Theorie I
Grundkenntnisse zur wissenschaftlichen Arbeitsweise und Recherche sowie Überblick über Kunstgeschichte, Design-, Mediengeschichte vom Mittelalter zur Gegenwart.
Der Master Experimental Media richtet sich an Studierende, die nach einem ersten künstlerischen oder gestalterischen Abschluss ihre Praxis vertiefen und mit theoretischen Fragestellungen verknüpfen wollen. An der Hochschule der Bildenden Künste Saar steht dabei die experimentelle Auseinandersetzung mit Medien im Zentrum – von Video über Sound bis hin zu installativen und performativen Formaten.
Anders als klassische Medienstudiengänge setzt das Programm konsequent auf offene, forschende Projektarbeit statt auf feste Berufsbilder. Studierende entwickeln eigene künstlerische Positionen und werden dabei durch eine enge Betreuung sowie einen intensiven Theorie-Diskurs begleitet, der Kunst, Technik und Gesellschaft zusammendenkt.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht er grundsätzlich allen offen, die die formalen Voraussetzungen mitbringen – die inhaltliche Auseinandersetzung mit der eigenen künstlerischen Haltung findet dann im Studium selbst statt, nicht schon im Auswahlverfahren.
11 Module · 240 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundkenntnisse zur wissenschaftlichen Arbeitsweise und Recherche sowie Überblick über Kunstgeschichte, Design-, Mediengeschichte vom Mittelalter zur Gegenwart.
Vertiefte theoretische Auseinandersetzung mit Kunst, Design und Medien. Wahlpflicht aus Theorieangebot mit wissenschaftlichen Arbeiten und Prüfungen.
Abschlussprüfung mit Konzeption und Entwurf im jeweiligen Studiengang sowie Fachpraxis und Theorie. Dokumentation und Realisierung der künstlerischen/gestalterischen Arbeit.
Basisstudium mit bildnerischen Grundlagen in Zeichnung, Farbe und Volumen in unterschiedlichen Medien. Projektorientierte Atelierarbeit mit Erwerb handwerklich-technischer Kenntnisse und Fähigkeiten.
Vertiefung der künstlerischen/gestalterischen Positionen durch Atelierprojekt, Fachpraxis und Zeichnen. Eigenständiges Arbeiten an Ideenentwicklungen und Umsetzungen mit Präsentation in Ateliergesprächen.
Zunehmend selbstbestimmtes, projektorientiertes und interdisziplinäres Arbeiten. Erwerb künstlerischer/gestalterischer Kenntnisse und Präsentation in Ateliergesprächen oder Ausstellungen.
Eigenständige Bewältigung künstlerischer/gestalterischer Projekte von der Konzeption bis zur Präsentation und Dokumentation. Reflexion ästhetischer Entscheidungen in Arbeitsprozessen.
Vertiefung und Erforschung künstlerischer/gestalterischer Arbeitsprozesse. Eigenständige Planung und Durchführung größerer Projekte mit Präsentation im Ateliergespräch oder Kolloquium.
Weiterführung der Vertiefung künstlerischer/gestalterischer Arbeitsprozesse durch projektorientierte Atelierarbeit und Fachpraxis mit Präsentation der Arbeiten.
Spezialisierung und Professionalisierung im gewählten Studiengang. Projektorientierte Atelierarbeit mit benoteter Studienberatung und fachspezifischen Angeboten.
Bachelor-Abschlussmodul oder Praxismodul mit eigenständigen Projekten und Professionalisierung. Atelierprojekt und Fachpraxis mit Präsentation.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Experimental Media an der Hochschule der Bildenden Künste Saar versteht sich als künstlerisch geprägter Aufbaustudiengang, der Medienarbeit nicht als Handwerk, sondern als Forschungsfeld begreift. Im Zentrum steht die Frage, wie sich neue mediale Ausdrucksformen entwickeln lassen und wie sie sich theoretisch verorten lassen.
Die kleine, kunsthochschultypische Struktur ermöglicht eine enge Betreuung durch Lehrende und einen intensiven Austausch innerhalb der Kohorte, was gerade bei experimentellen, oft sehr individuellen Projekten wichtig ist.
Die Ausbildung stützt sich stark auf theoretische Module wie Theorie I und Theorie II, in denen medien-, kunst- und kulturtheoretische Positionen erarbeitet und auf die eigene Praxis bezogen werden. Diese theoretische Fundierung unterscheidet den Studiengang von rein produktionsorientierten Medienstudiengängen.
Den Abschluss bildet das Abschlussmodul Diplom/Master, in dem Studierende ein eigenständiges künstlerisches Projekt konzipieren, umsetzen und diskursiv einordnen – meist begleitet von einer schriftlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit.
Der Studiengang eignet sich für Menschen, die bereits erste künstlerische oder mediale Erfahrungen gesammelt haben und nun Raum suchen, um experimentell weiterzuarbeiten, ohne sich auf ein enges Berufsbild festzulegen.
Wichtig ist die Bereitschaft, sich auf offene Prozesse einzulassen: Es gibt kein festes Curriculum im klassischen Sinn, sondern viel Eigenverantwortung bei der Themenfindung und Projektentwicklung.
Absolventinnen und Absolventen von Experimental Media bewegen sich häufig zwischen freier künstlerischer Praxis, Medienkunst, Ausstellungsbetrieb und experimentellen Projekten im Kultur- und Medienbereich. Ein linearer Berufseinstieg wie in klassischen Angestelltenverhältnissen ist eher die Ausnahme.
Stattdessen bauen viele Absolventinnen und Absolventen über Ausstellungen, Residenzen, Kooperationen und Projektförderungen eigene künstlerische Laufbahnen auf, teils ergänzt durch Lehrtätigkeiten oder Arbeit in kulturnahen Institutionen.
Als Kunsthochschule bietet die Hochschule der Bildenden Künste Saar ein Studienumfeld, das stark von Ateliers, Werkstätten und individueller künstlerischer Betreuung geprägt ist statt von großen Vorlesungen.
Der Standort Saarbrücken bringt zudem die Nähe zu einer überschaubaren, aber aktiven Kunst- und Kulturszene mit sich, die für Ausstellungen, Kooperationen und erste öffentliche Präsentationen genutzt werden kann.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg nach dem Studium führt bei Experimental Media selten geradlinig in ein klassisches Angestelltenverhältnis, sondern meist über künstlerische Projekte und Netzwerke.
Branchenweite Marktorientierung für Experimental Media-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich Künstliche Intelligenz auf ein experimentelles, künstlerisches Berufsfeld auswirkt, lässt sich nur in Tendenzen beschreiben.
KI-Werkzeuge verändern auch die experimentelle Medienarbeit, ersetzen aber die künstlerische Handschrift nicht.
Die kritische Reflexion neuer Technologien wird besonders in Theorie I und Theorie II eingeübt, während das Abschlussmodul Diplom/Master die praktische Umsetzung einer eigenen künstlerischen Position verlangt.
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Kurzprofil der Hochschule der Bildenden Künste Saar – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer klare, standardisierte Berufsperspektiven mit vorhersehbarem Karriereverlauf sucht, sollte bedenken, dass Experimental Media stark auf Eigeninitiative, künstlerische Selbstorganisation und einen häufig projektbasierten Berufsweg ausgerichtet ist.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei. Es gibt also keine NC-Grenze im klassischen Sinn, dennoch solltest du dich über eventuelle formale Voraussetzungen wie einen ersten künstlerischen Abschluss informieren.
Da es sich um einen konsekutiven Masterstudiengang handelt, wird in der Regel ein erster einschlägiger Studienabschluss mit künstlerischem oder gestalterischem Bezug vorausgesetzt, auf dem die Module Theorie I, Theorie II und das Abschlussmodul aufbauen.
Der Studiengang ist stark praxisorientiert und projektbasiert, wird aber durch die theoretischen Module intensiv begleitet, sodass künstlerische Arbeit und theoretische Reflexion eng miteinander verzahnt sind.
Viele Absolventinnen und Absolventen arbeiten freischaffend im Bereich Medienkunst, in Ausstellungskontexten oder in kulturnahen Projekten; ein klar vorgezeichneter Berufsweg wie in stärker standardisierten Studiengängen ist eher unüblich.
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