Modellierung und Simulation von Fahrerassistenzsystemen
Ansätze des Systems Engineering, Bewertung von Simulationen im Entwicklungsprozess und Modellierungsstandards wie FMI, OSI und ASAM OpenX.
Der Studiengang Fahrerassistenzsysteme an der Hochschule Kempten richtet sich an Absolvent:innen technischer Bachelorstudiengänge, die sich auf die Entwicklung intelligenter Fahrzeugsysteme spezialisieren möchten. Im Zentrum steht das Zusammenspiel aus Wahrnehmung, Entscheidung und Interaktion – also die Frage, wie ein Fahrzeug seine Umgebung erfasst, daraus Handlungen ableitet und diese dem Menschen verständlich vermittelt.
Als M.Sc.-Programm in Vollzeit und mit zulassungsfreiem Zugang bietet die Hochschule Kempten einen direkten Übergang aus dem Bachelorstudium, ohne dass eine gesonderte Eignungsprüfung den Einstieg verzögert. Der Studienort Kempten profitiert dabei von der Nähe zur bayerischen Automobil- und Zulieferindustrie, was praxisnahe Projekte und Kooperationen begünstigt.
17 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Ansätze des Systems Engineering, Bewertung von Simulationen im Entwicklungsprozess und Modellierungsstandards wie FMI, OSI und ASAM OpenX.
Grundlegende Begriffe des Maschinellen Lernens, Verfahren der Mustererkennung und praktische Lösung von Mustererkennungsaufgaben.
Entwicklung und Umsetzung von HMI/UX-Konzepten unter Berücksichtigung von Standards, Psychologie und Ergonomie.
Agile Rahmenwerke, Unit-Tests, CI/CD-Pipelines und Clean Code Prinzipien für die Softwareentwicklung.
Normen für funktionale Sicherheit, Sicherheitsbewertung, Sicherheitslebenszyklus, HARA und Testmethoden sowie embedded Security.
Einführung in Fahrerassistenzsysteme unter Aspekten der Systemtheorie, Analyse relevanter Phänomene und Verständnis der Wirkkette Sense – Plan – Act.
Modellbasierte Entwicklungs- und Testverfahren mit echtzeitfähigen Simulationsmodellen, induktiven Modellstrukturen und datengetriebenen Verfahren.
Analyse von Ausführungszeiten, Multitasking-Verfahren, Prioritätsinversion und Methoden für die Zugriffskontrolle von Betriebsmitteln.
Radiometrische und photometrische Grundgrößen, Parameter der Optik von Kamerasystemen, Bildqualität und Stereokamera-Prinzipien für Fahrerassistenz-Anwendungen.
Sensordatenfusion mit heterogenen und homogenen Sensornetzwerken, Bayes'sche Filteransätze, Kalman-Filter und Partikel-Filter sowie lernende Fusionsarchitekturen.
Wirkzusammenhänge der Fahrdynamik, Test- und Bewertungsmethoden, Fahrwerkskomponenten und Fahrdynamikregelungssysteme.
Bildverarbeitung zur Objektdetektion, Klassifikation und Segmentierung mit klassischen und Deep Learning-Verfahren sowie Objekt-Tracking.
CAN/CAN-FD und FlexRay Kommunikationsprotokolle für Fahrerassistenzsysteme mit praktischen Erfahrungen in Analyse und Implementierung.
Funktionsweise von Radar-, Lidar- und Ultraschallsensoren mit Modulationstechniken und Signalverarbeitungsmethoden für Fahrerassistenzsysteme.
Praktische Erfahrungen mit On-Chip-Modulen von Mikrocontrollern für Mess- und Steuerungsaufgaben sowie kritischer Vergleich verschiedener Implementierungsstrategien.
Modellierung von Fahrzeugen in Zustandsraumdarstellung, Entwurf analoger und digitaler Regler sowie Implementierung und Test auf Echtzeithardware.
Selbständig angefertigte, anwendungsorientierte wissenschaftliche Arbeit zur Anwendung erworbener Kenntnisse auf komplexe Aufgabenstellungen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Fahrerassistenzsysteme an der Hochschule Kempten ist ein forschungsnahes, stark technisch ausgerichtetes Masterprogramm, das die klassischen Disziplinen Fahrzeugtechnik, Informatik und Regelungstechnik miteinander verzahnt. Die Studieninhalte folgen der gesamten Wirkungskette eines Assistenzsystems – von der Sensorerfassung über die Datenverarbeitung bis zur Interaktion mit dem Fahrer.
Die Nähe zu Automobilzulieferern im süddeutschen Raum prägt das Profil des Studiengangs deutlich und ermöglicht praxisorientierte Abschlussarbeiten und Projektpartnerschaften.
Zentrale Module wie Modellierung und Simulation von Fahrerassistenzsystemen vermitteln, wie reale Fahrsituationen in Simulationsumgebungen abgebildet und getestet werden, bevor Systeme im Fahrzeug erprobt werden. Mustererkennung und Maschinelles Lernen bildet das methodische Rückgrat für die automatisierte Objekterkennung und Situationsinterpretation.
Ergänzt wird dies durch Human Maschine Interaction und User Experience für Fahrerassistenzsysteme, das die menschzentrierte Gestaltung von Warnhinweisen, Bedienkonzepten und Übergaben zwischen Mensch und Maschine behandelt – ein Bereich, der angesichts wachsender Automatisierungsgrade zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Der Studiengang eignet sich für alle, die bereits ein technisches Bachelorstudium – etwa Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik oder Informatik – abgeschlossen haben und sich in einer Nische zwischen Hardware, Software und Mensch weiterentwickeln möchten. Interesse an Datenanalyse und algorithmischem Denken ist ebenso hilfreich wie ein Gespür für Nutzerbedürfnisse.
Wer lieber rein theoretisch arbeitet oder Berührungsängste mit Programmierung und mathematischer Modellierung hat, wird in diesem Programm eher an Grenzen stoßen.
Fahrerassistenzsysteme-Fachkräfte sind in der Automobil- und Zulieferindustrie gefragt, insbesondere bei der Entwicklung von Sensorik, Steuergeräten und Softwarelösungen für teilautomatisiertes und automatisiertes Fahren. Der Bedarf an spezialisierten Ingenieurinnen und Ingenieuren in diesem Feld wächst mit dem technologischen Fortschritt der Fahrzeugindustrie kontinuierlich.
Absolvent:innen finden Einstiegsmöglichkeiten sowohl bei etablierten Automobilherstellern und Zulieferern als auch bei spezialisierten Technologieunternehmen und im Bereich der Forschung.
Die Hochschule Kempten bietet den Studiengang als anwendungsorientiertes Vollzeitstudium an, das stark auf praktische Projektarbeit und Laborausstattung setzt. Der zulassungsfreie Zugang erleichtert den direkten Übergang vom Bachelor, ohne zusätzliche Auswahlverfahren.
Die Größe und regionale Verankerung der Hochschule ermöglichen einen engen Austausch zwischen Lehrenden, Studierenden und Industriepartnern in der Region Kempten und darüber hinaus.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Berufseinstieg bis zur Führungsposition in der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen verläuft typischerweise über zunehmende fachliche und projektbezogene Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Fahrerassistenzsysteme-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen verändert sowohl die Arbeitsweise als auch die Anforderungen an zukünftige Fachkräfte.
In der Praxis übernehmen automatisierte Systeme bereits heute wesentliche Teile der Datenverarbeitung, während menschliche Expertise an anderen Stellen unverzichtbar bleibt.
Kompetenzen aus Mustererkennung und Maschinelles Lernen sowie Human Maschine Interaction und User Experience für Fahrerassistenzsysteme bilden die Grundlage für den Umgang mit KI-gestützten Entwicklungsprozessen.
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Kurzprofil der Hochschule Kempten – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte solide Grundlagen in Mathematik, Programmierung und Regelungstechnik mitbringen, da die Module technisch anspruchsvoll aufeinander aufbauen und wenig Raum für Nachholbedarf lassen.
Nein, der Zugang ist zulassungsfrei, was Absolvent:innen eines passenden technischen Bachelorstudiengangs den direkten Einstieg ermöglicht.
Grundkenntnisse in Programmierung, Mathematik und idealerweise Regelungstechnik aus dem Bachelorstudium sind hilfreich, da die Module in Kempten technisch anspruchsvoll aufbauen.
Durch die Nähe zur süddeutschen Automobil- und Zulieferindustrie bietet der Standort Kempten gute Möglichkeiten für projektbezogene Zusammenarbeit und praxisnahe Abschlussarbeiten.
Absolvent:innen arbeiten häufig als Fahrerassistenzsysteme-Fachkräfte in der Entwicklung bei Automobilherstellern, Zulieferern oder spezialisierten Technologieunternehmen.
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