- Häufig enthalten sind Aktien-ETFs, Anleihen-ETFs, Geldmarkt-Fonds, Rohstoffe und Gold.
- Selten enthalten sind Einzelaktien, Kryptowährungen, aktive Investmentfonds, Zertifikate und Optionen.
Häufig enthalten
Selten enthalten
06 · Schritt für Schritt
Wie beeinflussen Risikoklassen und Algorithmen die Kosten?
Die Kosten eines Robo-Advisors hängen nicht von der gewählten Risikoklasse ab, wohl aber die Zusammensetzung deines Portfolios. Der Algorithmus übernimmt die Auswahl und Gewichtung der ETFs.
Die Servicegebühr bleibt prozentual gleich, egal ob du ein defensives Portfolio mit hohem Anleihenanteil oder ein offensives Portfolio mit hohem Aktienanteil wählst. Die Fondskosten können jedoch leicht variieren, weil unterschiedliche ETFs unterschiedliche laufende Kosten haben.
Der Algorithmus übernimmt die Auswahl und Gewichtung der ETFs. Zu Beginn beantwortest du Fragen zu deiner Risikobereitschaft, deinem Anlagehorizont und deinen finanziellen Zielen. Daraus ergibt sich deine Risikoklasse, die den Aktienanteil in deinem Portfolio bestimmt.
Nach der Einrichtung überwacht der Algorithmus dein Portfolio laufend. Weicht die Gewichtung durch Marktbewegungen von deiner Zielallokation ab, führt der Robo-Advisor ein Rebalancing durch. Diese Umschichtungen sind in der Servicegebühr bereits enthalten.
- Zu Beginn beantwortest du Fragen zu deiner Risikobereitschaft, deinem Anlagehorizont und deinen finanziellen Zielen.
- Aus deinen Antworten ergibt sich eine Risikoklasse, die den Aktienanteil in deinem Portfolio bestimmt.
- Der Algorithmus wählt passende ETFs aus und gewichtet sie entsprechend deiner Risikoklasse.
- Der Algorithmus überwacht dein Portfolio und führt bei Abweichungen ein automatisches Rebalancing durch.
Risikobereitschaft ermitteln
Zu Beginn beantwortest du Fragen zu deiner Risikobereitschaft, deinem Anlagehorizont und deinen finanziellen Zielen.
Risikoklasse festlegen
Aus deinen Antworten ergibt sich eine Risikoklasse, die den Aktienanteil in deinem Portfolio bestimmt. Ein höherer Aktienanteil bedeutet mehr Renditechancen, aber auch stärkere Schwankungen.
Portfolio zusammenstellen
Der Algorithmus wählt passende ETFs aus und gewichtet sie entsprechend deiner Risikoklasse. Die Fondskosten können je nach ETF-Auswahl leicht variieren.
Automatisch überwachen
Der Algorithmus überwacht dein Portfolio laufend und führt ein Rebalancing durch, wenn die Gewichtung von der Zielallokation abweicht.
07 · Kosten
Welche Kostenunterschiede gibt es zwischen den Anbietern?
Die Gesamtkostenquote variiert stark. Günstige Anbieter liegen bei etwa 0,50 Prozent pro Jahr, teure Anbieter können über 1,40 Prozent kosten.
Die Gesamtkostenquote variiert zwischen den Anbietern erheblich. Günstige Robo-Advisors liegen bei etwa 0,50 Prozent pro Jahr, teure Anbieter können über 1,40 Prozent kosten. Bei einer Anlagesumme von 50.000 Euro entspricht das einem Unterschied von mehreren Hundert Euro pro Jahr.
Der Median über alle Anbieter liegt bei etwa 0,96 Prozent pro Jahr. Das sind bei 50.000 Euro Anlagesumme rund 480 Euro jährlich. Die Spanne reicht von etwa 250 Euro bei den günstigsten Anbietern bis zu 700 Euro oder mehr bei den teuersten.
Für dich als Studierende mit kleineren Anlagebeträgen sind die prozentualen Unterschiede zunächst weniger spürbar. Trotzdem lohnt sich der Blick auf die Gesamtkostenquote, weil sich auch kleine Differenzen über viele Jahre zu relevanten Beträgen summieren.
- Günstige Anbieter kosten bei 50.000 Euro Anlagesumme etwa 250 Euro pro Jahr.
- Der Durchschnitt liegt bei etwa 480 Euro pro Jahr.
- Teure Anbieter kosten etwa 700 Euro pro Jahr oder mehr.
- Die Spanne reicht von etwa 0,50 bis 1,40 Prozent pro Jahr, bei einigen Anbietern kommen erfolgsabhängige Gebühren hinzu.
Typische jährliche Gesamtkosten bei 50.000 Euro Anlagesumme
08 · Fehler vermeiden
Welche Kostenfallen gibt es bei Robo-Advisors?
Nicht jeder Anbieter weist alle Kosten auf der ersten Preisseite aus. Achte auf versteckte Gebühren und Sonderkonditionen.
Erfolgsabhängige Gebühren sind eine der häufigsten Fallen: Einige Anbieter verlangen zusätzlich zur Servicegebühr einen prozentualen Anteil an der erzielten Rendite. Diese Gebühr fällt nur in guten Börsenjahren an, kann dann aber die Gesamtkosten deutlich erhöhen.
Achte außerdem auf die Mindestanlagesumme. Einige Robo-Advisors verlangen 500 Euro oder mehr als Startkapital. Für dich als Studierende sind Anbieter mit niedrigen Einstiegshürden oft besser geeignet, weil du mit kleinen Beträgen beginnen kannst.
Prüfe auch, ob Sonderleistungen wie Auszahlungspläne oder Geschenksparen extra kosten. Bei manchen Anbietern sind diese Funktionen in der Servicegebühr enthalten, bei anderen fallen zusätzliche Gebühren an.
- Erfolgsabhängige Gebühren verlangen einen prozentualen Anteil an der erzielten Rendite zusätzlich zur Servicegebühr.
- Intransparente Fondskosten erschweren den Vergleich, wenn die TER der eingesetzten ETFs nicht klar auf der Preisseite steht.
- Mindestanlagesummen von 500 Euro oder mehr können den Einstieg erschweren.
- Gebühren für Sonderleistungen wie Auszahlungspläne oder Geschenksparen können bei manchen Anbietern extra kosten.
Typische Kostenfallen
09 · Hintergrund
Wann lohnt sich ein Robo-Advisor trotz der Kosten?
Die Kosten eines Robo-Advisors sind höher als bei einem selbst verwalteten ETF-Sparplan. Dafür bekommst du eine vollständige Betreuung deines Depots.
Ein Robo-Advisor lohnt sich vor allem dann, wenn du dich nicht selbst um die Auswahl und Überwachung deiner ETFs kümmern möchtest. Das automatische Rebalancing stellt sicher, dass dein Portfolio immer deiner gewählten Risikoklasse entspricht. Du musst keine Handelsentscheidungen treffen und läufst weniger Gefahr, aus emotionalen Gründen falsch zu reagieren.
Die Kosten sind der Preis für diese Dienstleistung. Bei einer Anlagesumme von 50.000 Euro und Gesamtkosten von 0,96 Prozent pro Jahr zahlst du rund 480 Euro. Dafür entfallen eigene Handelsentscheidungen und die laufende Kontrolle deines Depots.
Für langfristige Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren können sich die Kosten lohnen, wenn sie dafür eine disziplinierte und strukturierte Geldanlage erhalten. Als Studierende kannst du mit kleinen Sparraten starten und von der automatisierten Anlage profitieren, ohne dich intensiv mit der Börse beschäftigen zu müssen.
- Ein Robo-Advisor lohnt sich vor allem dann, wenn du dich nicht selbst um die Auswahl und Überwachung deiner ETFs kümmern möchtest.
- Das automatische Rebalancing stellt sicher, dass dein Portfolio immer deiner gewählten Risikoklasse entspricht.
- Bei 50.000 Euro Anlagesumme und 0,96 Prozent Gesamtkosten zahlst du rund 480 Euro pro Jahr.
- Für langfristige Anleger mit mindestens zehn Jahren Anlagehorizont können sich die Kosten durch die eingesparte Zeit und die disziplinierte Struktur lohnen.
Ein Robo-Advisor lohnt sich vor allem dann, wenn du dich nicht selbst um die Auswahl und Überwachung deiner ETFs kümmern möchtest. Das automatische Rebalancing stellt sicher, dass dein Portfolio immer deiner gewählten Risikoklasse entspricht.
Die Kosten sind der Preis für diese Dienstleistung. Bei einer Anlagesumme von 50.000 Euro und Gesamtkosten von 0,96 Prozent pro Jahr zahlst du rund 480 Euro. Dafür entfallen eigene Handelsentscheidungen und die Gefahr, aus emotionalen Gründen falsch zu reagieren.
Für langfristige Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren können sich die Kosten durch die eingesparte Zeit und die disziplinierte Strategie rechnen. Wichtiger als die reine Gebühr ist die Frage, ob du die Anlage sonst überhaupt durchhalten würdest.
10 · Checkliste
Wie findest du den passenden Robo-Advisor für dein Budget?
Vergleiche nicht nur die Servicegebühr, sondern immer die Gesamtkostenquote. Prüfe außerdem, welche Leistungen im Preis enthalten sind.
Die Servicegebühr allein kann irreführend sein, wenn ein Anbieter teure ETFs einsetzt und ein anderer günstige. Erst die Summe beider Werte zeigt dir, was du tatsächlich zahlst.
Prüfe außerdem, welche Leistungen im Preis enthalten sind. Depotführung, Transaktionskosten und Rebalancing sollten in der Servicegebühr abgedeckt sein. Achte auf erfolgsabhängige Gebühren und auf die Mindestanlagesumme, damit der Einstieg zu deinem Budget als Studierende passt.
Die Anzahl der angebotenen Strategien und Anlageklassen ist ein weiteres Kriterium. Mehr Strategien bedeuten mehr Auswahl, aber nicht automatisch bessere Ergebnisse. Entscheidend ist, dass die angebotene Strategie zu deiner Risikobereitschaft und deinem Anlagehorizont passt.
- Berechne die Gesamtkostenquote aus Servicegebühr und Fondskosten.
- Prüfe, ob Depot- und Transaktionskosten in der Servicegebühr enthalten sind.
- Achte auf erfolgsabhängige Gebühren, die zusätzlich zur Servicegebühr anfallen können.
- Prüfe Mindestanlagesumme und Mindestsparrate, damit der Einstieg zu deinem Budget passt.
- Vergleiche die Anzahl der angebotenen Strategien und Anlageklassen.
- Prüfe die Kosten für Auszahlungspläne und Sonderfunktionen.
Checkliste für den Kostenvergleich
Gesamtkostenquote aus Servicegebühr und Fondskosten berechnen
Prüfen, ob Depot- und Transaktionskosten in der Servicegebühr enthalten sind
Auf erfolgsabhängige Gebühren achten
Mindestanlagesumme und Mindestsparrate prüfen
Anzahl der angebotenen Strategien und Anlageklassen vergleichen
Kosten für Auszahlungspläne und Sonderfunktionen prüfen
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