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ETF 1822direkt: Dein Einstieg in die Welt der Indexfonds

Wir zeigen dir, wie du mit 1822direkt in ETFs investierst und welche Punkte du dabei beachten solltest.

Was sind ETFs und wie funktionieren sie?

Ein ETF, also ein Exchange Traded Fund, ist ein börsengehandelter Indexfonds. Er bildet die Wertentwicklung eines bestimmten Index wie den DAX oder den MSCI World nach. Du kaufst also nicht einzelne Aktien, sondern ein ganzes Bündel an Wertpapieren in einem einzigen Produkt.

Der große Vorteil liegt in der Einfachheit: Mit einem einzigen ETF investierst du in viele Unternehmen gleichzeitig und streust so dein Risiko. Das funktioniert, weil der Fonds die Zusammensetzung des Index automatisch nachbildet, ohne dass ein Fondsmanager aktiv eingreifen muss.

Für dich als Anleger bedeutet das: Du profitierst von der Wertentwicklung des gesamten Marktes, ohne einzelne Aktien analysieren zu müssen. ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt, daher kannst du sie während der Handelszeiten jederzeit kaufen und verkaufen.

Die Plattform 1822direkt im Überblick

1822direkt ist der Online-Broker der Frankfurter Sparkasse und gehört damit zur Sparkassen-Finanzgruppe. Die Plattform richtet sich an alle, die ihre Geldgeschäfte selbstständig und digital erledigen möchten. Du kannst dort nicht nur ETFs kaufen, sondern auch Aktien, Fonds und andere Wertpapiere handeln.

Ein klarer Vorteil von 1822direkt ist die Anbindung an das Sparkassen-Umfeld. Wenn du bereits ein Girokonto bei einer Sparkasse hast, ist die Eröffnung eines Depots bei 1822direkt meist unkompliziert. Die Bedienoberfläche ist auf Deutsch und für Einsteiger verständlich gestaltet.

Für den ETF-Handel bietet die Plattform einen speziellen Sparplan an. Damit kannst du regelmäßig einen festen Betrag in einen oder mehrere ETFs investieren. Das ist eine bequeme Methode, um langfristig Vermögen aufzubauen, ohne den Markt timen zu müssen.

Kosten und Konditionen beim ETF-Handel

Die Kosten sind ein entscheidender Faktor bei der Wahl des richtigen Brokers. Bei 1822direkt zahlst du für den Handel mit ETFs in der Regel eine Gebühr, die je nach Anbieter und Ordervolumen variieren kann. Zusätzlich können Fremdkosten anfallen, die von der jeweiligen Börse abhängen, an der du handelst.

Für Sparpläne bietet 1822direkt oft eine vergünstigte oder sogar kostenlose Ausführung an. Das hängt von dem gewählten ETF und der aktuellen Aktion ab. Es lohnt sich daher, die Konditionen regelmäßig zu prüfen, da sich die Gebührenmodelle ändern können.

Neben den Handelskosten solltest du auch die laufenden Kosten des ETFs selbst im Blick behalten. Diese werden als Gesamtkostenquote (TER) ausgewiesen und direkt vom Fondsvermögen abgezogen. Sie sind bei ETFs im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds in der Regel niedriger, wobei die Höhe je nach Fonds variieren kann.

Vorteile der Geldanlage mit ETFs

ETFs bieten dir eine kostengünstige Möglichkeit, breit gestreut zu investieren. Durch die Nachbildung eines Index bist du in der Regel in viele verschiedene Unternehmen und Branchen investiert. Das kann das Risiko, das du mit einzelnen Aktien eingehen würdest, reduzieren.

Ein weiterer Vorteil ist die Transparenz. Du weißt meist genau, welche Wertpapiere in deinem ETF enthalten sind, da der Index öffentlich einsehbar ist. Zudem sind ETFs in der Regel liquide, was bedeutet, dass du sie während der Börsenzeiten meist zu einem fairen Preis verkaufen kannst.

Für den Vermögensaufbau ist der Zinseszinseffekt entscheidend. Wenn du Dividenden oder Kursgewinne nicht entnimmst, sondern reinvestierst, kann dein Kapital über die Jahre wachsen. Mit einem ETF-Sparplan kannst du diesen Effekt je nach Anbieter automatisch für dich nutzen.

Nachteile und Risiken, die du kennen solltest

Der größte Nachteil von ETFs ist das Marktrisiko. Wenn die Börsen fallen, fällt auch dein ETF-Wert. Es gibt keine Garantie, dass du dein eingesetztes Kapital zurückbekommst. Langfristig haben sich Aktienmärkte zwar in der Regel positiv entwickelt, aber in der Vergangenheit gab es immer wieder starke Einbrüche.

Ein weiterer Punkt ist die fehlende Flexibilität bei der Auswahl. Da ein ETF einen Index abbildet, kannst du nicht einzelne Unternehmen aussortieren. Wenn ein Unternehmen im Index an Gewicht verliert, betrifft das auch deinen Fonds, selbst wenn du an die Firma glaubst.

Zudem solltest du die Kosten im Blick behalten. Auch wenn ETFs in der Regel günstig sind, können hohe Handelsgebühren bei kleinen Sparraten einen großen Teil deiner Rendite auffressen. Die genaue Höhe der Gebühren kann je nach Anbieter und Börse variieren. Achte daher auf die Gebührenstruktur deines Brokers und wähle gegebenenfalls eine günstige Börse für den Handel.

1822direkt im Vergleich zu anderen Brokern

Im Vergleich zu reinen Online-Brokern wie Trade Republic oder Scalable Capital hat 1822direkt einen entscheidenden Vorteil: den Service der Sparkasse. Du hast einen persönlichen Ansprechpartner in der Filiale, falls du Fragen hast oder Hilfe benötigst. Das ist besonders für Einsteiger beruhigend.

Allerdings sind die Kosten bei 1822direkt oft höher als bei den Neobrokern. Diese bieten häufig einen kostenlosen Sparplan und günstigere Ordergebühren an. Dafür musst du bei ihnen aber auf einen persönlichen Kundenservice verzichten und die Plattformen sind oft weniger umfangreich.

Für dich bedeutet das: Überlege, was dir wichtiger ist. Wenn du Wert auf Beratung und die Nähe zur Sparkasse legst, ist 1822direkt eine gute Wahl. Wenn du primär auf niedrige Kosten achtest und dich gerne selbst informierst, könnten die Neobroker die bessere Alternative sein.

Typische Fehler beim ETF-Sparen vermeiden

Ein häufiger Fehler ist, den Markt timen zu wollen. Du versuchst, den perfekten Einstiegszeitpunkt zu erwischen und wartest auf einen Kursrückgang. Das funktioniert in der Praxis selten. Besser ist es, regelmäßig zu investieren und langfristig im Markt zu bleiben.

Ein weiterer Fehler ist die Überdiversifikation. Wenn du zu viele verschiedene ETFs kaufst, die sich stark überschneiden, zahlst du unnötig Gebühren und verlierst den Überblick. Eine überschaubare Anzahl an ETFs auf unterschiedliche Regionen oder Anlageklassen reicht in der Regel völlig aus.

Viele Anleger schauen auch zu häufig auf ihre Depotwerte. Kurzfristige Schwankungen sind normal und sollten dich nicht zu voreiligen Entscheidungen verleiten. Lege einen langfristigen Anlagehorizont fest und halte an deiner Strategie fest, auch wenn es mal turbulent wird.

So eröffnest du dein Depot bei 1822direkt

Die Eröffnung eines Depots bei 1822direkt erfolgt komplett online. Du musst ein Formular ausfüllen und deine Identität per Video-Verfahren oder mit dem eID-Verfahren bestätigen. In der Regel dauert das nur wenige Minuten, bis dein Depot freigeschaltet ist.

Für die Nutzung benötigst du ein Referenzkonto, von dem die Einzahlungen erfolgen. Das kann ein Girokonto bei einer beliebigen Bank sein. Nach der Freischaltung kannst du sofort mit dem Handel beginnen und deinen ersten ETF-Sparplan einrichten.

Bevor du loslegst, solltest du dir über deine Anlagestrategie im Klaren sein. Überlege, wie viel Risiko du eingehen möchtest und welchen Anlagehorizont du hast. Ein breit gestreuter Welt-ETF ist für Einsteiger oft die einfachste und solideste Wahl.

Dein Fahrplan für den ersten ETF-Kauf

Zuerst solltest du ein Depot bei 1822direkt eröffnen und Geld einzahlen. Danach wählst du einen passenden ETF aus. Achte dabei auf die Fondsgröße, die Kostenquote und die Nachbildungsmethode. Große und etablierte ETFs sind meist die sicherste Wahl.

Im nächsten Schritt entscheidest du, ob du einen Sparplan einrichten oder eine Einmalanlage tätigen möchtest. Für den Anfang ist ein Sparplan ideal, da du so mit kleinen Beträgen starten und den Cost-Average-Effekt nutzen kannst. Du kaufst automatisch mehr Anteile, wenn die Kurse niedrig sind.

Nach dem Kauf solltest du dein Investment regelmäßig überprüfen, aber nicht zu häufig. Ein jährlicher Check reicht aus, um zu sehen, ob deine Strategie noch passt. Vermeide es, auf kurzfristige Nachrichten zu reagieren. Bleib diszipliniert und denke langfristig.

Häufige Fragen

Die Kosten für einen ETF-Sparplan bei 1822direkt können variieren. Oft gibt es eine Auswahl an ETFs, die kostenlos bespart werden können. Für andere ETFs fällt eine Gebühr an, die je nach Anbieter und Produkt unterschiedlich ausfallen kann. Es lohnt sich, die aktuellen Konditionen auf der Website zu prüfen.

Ja, bei 1822direkt kannst du nicht nur ETFs, sondern auch Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere handeln. Die Plattform bietet Zugang zu den wichtigsten deutschen und internationalen Börsen. Die Gebühren sind dabei in der Regel ähnlich strukturiert wie beim ETF-Handel.

Dein Depot und deine Wertpapiere sind durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Zudem unterliegt 1822direkt als Teil der Sparkassen-Finanzgruppe der deutschen Finanzaufsicht. Deine Wertpapiere sind Sondervermögen und getrennt vom Firmenvermögen verwahrt.

Für Einsteiger ist ein breit diversifizierter Welt-ETF empfehlenswert. Ein ETF auf einen globalen Index wie den MSCI World oder den FTSE All-World bildet in der Regel tausende Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern ab. Damit erzielst du eine solide globale Streuung mit einem einzigen Produkt.

Bei 1822direkt kannst du bereits mit kleinen Beträgen einen Sparplan einrichten. Die Mindestsparrate kann je nach Anbieter und Produkt variieren, liegt aber oft in einem niedrigen Bereich. Für eine Einmalanlage gibt es meist keine feste Mindestsumme, aber du solltest die Ordergebühren im Verhältnis zum Anlagebetrag beachten.

Ja, du kannst deinen Sparplan bei 1822direkt flexibel anpassen. Du kannst die Sparrate erhöhen, senken oder den Plan komplett pausieren. Auch ein Wechsel des besparten ETFs ist möglich. Die Änderungen werden in der Regel zum nächsten Ausführungstermin wirksam.

Deine Wertpapiere sind Sondervermögen und gehören dir, nicht der Bank. Selbst im Falle einer Insolvenz von 1822direkt bleiben deine ETFs und Aktien sicher. Du kannst sie auf einen anderen Broker übertragen. Zusätzlich greift die gesetzliche Einlagensicherung für dein Guthaben auf dem Verrechnungskonto.

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