Ratgeber · Investieren
Dividenden Aktien 2026: So findest du verlässliche Ausschütter
Dividendenaktien können deinem Depot auch in schwankungsreichen Phasen einen regelmäßigen Ertrag bringen. Entscheidend ist, dass du nicht nur auf die Höhe der Dividendenrendite schaust, sondern die finanzielle Substanz des Unternehmens prüfst.
11 Kapitel · 16 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026
Das Wichtigste
- Eine hohe Dividendenrendite allein ist kein Qualitätsmerkmal, sondern kann ein Warnsignal sein.
- Achte auf eine Ausschüttungsquote zwischen 30 und 60 Prozent und einen stabilen freien Cashflow.
- Die Dividendenhistorie und ein kontinuierliches Dividendenwachstum sind starke Indikatoren für Verlässlichkeit.
- Internationale Werte und reinvestierte Dividenden können deine Gesamtrendite langfristig erhöhen.
01 · Grundlagen
Was sind Dividenden Aktien?
Dividendenaktien sind Anteile an Unternehmen, die einen Teil ihres Gewinns regelmäßig an ihre Aktionäre ausschütten. Diese Ausschüttungen können jährlich, halbjährlich, quartalsweise oder monatlich erfolgen.
Die Dividende ist eine Gewinnbeteiligung, die unabhängig von der Kursentwicklung der Aktie gezahlt wird. Über die Höhe der Ausschüttung entscheidet in der Regel die Hauptversammlung des Unternehmens. Für dich als Aktionär bedeutet das: Selbst wenn der Aktienkurs seitwärts läuft oder fällt, kannst du einen Ertrag erzielen.
Nicht jedes Unternehmen schüttet Gewinne aus. Gerade junge oder stark wachsende Firmen investieren ihre Überschüsse oft vollständig in das weitere Geschäft. Für eine Dividendenstrategie kommen daher meist etablierte Konzerne infrage, deren Geschäftsmodell stabile Überschüsse erwirtschaftet.
Die Auszahlung kann in unterschiedlichen Rhythmen erfolgen. Üblich sind jährliche Zahlungen nach der Hauptversammlung, viele US-Konzerne zahlen jedoch quartalsweise. Diese Regelmäßigkeit macht Dividendenaktien für Anleger interessant, die einen planbaren Zahlungsstrom suchen.
Dividenden Aktien
Aktien von Unternehmen, die einen Teil ihres erwirtschafteten Gewinns in Form einer Dividende an ihre Anteilseigner auszahlen. Die Höhe der Dividende wird in der Regel auf der Hauptversammlung beschlossen.
Die Dividende ist eine Gewinnbeteiligung und wird unabhängig von der Kursentwicklung der Aktie gezahlt.
Kurz erklärt
Dividenden Aktien
Aktien von Unternehmen, die einen Teil ihres erwirtschafteten Gewinns in Form einer Dividende an ihre Anteilseigner auszahlen. Die Höhe der Dividende wird in der Regel auf der Hauptversammlung beschlossen.
Die Dividende ist eine Gewinnbeteiligung und wird unabhängig von der Kursentwicklung der Aktie gezahlt.
02 · Fehler vermeiden
Warum die Dividendenrendite allein nicht ausreicht
Die Dividendenrendite setzt die jährliche Ausschüttung ins Verhältnis zum aktuellen Aktienkurs. Eine sehr hohe Rendite ist oft die Folge eines stark gefallenen Kurses und kein Zeichen für ein gesundes Unternehmen.
Eine Dividendenrendite von über 7 Prozent solltest du grundsätzlich kritisch hinterfragen. In vielen Fällen ist ein solch hoher Wert kein Zeichen für ein besonders großzügiges Unternehmen, sondern die rechnerische Folge eines stark gefallenen Aktienkurses. Der Kursverfall wiederum deutet oft auf wirtschaftliche Schwierigkeiten hin.
Die Rendite ist immer eine Momentaufnahme. Sie setzt die letzte bekannte Ausschüttung ins Verhältnis zum aktuellen Kurs. Wenn ein Unternehmen in Schieflage gerät, kann eine zuvor verlockende Dividende schnell gekürzt oder ganz gestrichen werden.
Für deine Bewertung ist entscheidend, warum die Rendite hoch ist. Frage dich, ob die Ausschüttung durch solide Gewinne gedeckt ist oder ob sie nur wegen eines Kursrutsches hoch erscheint. Eine hohe Prozentzahl allein ist kein Qualitätsmerkmal.
Typische Fehler bei der Bewertung der Dividendenrendite
- Du achtest nur auf die Prozentzahl und ignorierst den Grund für einen Kursverfall.
- Du hältst eine Dividendenrendite von über 7 Prozent für ein Schnäppchen, ohne die finanzielle Lage zu prüfen.
- Du übersiehst, dass eine hohe Rendite eine rechnerische Momentaufnahme nach einem Kursrutsch sein kann.
- Du verlässt dich darauf, dass eine einmal hohe Dividende auch in Zukunft gezahlt wird, ohne die Gewinnentwicklung zu analysieren.
Typische Fehler bei der Bewertung der Dividendenrendite
03 · Was gilt
Die Ausschüttungsquote: Wie viel vom Gewinn fließt an dich?
Die Ausschüttungsquote zeigt dir, welcher Anteil des Unternehmensgewinns als Dividende ausgezahlt wird. Sie ist ein wichtiger Indikator dafür, ob eine Ausschüttung langfristig finanzierbar ist.
Die Ausschüttungsquote setzt die gezahlte Dividende ins Verhältnis zum Unternehmensgewinn. Ein Wert zwischen 30 und 60 Prozent gilt in der Regel als gesund. In diesem Bereich beteiligt das Unternehmen seine Aktionäre am Erfolg, behält aber genügend Kapital für Investitionen, Schuldentilgung oder Rücklagen.
Eine dauerhafte Quote von über 70 Prozent kann auf eine zu hohe Belastung hindeuten. Kritisch wird es bei Werten von 100 Prozent oder mehr, denn dann schüttet das Unternehmen mehr aus, als es verdient. Die Finanzierung erfolgt in solchen Fällen oft aus der Substanz oder über neue Schulden.
Beachte branchenspezifische Unterschiede. Immobilienunternehmen oder REITs sind gesetzlich zu hohen Ausschüttungen verpflichtet und weisen daher oft Quoten auf, die bei anderen Branchen ein Warnsignal wären.
Einordnung der Ausschüttungsquote
Solide und nachhaltig
- Eine Quote zwischen 30 und 60 Prozent gilt in der Regel als gesund.
- Das Unternehmen behält genügend Kapital für Investitionen und Rücklagen.
- Branchen wie Immobilien-REITs haben oft höhere Quoten, da sie zu Ausschüttungen verpflichtet sind.
Kritisch zu hinterfragen
- Eine dauerhafte Quote von über 70 Prozent kann auf eine zu hohe Belastung hindeuten.
- Quoten von 100 Prozent oder mehr bedeuten, dass mehr ausgeschüttet als verdient wird.
- Die Dividende wird dann möglicherweise aus Rücklagen oder neuen Schulden finanziert.
Solide und nachhaltig
Kritisch zu hinterfragen
04 · Grundlagen
Freier Cashflow: Das Fundament jeder verlässlichen Ausschüttung
Der freie Cashflow zeigt, wie viel Geld einem Unternehmen nach allen Kosten und Investitionen tatsächlich zur freien Verfügung steht. Nur aus diesem echten Geldfluss lassen sich Dividenden dauerhaft bedienen.
Nur dieser echte Geldfluss kann dauerhaft für Dividendenzahlungen verwendet werden. Ein hoher ausgewiesener Gewinn allein reicht nicht aus, wenn das Geld nicht auf dem Konto ankommt.
Ein positiver und stabiler freier Cashflow über mehrere Jahre ist ein starkes Zeichen für wirtschaftliche Stabilität. Er beweist, dass das operative Geschäft tragfähig ist und die Ausschüttung nicht aus Reserven oder Fremdkapital gedeckt werden muss.
Schau für deine Analyse in die Kapitalflussrechnung des Unternehmens. Wenn der freie Cashflow die gezahlten Dividenden dauerhaft nicht abdeckt, ist Vorsicht geboten, auch wenn die Dividendenrendite attraktiv erscheint.
Freier Cashflow
Der freie Cashflow ist der Geldbetrag, der einem Unternehmen nach Abzug aller operativen Kosten und Investitionen übrig bleibt. Er ist die entscheidende Kennzahl, um zu beurteilen, ob eine Dividende aus dem laufenden Geschäft bezahlt werden kann.
Ein positiver und stabiler freier Cashflow über mehrere Jahre ist ein starkes Zeichen für wirtschaftliche Stabilität.
Kurz erklärt
Freier Cashflow
Der freie Cashflow ist der Geldbetrag, der einem Unternehmen nach Abzug aller operativen Kosten und Investitionen übrig bleibt. Er ist die entscheidende Kennzahl, um zu beurteilen, ob eine Dividende aus dem laufenden Geschäft bezahlt werden kann.
Ein positiver und stabiler freier Cashflow über mehrere Jahre ist ein starkes Zeichen für wirtschaftliche Stabilität.
05 · Checkliste
Dividendenhistorie und Dividendenwachstum als Qualitätsmerkmale
Unternehmen, die über viele Jahre hinweg zuverlässig zahlen und ihre Dividende regelmäßig erhöhen, beweisen finanzielle Stärke. Diese Kontinuität ist für eine langfristige Dividendenstrategie wertvoller als eine einmalige hohe Ausschüttung.
Die Vergangenheit eines Unternehmens ist ein guter Indikator für seine Verlässlichkeit. Wenn ein Konzern über viele Jahre hinweg ohne Unterbrechung gezahlt hat, zeigt das finanzielle Stärke und eine aktionärsfreundliche Politik. Noch besser ist es, wenn die Ausschüttung regelmäßig erhöht wurde.
Das Dividendenwachstum sollte durch steigende Gewinne gedeckt sein und nicht durch eine immer höhere Ausschüttungsquote. Nur wenn der operative Erfolg wächst, ist eine dauerhaft steigende Dividende wahrscheinlich. Achte auch darauf, ob die Dividende in wirtschaftlich schwächeren Phasen gekürzt oder gestrichen wurde.
Unternehmen, die ihre Ausschüttung über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren jährlich erhöht haben, werden als Dividenden-Aristokraten bezeichnet. Diese Kontinuität ist für eine langfristige Strategie wertvoller als eine einmalige hohe Sonderzahlung.
Darauf achtest du bei Historie und Wachstum
- Das Unternehmen hat über viele Jahre hinweg ohne Unterbrechung Dividenden gezahlt.
- Die Ausschüttung wurde regelmäßig erhöht, idealerweise über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren (wie bei Dividenden-Aristokraten).
- Das Dividendenwachstum ist durch steigende Gewinne und nicht durch eine höhere Ausschüttungsquote gedeckt.
- Die Dividende wurde auch in wirtschaftlich schwächeren Phasen nicht gekürzt oder gestrichen.
Darauf achtest du bei Historie und Wachstum
Das Unternehmen hat über viele Jahre hinweg ohne Unterbrechung Dividenden gezahlt.
Die Ausschüttung wurde regelmäßig erhöht, idealerweise über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren (wie bei Dividenden-Aristokraten).
Das Dividendenwachstum ist durch steigende Gewinne und nicht durch eine höhere Ausschüttungsquote gedeckt.
Die Dividende wurde auch in wirtschaftlich schwächeren Phasen nicht gekürzt oder gestrichen.
06 · Grundlagen
Dividendenaristokraten: Stabilität über Jahrzehnte
Der Begriff Dividenden-Aristokraten bezeichnet Unternehmen, die ihre Dividende seit mindestens 25 Jahren in Folge erhöht haben. Sie gelten als besonders verlässliche Kandidaten für eine langfristige Dividendenstrategie.
Dividenden-Aristokraten sind Unternehmen, die ihre Ausschüttung an die Aktionäre seit mindestens 25 aufeinanderfolgenden Jahren jährlich erhöht haben. Diese Liste wird häufig für den US-Markt geführt und umfasst etablierte, oft konsumorientierte Konzerne. Die Aufnahme in diese Gruppe ist ein starkes Signal für ein nachhaltiges Geschäftsmodell.
Die Fähigkeit, die Dividende über einen so langen Zeitraum zu steigern, erfordert stabile Gewinne und eine disziplinierte Kapitalallokation. Solche Unternehmen haben bewiesen, dass sie auch in Rezessionen und Krisen in der Lage sind, ihre Aktionäre zu bedienen.
Für deine Recherche sind diese Titel ein guter Ausgangspunkt. Sie ersetzen jedoch keine eigene Prüfung der aktuellen Bewertung und der zukünftigen Gewinnaussichten.
Dividenden-Aristokraten
Dividenden-Aristokraten sind Unternehmen, die ihre Ausschüttung an die Aktionäre seit mindestens 25 aufeinanderfolgenden Jahren jährlich erhöht haben. Diese Liste wird häufig für den US-Markt geführt und umfasst etablierte, oft konsumorientierte Konzerne.
Die Aufnahme in diese Gruppe ist ein starkes Signal für ein nachhaltiges Geschäftsmodell und eine aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik.
Kurz erklärt
Dividenden-Aristokraten
Dividenden-Aristokraten sind Unternehmen, die ihre Ausschüttung an die Aktionäre seit mindestens 25 aufeinanderfolgenden Jahren jährlich erhöht haben. Diese Liste wird häufig für den US-Markt geführt und umfasst etablierte, oft konsumorientierte Konzerne.
Die Aufnahme in diese Gruppe ist ein starkes Signal für ein nachhaltiges Geschäftsmodell und eine aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik.
07 · Schritt für Schritt
Dividendenstrategie: So baust du ein passives Einkommen auf
Eine Dividendenstrategie zielt darauf ab, durch regelmäßige Ausschüttungen ein passives Zusatzeinkommen zu erzielen. Dabei ist die Auswahl solider Unternehmen wichtiger als die kurzfristige Maximierung der Rendite.
Der Kern einer Dividendenstrategie liegt in der Auswahl solider Unternehmen, nicht in der kurzfristigen Maximierung der Rendite. Lege für dich fest, welche Kennzahlen wichtig sind: eine Ausschüttungsquote zwischen 30 und 60 Prozent, ein positiver freier Cashflow und eine lange Dividendenhistorie sind ein solides Fundament.
Beschränke dich nicht auf einen einzigen Markt. Energie-, Telekommunikations-, Versicherungs- und Konsumwerte aus verschiedenen Regionen können dein Portfolio stabilisieren, da sie unterschiedlichen Konjunkturzyklen folgen. Internationale Diversifikation reduziert das Risiko, dass eine regionale Krise dein gesamtes Dividendeneinkommen trifft.
Ein Sparplan auf ausgewählte Dividendenaktien glättet deinen Einstiegspreis und reduziert das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu kaufen. Die regelmäßigen Käufe sorgen dafür, dass du in schwachen Marktphasen automatisch mehr Anteile erwirbst und so deine durchschnittlichen Kosten senkst.
Qualitätskriterien definieren
- Lege fest, welche Kennzahlen für dich wichtig sind: eine Ausschüttungsquote zwischen 30 und 60 Prozent, ein positiver freier Cashflow und eine lange Dividendenhistorie.
International diversifizieren
- Beschränke dich nicht auf einen Markt. Energie-, Telekommunikations-, Versicherungs- und Konsumwerte aus verschiedenen Regionen können dein Portfolio stabilisieren.
Regelmäßig investieren
- Ein Sparplan auf ausgewählte Dividendenaktien glättet deinen Einstiegspreis und reduziert das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu kaufen.
Dividenden reinvestieren
- Die Wiederanlage deiner Ausschüttungen verstärkt den Zinseszinseffekt und kann deine Gesamtrendite über die Jahre deutlich erhöhen.
Qualitätskriterien definieren
Lege fest, welche Kennzahlen für dich wichtig sind: eine Ausschüttungsquote zwischen 30 und 60 Prozent, ein positiver freier Cashflow und eine lange Dividendenhistorie.
International diversifizieren
Beschränke dich nicht auf einen Markt. Energie-, Telekommunikations-, Versicherungs- und Konsumwerte aus verschiedenen Regionen können dein Portfolio stabilisieren.
Regelmäßig investieren
Ein Sparplan auf ausgewählte Dividendenaktien glättet deinen Einstiegspreis und reduziert das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu kaufen.
Dividenden reinvestieren
Nutze den Zinseszinseffekt, indem du Ausschüttungen wieder anlegst. Das steigert deine Gesamtrendite über lange Zeiträume deutlich.
08 · Was gilt
Dividendensaison und Dividendenkalender: Wann fließt das Geld?
Viele Unternehmen schütten ihre Dividende einmal im Jahr aus, oft in den Monaten nach der Hauptversammlung. Ein Dividendenkalender hilft dir, den Überblick über die Zahlungstermine deiner Aktien zu behalten.
In dieser Zeit bündeln sich viele Zahlungstermine, was als Dividendensaison bezeichnet wird. Ein Dividendenkalender hilft dir, den Überblick über die Termine deiner Aktien zu behalten.
US-amerikanische Unternehmen zahlen oft quartalsweise. Diese höhere Frequenz führt zu einem gleichmäßigeren Ertragsstrom über das Jahr verteilt. Halbjährliche Ausschüttungen sind ein Kompromiss zwischen Planbarkeit und regelmäßigem Ertrag.
Monatliche Ausschüttungen sind selten und kommen vor allem bei speziellen Fonds oder REITs vor. Unregelmäßige Sonderausschüttungen solltest du nicht als feste Einnahme einplanen, da sie nicht garantiert sind.
Typische Ausschüttungsrhythmen im Überblick
Übliche Modelle
- Jährliche Ausschüttung, häufig nach der Hauptversammlung im Frühjahr oder Sommer.
- Quartalsweise Zahlungen, besonders bei US-amerikanischen Unternehmen üblich.
- Halbjährliche Ausschüttungen als Kompromiss zwischen Planbarkeit und regelmäßigem Ertrag.
Weniger verbreitet
- Monatliche Ausschüttungen sind selten und kommen vor allem bei speziellen Fonds oder REITs vor.
- Unregelmäßige Sonderausschüttungen sind nicht planbar und sollten nicht als feste Einnahme einkalkuliert werden.
Übliche Modelle
Weniger verbreitet
09 · Kosten
Steuern auf Dividenden: Was von deiner Ausschüttung übrig bleibt
Dividenden zählen zu den Kapitalerträgen und unterliegen der Abgeltungsteuer. Der Sparer-Pauschbetrag schützt einen Teil deiner Erträge vor dem Finanzamt.
Diese beträgt 25 Prozent. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer, was deine steuerliche Gesamtbelastung auf den Kapitalertrag erhöht.
Der Sparer-Pauschbetrag schützt einen Teil deiner Erträge vor dem Finanzamt. Pro Person und Jahr sind 1000 EUR steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 2000 EUR pro Jahr.
Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet, dass 30 Prozent der Erträge aus solchen Fonds steuerfrei bleiben und nur der Rest der Besteuerung unterliegt. Diese Regelung soll eine Doppelbesteuerung auf Fondsebene ausgleichen.
Steuerliche Belastung von Dividenden im Jahr 2026
- Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer.
- Sparer-Pauschbetrag pro Person: 1000 EUR
- Sparer-Pauschbetrag bei Zusammenveranlagung: 2000 EUR
- Abgeltungsteuer: 25 %
- Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer: 5,5 %
- Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent, wodurch ein Teil der Erträge steuerfrei bleibt.
10 · Hintergrund
Inflationsschutz: Warum Dividendenaktien 2026 relevant bleiben
In Zeiten erhöhter Inflation können regelmäßige und im Idealfall steigende Ausschüttungen helfen, Kaufkraftverluste auszugleichen. Entscheidend ist, dass das Dividendenwachstum mit der Teuerung Schritt hält.
Steigende Preise entwerten feste Zinserträge und Bargeld. Dividendenaktien bieten die Chance, dass Unternehmen ihre Ausschüttungen im Laufe der Zeit erhöhen und so einen Ausgleich für die Inflation schaffen. Eine wachsende Dividende kann deine Kaufkraft erhalten, während ein fester Zinskupon real an Wert verliert.
Unternehmen mit Preissetzungsmacht, etwa in den Bereichen Energie, Basiskonsum oder Versicherungen, können gestiegene Kosten oft an ihre Kunden weitergeben. Das stützt ihre Gewinne und damit die Fähigkeit, Dividenden zu zahlen und zu erhöhen. Diese Fähigkeit ist in einem Umfeld erhöhter Inflation besonders wertvoll.
Eine Dividendenrendite allein ist jedoch kein Inflationsschutz, wenn die Ausschüttung nicht wächst. Achte deshalb auf Unternehmen mit einer Historie steigender Dividenden, deren Wachstum idealerweise über der Teuerungsrate liegt.
Inflationsschutz durch Dividenden
Steigende Preise entwerten feste Zinserträge und Bargeld. Dividendenaktien bieten die Chance, dass Unternehmen ihre Ausschüttungen im Laufe der Zeit erhöhen und so einen Ausgleich für die Inflation schaffen.
Unternehmen mit Preissetzungsmacht, etwa in den Bereichen Energie, Basiskonsum oder Versicherungen, können gestiegene Kosten oft an ihre Kunden weitergeben. Das stützt ihre Gewinne und damit die Fähigkeit, Dividenden zu zahlen und zu erhöhen.
Eine Dividendenrendite allein ist jedoch kein Inflationsschutz, wenn die Ausschüttung nicht wächst. Achte deshalb auf Unternehmen mit einer Historie steigender Dividenden.
Steigende Preise entwerten feste Zinserträge und Bargeld. Dividendenaktien bieten die Chance, dass Unternehmen ihre Ausschüttungen im Laufe der Zeit erhöhen und so einen Ausgleich für die Inflation schaffen.
Unternehmen mit Preissetzungsmacht, etwa in den Bereichen Energie, Basiskonsum oder Versicherungen, können gestiegene Kosten oft an ihre Kunden weitergeben. Das stützt ihre Gewinne und damit die Fähigkeit, Dividenden zu zahlen und zu erhöhen.
Eine Dividendenrendite allein ist jedoch kein Inflationsschutz, wenn die Ausschüttung nicht wächst. Achte deshalb auf Unternehmen mit einer Historie kontinuierlicher Dividendenerhöhungen, deren Wachstum über der Inflationsrate liegt.
11 · Vergleich
Kennzahlen für Dividendenaktien im schnellen Vergleich
Für die Einordnung von Dividendenaktien sind mehrere Kennzahlen relevant. Sie beantworten unterschiedliche Fragen zur Höhe, Nachhaltigkeit und Entwicklung der Ausschüttung.
Die Dividendenrendite zeigt dir deinen laufenden Ertrag im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.
Die Ausschüttungsquote gibt an, welcher Anteil des Gewinns ausgeschüttet wird. Sie hilft dir zu beurteilen, ob die Dividende langfristig finanzierbar ist. Ein Bereich zwischen 30 und 60 Prozent gilt in der Regel als solide und nachhaltig.
Werte über 7 Prozent bei der Dividendenrendite solltest du kritisch hinterfragen, da sie oft Folge eines Kursverfalls sind. Die Kombination beider Kennzahlen liefert dir ein klareres Bild als die isolierte Betrachtung einer einzelnen Zahl.
Die wichtigsten Kennzahlen für Dividendenaktien
Dividendenrendite
- Was sie angibt: Verhältnis der jährlichen Dividende zum aktuellen Aktienkurs in Prozent.
- Worauf du achten solltest: Werte über 7 Prozent kritisch hinterfragen, da sie oft Folge eines Kursverfalls sind.
- Hauptaussage: Wie hoch ist mein laufender Ertrag im Verhältnis zum eingesetzten Kapital?
Ausschüttungsquote
- Was sie angibt: Anteil des Unternehmensgewinns, der als Dividende an die Aktionäre ausgezahlt wird.
- Worauf du achten solltest: Ein Bereich zwischen 30 und 60 Prozent gilt in der Regel als solide und nachhaltig.
- Hauptaussage: Kann das Unternehmen die Dividende langfristig aus eigener Kraft finanzieren?
| Dividendenrendite | Ausschüttungsquote | |
|---|---|---|
| Was sie angibt | Verhältnis der jährlichen Dividende zum aktuellen Aktienkurs in Prozent. | Anteil des Unternehmensgewinns, der als Dividende an die Aktionäre ausgezahlt wird. |
| Worauf du achten solltest | Werte über 7 Prozent kritisch hinterfragen, da sie oft Folge eines Kursverfalls sind. | Ein Bereich zwischen 30 und 60 Prozent gilt in der Regel als solide und nachhaltig. |
| Hauptaussage | Wie hoch ist mein laufender Ertrag im Verhältnis zum eingesetzten Kapital? | Kann das Unternehmen die Dividende aus seinen Gewinnen dauerhaft finanzieren? |
Häufige Fragen
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