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MagazineFinanzenInvestieren Momentum ETF
FinanzbildungInvestieren10 Min.

Momentum ETF: Lohnt sich das Investment für dich?

Momentum ETFs kaufen Aktien, die bereits stark gestiegen sind. Das klingt paradox, kann aber langfristig funktionieren. Wir erklären dir, ob diese Strategie zu deinem Depot passt.

Momentum StrategieETF AuswahlAktienmarkt
Brauche ich das?
Nicht zwingend
Für Einsteiger sind breite Welt-ETFs oft besser geeignet.
Wie riskant?
Höher als Welt-ETF
Die Strategie schwankt stark und kann in Phasen der Marktwende fallen.
Für wen geeignet?
Erfahrene Anleger
Wer langfristig denkt und Kursschwankungen aushält, kann profitieren.

Warum dich das Thema Momentum ETF betrifft

Du hast vielleicht schon von ETFs gehört, den einfachen Indexfonds, mit denen du den gesamten Markt kaufen kannst. Doch es gibt auch speziellere Strategien, die versprechen, den Markt zu schlagen. Eine davon ist der Momentum-Ansatz. Wenn du dich für Geldanlage interessierst, wirst du früher oder später über diesen Begriff stolpern, besonders in Zeiten, in denen einzelne Aktien oder Branchen stark steigen.

Die Grundidee ist simpel: Aktien, die in der Vergangenheit gut gelaufen sind, laufen oft auch in der nahen Zukunft gut. Das widerspricht zwar der Theorie des effizienten Marktes, aber die Praxis zeigt, dass dieses Muster seit Jahrzehnten existiert. Für dich als Anleger bedeutet das: Ein Momentum ETF könnte eine Möglichkeit sein, deine Rendite zu steigern, wenn du bereit bist, ein höheres Risiko einzugehen.

Doch Vorsicht: Was sich einfach anhört, hat einige Haken. Die Strategie kann in bestimmten Marktphasen deutlich schlechter abschneiden als der Gesamtmarkt. Wenn du also nicht genau verstehst, wie der Mechanismus funktioniert, kann das zu bösen Überraschungen führen. Deshalb schauen wir uns jetzt gemeinsam an, was ein Momentum ETF wirklich ist und wie er arbeitet.

Am Ende dieses Artikels wirst du wissen, ob diese Anlageform zu deiner persönlichen Situation passt. Du lernst die wichtigsten Kennzahlen kennen, verstehst die Risiken und bekommst einen klaren Fahrplan, wie du vorgehen kannst. So triffst du eine fundierte Entscheidung, die nicht auf Bauchgefühl, sondern auf Wissen basiert.

Seit 1927
belegt die Momentum-Prämie im US-Markt.
~0,25% p.a.
liegen die laufenden Kosten vieler Momentum-ETFs.
2x im Jahr
wird das Portfolio bei den meisten Momentum-Indizes umgeschichtet.

Die Grundlagen: Was ist ein ETF und was ist Momentum?

Bevor wir uns dem Momentum ETF widmen, müssen wir die Bausteine verstehen. Ein ETF, also ein Exchange Traded Fund, ist ein börsengehandelter Indexfonds. Er bildet einen bestimmten Index nach, zum Beispiel den DAX oder den MSCI World. Wenn du einen ETF kaufst, kaufst du einen Korb voller Aktien, ohne jede einzelne Firma selbst auswählen zu müssen. Das spart Zeit und reduziert das Risiko, da du breit gestreut investierst.

Der Begriff Momentum kommt aus der Physik und bedeutet so viel wie Schwung oder Trägheit. Übertragen auf die Börse beschreibt er das Phänomen, dass Aktienkurse dazu neigen, ihre Richtung beizubehalten. Steigt eine Aktie also seit Monaten, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie das auch weiterhin tut, als dass sie plötzlich fällt. Das ist die Kernannahme der Momentum-Strategie.

Ein Momentum ETF nutzt diese Erkenntnis, indem er nicht einfach den gesamten Markt abbildet, sondern nur die Aktien, die in den letzten Monaten die beste Wertentwicklung gezeigt haben. Er filtert also die Gewinner heraus und lässt die Verlierer weg. Das klingt nach einer cleveren Idee, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied zum klassischen ETF: Die Zusammensetzung ändert sich regelmäßig.

Während ein Welt-ETF wie der MSCI World einfach alle großen Firmen enthält, wird ein Momentum ETF regelmäßig umgeschichtet. Meist passiert das zwei bis vier Mal im Jahr. Dann werden Aktien, die an Schwung verloren haben, aussortiert und durch neue, stärkere Titel ersetzt. Diese Dynamik macht den Charme, aber auch die Komplexität dieser Anlageform aus.

So funktioniert ein Momentum ETF im Detail

Stell dir vor, du hast eine Liste mit 1000 Aktien aus aller Welt. Ein Momentum ETF nimmt diese Liste und schaut zurück, sagen wir auf die letzten 6 oder 12 Monate. Er berechnet für jede Aktie, wie stark sie in diesem Zeitraum gestiegen oder gefallen ist. Die Aktien mit dem höchsten Kursanstieg kommen in den Index, die anderen werden ignoriert.

Das Besondere ist die Gewichtung. Es reicht nicht, einfach die Top 50 Aktien zu kaufen. Die stärksten Titel bekommen oft ein höheres Gewicht im Index. Das bedeutet, dass der ETF automatisch mehr Geld in die Aktien steckt, die den größten Schwung haben. So profitiert du überproportional von den Gewinnern des Marktes.

Ein bekanntes Beispiel für einen solchen Index ist der MSCI World Momentum Index. Er nimmt die Aktien aus dem MSCI World, die das stärkste Momentum aufweisen. Es gibt aber auch Indizes für Europa, für Technologieaktien oder für spezielle Branchen. Du kannst also wählen, ob du den Momentum-Ansatz global oder regional anwenden möchtest.

Wichtig zu verstehen: Der ETF handelt nicht auf Basis von Prognosen oder Unternehmensanalysen. Er folgt strikt einer Regel, nämlich der vergangenen Kursentwicklung. Das macht ihn transparent und regelbasiert, aber auch anfällig für plötzliche Trendwenden. Wenn der Markt kippt, kann der Momentum ETF stark fallen, weil er genau in den Aktien investiert ist, die vorher am meisten gestiegen sind.

Was kostet ein Momentum ETF und lohnt sich das?

Kosten sind ein entscheidender Faktor bei jeder Geldanlage. Bei ETFs gibt es die laufenden Gebühren, die als TER (Total Expense Ratio) bezeichnet werden. Ein klassischer Welt-ETF kostet oft weniger als 0,2 Prozent pro Jahr. Ein Momentum ETF ist etwas teurer, da die Strategie aufwendiger ist und häufiger umgeschichtet wird. Du solltest mit Kosten im Bereich von 0,25 bis rund 0,5 Prozent pro Jahr rechnen.

Zusätzlich fallen beim Umschichten Transaktionskosten an. Wenn der Fonds Aktien kauft und verkauft, entstehen Gebühren, die letztlich von dir als Anleger getragen werden. Diese Kosten sind in der TER oft nicht vollständig enthalten. Du solltest also nicht nur auf die TER schauen, sondern auch auf die sogenannte Tracking Difference, die die tatsächliche Abweichung vom Index zeigt.

Die Frage, ob sich die höheren Kosten lohnen, hängt von der zukünftigen Wertentwicklung ab. In der Vergangenheit hat die Momentum-Strategie den breiten Markt oft geschlagen, aber nicht immer. Es gab Phasen, in denen der Momentum ETF deutlich schlechter abschnitt. Du bezahlst also im Grunde für die Chance auf eine höhere Rendite, ohne eine Garantie zu haben.

Für dich als Anleger bedeutet das: Die Kosten sind nicht prohibitiv, aber sie fressen einen Teil deiner Rendite. Wenn der ETF den Markt langfristig um mehr als die Mehrkosten schlägt, hast du einen Vorteil. Wenn nicht, bist du am Ende schlechter dran als mit einem simplen Welt-ETF. Eine genaue Prognose kann dir niemand geben, daher ist die Kostenanalyse ein wichtiger Teil deiner Entscheidung.

Worauf du bei der Auswahl eines Momentum ETFs achten solltest

Wenn du dich für einen Momentum ETF interessierst, gibt es einige Kriterien, die du beachten solltest. Zuerst die Frage nach dem zugrunde liegenden Index. Es gibt globale Indizes wie den MSCI World Momentum, aber auch regionale oder thematische. Ein globaler Index ist meist breiter gestreut und weniger riskant als ein spezialisierter.

Achte auf die Fondsgröße und das Handelsvolumen. Ein großer ETF mit einem hohen Handelsvolumen ist liquider, was bedeutet, dass du ihn leichter kaufen und verkaufen kannst. Zudem sind die Spreads, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis, bei großen Fonds meist geringer. Das spart dir Geld bei jeder Transaktion.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Rebalancing-Frequenz. Manche Indizes werden monatlich angepasst, andere vierteljährlich oder halbjährlich. Eine höhere Frequenz bedeutet mehr Umschichtung, was zu höheren Kosten führen kann. Eine niedrigere Frequenz kann dazu führen, dass der Index weniger aktuell ist. Du solltest verstehen, wie der Index funktioniert, bevor du investierst.

Schließlich solltest du die Wertentwicklung nicht nur auf einem Auge betrachten. Sieh dir an, wie sich der ETF in verschiedenen Marktphasen geschlagen hat, insbesondere in Bärenmärkten. Ein guter Momentum ETF sollte in Aufwärtsphasen stark steigen, aber du musst wissen, wie er in Krisen reagiert. Die Vergangenheit ist keine Garantie, aber sie zeigt dir, wie sich die Strategie verhalten kann.

Typische Fehler, die du mit einem Momentum ETF vermeiden solltest

Der größte Fehler ist, einen Momentum ETF zu kaufen, ohne die Strategie zu verstehen. Viele Anleger sehen nur die hohen Renditen der Vergangenheit und springen auf den Zug auf. Wenn dann die erste Korrektur kommt, sind sie schockiert und verkaufen panisch. Das ist genau das Gegenteil von dem, was die Strategie erfordert, nämlich Geduld und Disziplin.

Ein weiterer Fehler ist die Übergewichtung. Wenn du einen großen Teil deines Vermögens in einen Momentum ETF steckst, erhöhst du dein Risiko erheblich. Die Strategie kann in bestimmten Phasen massiv unterperformen. Es ist daher ratsam, den Momentum ETF nur als Beimischung zu einem breit diversifizierten Portfolio zu nutzen, nicht als alleinige Anlage.

Viele Anleger ignorieren auch die Kosten. Sie vergleichen nur die TER, aber nicht die tatsächliche Rendite nach Kosten. Ein scheinbar günstiger ETF kann durch hohe Transaktionskosten im Hintergrund teurer sein als ein anderer. Du solltest immer die Gesamtkosten betrachten und nicht nur die offensichtlichen Gebühren.

Schließlich ist es ein Fehler, den Momentum ETF zu häufig zu handeln. Die Strategie funktioniert nur, wenn du langfristig investiert bleibst. Wenn du ständig kaufst und verkaufst, zahlst du nicht nur Gebühren, sondern verpasst auch die besten Tage an der Börse. Ein ruhiges Händchen ist bei dieser Anlageform entscheidend.

So setzt du einen Momentum ETF in deinem Portfolio ein

Bevor du überhaupt an einen Momentum ETF denkst, solltest du deine finanzielle Basis prüfen. Hast du einen Notgroschen für unerwartete Ausgaben? Hast du deine Altersvorsorge bereits abgesichert? Wenn diese Grundlagen nicht stimmen, solltest du kein zusätzliches Risiko eingehen. Ein Momentum ETF ist nur etwas für Anleger, die bereits ein solides Fundament haben.

Wenn du dich entscheidest, einen Momentum ETF zu kaufen, dann starte mit einem kleinen Betrag. Du kannst zum Beispiel 5 bis rund 10 Prozent deines Aktienportfolios in diese Strategie investieren. So profitierst du von der Chance auf Mehrrendite, ohne dein gesamtes Vermögen einem höheren Risiko auszusetzen. Du kannst den Anteil später erhöhen, wenn du dich wohler fühlst.

Nutze einen Sparplan, um regelmäßig zu investieren. Viele Broker bieten kostenlose oder günstige Sparpläne auf ETFs an. So glättest du den Kaufpreis über die Zeit und musst nicht den perfekten Einstiegszeitpunkt wählen. Das ist besonders bei einer volatilen Strategie wie Momentum sinnvoll, da du so das Risiko von Fehlkäufen reduzierst.

Überwache dein Investment regelmäßig, aber nicht zu häufig. Ein Blick pro Quartal reicht aus, um zu sehen, ob die Strategie noch funktioniert. Du solltest nicht in Panik verfallen, wenn der ETF mal fällt. Solange deine Anlagethese intakt ist und du langfristig denkst, kannst du die Schwankungen aussitzen. Nur wenn sich deine persönliche Situation ändert, solltest du deine Entscheidung überdenken.

Für wen ist ein Momentum ETF wirklich geeignet?

Ein Momentum ETF ist nichts für Anfänger. Wenn du gerade erst mit dem Investieren beginnst, solltest du dich zuerst mit den Grundlagen vertraut machen. Ein breit gestreuter Welt-ETF ist die bessere Wahl, da er einfacher zu verstehen ist und weniger Risiko birgt. Du kannst später immer noch auf Momentum umsteigen, wenn du mehr Erfahrung hast.

Die Strategie eignet sich für Anleger, die bereits ein Portfolio haben und dieses diversifizieren möchten. Wenn du verstehst, dass Märkte nicht immer rational sind und dass Trends anhalten können, bist du gut vorbereitet. Du solltest außerdem bereit sein, deine Anlage über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren zu halten, um die Vorteile der Strategie zu nutzen.

Auch das Risikoprofil spielt eine Rolle. Wenn du nachts schlecht schläfst, wenn dein Depot um rund 20 Prozent fällt, dann ist ein Momentum ETF nichts für dich. Die Strategie kann in kurzer Zeit starke Verluste erleiden. Du musst emotional stabil sein und darfst nicht bei jeder Marktbewegung reagieren.

Kurz gesagt: : Ein Momentum ETF ist ein Werkzeug für fortgeschrittene Anleger, die ihr Portfolio optimieren möchten. Es ist keine Wunderwaffe, sondern eine Ergänzung. Wenn du die Risiken verstehst und bereit bist, sie zu tragen, kann die Strategie eine sinnvolle Beimischung sein. Wenn nicht, bleib bei einfacheren Lösungen.

Dein konkreter Fahrplan für die nächsten Schritte

Der erste Schritt ist die Bildung. Lies weiter über die Momentum-Strategie, schaue dir verschiedene Indizes an und vergleiche die angebotenen ETFs. Es gibt viele gute Ressourcen online, aber auch Bücher und Podcasts, die dir helfen können. Je mehr du weißt, desto besser kannst du entscheiden, ob diese Anlageform zu dir passt.

Der zweite Schritt ist die Selbstanalyse. Beantworte ehrlich die Fragen aus unserem Selbstcheck. Wie hoch ist dein Risikotoleranz? Wie lange kannst du investiert bleiben? Was ist dein Ziel? Diese Antworten sind die Grundlage für deine Entscheidung. Wenn du unsicher bist, kannst du auch einen Finanzberater konsultieren, aber verlasse dich nicht blind auf dessen Empfehlungen.

Der dritte Schritt ist die praktische Umsetzung. Eröffne ein Depot bei einem Broker deiner Wahl, wenn du noch keins hast. Achte auf niedrige Gebühren und eine benutzerfreundliche Oberfläche. Dann kannst du einen Sparplan auf einen Momentum ETF einrichten. Starte mit einem kleinen Betrag und erhöhe ihn später, wenn du dich wohlfühlst.

Der vierte Schritt ist die regelmäßige Überprüfung. Setze dir einen Termin im Kalender, zum Beispiel einmal pro Quartal, um dein Portfolio zu überprüfen. Schaue, ob der ETF noch zu deiner Strategie passt und ob sich deine persönliche Situation geändert hat. Passe deine Investitionen bei Bedarf an, aber vermeide übermäßiges Handeln. So bleibst du langfristig auf Kurs.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Kannst du Kursschwankungen von 30% aushalten?
Hast du einen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren?
Verstehst du, warum vergangene Gewinne keine Garantie sind?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Das kommt auf deine Ziele und dein Risikoprofil an. In der Vergangenheit hat Momentum oft besser abgeschnitten, aber es gab auch Phasen mit deutlichen Verlusten. Ein Welt-ETF ist einfacher und stabiler, ein Momentum ETF bietet mehr Chance, aber auch mehr Risiko.

Als Faustregel gilt, nicht mehr als 5 bis rund 10 Prozent deines Aktienportfolios in eine spezielle Strategie zu stecken. So kannst du von der Chance profitieren, ohne dein gesamtes Vermögen einem erhöhten Risiko auszusetzen. Der Großteil sollte in breit gestreute ETFs fließen.

Nein, das solltest du nicht erwarten. Die Strategie kann langfristig den Markt schlagen, aber sie ist kein Schnellreich-Schema. Du brauchst Geduld und musst Kursschwankungen aushalten. Der Zinseszinseffekt entfaltet sich erst über viele Jahre.

In einer Krise kann der Momentum ETF stärker fallen als der breite Markt. Da er in die zuvor stärksten Aktien investiert ist, können diese bei einer Trendwende besonders stark unter Druck geraten. Du solltest also auf deutliche Verluste vorbereitet sein.

Du kannst Momentum ETFs wie andere ETFs auch über jeden Online-Broker kaufen. Achte auf die Handelsgebühren und die Verfügbarkeit des Fonds. Viele Broker bieten auch Sparpläne auf diese ETFs an, was den Einstieg erleichtert.

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SR

StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.