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Krypto-ETF für Selbstständige: So investierst du steuerschlau in digitale Währungen

Als Selbstständige oder Selbstständiger verwaltest du deine Altersvorsorge und Rücklagen eigenverantwortlich. Ein Krypto-ETF für Selbstständige kann dabei ein Baustein sein, birgt aber besondere steuerliche und rechtliche Fallstricke.

10 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • In Deutschland und Europa sind klassische Krypto-ETFs nicht zugelassen, du kannst aber in Krypto-ETPs oder Krypto-ETNs investieren.
  • Krypto-ETPs sind Schuldverschreibungen und kein Sondervermögen, bei einer Pleite des Emittenten droht Totalverlust.
  • Gewinne aus Krypto-ETPs unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag.
  • Die hohe Volatilität von Kryptowährungen macht Krypto-ETPs für Selbstständige nur als kleine Beimischung im Depot sinnvoll.

01 · Grundlagen

Was ist ein Krypto-ETF für Selbstständige?

Der Begriff Krypto-ETF wird oft verwendet, meint aber in Deutschland meist ein börsengehandeltes Produkt auf Kryptowährungen. Für dich als Selbstständige oder Selbstständigen ist die rechtliche Einordnung wichtig, weil sie über dein Risiko und deine Besteuerung entscheidet.

In Deutschland sind echte Krypto-ETFs nach den europäischen UCITS-Richtlinien nicht zugelassen, weil ein Fonds nicht in eine einzelne Kryptowährung investieren darf. Was du als Krypto-ETF kennst, ist in der Praxis ein Krypto-ETP oder Krypto-ETN, also ein börsengehandeltes Zertifikat auf Bitcoin, Ethereum oder einen Korb verschiedener Kryptowährungen. Diese Produkte bilden den Kurs der zugrunde liegenden Coins ab, ohne dass du selbst eine Wallet führen musst.

Für dich als Selbstständige oder Selbstständigen ist die rechtliche Einordnung entscheidend: Krypto-ETPs sind kein Sondervermögen, sondern Schuldverschreibungen. Du erwirbst damit eine Forderung gegenüber dem Emittenten und trägst ein Emittentenrisiko, das bei klassischen Investmentfonds nicht besteht.

Ein Krypto-ETP ist eine unverzinste Inhaberschuldverschreibung, kein Anteil an einem Sondervermögen.

  • Du partizipierst am Kurs von Kryptowährungen, ohne Coins direkt zu kaufen und zu verwahren.
  • Die Produkte werden an regulierten Börsen wie Xetra, Frankfurt oder Stuttgart gehandelt.
  • Bei einer Pleite des Emittenten kannst du dein gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.

Kurz erklärt

Krypto-ETF für Selbstständige

Ein börsengehandeltes Produkt, das die Wertentwicklung einer oder mehrerer Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum abbildet. In Deutschland sind echte Krypto-ETFs nicht zugelassen, daher investierst du in der Praxis in Krypto-ETPs oder Krypto-ETNs.

Für Selbstständige ist entscheidend, dass diese Produkte kein Sondervermögen sind und du als Gläubigerin oder Gläubiger ein Emittentenrisiko trägst.

02 · Vergleich

Krypto-ETF oder Krypto-ETP: Was passt zu deiner Selbstständigkeit?

Die Wahl des richtigen Produkts hängt davon ab, ob du Wert auf eine breite Streuung legst oder gezielt auf eine Kryptowährung setzen willst. Als Selbstständige oder Selbstständiger mit unregelmäßigem Einkommen solltest du die Risiken beider Varianten genau kennen.

Der zentrale Unterschied liegt in der rechtlichen Struktur und der Diversifikation. Ein echter Krypto-ETF wäre ein Investmentfonds mit Sondervermögen, der breit über mehrere Kryptowährungen streut, ist in Deutschland aber nicht handelbar. Krypto-ETPs und Krypto-ETNs sind dagegen Schuldverschreibungen, die meist nur eine einzige Kryptowährung wie Bitcoin oder Ethereum abbilden.

Für dich als Selbstständige oder Selbstständigen mit unregelmäßigem Einkommen bedeutet das: Ein Krypto-ETP auf Bitcoin konzentriert dein Risiko auf einen einzigen Basiswert. Die laufenden Kosten liegen bei Krypto-ETPs oft zwischen 1 und 2 Prozent pro Jahr, während klassische ETFs häufig unter 0,5 Prozent bleiben.

Krypto-ETPs sind kein Sondervermögen, daher trägst du ein Emittentenrisiko bis zum Totalverlust.

  • Ein Krypto-ETP auf einen Korb verschiedener Kryptowährungen streut breiter als ein Produkt auf Bitcoin allein.
  • Die Handelbarkeit in Deutschland ist bei Krypto-ETPs gegeben, bei echten Krypto-ETFs nicht.
  • Das Emittentenrisiko ist bei Krypto-ETPs hoch, bei einem echten ETF als Sondervermögen gering.
Vergleich der Anlageformen für Selbstständige
Krypto-ETF (nicht in DE zugelassen)Krypto-ETP / Krypto-ETN (in DE handelbar)
Rechtliche StrukturInvestmentfonds, SondervermögenSchuldverschreibung, kein Sondervermögen
DiversifikationBreit über mehrere Kryptowährungen möglichMeist auf eine Kryptowährung wie Bitcoin oder Ethereum bezogen
EmittentenrisikoGering, da SondervermögenHoch, Totalverlust bei Emittentenpleite möglich
Laufende Kosten (TER)0,02 bis 1,69 ProzentHöher als bei direkter Verwahrung in einer Wallet
Handelbarkeit in DeutschlandNicht möglichAn Börsen wie Xetra oder Stuttgart möglich

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert der Kauf eines Krypto-ETPs für dein Depot

Der Kauf eines Krypto-ETPs läuft über dein normales Wertpapierdepot ab. Du brauchst keine Krypto-Wallet und keine separate Börse für digitale Währungen.

Für den Kauf eines Krypto-ETPs brauchst du kein spezielles Krypto-Konto und keine Wallet. Du nutzt dein bestehendes Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker und gibst eine ganz normale Order über die Börse auf, an der das Produkt gelistet ist.

Als Selbstständige oder Selbstständiger kannst du dafür dein privates Depot nutzen oder ein separates Depot für deine betrieblichen Rücklagen einrichten. Wichtig ist, dass du vor dem Kauf die Gesamtkostenquote, das Fondsvolumen und die physische Besicherung des Krypto-ETPs prüfst.

Du kaufst Krypto-ETPs über dein normales Wertpapierdepot, nicht über eine Krypto-Börse.

  • Du eröffnest ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker, falls du noch keines hast.
  • Du wählst einen Krypto-ETP auf Bitcoin, Ethereum oder einen Korb verschiedener Kryptowährungen aus.
  • Du gibst eine Order über die Börse auf, zum Beispiel Xetra, Frankfurt oder Stuttgart.
01

Wertpapierdepot eröffnen

Du benötigst ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Als Selbstständige oder Selbstständiger kannst du dafür dein bestehendes Geschäftskonto oder ein privates Depot nutzen.

02

Geeigneten Krypto-ETP auswählen

Du vergleichst Krypto-ETPs auf Bitcoin, Ethereum oder einen Korb verschiedener Kryptowährungen. Achte auf die Gesamtkostenquote (TER), das Fondsvolumen und die physische Besicherung.

03

Order über die Börse aufgeben

Du kaufst den Krypto-ETP über die Börse, an der er gelistet ist, zum Beispiel Xetra, Frankfurt oder Stuttgart. Der Handel funktioniert wie bei Aktien.

04

Verwahrung im Depot

Der Krypto-ETP liegt anschließend in deinem Wertpapierdepot. Du musst dich nicht um die sichere Verwahrung von Kryptowährungen in einer Wallet kümmern.

04 · Kosten

Welche Kosten fallen bei Krypto-ETPs für Selbstständige an?

Die Kosten eines Krypto-ETPs schmälern deine Rendite als Selbstständige oder Selbstständiger direkt. Neben der laufenden Gebühr fallen beim Kauf und Verkauf Transaktionskosten an.

Die Gesamtkostenquote (TER) von Krypto-ETPs liegt meist zwischen 0,02 und 1,69 Prozent pro Jahr. Diese laufenden Kosten fallen jährlich an und schmälern deine Rendite, unabhängig davon, ob der Kurs steigt oder fällt. Bei der Eigenverwahrung von Kryptowährungen in einer Wallet entfällt diese Gebühr.

Zusätzlich zahlst du beim Kauf und Verkauf eine Ordergebühr, die je nach Broker zwischen 0 und 10 Euro liegen kann. Hinzu kommt der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, der bei weniger liquiden Produkten höher ausfällt.

Die TER von Krypto-ETPs liegt zwischen 0,02 und 1,69 Prozent pro Jahr und fällt unabhängig vom Kursverlauf an.

  • Die Ordergebühr beim Kauf liegt je nach Broker zwischen 0 und 10 Euro.
  • Der Spread kann je nach Liquidität zwischen 0,1 und 1 Prozent betragen.
  • Für dich als Selbstständige oder Selbstständigen lohnt es sich, die Kosten über die geplante Haltedauer zu rechnen.

Kurz erklärt

Laufende Kosten (TER)

Typische Kostenbestandteile eines Krypto-ETPs

0,02 bis 1,69 Prozent p.a.

05 · Was gilt

Steuern auf Krypto-ETPs für Selbstständige

Gewinne aus Krypto-ETPs werden als Kapitalerträge besteuert. Für dich als Selbstständige oder Selbstständigen gelten dieselben Regeln wie für Angestellte, aber du musst die Steuer selbst in deiner Einkommensteuererklärung angeben.

Das bedeutet: Es gibt keine Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer, wie du sie von Bitcoin oder Ethereum im Privatvermögen kennst. Stattdessen fällt auf jeden Gewinn die Abgeltungsteuer von 25 Prozent an.

Zusätzlich wird der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer fällig. Der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr wird vorher abgezogen, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro. Verluste aus Krypto-ETPs kannst du mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen verrechnen, aber nicht mit Verlusten aus deinem Gewerbebetrieb.

Auf Gewinne aus Krypto-ETPs fällt die Abgeltungsteuer von 25 Prozent an, ohne Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer.

  • Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer.
  • Der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr wird angerechnet.
  • Eine Teilfreistellung von 30 Prozent wie bei Aktienfonds gibt es bei Krypto-ETPs nicht.

Verluste aus Krypto-ETPs können mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen verrechnet werden

So nicht

·Keine Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer wie bei direkten Kryptowährungen
·Kein separater Freibetrag für Selbstständige
·Keine Verrechnung mit Verlusten aus dem Gewerbebetrieb

06 · Im Vertrag

Emittentenrisiko und Sondervermögen: Was du als Selbstständige wissen musst

Der wichtigste Unterschied zwischen einem Krypto-ETP und einem klassischen ETF ist die rechtliche Konstruktion. Als Selbstständige oder Selbstständiger trägst du bei Krypto-ETPs ein Risiko, das bei Investmentfonds nicht besteht.

Krypto-ETPs sind kein Sondervermögen, anders als klassische Investmentfonds. Dein Geld gehört bei einem Krypto-ETP nicht dir als Anlegerin oder Anleger, sondern du hast eine Forderung gegenüber dem Emittenten oder einer Zweckgesellschaft. Diese Forderung ist unverzinst und im Insolvenzfall nachgelagert.

Geht der Emittent oder die Zweckgesellschaft pleite, bist du eine nachgelagerte Gläubigerin oder ein nachgelagerter Gläubiger. Du kannst dein gesamtes eingesetztes Kapital verlieren, auch wenn die zugrunde liegende Kryptowährung im Wert steigt. Dieses Risiko besteht bei einem echten ETF als Sondervermögen nicht.

Krypto-ETPs sind kein Sondervermögen, daher ist bei einer Emittentenpleite ein Totalverlust möglich.

  • Du erwirbst eine unverzinste Inhaberschuldverschreibung, keine Anteile an einem Fondsvermögen.
  • Im Insolvenzfall bist du eine nachgelagerte Gläubigerin oder ein nachgelagerter Gläubiger.
  • Die physische Besicherung vieler Krypto-ETPs schützt dich nicht vor dem Emittentenrisiko.

Rechtliche Einordnung von Krypto-ETPs

SondervermögenNicht vorhandenKrypto-ETPs sind kein Sondervermögen. Dein Geld gehört nicht dir als Anlegerin oder Anleger, sondern du hast eine Forderung gegenüber dem Emittenten.
EmittentenrisikoTotalverlust möglichGeht der Emittent oder die Zweckgesellschaft pleite, bist du eine nachgelagerte Gläubigerin oder ein nachgelagerter Gläubiger. Du kannst dein gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.
SchuldverschreibungUnverzinstEin Krypto-ETP ist eine Inhaberschuldverschreibung. Anders als Anleihen wirft sie keine Zinsen ab, sondern bildet nur die Kursentwicklung der Kryptowährung ab.
Physische BesicherungÜblichDie meisten Krypto-ETPs kaufen mit dem Geld der Anleger echte Coins und hinterlegen sie. Das reduziert das Risiko, ändert aber nichts an der rechtlichen Struktur.

07 · Checkliste

Diversifikation und Volatilität: So viel Krypto verträgt dein Depot

Kryptowährungen sind für ihre starken Kursschwankungen bekannt. Als Selbstständige oder Selbstständiger mit schwankendem Einkommen solltest du die Volatilität deines Depots nicht zusätzlich erhöhen.

Kryptowährungen sind für starke Kursschwankungen bekannt, und Krypto-ETPs bilden diese Volatilität eins zu eins ab. Als Selbstständige oder Selbstständiger mit ohnehin schwankendem Einkommen solltest du die Schwankungen deines Depots nicht zusätzlich erhöhen. Viele Expertinnen und Experten nennen einen Krypto-Anteil von 1 bis 5 Prozent des Depots als Orientierung.

Ein Krypto-ETP auf Bitcoin oder Ethereum bildet nur eine einzige Währung ab und stellt damit ein Klumpenrisiko dar. Wenn du breiter streuen willst, wähle ein Produkt auf einen Korb verschiedener Kryptowährungen. Gleiche die hohe Volatilität mit stabileren Anlagen wie Tagesgeld oder breit gestreuten Aktien-ETFs aus.

Setze Krypto-ETPs nur als Beimischung ein, viele Expertinnen und Experten nennen 1 bis 5 Prozent des Depots als Orientierung.

  • Prüfe, ob du Verluste aus Krypto-ETPs langfristig aussitzen kannst, ohne auf das Geld angewiesen zu sein.
  • Wähle einen Krypto-ETP auf einen Korb verschiedener Kryptowährungen, wenn du breiter streuen willst.
  • Beachte, dass ein Krypto-ETP auf Bitcoin oder Ethereum ein Klumpenrisiko darstellt.

Checkliste für den Krypto-Anteil im Depot

01

Prüfe, ob du Verluste aus Krypto-ETPs langfristig aussitzen kannst, ohne auf das Geld angewiesen zu sein.

02

Wähle einen Krypto-ETP auf einen Korb verschiedener Kryptowährungen, wenn du breiter streuen willst.

03

Beachte, dass ein Krypto-ETP auf Bitcoin oder Ethereum nur eine einzige Währung abbildet und damit ein Klumpenrisiko darstellt.

04

Gleiche die hohe Volatilität mit stabileren Anlagen wie Tagesgeld oder breit gestreuten Aktien-ETFs aus.

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler beim Investieren in Krypto-ETPs als Selbstständige

Viele Selbstständige unterschätzen die Risiken von Krypto-ETPs oder verwechseln sie mit echten ETFs. Diese Fehler kannst du vermeiden, wenn du sie kennst.

Das ist nicht der Fall, denn Krypto-ETPs sind Schuldverschreibungen mit Emittentenrisiko. Ein weiterer Fehler ist, einen zu hohen Anteil des Vermögens in Krypto-ETPs zu investieren und bei einem Kurssturz hohe Verluste zu riskieren.

Du überschätzt die Diversifikation, wenn du einen Krypto-ETP kaufst, der nur auf Bitcoin oder Ethereum setzt. Auch die laufenden Kosten werden oft ignoriert, obwohl sie deine langfristige Rendite spürbar schmälern. Plane nicht mit Gewinnen aus Krypto-ETPs für deine Altersvorsorge, ohne die hohe Volatilität zu berücksichtigen.

Der häufigste Fehler ist, Krypto-ETPs mit ETFs zu verwechseln und den Schutz als Sondervermögen anzunehmen.

  • Du investierst einen zu hohen Anteil deines Vermögens in Krypto-ETPs und riskierst hohe Verluste.
  • Du überschätzt die Diversifikation eines Krypto-ETPs, der nur auf Bitcoin oder Ethereum setzt.
  • Du ignorierst die laufenden Kosten und ihre Auswirkungen auf deine langfristige Rendite.

Häufige Fehler im Umgang mit Krypto-ETPs

·Du verwechselst Krypto-ETPs mit ETFs und gehst davon aus, dass dein Geld als Sondervermögen geschützt ist.
·Du investierst einen zu hohen Anteil deines Vermögens in Krypto-ETPs und riskierst bei einem Kurssturz hohe Verluste.
·Du überschätzt die Diversifikation eines Krypto-ETPs, der nur auf Bitcoin oder Ethereum setzt.
·Du ignorierst die laufenden Kosten (TER) und die Auswirkungen auf deine langfristige Rendite.
·Du planst mit Gewinnen aus Krypto-ETPs für deine Altersvorsorge, ohne die hohe Volatilität zu berücksichtigen.

09 · Hintergrund

Liquidität und Kurs­entwicklung: Was du vor dem Kauf prüfen solltest

Die Liquidität eines Krypto-ETPs entscheidet darüber, wie schnell und zu welchen Kosten du kaufen und verkaufen kannst. Die historische Kursentwicklung gibt dir einen Eindruck von der Volatilität.

Krypto-ETPs werden an regulierten Börsen wie Xetra, Frankfurt oder Stuttgart gehandelt. Die Liquidität hängt vom Fondsvolumen und vom Handelsvolumen ab. Ein Krypto-ETP mit einem Volumen von mehreren hundert Millionen Euro lässt sich in der Regel leichter handeln als ein kleines Produkt mit geringem Volumen.

Die Kursentwicklung von Krypto-ETPs folgt der zugrunde liegenden Kryptowährung. Bitcoin und Ethereum haben in der Vergangenheit Phasen mit starken Gewinnen und ebenso starken Verlusten erlebt. Eine positive Kursentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft, und du solltest dich auf Rücksetzer von 50 Prozent oder mehr einstellen.

Ein Krypto-ETP mit einem Volumen von mehreren hundert Millionen Euro lässt sich in der Regel leichter handeln.

  • Die Liquidität hängt vom Fondsvolumen und vom Handelsvolumen an der Börse ab.
  • Die Kursentwicklung folgt der zugrunde liegenden Kryptowährung, nicht einem breiten Markt.
  • Starke Verluste von 50 Prozent oder mehr sind bei Kryptowährungen nicht ungewöhnlich.

Krypto-ETPs werden an regulierten Börsen wie Xetra, Frankfurt oder Stuttgart gehandelt. Die Liquidität hängt vom Fondsvolumen und vom Handelsvolumen ab. Ein Krypto-ETP mit einem Volumen von mehreren hundert Millionen Euro lässt sich in der Regel leichter handeln als ein kleines Produkt.

Die Kursentwicklung von Krypto-ETPs folgt der zugrunde liegenden Kryptowährung. Bitcoin und Ethereum haben in der Vergangenheit Phasen mit starken Gewinnen und ebenso starken Verlusten erlebt. Eine positive Kursentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft.

Als Selbstständige oder Selbstständiger solltest du vor dem Kauf prüfen, ob du den Krypto-ETP im Notfall schnell verkaufen kannst. Eine geringe Liquidität kann zu einem hohen Spread führen, also einer großen Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis.

10 · Hintergrund

Krypto-ETPs für Selbstständige: Lohnt sich der Einstieg?

Ob sich ein Krypto-ETP für dich lohnt, hängt von deiner Risikobereitschaft, deinem Anlagehorizont und deiner sonstigen Vermögensstruktur ab. Eine pauschale Antwort gibt es nicht.

Für Selbstständige, die bereits eine solide Basis aus Notgroschen, Tagesgeld und breit gestreuten Aktien-ETFs haben, kann ein Krypto-ETP eine kleine Beimischung sein. Die hohe Volatilität und das Emittentenrisiko sprechen jedoch gegen einen großen Anteil. Wenn du auf regelmäßige Entnahmen aus deinem Depot angewiesen bist, sind Krypto-ETPs eher ungeeignet.

Die steuerliche Behandlung als Kapitalertrag mit Abgeltungsteuer ist für dich als Selbstständige oder Selbstständigen einfach zu handhaben, da du die Gewinne in deiner Einkommensteuererklärung angibst. Ein Kurssturz von 50 Prozent oder mehr würde deine Planung jedoch durcheinanderbringen, wenn du kurzfristig auf das Geld angewiesen bist.

Ein Krypto-ETP eignet sich nur als kleine Beimischung, wenn du Verluste langfristig aussitzen kannst.

  • Baue zuerst eine solide Basis aus Notgroschen, Tagesgeld und breit gestreuten Aktien-ETFs auf.
  • Vermeide Krypto-ETPs, wenn du auf regelmäßige Entnahmen aus deinem Depot angewiesen bist.
  • Gib Gewinne aus Krypto-ETPs in deiner Einkommensteuererklärung als Kapitalerträge an.

Für Selbstständige, die bereits eine solide Basis aus Notgroschen, Tagesgeld und breit gestreuten Aktien-ETFs haben, kann ein Krypto-ETP eine kleine Beimischung sein. Die hohe Volatilität und das Emittentenrisiko sprechen jedoch gegen einen großen Anteil.

Wenn du als Selbstständige oder Selbstständiger auf regelmäßige Entnahmen aus deinem Depot angewiesen bist, sind Krypto-ETPs eher ungeeignet. Krypto-ETPs unterliegen wie Kryptowährungen selbst teilweise hohen Schwankungen, die du als Anleger aushalten musst.

Die steuerliche Behandlung als Kapitalertrag mit Abgeltungsteuer ist für Selbstständige transparent. Du musst Gewinne in deiner Einkommensteuererklärung angeben und den Sparer-Pauschbetrag beachten.

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026