Anorganische Chemie für Fortgeschrittene
Vermittlung vertiefter Kenntnisse der Haupt- und Nebengruppenelementchemie, moderne Syntheseverfahren und deren Anwendung in Funktionsmaterialien sowie Struktur und Eigenschaften wichtiger Feststoffe.
Der Masterstudiengang Chemie an der Uni Oldenburg baut auf einem chemischen Bachelorabschluss auf und richtet den Fokus stark auf moderne Strukturaufklärung und anorganisch-chemische Vertiefung. Studierende arbeiten forschungsnah, oft eng an aktuellen Arbeitsgruppen der Universität orientiert, und bauen ihr methodisches Repertoire in Spektroskopie, Kristallographie und präparativer Chemie aus.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Eintrittshürde, ersetzt aber nicht die inhaltliche Anschlussfähigkeit: Wer solide Grundlagen aus dem Bachelor mitbringt, profitiert am meisten von den forschungsorientierten Modulen. Oldenburg positioniert sich damit als Standort, der Wert auf eigenständiges experimentelles Arbeiten und aktuelle instrumentelle Methoden legt.
Der Studiengang eignet sich für alle, die nach dem Bachelor tiefer in die anorganische Chemie einsteigen und sich auf Labor- und Forschungstätigkeiten in Industrie oder Wissenschaft vorbereiten möchten.
17 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung vertiefter Kenntnisse der Haupt- und Nebengruppenelementchemie, moderne Syntheseverfahren und deren Anwendung in Funktionsmaterialien sowie Struktur und Eigenschaften wichtiger Feststoffe.
Erlernung wichtiger Verfahren zur Ermittlung von Molekül- und Festkörperstrukturen durch Spektroskopie und Diffraktion sowie praktische Anwendung symmetriechemischer Konzepte und Datenauswertung.
Vermittlung spezieller präparativer und analytischer Arbeitstechniken in den Forschungsschwerpunkten der Anorganischen Chemie und Heranführung an eigenständige Forschungsprojekte.
Vermittlung weiterführender und moderner Aspekte der Organischen Chemie unter Berücksichtigung gewählter Schwerpunkte zur starken Erweiterung des Basiswissens.
Darstellung bedeutender moderner Verfahren dieser analytischen Techniken und deren Einsatz in der Strukturaufklärung komplexer Verbindungen mit praktischer Durchführung ausgewählter Experimente.
Vertiefung des theoretischen und praktischen Basiswissens der Organischen Chemie, Erwerb weiterführender Praxiskenntnisse in präparativer Chemie und Charakterisierung mit Fähigkeiten zur wissenschaftlichen Präsentation.
Einführung in theoretische und experimentelle Grundlagen der Oberflächenchemie sowie forschungsnahe Konzepte der Grenzflächenchemie mit Fokus auf elektronische Strukturen und experimentelle Charakterisierungsmethoden.
Behandlung aktueller Forschungsthemen zu Nanomaterialien mit praktischer Fokussierung auf Darstellung und Charakterisierung.
Vermittlung theoretischer und anwendungsorientierter Kenntnisse zu fest-gasförmigen Grenzflächen sowie Charakterisierungsmethoden für Grenzflächensysteme.
Behandlung von Herstellung, Charakterisierung und Anwendung dünner Funktionsschichten sowie Grenzflächenphänomene an fest-flüssig-Grenzflächen.
Vermittlung theoretischer Grundlagen der Grenz- und Oberflächenchemie mit computerchemischen Methoden und praktischen Anwendungen.
Behandlung thermischer und mechanischer Grundoperationen der Verfahrenstechnik sowie Werkstoffkunde und Umwelttechnik.
Vermittlung von Mischphasenthermodynamik, Verfahrensentwicklung, Prozesssimulation und Messung thermophysikalischer Daten in der chemischen Industrie.
Behandlung heterogener und angewandter Katalyse mit praktischen Laborübungen und Einblick in industrielle Anwendungen durch Exkursionen.
Wahlmodule aus dem Angebot des Institutes oder anderer Fächer sowie Betriebspraktika zur Erweiterung der fachlichen Kompetenzen.
Wahlpflichtmodul außerhalb der Chemie zur Erweiterung interdisziplinärer Kompetenzen.
Selbstständig durchgeführtes Forschungsprojekt, das den Abschluss des Masterstudiums bildet.
Keine Module gefunden. Suche anpassen oder Filter zurücksetzen.
Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Chemie in Oldenburg setzt auf eine forschungsnahe Ausbildung, die klassische anorganische Chemie mit modernen instrumentellen Methoden verbindet. Die Universität nutzt ihre Nähe zu aktiven Forschungsgruppen, um Studierende früh in laufende Projekte einzubinden.
Im Zentrum steht die Fähigkeit, chemische Verbindungen eigenständig zu synthetisieren, zu charakterisieren und strukturell aufzuklären – eine Kombination aus Theorie und intensiver Laborpraxis.
Vertiefende Module wie Anorganische Chemie für Fortgeschrittene bauen komplexe Bindungs- und Reaktionsmodelle auf Bachelor-Wissen auf. Die Strukturaufklärung anorganischer Verbindungen mit modernen Methoden vermittelt den Umgang mit Spektroskopie, Röntgenbeugung und weiteren analytischen Verfahren.
Im Forschungspraktikum Anorganische Chemie wenden Studierende diese Methoden in einem eigenen, oft mehrwöchigen Laborprojekt an – von der Fragestellung über die Synthese bis zur Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse.
Gut geeignet ist der Studiengang für Bachelorabsolvent:innen der Chemie, die Interesse an präparativer und analytischer Laborarbeit mitbringen und sich auf anorganische Chemie spezialisieren möchten.
Wer lieber breit gefächert bleiben oder sich stärker in organische oder physikalische Chemie vertiefen möchte, sollte prüfen, wie viel Wahlfreiheit die Studienordnung tatsächlich bietet.
Absolvent:innen finden Anschluss in der chemischen Industrie, in Forschungseinrichtungen oder im Bereich Materialentwicklung und Analytik. Die KldB-Berufsgruppe „Berufe in der Chemie” umfasst ein breites Spektrum von Labor bis Forschung und Entwicklung.
Eine Promotion ist für viele ein naheliegender nächster Schritt, insbesondere wenn der Fokus auf akademischer Forschung liegt.
Die Universität Oldenburg bietet den Studiengang in Vollzeit an, was eine kontinuierliche Laborpräsenz und enge Betreuung in den Forschungspraktika ermöglicht.
Die zulassungsfreie Struktur erleichtert den direkten Übergang vom Bachelor, verlangt aber Eigeninitiative bei der Wahl von Schwerpunkten und Arbeitsgruppen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Berufseinstieg bis zur Leitungsposition in der Chemie verläuft meist über wachsende fachliche und methodische Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Chemie (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Chemie steht wie viele Laborwissenschaften vor einem spürbaren Wandel durch Automatisierung und datengetriebene Methoden.
Auch im chemischen Labor verschieben KI-gestützte Systeme, welche Aufgaben Menschen selbst übernehmen und welche automatisiert ablaufen.
Die Fähigkeit zur eigenständigen Strukturaufklärung wird direkt im Modul Strukturaufklärung anorganischer Verbindungen mit modernen Methoden aufgebaut.
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Kurzprofil der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich eher für organische, physikalische oder theoretische Chemie begeistert, sollte genau prüfen, wie stark der Studiengang auf anorganische Schwerpunkte ausgerichtet ist, bevor er sich festlegt.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei. Wichtiger als eine Abschlussnote ist ein passender chemischer Bachelorabschluss mit entsprechenden Grundlagen.
Sehr: Module wie das Forschungspraktikum Anorganische Chemie binden Studierende direkt in laufende Laborprojekte ein, statt nur theoretisches Wissen zu vermitteln.
Der Studiengang legt einen klaren Schwerpunkt auf anorganische Chemie und moderne Strukturaufklärung; wer andere Teilgebiete vertiefen möchte, sollte die Wahlmöglichkeiten der Studienordnung genau prüfen.
Typische Einstiegsfelder liegen im Bereich Labor, Analytik und Forschung & Entwicklung, wie sie unter „Berufe in der Chemie” zusammengefasst werden; auch eine Promotion ist ein üblicher nächster Schritt.
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