Vertiefung aktueller fachlicher Diskurse zu Migration und Flucht
Auseinandersetzung mit aktuellen fachlichen Diskursen und Debatten im Bereich Migration und Flucht zur Erweiterung der professionellen Perspektive.
Der Bachelorstudiengang Religion und Soziales an der Evangelischen Hochschule Freiburg richtet sich an Menschen, die soziale Arbeit nicht nur methodisch, sondern auch aus einer religiös-ethischen Perspektive verstehen und gestalten wollen. Als staatlich anerkannte Hochschule der Evangelischen Landeskirche in Baden verankert die Hochschule das Studium in einem christlich geprägten Werteverständnis, ohne dabei den fachwissenschaftlichen Anspruch der Sozialen Arbeit zu vernachlässigen.
Studierende setzen sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen wie Migration, Flucht und Behinderung auseinander und lernen, diese aus sozialarbeiterischer wie theologischer Warte einzuordnen. Der Studienort Freiburg mit seiner Nähe zu kirchlichen Trägern, Sozialverbänden und diakonischen Einrichtungen bietet dafür ein praxisnahes Umfeld.
Das zulassungsbeschränkte Auswahlverfahren stellt sicher, dass sich Studierende bewusst für die Verbindung von Glauben, Ethik und sozialer Praxis entscheiden – eine Kombination, die diesen Studiengang von klassischen Sozialarbeitsstudiengängen unterscheidet.
33 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Auseinandersetzung mit aktuellen fachlichen Diskursen und Debatten im Bereich Migration und Flucht zur Erweiterung der professionellen Perspektive.
Auseinandersetzung mit aktuellen fachlichen und politischen Diskursen im Bereich Behinderung und Teilhabe zur Vertiefung professioneller Perspektiven.
Vermittlung von Konzepten und Methoden der Netzwerkarbeit und des Netzwerkmanagements zur Koordination im Sozialraum.
Entwicklung von praxisnahen Handlungskonzepten und Methoden für religionssensible Soziale Arbeit.
Einführung in die Soziale Arbeit und Diakonie als Disziplin und Profession mit Fokus auf Professionsgeschichte, professionelle Identität, Gegenstand und Funktionen sowie theoretische Modelle der Sozialen Arbeit und diakonische Theologie.
Grundlegende Einführung in rechtliche Kenntnisse als konstitutives Element der adressat_innenorientierten Sozialen Arbeit und Diakonie.
Vermittlung von lern-, entwicklungs- und sozialpsychologischem Grundlagenwissen zum Verständnis von Sozialisationsprozessen und der Lebenswelt von Adressat_innen.
Erste Phase der Praxisforschung mit Fokus auf Entwicklung praxisrelevanter Fragestellungen und Einführung in empirische Sozialforschung nach Prinzipien des forschenden Lernens.
Vertiefung rechtlicher Kenntnisse zur Gestaltung sozialer Lebenslagen und Anwendung in der beruflichen Praxis der Sozialen Arbeit und Diakonie.
Analyse von sozialpolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit sowie Grundstrukturen des Sozialstaates und dessen Entwicklungen.
Vermittlung von Konzepten und Methoden der Sozialen Arbeit und Diakonie mit Schwerpunkt auf professionelle Handlungskompetenzen und methodisch-didaktische Realisierung.
Analyse der historischen Entwicklung und gegenwärtigen Bedeutung von Kindheit, Jugend und Familie als Vertiefung im Handlungsfeld Kindheit, Jugend und Familie.
Vermittlung sozialwissenschaftlicher Grundlagen zur Analyse von Migration und Gesellschaft als Basis für das Vertiefungsfeld Migration und Flucht.
Kritische Analyse der historischen und gegenwärtigen Konstruktion von Behinderung als Grundlegung für das Vertiefungsfeld Behinderung und Teilhabe.
Vermittlung theoretischer Grundlagen und Konzepte der Sozialraumorientierung als Basis für das Vertiefungsfeld Sozialraumorientierung.
Kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Begriffsverständnissen von Religion als Grundlegung für das Vertiefungsfeld Religionssensible Soziale Arbeit.
Erarbeitung einer reflektierten ethischen Haltung und berufsethischen Fundaments mit Fokus auf Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Differenzkategorien und intersektionale Perspektiven in der Sozialen Arbeit.
Zweite Phase der Praxisforschung mit Durchführung von Forschungsprojekten und systematischer Verbindung von Theorie und Praxis in der empirischen Sozialforschung.
Untersuchung des Hilfesystems und der sozialstaatlichen Rahmenbedingungen für Familien, Kinder und Jugendliche im Vertiefungsfeld Kindheit, Jugend und Familie.
Analyse der rechtlichen und sozialstaatlichen Rahmenbedingungen in den Handlungsfeldern Migration und Flucht zur Grundlegung professionellen Handelns.
Untersuchung des Hilfesystems und der beteiligten Akteur_innen in der Behindertenhilfe zur Orientierung professionellen Handelns.
Vermittlung von Methoden und Konzepten zur Planung und Entwicklung von Sozialräumen als professionelle Handlungsstrategie.
Analyse der Bedeutung und Funktion von Religion in gesellschaftlichen Kontexten zur Grundlegung religionssensibler Perspektiven.
Anwendung von Fallarbeit aus verschiedenen Perspektiven zur Analyse und Reflexion professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit und Diakonie.
Untersuchung der Organisationsformen und institutionellen Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit und Diakonie.
Analyse der professionellen Aufgaben und Funktionen Sozialer Arbeit in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien.
Entwicklung professioneller Handlungskonzepte und -methoden im Kontext von Migration und Flucht basierend auf theoretischen Erkenntnissen.
Analyse der professionellen Aufgaben und Funktionen in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie als Vertiefung im Handlungsfeld.
Entwicklung von Kompetenzen zur Förderung von Partizipation und Selbstorganisation der Adressat_innen im Sozialraum.
Vermittlung von Theorien und Konzepten zur Entwicklung religionssensibler Handlungskompetenzen in der Sozialen Arbeit.
Dritte Phase der Praxisforschung mit Abschluss von Forschungsprojekten und Rückbindung neuer Erkenntnisse in die berufliche Praxis.
Auseinandersetzung mit aktuellen fachlichen und politischen Debatten im Bereich Kindheit, Jugend und Familie zur Vertiefung der professionellen Handlungskompetenz.
Abschlussarbeit zur selbstständigen Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung mit begleitendem Bachelorkolloquium.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Religion und Soziales verknüpft an der Evangelischen Hochschule Freiburg zwei Perspektiven, die sich in vielen sozialen Berufsfeldern ohnehin begegnen: die fachliche Methodik der Sozialen Arbeit und eine religiös-ethische Reflexion gesellschaftlicher Fragen. Das Studium ist damit besonders für konfessionell gebundene Träger und diakonische Einrichtungen konzipiert.
Die kirchliche Trägerschaft der Hochschule prägt nicht nur die inhaltliche Ausrichtung, sondern auch das Studienklima, das häufig von einem persönlichen, wertegeleiteten Miteinander berichtet wird.
Im Zentrum stehen aktuelle gesellschaftspolitische Themen wie Migration und Flucht sowie behindertenpolitische Diskurse, die vertieft fachtheoretisch bearbeitet werden. Ergänzt wird dies durch Netzwerkarbeit und Netzwerkmanagement, also die Fähigkeit, soziale Angebote mit kirchlichen, kommunalen und zivilgesellschaftlichen Akteuren zu verzahnen.
Diese Modulschwerpunkte zeigen, dass der Studiengang nicht auf ein enges Praxisfeld zielt, sondern breit auf komplexe soziale Problemlagen vorbereitet, die interdisziplinäre Vernetzung erfordern.
Der Studiengang eignet sich für Personen, die sich mit einer christlich-diakonischen Werthaltung identifizieren und soziale Arbeit als Ausdruck gelebten Glaubens verstehen möchten. Auch wer bereits ehrenamtlich in kirchlichen oder sozialen Kontexten aktiv war, findet hier Anknüpfungspunkte.
Wichtig ist eine Offenheit für Reflexion ethischer und religiöser Fragestellungen neben der klassischen sozialarbeiterischen Ausbildung – wer rein säkular arbeiten möchte, sollte diese Ausrichtung vorab bewusst abwägen.
Absolventinnen und Absolventen finden Beschäftigung in Berufen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik, häufig bei diakonischen Trägern, kirchlichen Wohlfahrtsverbänden oder in der Flüchtlings- und Behindertenhilfe. Die religiös-ethische Zusatzqualifikation kann bei konfessionellen Arbeitgebern ein Vorteil sein.
Auch Positionen in der Netzwerkkoordination sozialer Angebote oder in der Migrationsarbeit stehen offen, da diese Themen im Studium explizit vertieft werden.
Die Evangelische Hochschule Freiburg bietet als kleinere, kirchlich getragene Hochschule ein persönliches Lernumfeld mit engem Praxisbezug zu Freiburger und badischen Sozialeinrichtungen. Das Vollzeitformat ermöglicht eine kontinuierliche fachliche und persönliche Auseinandersetzung mit den Studieninhalten.
Das Auswahlverfahren bei der Zulassung sorgt für eine bewusste Studienentscheidung und trägt zu einer Studierendenschaft bei, die sich mit dem konfessionellen Profil identifiziert.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet den Zugang zu sozialen Berufsfeldern, in denen fachliche Methodik und ethisch-religiöse Reflexion zusammenwirken.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe i.d. Sozialarbeit,Sozialpädagogik (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch Digitalisierung und KI verändert, betrifft auch soziale und diakonische Arbeitsfelder zunehmend.
In der Sozialen Arbeit mit religiös-ethischem Bezug übernehmen digitale Werkzeuge zunehmend administrative Aufgaben, während die zwischenmenschliche und werteorientierte Arbeit im Zentrum bleibt.
Kompetenzen aus Netzwerkarbeit und Netzwerkmanagement sowie der Vertiefung fachtheoretischer und behindertenpolitischer Diskurse bilden die Grundlage für die spätere Koordinations- und Beratungstätigkeit.
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Kurzprofil der Evangelische Hochschule Freiburg, staatlich anerkannte Hochschule der Evangelischen Landeskirche in Baden – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eine rein säkulare Ausbildung in Sozialer Arbeit sucht, sollte bedenken, dass die christlich-diakonische Ausrichtung ein prägendes Element des gesamten Studiums ist und sich auch im Berufsalltag vieler Absolvent:innen fortsetzt.
Ja, die Zulassung erfolgt über ein Auswahlverfahren, mit dem die Hochschule sicherstellt, dass Studierende sich bewusst mit der religiös-ethischen Ausrichtung des Studiengangs identifizieren.
Die Evangelische Hochschule Freiburg ist eine Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Baden, dennoch richtet sich der Studiengang inhaltlich an alle, die sich mit religiös-ethischen Fragen in der Sozialen Arbeit auseinandersetzen möchten. Eine formale Konfessionszugehörigkeit wird nicht zwingend vorausgesetzt, ein Interesse am christlichen Werteprofil aber schon.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten vor allem in Berufen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik, häufig bei diakonischen und kirchlichen Trägern sowie in der Migrations-, Flucht- und Behindertenhilfe.
Durch die Lage in Freiburg und die enge Anbindung an kirchliche sowie soziale Einrichtungen der Region bietet der Studiengang zahlreiche Möglichkeiten, Theorie direkt mit praktischer Erfahrung in diakonischen und sozialen Kontexten zu verbinden.
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