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ETF Smartbroker Plus: Das Depot für deine ETF-Strategie im Check

Du willst in ETFs investieren und fragst dich, ob Smartbroker Plus das richtige Depot für dich ist? Hier bekommst du alle Fakten.

Was ist Smartbroker Plus und wie funktioniert das Depot?

Smartbroker Plus ist ein Online-Broker, der sich an Anleger richtet, die Wertpapiere wie ETFs, Aktien und Fonds handeln möchten. Der Dienst wird von der Baader Bank als Kooperationspartner bereitgestellt und kombiniert eine einfache App-Oberfläche mit einer breiten Produktpalette. Du kannst dort sowohl klassische Sparpläne als auch Einzelkäufe ausführen.

Die Funktionsweise ähnelt anderen modernen Brokern: Du eröffnest ein Depot, überweist Geld und handelst über die Plattform. Der Unterschied liegt im Detail, etwa bei den Handelsplätzen, der Kostenstruktur und den verfügbaren Börsen. Für ETF-Anleger ist besonders relevant, dass du auf viele börsengehandelte Indexfonds zugreifen kannst, darunter auch gängige MSCI World oder S&P 500 ETFs.

Die Plattform richtet sich an ein breites Publikum, vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen. Du kannst dein Depot über die App oder die Weboberfläche verwalten. Die Bedienung ist weitgehend selbsterklärend, auch wenn du dich anfangs mit den Menüpunkten vertraut machen musst. Ein wichtiger Punkt: Die Eröffnung erfolgt in der Regel komplett online per Video-Ident oder eID-Verfahren.

Smartbroker Plus ist weiterhin eine Option für alle, die Wert auf günstige ETF-Sparpläne und eine große Auswahl legen. Allerdings hat sich der Markt stark verändert, und du solltest genau prüfen, ob die Konditionen zu deinem Anlageverhalten passen. Die Depotführung ist meist kostenlos, aber bei einzelnen Transaktionen können Gebühren anfallen, die je nach Anbieter variieren.

ETF-Sparpläne bei Smartbroker Plus: So legst du los

ETF-Sparpläne sind das Herzstück vieler Anleger bei Smartbroker Plus. Du kannst in der Regel monatlich, quartalsweise oder individuell einen festen Betrag in einen oder mehrere ETFs investieren. Die Auswahl umfasst in der Regel hunderte ETFs von Anbietern wie iShares, Xtrackers, Amundi oder Vanguard. Damit deckst du viele wichtige Märkte und Strategien ab, von globalen Aktien bis zu Anleihen.

Um einen Sparplan einzurichten, wählst du einen ETF aus, legst den Betrag fest und bestimmst das Ausführungsdatum. Der Broker kauft dann die Anteile zum nächsten Handelstermin. Du solltest beachten, dass die Ausführung je nach Einstellung über verschiedene Handelsplätze erfolgen kann. Die Kosten für Sparpläne sind oft reduziert oder sogar kostenlos, aber das hängt von den aktuellen Konditionen ab und kann variieren.

Ein Vorteil ist die Flexibilität: Du kannst Sparpläne in der Regel jederzeit pausieren, ändern oder löschen. Das ist praktisch, wenn sich deine finanzielle Situation ändert. Zudem kannst du meist auch kleinere Beträge investieren, was den Einstieg erleichtert. Für Einsteiger ist es oft ratsam, mit einem breit gestreuten Welt-ETF zu beginnen, um das Risiko zu minimieren.

Achtung: Nicht alle ETFs sind sparplanfähig. Prüfe vorher in der Produktsuche, ob dein Wunsch-ETF einen Sparplan anbietet. Die meisten großen und liquiden ETFs sind dabei, aber bei Nischenprodukten kann es Einschränkungen geben. Ein Blick in die Depotübersicht zeigt dir dann alle aktiven Sparpläne auf einen Blick.

Kosten und Gebühren: Was kostet dich das ETF-Depot wirklich?

Die Kostenstruktur bei Smartbroker Plus ist zweigeteilt: Es gibt ein Basiskonto, das in der Regel kostenlos ist, aber für bestimmte Funktionen können Gebühren anfallen. Der Handel mit ETFs über die Börse München kostet in der Regel eine Gebühr pro Order, die sich nach dem Ordervolumen richtet und je nach Anbieter variieren kann. Bei Sparplänen gibt es oft reduzierte Gebühren oder zeitlich begrenzte Sonderaktionen, die jedoch nicht dauerhaft garantiert sind.

Zusätzlich können fremde Kosten anfallen, etwa Handelsplatzgebühren der Börse oder Spreads, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Diese sind meist nicht im Preisverzeichnis des Brokers enthalten, aber du solltest sie im Blick behalten. Ein Vergleich mit anderen Brokern wie Trade Republic oder Scalable Capital zeigt, dass die Kosten bei Smartbroker Plus je nach Nutzung im mittleren Bereich liegen können.

Wichtig: In der Regel fallen keine Depotgebühr und keine Kontoführungsgebühr an, solange du kein Premium-Konto nutzt. Das Premium-Konto bietet zusätzliche Funktionen wie erweiterte Chart-Tools oder günstigere Handelsgebühren, kostet aber in der Regel eine monatliche Pauschale. Für reine ETF-Sparer ist das Basiskonto meist ausreichend.

Um die Kosten zu minimieren, solltest du größere Orders bündeln und nicht zu häufig handeln. Bei Sparplänen ist die Gebühr pro Ausführung oft prozentual gedeckelt oder kann variieren, was bei hohen Beträgen vorteilhaft sein kann. Vergleiche immer die Gesamtkosten, nicht nur die Ordergebühr, denn auch die TER des ETFs spielt eine Rolle für deine Rendite.

Vor- und Nachteile von Smartbroker Plus für ETF-Anleger

Zu den Vorteilen zählt die große Auswahl an ETFs, die du über die Plattform handeln kannst. Du hast Zugang zu vielen Börsenplätzen, darunter auch internationale, was dir Flexibilität gibt. Zudem ist die Bedienung über App und Web intuitiv, und die Depot-Eröffnung dauert nur wenige Minuten. Auch die Möglichkeit, Bruchstücke bei Sparplänen zu kaufen, ist praktisch.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Integration von Research-Tools und die Möglichkeit, auch andere Anlageklassen wie Anleihen oder Zertifikate zu handeln. Das macht die Plattform zu einer Allround-Lösung. Für Einsteiger gibt es zudem viele Bildungsmaterialien, die dir helfen, die Grundlagen zu verstehen.

Auf der Negativseite stehen die teils höheren Handelsgebühren im Vergleich zu Neobrokern. Wenn du häufig kleinere Beträge handelst, können die Kosten deine Rendite schmälern. Auch der Kundenservice ist nicht immer sofort erreichbar, da er nur per E-Mail oder Chat verfügbar ist. Telefonische Unterstützung gibt es nur eingeschränkt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Plattform nicht so stark auf mobile Nutzung optimiert ist wie manche Konkurrenten. Die App funktioniert zwar, aber einige Funktionen sind nur im Browser verfügbar. Zudem gibt es keine Krypto-Handelsmöglichkeit direkt im Depot, was für manche Anleger ein Ausschlusskriterium sein könnte.

Smartbroker Plus im Vergleich zu anderen Brokern

Im Vergleich zu Trade Republic und Scalable Capital fällt auf, dass Smartbroker Plus eine andere Philosophie verfolgt. Während die Neobroker auf extrem günstige Ordergebühren und eine schlanke App setzen, bietet Smartbroker Plus mehr Tiefe bei den Handelsplätzen und Produkten. Dafür sind die Kosten pro Trade oft höher.

Bei ETF-Sparplänen sind die Unterschiede gering, da viele Broker mittlerweile kostenlose Sparpläne anbieten. Smartbroker Plus hat aber eine größere Auswahl an sparplanfähigen ETFs, insbesondere bei kleineren Anbietern. Wenn du also spezielle ETFs suchst, könnte Smartbroker Plus die bessere Wahl sein.

Ein weiterer Vergleichspunkt ist die Einlagensicherung: Bei Smartbroker Plus liegt dein Geld auf einem Verrechnungskonto bei der Baader Bank, die der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt. Wertpapiere sind Sondervermögen und damit geschützt. Das ist bei allen seriösen Brokern der Fall.

Letztlich hängt die Wahl von deinen Prioritäten ab: Willst du maximale Kostenersparnis und eine einfache App, sind andere Broker vielleicht besser. Legst du Wert auf eine breite Produktpalette und zusätzliche Funktionen, ist Smartbroker Plus eine solide Option. Ein Depotvergleich lohnt sich immer, bevor du dich entscheidest.

Typische Fehler bei der ETF-Nutzung mit Smartbroker Plus

Ein häufiger Fehler ist, zu viele verschiedene ETFs zu kaufen, ohne die Übersicht zu behalten. Das kann zu unnötigen Gebühren und einer unklaren Asset-Allokation führen. Konzentriere dich auf wenige, breit gestreute ETFs, die deine Strategie abbilden. In der Regel reichen wenige ETFs aus, um eine ausreichende Diversifikation zu erreichen.

Ein weiterer Fehler ist, auf kurzfristige Kursschwankungen zu reagieren und ETFs zu verkaufen, wenn die Kurse fallen. Das widerspricht der langfristigen Anlagestrategie, die bei ETFs empfohlen wird. Du solltest einen Sparplan einrichten und ihn über einen langen Zeitraum laufen lassen, ohne ständig zu justieren.

Viele Anleger ignorieren auch die Kosten der ETFs selbst, die sogenannte TER. Auch wenn die Ordergebühr niedrig ist, kann eine hohe TER deine Rendite langfristig schmälern. Achte auf ETFs mit einer möglichst niedrigen TER, idealerweise deutlich unter einem Prozent. Das ist bei passiven Indexfonds meist der Fall, die genaue Höhe kann jedoch je nach Anbieter und Fonds variieren.

Schließlich vergessen manche, ihr Depot regelmäßig zu überprüfen und die Sparpläne anzupassen, wenn sich die Lebensumstände ändern. Eine regelmäßige Überprüfung deiner Anlagestrategie ist sinnvoll, um sicherzustellen, dass du noch auf Kurs bist. Nutze dafür die Tools von Smartbroker Plus, etwa die Performance-Übersicht.

Schritt für Schritt: So eröffnest du dein ETF-Depot bei Smartbroker Plus

Schritt 1: Besuche die Website von Smartbroker Plus und klicke auf 'Depot eröffnen'. Du wirst durch einen Online-Prozess geführt, der etwa 10 bis 15 Minuten dauert. Halte deinen Personalausweis oder Reisepass bereit, da du dich per Video-Ident oder eID verifizieren musst.

Schritt 2: Gib deine persönlichen Daten ein, darunter Name, Adresse und Steueridentifikationsnummer. Du musst außerdem Angaben zu deiner Steuerklasse und deinem Beschäftigungsstatus machen. Das ist für die Freistellungsauftragsverwaltung wichtig.

Schritt 3: Nach der Verifizierung erhältst du deine Zugangsdaten. Du kannst dann Geld auf dein Verrechnungskonto überweisen. Das geht per Überweisung oder Sofortüberweisung. Die erste Einzahlung kann einige Tage dauern, je nach Bank.

Schritt 4: Sobald das Geld da ist, suchst du dir einen ETF aus und erstellst einen Sparplan oder führst einen Einzelkauf aus. Achte auf die Handelszeiten und wähle den günstigsten Handelsplatz. Danach kannst du dein Depot laufen lassen und regelmäßig überwachen.

Steuern und Freistellungsauftrag: Das musst du wissen

Bei Smartbroker Plus werden Steuern auf Kapitalerträge in der Regel automatisch abgeführt, sobald du einen Freistellungsauftrag erteilst. Der Sparerpauschbetrag liegt gesetzlich festgelegt bei 1.000 Euro für Einzelpersonen und 2.000 Euro für Verheiratete (dieser Betrag kann sich jedoch durch Gesetzesänderungen ändern). Du kannst diesen Betrag in deinem Depot hinterlegen, um keine Abgeltungssteuer auf deine Gewinne zu zahlen.

Wenn du keinen Freistellungsauftrag erteilst, behält der Broker in der Regel die Abgeltungssteuer (derzeit 25 Prozent) plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer ein. Das kannst du später über die Steuererklärung zurückholen, aber es ist meist einfacher, den Freistellungsauftrag direkt einzurichten.

Bei ETF-Verkäufen wird die Steuer auf den Gewinn berechnet, also auf die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Auch Ausschüttungen werden besteuert. Die Abrechnungen von Smartbroker Plus sind in der Regel übersichtlich und du kannst sie als PDF herunterladen, um sie deinem Steuerberater zu geben.

Ein Tipp: Du kannst den Freistellungsauftrag auf mehrere Broker verteilen. Wenn du also auch andere Depots hast, solltest du sicherstellen, dass du den Betrag nicht doppelt nutzt. Smartbroker Plus zeigt dir in der App an, wie viel von deinem Freistellungsauftrag bereits verbraucht ist.

Häufige Fragen

Ja, Smartbroker Plus bietet in der Regel eine große Auswahl an sparplanfähigen ETFs von vielen Anbietern. Du kannst meist monatliche oder quartalsweise Sparpläne einrichten und von reduzierten Gebühren profitieren. Für langfristige Anleger ist das eine solide Option.

Die Kosten hängen vom Handelsplatz und Ordervolumen ab. An manchen Börsen zahlst du eine feste Gebühr pro Order, die bei größeren Beträgen prozentual gedeckelt sein kann. Sparpläne sind oft günstiger oder kostenlos, aber das kann je nach Anbieter und Konditionen variieren.

Ja, bei Sparplänen ist der Kauf von Bruchstücken in der Regel möglich. Das bedeutet, dass dein Geld vollständig investiert wird, auch wenn es nicht für einen ganzen ETF-Anteil reicht. Bei Einzelkäufen ist das meist nicht möglich.

Dein Geld liegt in der Regel auf einem Verrechnungskonto bei der Baader Bank, die der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt. Wertpapiere sind Sondervermögen und damit auch im Falle einer Insolvenz geschützt. Das ist ein hohes Sicherheitsniveau.

Du kannst in der Regel hunderte ETFs von Anbietern wie iShares, Xtrackers, Amundi, Vanguard und anderen handeln. Das umfasst weltweit diversifizierte ETFs, aber auch Sektor- oder Themen-ETFs. Die Auswahl ist oft größer als bei vielen Neobrokern.

Ja, du kannst in der Regel einen Freistellungsauftrag direkt in deinem Depot einrichten. Der Sparerpauschbetrag wird dann automatisch berücksichtigt, sodass du keine Abgeltungssteuer auf deine Gewinne zahlst, solange der Betrag nicht überschritten wird.

Smartbroker Plus bietet oft eine größere Produktpalette und mehr Handelsplätze, während Trade Republic auf extrem günstige Ordergebühren und eine einfache App setzt. Bei ETF-Sparplänen sind beide ähnlich, aber Smartbroker Plus hat meist mehr Auswahl bei Nischen-ETFs.

Ja, du kannst dein Depot in der Regel jederzeit kündigen, ohne dass Kosten anfallen. Du musst nur sicherstellen, dass alle Positionen verkauft oder übertragen sind. Die Kündigung erfolgt meist schriftlich oder über das Kontaktformular.

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