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Ratgeber · Versicherung

Krankenzusatzversicherung für Beamte: Was Beihilfe und PKV offen lassen

Als Beamtin oder Beamter sicherst du mit der privaten Krankenversicherung den Teil ab, den die Beihilfe nicht übernimmt. Doch auch diese Kombination deckt nicht alles ab, eine Krankenzusatzversicherung für Beamte schließt gezielt die verbleibenden Lücken.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Beihilfe übernimmt je nach Lebenssituation 50 bis 70 Prozent der Krankheitskosten, den Rest deckt deine private Krankenversicherung ab.
  • Für Sehhilfen, Zahnersatz oder ein Einbettzimmer im Krankenhaus zahlen Beihilfe und PKV oft nur begrenzt, hier helfen Zusatztarife.
  • Beamtenanwärter und Beamte mit Vorerkrankungen erhalten über die Öffnungsaktion Zugang zur PKV, für Zusatztarife gelten jedoch eigene Gesundheitsfragen.
  • Die pauschale Beihilfe lockt mit einem Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung, ist aber in der Regel unwiderruflich und schließt den späteren Wechsel in die PKV aus.

01 · Grundlagen

Warum du als Beamter eine Krankenzusatzversicherung brauchst

Deine Absicherung ruht auf zwei Säulen: der Beihilfe deines Dienstherrn und deiner privaten Krankenversicherung. Was beide zusammen nicht vollständig zahlen, kannst du mit einer Krankenzusatzversicherung für Beamte auffangen.

Die Beihilfe deines Dienstherrn übernimmt nur einen prozentualen Anteil der beihilfefähigen Krankheitskosten. Deine private Krankenversicherung deckt den restlichen Teil ab, sofern dein Tarif entsprechend gewählt ist. Doch beide zusammen zahlen nicht alles, was medizinisch sinnvoll oder komfortabel ist.

Gerade bei Zahnersatz, Sehhilfen oder Wahlleistungen im Krankenhaus bleiben oft hohe Eigenanteile. Eine Krankenzusatzversicherung für Beamte schließt genau diese Lücken und übernimmt Kosten, die weder die Beihilfe noch deine PKV vollständig erstatten. Sie ist kein Ersatz für die Vollversicherung, sondern ein gezielter Baustein für Restkosten.

Die Zusatzversicherung ergänzt deine bestehende Absicherung, sie ersetzt sie nicht.

Kurz erklärt

Krankenzusatzversicherung für Beamte

Eine private Zusatzversicherung, die Leistungen ergänzt, welche weder die Beihilfe noch deine private Krankenversicherung vollständig übernehmen. Sie schließt Versorgungslücken bei Zahnersatz, Sehhilfen, Krankenhauskomfort oder Krankentagegeld.

Sie ist keine Vollversicherung, sondern ein Baustein, der gezielt die Restkosten übernimmt, die nach Beihilfe und PKV übrig bleiben.

02 · Vergleich

Beihilfe und private Krankenversicherung: Wer zahlt was?

Die Beihilfe deines Dienstherrn übernimmt einen festen Prozentsatz deiner beihilfefähigen Krankheitskosten. Deine private Krankenversicherung deckt den restlichen Anteil ab, sofern du einen entsprechenden Tarif gewählt hast.

Die Aufteilung der Krankheitskosten hängt von deinem Beihilfesatz ab. Dieser steigt mit der Anzahl der berücksichtigungsfähigen Kinder. Deine private Krankenversicherung versichert den Anteil, den die Beihilfe nicht übernimmt.

Für Beamte mit zwei oder mehr Kindern übernimmt die Beihilfe 70 Prozent der beihilfefähigen Kosten, deine PKV den Rest von 30 Prozent. Bei einem Kind liegt der Beihilfesatz bei 60 Prozent, ohne Kinder bei 50 Prozent. Dein PKV-Tarif muss zu deinem Beihilfesatz passen, damit keine Versorgungslücke entsteht.

Ändert sich dein Beihilfesatz im Laufe des Lebens, etwa durch die Geburt eines Kindes, lässt sich der Versicherungsschutz in der PKV anpassen. Diese Flexibilität ist ein zentraler Vorteil der privaten Absicherung für Beamte.

Aufteilung der Krankheitskosten zwischen Beihilfe und PKV
BeihilfePrivate Krankenversicherung
Beihilfesatz für Beamte mit zwei oder mehr Kindern70 Prozent30 Prozent
Beihilfesatz für Beamte ohne Kinder50 Prozent50 Prozent

03 · Was gilt

Was eine Krankenzusatzversicherung für Beamte abdeckt

Nicht jede Behandlung ist beihilfefähig, und auch deine PKV erstattet nicht alle Kosten in voller Höhe. Eine Zusatzversicherung übernimmt Leistungen, die in der Grundabsicherung fehlen.

Dazu gehören vor allem Zuschüsse zu Zahnersatz wie Implantaten, die über den Festzuschuss hinausgehen. Auch Kosten für professionelle Zahnreinigungen lassen sich absichern.

Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen erstatten viele Zusatztarife alle zwei bis drei Jahre. Im Krankenhaus übernehmen Zusatzversicherungen die Kosten für Einbett- oder Zweibettzimmer sowie die Behandlung durch den Chefarzt. Ein Krankenhaustagegeld zahlt einen festen Betrag pro Tag zur freien Verfügung.

  • Zuschüsse zu Zahnersatz wie Implantaten über den Festzuschuss hinaus
  • Kosten für professionelle Zahnreinigungen
  • Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen alle zwei bis drei Jahre
  • Wahlleistungen im Krankenhaus wie Einbett- oder Zweibettzimmer
  • Behandlung durch den Chefarzt im Krankenhaus
  • Krankenhaustagegeld zur freien Verfügung

Wird oft übernommen

·Zuschüsse zu Zahnersatz wie Implantaten über den Festzuschuss hinaus
·Kosten für professionelle Zahnreinigungen
·Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen alle zwei bis drei Jahre
·Wahlleistungen im Krankenhaus wie Einbett- oder Zweibettzimmer
·Behandlung durch den Chefarzt im Krankenhaus
·Krankenhaustagegeld zur freien Verfügung

Bleibt oft bei dir

·Der volle Rechnungsbetrag für ein Implantat ohne Zahnzusatzversicherung
·Jährliche neue Brille ohne medizinische Notwendigkeit
·Unterbringung im Vierbettzimmer als Komfortleistung
·Kosten für rein kosmetische Behandlungen ohne medizinische Indikation

04 · Schritt für Schritt

So funktioniert die Öffnungs­aktion für Beamte

Die private Krankenversicherung nimmt dich zu Beginn deiner Laufbahn auch mit Vorerkrankungen oder Behinderung auf. Diesen erleichterten Zugang sichert die Öffnungsaktion.

Die teilnehmenden Versicherer haben sich freiwillig zu einem Kontrahierungszwang verpflichtet. Sie dürfen dich nicht ablehnen.

Du musst den Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung stellen. Die Öffnungsaktion gilt für Beamte auf Lebenszeit, auf Probe und seit 2019 auch für Beamte in der Ausbildung. Auch deine engsten Angehörigen können von der Öffnungsaktion profitieren.

Der Risikozuschlag ist auf 30 Prozent des Normalbeitrags begrenzt. Eine Ablehnung ist ausgeschlossen, wenn du die Frist einhältst.

01

Verbeamtung abwarten

Die Öffnungsaktion gilt für Beamte auf Lebenszeit, auf Probe und seit 2019 auch für Beamte in der Ausbildung. Du musst den Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung stellen.

02

Antrag bei einem teilnehmenden Versicherer einreichen

Die teilnehmenden privaten Krankenversicherer haben sich freiwillig zu einem Kontrahierungszwang verpflichtet. Sie dürfen dich nicht wegen Vorerkrankungen ablehnen.

03

Angehörige mitversichern

Auch deine engsten Angehörigen können unter bestimmten Voraussetzungen von der Öffnungsaktion profitieren.

05 · Im Vertrag

Pauschale Beihilfe: Was der Zuschuss zur GKV bedeutet

Einige Bundesländer zahlen Beamten einen Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung. Diese pauschale Beihilfe klingt verlockend, hat aber weitreichende Folgen.

Mehrere Bundesländer bieten Beamten eine pauschale Beihilfe an. Sie beträgt die Hälfte des Beitrags zur gesetzlichen Krankenversicherung, begrenzt auf den hälftigen Höchstbeitrag. Das klingt nach einer finanziellen Entlastung, hat aber weitreichende Folgen.

Die Entscheidung für die pauschale Beihilfe ist in der Regel unwiderruflich. Ein späterer Wechsel in die private Krankenversicherung ist dann ausgeschlossen. Das kann zum Nachteil werden, wenn dein Beihilfesatz mit Kindern auf bis zu 70 Prozent steigt und die PKV dadurch günstiger würde.

Die pauschale Beihilfe gibt es in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Wichtige Fakten zur pauschalen Beihilfe

Höhe des ZuschussesBeitragDer Zuschuss beträgt die Hälfte des Beitrags zur gesetzlichen Krankenversicherung, begrenzt auf den hälftigen Höchstbeitrag.
UnwiderruflichkeitFalleDie Entscheidung für die pauschale Beihilfe ist in der Regel unwiderruflich. Ein späterer Wechsel in die private Krankenversicherung ist dann ausgeschlossen.
Angebot in BundesländernGeltungDie pauschale Beihilfe gibt es in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Verfassungsrechtliche BedenkenRechtEin Gutachten der Kanzlei Redeker-Sellner-Dahs sieht die pauschale Beihilfe im Hinblick auf Artikel 33 Absatz 5 Grundgesetz als verfassungsrechtlich bedenklich an.

06 · Vergleich

Krankenhaustagegeld und Krankenhauszusatzversicherung

Ein Krankenhausaufenthalt bringt neben den Behandlungskosten oft Zusatzausgaben mit sich. Hier setzen zwei sinnvolle Zusatzbausteine für Beamte an.

Eine Krankenhauszusatzversicherung übernimmt die Kosten für Einbett- oder Zweibettzimmer und die Chefarztbehandlung. Das Krankenhaustagegeld zahlt dagegen einen festen Betrag pro Tag zur freien Verfügung.

Mit dem Krankenhaustagegeld kannst du zum Beispiel die Miete für eine Putzfrau bezahlen oder den Fernseher im Zimmer. Es wird unabhängig von den tatsächlichen Kosten an dich ausgezahlt. Beide Bausteine lassen sich kombinieren, um sowohl Komfort als auch finanzielle Flexibilität abzudecken.

Das Krankenhaustagegeld steht dir frei zur Verfügung, die Krankenhauszusatzversicherung ist zweckgebunden.

Zwei Wege für mehr Komfort und Geld im Krankenhaus
KrankenhauszusatzversicherungKrankenhaustagegeld
LeistungStellt die Unterbringung im Einbett- oder Zweibettzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt sicherZahlt einen Geldbetrag pro Tag im Krankenhaus
VerwendungGebunden an die Wahlleistungen Unterbringung und ChefarztbehandlungSteht zur freien Verfügung, zum Beispiel für die Miete für den Fernseher oder die Putzfrau für zu Hause

07 · Kosten

Sehhilfen und Zahnzusatz: Die größten Kostenlücken

Bei Brillen und Zahnersatz bleiben Beamtinnen und Beamte oft auf hohen Eigenanteilen sitzen. Eine Zusatzversicherung reduziert diese Belastung spürbar.

Bei Zahnersatz zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nur einen Festzuschuss, unabhängig von den tatsächlichen Kosten. Ein Implantat einschließlich Knochenaufbau kann 4.000 Euro kosten, der Festzuschuss beträgt oft nur 330 Euro. Ohne Zahnzusatzversicherung bleiben 3.670 Euro Eigenanteil.

Bei Sehhilfen haben sich die gesetzlichen Kassen vollständig aus der Erstattung zurückgezogen. Eine Brille oder Kontaktlinsen zahlst du in der Regel selbst. Private Zusatztarife beteiligen sich alle zwei bis drei Jahre an den Kosten, auch bei einer Verschlechterung der Sehfähigkeit.

Ein Implantat kann ohne Zahnzusatzversicherung über 3.600 Euro Eigenanteil bedeuten.

Typische Eigenanteile ohne und mit Zusatzversicherung

Implantat ohne Zahnzusatz3.670 EUR Eigenanteil
Brille ohne Sehhilfen-Tarifvolle Kosten selbst
Brille mit Sehhilfen-TarifZuschuss alle zwei bis drei Jahre

08 · Checkliste

Beamtenanwärter: So sicherst du dich richtig ab

Schon in der Ausbildung solltest du deine Krankenversicherung sorgfältig wählen. Als Beamtenanwärter gelten besondere Regeln für die PKV und die Öffnungsaktion.

Als Beamtenanwärter liegt dein Beihilfesatz oft bei 50 Prozent. Die Öffnungsaktion gilt seit 2019 auch für Beamte in der Ausbildung, wenn du den Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung stellst.

Vergleiche die Tarife mehrerer privater Krankenversicherer, bevor du dich entscheidest. Achte auf einen Tarif, der den Beihilfeanteil flexibel anpasst, falls sich dein Beihilfesatz später ändert. Denke an eine Anwartschaftsversicherung, falls du zunächst gesetzlich versichert bleibst.

  • Prüfe deinen Beihilfesatz als Anwärter, er liegt oft bei 50 Prozent
  • Stelle den Antrag auf Öffnungsaktion innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung
  • Vergleiche die Tarife mehrerer privater Krankenversicherer
  • Achte auf einen Tarif, der den Beihilfeanteil flexibel anpasst
  • Denke an eine Anwartschaftsversicherung, falls du zunächst gesetzlich versichert bleibst
  • Lass dich zur pauschalen Beihilfe beraten, bevor du eine unwiderrufliche Entscheidung triffst

Checkliste für Beamtenanwärter

01

Stelle den Antrag auf Öffnungsaktion innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung

02

Vergleiche die Tarife mehrerer privater Krankenversicherer

03

Achte auf einen Tarif, der den Beihilfeanteil flexibel anpasst

04

Lass dich zur pauschalen Beihilfe beraten, bevor du eine unwiderrufliche Entscheidung triffst

09 · Fehler vermeiden

Gesetzliche Krankenversicherung für Beamte: Wann sie sich lohnt

Die meisten Beamten sind privat versichert, doch die gesetzliche Krankenversicherung ist für einige eine Option. Die pauschale Beihilfe macht sie attraktiver, bringt aber Nachteile mit.

Die gesetzliche Krankenversicherung ist für einige eine Option, besonders mit der pauschalen Beihilfe. Doch die Entscheidung hat langfristige Folgen, die viele unterschätzen.

Ein typischer Fehler ist, die pauschale Beihilfe nur als Beitragsersparnis zu sehen und die Unwiderruflichkeit zu übersehen. Viele bedenken nicht, dass der Beihilfesatz mit Kindern auf bis zu 70 Prozent steigt und die PKV dann günstiger wird. Auch die Leistungen der GKV lassen sich nicht mit einer auf Beihilfe abgestimmten PKV gleichsetzen.

Die Entscheidung für die pauschale Beihilfe bindet dich in der Regel dauerhaft an die GKV.

Typische Fehler bei der Wahl der GKV als Beamter

·Die pauschale Beihilfe als reine Beitragsersparnis sehen und die Unwiderruflichkeit übersehen
·Nicht bedenken, dass der Beihilfesatz mit Kindern auf bis zu 70 Prozent steigt und die PKV dann günstiger wird
·Die Versicherungspflichtgrenze ignorieren, die für die meisten Beamten keine Rolle spielt, aber bei der Rückkehr in ein Angestelltenverhältnis relevant wird
·Die Leistungen der GKV mit denen einer auf Beihilfe abgestimmten PKV gleichsetzen
·Die langfristigen Folgen der pauschalen Beihilfe für die Altersversorgung nicht einplanen

10 · Hintergrund

Bürgerversicherung und die Zukunft der Beamten­versorgung

Die politische Debatte um eine Bürgerversicherung betrifft auch Beamte. Die pauschale Beihilfe gilt vielen als erster Schritt in diese Richtung.

Die pauschale Beihilfe wird von ihren Befürwortern als Stärkung der Wahlfreiheit für Beamte verkauft. Kritiker sehen darin einen Schritt in Richtung Bürgerversicherung, also einer einheitlichen Versicherung für alle Bürger in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Debatte ist politisch aufgeladen.

Für dich als Beamten bedeutet das: Die Entscheidung zwischen GKV mit pauschaler Beihilfe und PKV mit individueller Beihilfe ist nicht nur eine Frage des Beitrags, sondern auch eine politische Weichenstellung. Wer die pauschale Beihilfe wählt, bindet sich in der Regel dauerhaft an die GKV. Die individuelle Beihilfe bleibt dagegen flexibel und passt sich deinem Beihilfesatz an.

Ein Gutachten der Kanzlei Redeker-Sellner-Dahs kommt zu dem Schluss, dass die pauschale Beihilfe im Hinblick auf Artikel 33 Absatz 5 Grundgesetz auf gravierende verfassungsrechtliche Bedenken stößt.

Die pauschale Beihilfe wird von ihren Befürwortern als Stärkung der Wahlfreiheit für Beamte verkauft. Kritiker sehen darin einen Schritt in Richtung Bürgerversicherung, also einer einheitlichen Versicherung für alle Bürger in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Für dich als Beamten bedeutet das: Die Entscheidung zwischen GKV mit pauschaler Beihilfe und PKV mit individueller Beihilfe ist nicht nur eine Frage des Beitrags, sondern auch eine politische Weichenstellung. Wer die pauschale Beihilfe wählt, bindet sich in der Regel dauerhaft an die GKV.

Die individuelle Beihilfe bleibt dagegen flexibel: Dein Beihilfesatz steigt mit der Zahl deiner Kinder, und deine PKV passt den Versicherungsschutz entsprechend an. Diese Anpassungsfähigkeit ist ein zentraler Vorteil des dualen Systems aus Beihilfe und PKV.

Häufige Fragen

Fragen zu Krankenzusatzversicherung für Beamte

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026