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ETF-Gebühren: Was dein ETF wirklich kostet

ETF-Gebühren entscheiden darüber, wie viel von deiner Rendite übrig bleibt. Die laufenden Kosten sind dabei nur ein Teil der Wahrheit, denn auch beim Kauf und Verkauf fallen Kosten an.

10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Gesamtkostenquote (TER) ist die zentrale Kennzahl für die laufenden Kosten eines ETF und liegt bei Aktien-ETFs meist zwischen 0,04 und 0,95 Prozent pro Jahr.
  • Nicht alle Kosten stecken in der TER: Transaktionskosten, Spread und Ordergebühren kommen hinzu.
  • Beim ETF-Sparplan kannst du mit kostenlosen Ausführungen die Ordergebühren auf null drücken.
  • Die Total Cost of Ownership (TCO) gibt dir einen vollständigeren Überblick über alle Kosten als die TER allein.

01 · Schritt für Schritt

Welche Kosten fallen bei einem ETF an?

Die Kosten eines ETF lassen sich in drei Bereiche unterteilen: Kosten beim Kauf, laufende Kosten während der Anlage und Kosten beim Verkauf. Die laufenden Kosten sind für jeden ETF festgelegt, die Kauf- und Verkaufskosten hängen von deinem Depotanbieter ab.

Beim Kauf und Verkauf stellt dir dein Depotanbieter Ordergebühren und Handelsplatzgebühren in Rechnung. Die genaue Höhe findest du in den Kosteninformationen, die du vor dem Abschluss eines Kaufs oder Verkaufs in der Eingabemaske deines Depots erhältst.

Die laufenden Kosten des ETF werden von der Fondsgesellschaft täglich aus dem Fondsvermögen entnommen. Du zahlst sie also nicht direkt, sondern indirekt über eine schlechtere Wertentwicklung des Fonds.

  • Beim Kauf fallen Ordergebühren und Handelsplatzgebühren an, deren Höhe dein Depotanbieter bestimmt.
  • Während der Anlage entnimmt die Fondsgesellschaft die laufenden Kosten täglich aus dem Fondsvermögen.
  • Beim Verkauf gelten dieselben Gebührenmodelle wie beim Kauf, abhängig von deinem Depotanbieter.
01

Kauf der ETF-Anteile

Beim Kauf fallen Ordergebühren und Handelsplatzgebühren an. Die Höhe bestimmt dein Depotanbieter, sie kann bei ein und demselben ETF unterschiedlich ausfallen.

02

Laufende Kosten während der Anlage

Die Fondsgesellschaft entnimmt die laufenden Kosten täglich aus dem Fondsvermögen. Du zahlst sie indirekt über eine schlechtere Wertentwicklung des ETF.

03

Verkauf der ETF-Anteile

Beim Verkauf gelten dieselben Gebührenmodelle wie beim Kauf. Dein Depotanbieter berechnet Ordergebühren und Handelsplatzgebühren.

02 · Grundlagen

Was ist die TER (Total Expense Ratio)?

Die Total Expense Ratio, kurz TER, ist die zentrale Kennzahl für die laufenden Kosten eines ETF. Sie wird in Prozent angegeben und bezieht sich immer auf ein Jahr.

Die TER sagt aus, um wie viele Prozentpunkte die Kosten deine Rendite schmälern. Hat ein ETF eine TER von 0,2 Prozent und erzielt mit den enthaltenen Wertpapieren einen Wertzuwachs von sechs Prozent, beträgt deine Rendite in dem Jahr 5,8 Prozent.

Die Fondsgesellschaft entnimmt die Kosten täglich aus dem Fondsvermögen. Du bekommst den Abzug nicht direkt mit, weil du keine Rechnung erhältst, sondern die Wertentwicklung des Fonds entsprechend niedriger ausfällt.

  • Die TER bezeichnet die laufenden Kosten eines ETF pro Jahr und wird auch Gesamtkostenquote genannt.
  • Sie schmälert deine Rendite um die angegebenen Prozentpunkte, ohne dass du eine separate Zahlung leistest.
  • Die Fondsgesellschaft zieht die Kosten täglich aus dem Fondsvermögen ab.

Kurz erklärt

Total Expense Ratio (TER)

Die TER bezeichnet die laufenden Kosten eines ETF pro Jahr. Sie sagt aus, um wie viele Prozentpunkte die Kosten deine Rendite schmälern. Die Fondsgesellschaft entnimmt die Kosten täglich aus dem Fondsvermögen.

Hat ein ETF eine TER von 0,2 Prozent und erzielt mit den enthaltenen Wertpapieren einen Wertzuwachs von sechs Prozent, beträgt deine Rendite in dem Jahr 5,8 Prozent.

03 · Was gilt

Welche Kosten stecken in der TER?

Die Gesamtkostenquote bündelt mehrere Kostenarten, die beim Betrieb eines ETF anfallen. Nicht alle davon sind für dich als Anlegerin direkt sichtbar.

In der TER enthalten sind die Verwaltungsgebühren für Management und Betrieb, die Depotbankgebühren für die Verwahrung der Wertpapiere sowie Lizenzgebühren für die Nachbildung des Index. Hinzu kommen Vertriebskosten, etwa für das Börsenlisting oder Informationsbroschüren, und die Mehrwertsteuer auf diese Posten.

Nicht in der TER enthalten sind dagegen Transaktionskosten, die bei Umschichtungen im ETF-Portfolio entstehen, sowie Swap-Gebühren bei synthetisch replizierenden ETFs. Auch Ordergebühren deines Depotanbieters, der Spread als Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis und Steuern auf Kapitalerträge zählen nicht zur TER.

  • Verwaltungsgebühren, Depotbankgebühren, Lizenzgebühren und Vertriebskosten sind Bestandteil der TER.
  • Transaktionskosten, Swap-Gebühren, Ordergebühren, Spread und Steuern sind nicht in der TER enthalten.
  • Die Mehrwertsteuer auf die genannten Kostenpositionen fließt ebenfalls in die TER ein.

In der TER enthalten

·Verwaltungsgebühren (Management- und Betriebskosten)
·Depotbankgebühren für die Verwahrung der Wertpapiere
·Lizenzgebühren für die Nachbildung des Index
·Vertriebskosten (z. B. für Börsenlisting und Broschüren)
·Mehrwertsteuer auf die genannten Kosten

Nicht in der TER enthalten

·Transaktionskosten bei Umschichtungen im ETF-Portfolio
·Swap-Gebühren bei synthetisch replizierenden ETFs
·Ordergebühren deines Depotanbieters
·Spread (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis)
·Steuern auf Kapitalerträge

04 · Vergleich

Wie aussagekräftig ist die TER?

Die TER dient dazu, die Kosten verschiedener Fonds und ETFs zu vergleichen. Sie bildet jedoch nicht alle Kosten ab, die deine Rendite beeinflussen.

Für ein vollständigeres Bild der tatsächlichen Gesamtkosten gibt es die Total Cost of Ownership, kurz TCO. Sie umfasst neben der TER auch externe Kosten wie Ordergebühren, den Spread und Transaktionskosten, die beim Handel von ETF-Anteilen entstehen.

Die Berechnung der TCO ist gesetzlich nicht geregelt, deshalb findest du sie nicht in den Factsheets der ETFs. Die TER ist dagegen standardisiert und wird in den Basisinformationsblättern angegeben, was sie für den Vergleich laufender Kosten verschiedener ETFs geeignet macht.

  • Die TER ist standardisiert und eignet sich gut für den Vergleich laufender Kosten verschiedener ETFs.
  • Die TCO ergänzt die TER um Ordergebühren, Spread und Transaktionskosten für ein vollständigeres Bild.
  • Die TCO ist gesetzlich nicht geregelt und wird nicht in den ETF-Factsheets angegeben.
TER vs. tatsächliche Kosten
TERTotal Cost of Ownership (TCO)
DefinitionLaufende Kosten eines ETF pro Jahr, angegeben in ProzentGesamtkosten für Kauf und Besitz von ETF-Anteilen
Enthaltene KostenVerwaltung, Verwahrung, Lizenz, VertriebTER plus Ordergebühren, Spread, Transaktionskosten
Gesetzliche RegelungNicht gesetzlich geregelt, keine Pflichtangabe
AussagekraftGut für den Vergleich laufender Kosten verschiedener ETFsVollständigeres Bild der tatsächlichen Gesamtkosten

05 · Im Vertrag

Welche Kosten entstehen beim Kauf von ETFs?

Beim Kauf von ETF-Anteilen stellt dir dein Depotanbieter verschiedene Gebühren in Rechnung. Die Modelle unterscheiden sich je nach Anbieter deutlich.

Die Ordergebühr berechnet dir dein Depotanbieter für den Kaufauftrag. Manche Anbieter verlangen einen festen Betrag pro Order, andere machen die Höhe vom investierten Betrag abhängig.

Zusätzlich fällt eine Handelsplatzgebühr an, deren Höhe vom Börsenplatz abhängt, über den du kaufst. Dein Depotanbieter legt fest, wie viel du für den Handel über Xetra oder andere Börsenplätze zahlst. Die Courtage erheben die Börsenbetreiber für die Organisation des Handels, manche Depotanbieter reichen sie eins zu eins an dich weiter, andere rechnen sie in ihre Handelsplatzgebühr ein.

  • Die Ordergebühr ist entweder ein fester Betrag pro Order oder abhängig von deiner Investitionssumme.
  • Die Handelsplatzgebühr variiert je nach Börsenplatz und wird von deinem Depotanbieter festgelegt.
  • Die Courtage der Börsenbetreiber wird entweder direkt weitergegeben oder in die Handelsplatzgebühr eingerechnet.

Kaufkosten im Überblick

OrdergebührDepotanbieterDiese Gebühr berechnet dir dein Depotanbieter für den Kaufauftrag. Manche Anbieter verlangen einen festen Betrag pro Order, andere machen die Höhe vom investierten Betrag abhängig.
HandelsplatzgebührBörsenplatzDie Höhe hängt vom Handelsplatz ab, über den du kaufst. Dein Depotanbieter legt fest, wie viel du für den Handel über Xetra oder andere Börsenplätze zahlst.
CourtageBörsenbetreiberDie Courtage erheben die Börsenbetreiber für die Organisation des Handels. Manche Depotanbieter reichen sie eins zu eins an dich weiter, andere rechnen sie in die Handelsplatzgebühr ein.
SpreadMarktDer Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines ETF. Er fällt beim Kauf indirekt an und ist bei ETFs mit hohem Handelsvolumen meist gering.

06 · Was gilt

Was ist ein kostenloser ETF-Sparplan?

Viele Depotanbieter bieten ETF-Sparpläne an, bei denen die Ordergebühr entfällt. Das macht den regelmäßigen Vermögensaufbau besonders günstig.

Bei einem kostenlosen ETF-Sparplan zahlst du keine Ordergebühr für die Sparplanausführung. Auch die Depotführung ist bei den meisten Online-Brokern kostenlos, ebenso die Einrichtung und Änderung des Sparplans.

Die laufenden Kosten des ETF selbst, also die TER, fallen jedoch immer an. Auch der Spread beim Kauf der Anteile bleibt bestehen, und für den späteren Verkauf der Anteile können wieder Ordergebühren anfallen.

  • Die Ordergebühr für Sparplanausführungen entfällt bei vielen Anbietern vollständig.
  • Die laufenden Kosten des ETF (TER) fallen auch bei kostenlosen Sparplänen immer an.
  • Der Spread beim Kauf und mögliche Ordergebühren beim späteren Verkauf bleiben bestehen.

Kostenlos

·Ordergebühr bei vielen Anbietern für Sparplanausführungen
·Depotführung bei den meisten Online-Brokern
·Einrichtung und Änderung des Sparplans

Kostenpflichtig

·Laufende Kosten des ETF (TER) fallen immer an
·Spread beim Kauf der Anteile
·Verkauf der Anteile später

07 · Checkliste

Welche Kosten musst du noch berücksichtigen?

Neben den direkten ETF-Gebühren gibt es weitere Kosten, die deine Rendite schmälern. Einige davon fallen auf Ebene des Fonds an, andere auf Ebene deines Depots.

Transaktionskosten entstehen, wenn die Fondsgesellschaft Wertpapiere innerhalb des ETF kauft und verkauft. Sie sind nicht Teil der TER, können aber in Jahren mit vielen Umschichtungen höher ausfallen. Bei synthetisch replizierenden ETFs kommen Swap-Gebühren für das Tauschgeschäft hinzu, das den Index nachbildet.

Auf Ebene deines Depots kann eine jährliche Depotgebühr anfallen, auch wenn viele Online-Broker darauf verzichten. Auf Gewinne aus deinem ETF-Investment werden Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer fällig. Die Tracking-Differenz zeigt dir, wie stark die tatsächliche Wertentwicklung des ETF vom Index abweicht, und gibt damit einen Hinweis auf Kosten, die nicht in der TER stehen.

  • Transaktionskosten entstehen bei Umschichtungen im ETF-Portfolio und sind nicht Teil der TER.
  • Swap-Gebühren fallen bei synthetisch replizierenden ETFs für das Tauschgeschäft an.
  • Die Tracking-Differenz zeigt, wie stark die tatsächliche Wertentwicklung vom Index abweicht.

Weitere Kostenfaktoren

01

Transaktionskosten: Sie entstehen, wenn die Fondsgesellschaft Wertpapiere innerhalb des ETF kauft und verkauft. Sie sind nicht Teil der TER.

02

Swap-Gebühren: Bei synthetisch replizierenden ETFs fallen Kosten für das Tauschgeschäft an, das den Index nachbildet.

03

Depotgebühr: Manche Anbieter verlangen eine jährliche Gebühr für die Führung deines Depots.

04

Steuern auf Kapitalerträge: Auf Gewinne fallen Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an.

05

Tracking-Differenz: Sie zeigt, wie stark die tatsächliche Wertentwicklung des ETF vom Index abweicht, und berücksichtigt Kosten, die nicht in der TER stehen.

08 · Kosten

Wie wirken sich ETF-Gebühren auf deine Rendite aus?

Schon kleine Unterschiede bei den laufenden Kosten können über lange Zeiträume einen großen Effekt auf dein Vermögen haben. Der Zinseszinseffekt verstärkt die Wirkung der Kosten.

Der Zinseszinseffekt verstärkt die Wirkung der Kosten.

Ein Beispiel mit 10.000 Euro Anlagebetrag und sechs Prozent Wertzuwachs pro Jahr zeigt den Unterschied deutlich. In einem ETF mit 0,3 Prozent TER wächst dein Vermögen nach 30 Jahren auf 52.753 Euro, in einem aktiven Fonds mit zwei Prozent TER dagegen nur auf 32.434 Euro.

Bereits nach fünf Jahren liegt der ETF mit 13.194 Euro um rund 1.000 Euro vor dem aktiven Fonds mit 12.166 Euro. Nach 30 Jahren beträgt die Differenz rund 20.000 Euro, die du durch die höheren Kosten des aktiven Fonds an Gewinn verlierst.

  • Bei 10.000 Euro Anlagebetrag und sechs Prozent Wertzuwachs pro Jahr erreichst du mit einem ETF nach 30 Jahren 52.753 Euro.
  • Ein aktiver Fonds mit zwei Prozent TER bringt es im selben Zeitraum nur auf 32.434 Euro.
  • Die Differenz von rund 20.000 Euro zeigt, wie stark höhere Kosten deine Rendite schmälern.

Wertentwicklung von 10.000 Euro bei 6 Prozent Wertzuwachs pro Jahr

ETF nach 5 Jahren13.194 EUR
Aktiver Fonds nach 5 Jahren12.166 EUR
ETF nach 15 Jahren22.968 EUR
Aktiver Fonds nach 15 Jahren18.009 EUR
ETF nach 30 Jahren52.753 EUR
Aktiver Fonds nach 30 Jahren32.434 EUR

09 · Checkliste

Woran erkennst du günstige ETF-Gebühren?

Günstige ETFs erkennst du an einer niedrigen TER und einem geringen Spread. Auch die Konditionen deines Depotanbieters spielen eine große Rolle.

Bei Aktien-ETFs auf breite Indizes liegt die TER häufig zwischen 0,04 und 0,95 Prozent pro Jahr. Für ein günstiges Investment solltest du auf eine TER unter 0,2 Prozent pro Jahr achten, bei breiten Marktindizes sind oft noch niedrigere Werte möglich.

Dein Depotanbieter sollte keine Depotführungsgebühr verlangen und die Sparplanausführung für deinen gewählten ETF kostenlos anbieten. Ein geringer Spread entsteht durch hohes Fondsvolumen und hohe Liquidität, was bei großen ETFs auf breite Indizes meist gegeben ist. Bei Einmalkäufen sollten die Ordergebühren unter einem Prozent des Anlagebetrags liegen, und Ausgabeaufschläge oder Rücknahmegebühren fallen bei ETFs grundsätzlich nicht an.

  • Eine TER unter 0,2 Prozent pro Jahr bei Aktien-ETFs auf breite Indizes ist ein guter Richtwert.
  • Keine Depotführungsgebühr und kostenlose Sparplanausführung sind wichtige Kriterien für deinen Anbieter.
  • Ein geringer Spread entsteht durch hohes Fondsvolumen und hohe Liquidität des ETF.

Checkliste für günstige ETF-Investments

01

TER bei Aktien-ETFs zwischen 0,04 und 0,95 Prozent pro Jahr

02

Keine Depotführungsgebühr bei deinem Anbieter

03

Kostenlose Sparplanausführung für deinen gewählten ETF

04

Geringer Spread durch hohes Fondsvolumen und hohe Liquidität

05

Keine Ausgabeaufschläge oder Rücknahmegebühren

10 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du bei ETF-Gebühren vermeiden?

Viele Anlegerinnen und Anleger unterschätzen die Wirkung von Kosten oder achten auf die falschen Kennzahlen. Diese Fehler kannst du vermeiden.

Diese Fehler kannst du vermeiden.

Ein häufiger Fehler ist, nur auf die TER zu achten und Transaktionskosten, Spread und Ordergebühren zu ignorieren. Diese Kosten sind nicht in der TER enthalten, beeinflussen deine Rendite aber trotzdem. Ebenso solltest du einen ETF mit geringerer TER nicht automatisch für besser halten, ohne die Tracking-Differenz zu prüfen, denn sie zeigt, wie genau der ETF seinen Index abbildet.

Lies die Kosteninformation vor dem Kauf, damit du nicht später überrascht bist. Vermeide häufige Umschichtungen, weil sie unnötige Ordergebühren verursachen, und unterschätze nicht die Wirkung des Zinseszinseffekts auf die Kosten. Achte außerdem nicht nur auf die Gebühren, sondern auch auf die Qualität der Indexabbildung.

  • Nur auf die TER zu achten und Transaktionskosten, Spread und Ordergebühren zu ignorieren, ist ein typischer Fehler.
  • Häufige Umschichtungen verursachen unnötige Ordergebühren und schmälern deine Rendite.
  • Die Kosteninformation vor dem Kauf zu lesen, schützt dich vor späteren Überraschungen.

Typische Fehler im Umgang mit ETF-Gebühren

·Nur auf die TER achten und Transaktionskosten, Spread und Ordergebühren ignorieren
·ETFs mit geringerer TER automatisch für besser halten, ohne die Tracking-Differenz zu prüfen
·Die Kosteninformation vor dem Kauf nicht lesen und später überrascht sein
·Häufige Umschichtungen vornehmen und dadurch unnötige Ordergebühren verursachen
·Die Wirkung des Zinseszinseffekts auf die Kosten unterschätzen
·Nur auf die Gebühren schauen und die Qualität der Indexabbildung vernachlässigen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026