Ethnographische Kulturanalyse
Pflichtmodul mit Hauptseminar zur ethnographischen Kulturanalyse, begleitendem Tutorium und Modulabschlussprüfung in Form einer schriftlichen Ausarbeitung.
Der Master Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Hamburg richtet sich an Studierende, die kulturelle Phänomene nicht abstrakt, sondern durch konkrete Feldforschung, Interviews und Archivarbeit untersuchen wollen. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen Alltag, Identität und soziale Räume herstellen und aushandeln – historisch wie gegenwärtig.
Als M.Sc. mit zulassungsfreiem Zugang in Hamburg angeboten, verbindet der Studiengang ethnographische Methodik mit kulturhistorischer Reflexion. Das Studium ist forschungsorientiert angelegt und bereitet auf eigenständige empirische Projekte vor, wie sie später etwa in Kulturinstitutionen, Verbänden oder der angewandten Forschung gefragt sind.
Die Lage in Hamburg bietet dabei ein Umfeld mit vielfältigen kulturellen Institutionen, Migrationsgeschichte und urbanen Räumen, die sich unmittelbar als Forschungsfeld nutzen lassen.
8 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Pflichtmodul mit Hauptseminar zur ethnographischen Kulturanalyse, begleitendem Tutorium und Modulabschlussprüfung in Form einer schriftlichen Ausarbeitung.
Pflichtmodul mit Hauptseminar zur historischen Kulturanalyse, Lektürekurs im Selbststudium und Modulabschlussprüfung in Form einer schriftlichen Ausarbeitung.
Wahlpflichtmodul (eines von drei) mit Hauptseminar, Lektürekurs im Selbststudium und Modulabschlussprüfung in Form einer Hausarbeit.
Wahlpflichtmodul (eines von drei) mit Hauptseminar, Lektürekurs im Selbststudium und Modulabschlussprüfung in Form einer Hausarbeit.
Wahlpflichtmodul (eines von drei) mit Hauptseminar, Lektürekurs im Selbststudium und Modulabschlussprüfung in Form einer Hausarbeit.
Pflichtmodul mit zwei Forschungsseminaren zur Planung und Durchführung einer empirischen Studie, begleitendem Kolloquium zu aktuellen Fragestellungen und mündlicher Prüfung in Form einer Projektpräsentation.
Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der Universität Hamburg nach Wahl, einschließlich des Kulturwahlbereichs.
Abschlussmodul mit Forschungskolloquium und Präsentation des Master-Projekts, Masterarbeit (60–80 Seiten, 5 Monate Bearbeitungszeit) und mündlicher Prüfung (60 Minuten).
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang versteht Kultur als etwas, das im Alltag praktisch hergestellt wird, und untersucht dies mit Methoden der Ethnographie und Kulturanalyse. An der Universität Hamburg profitiert das Studium von einer langen Tradition der volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Forschung, die eng mit europäischer Ethnologie verwandt ist.
Studierende lernen, eigenständige Feldforschungsprojekte zu konzipieren, durchzuführen und wissenschaftlich auszuwerten, wobei sowohl gegenwärtige als auch historische Fragestellungen bearbeitet werden.
Zentrale Bausteine sind die Module Ethnographische Kulturanalyse, Historische Kulturanalyse sowie Soziale und kulturelle Räume. In der ethnographischen Kulturanalyse stehen Feldforschungsmethoden wie teilnehmende Beobachtung und qualitative Interviews im Mittelpunkt, während die historische Kulturanalyse den Blick auf Quellenarbeit und die Genese kultureller Praktiken schärft.
Das Modul Soziale und kulturelle Räume widmet sich der Frage, wie Orte, Nachbarschaften und Stadtviertel kulturell aufgeladen und sozial genutzt werden – ein Thema, das sich in Hamburg unmittelbar an urbanen Beispielen erproben lässt.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die aus einem sozial- oder kulturwissenschaftlichen Bachelor kommen und Freude an eigenständiger, oft langwieriger Feldforschung haben. Wichtig sind Neugier auf fremde Lebenswelten, Ausdauer bei der Datenauswertung und die Bereitschaft, eigene Deutungsmuster kritisch zu hinterfragen.
Wer lieber quantitativ arbeitet oder schnelle, standardisierte Ergebnisse erwartet, wird mit dem qualitativ-interpretativen Zugang der Empirischen Kulturwissenschaft weniger warm werden.
Absolvent:innen arbeiten häufig in Museen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, in der angewandten Sozialforschung, bei Stiftungen oder in der Verwaltung, wo kulturanalytisches Wissen für Diversitäts- und Integrationsfragen gefragt ist. Auch der Weg in die Wissenschaft über eine Promotion ist eine verbreitete Option.
Der Arbeitsmarkt für Empirische Kulturwissenschaft-Fachkräfte ist vielfältig, aber oft projektbasiert organisiert, sodass Flexibilität und ein gutes Netzwerk beim Berufseinstieg helfen.
Die Universität Hamburg bietet den Studiengang als Vollzeit-Präsenzstudium an, das forschungsnah gestaltet ist und den direkten Austausch mit Lehrenden in kleineren Seminargruppen ermöglicht. Feldforschungsphasen erfordern organisatorische Eigenständigkeit, werden aber methodisch eng begleitet.
Die zulassungsfreie Aufnahme erleichtert den Einstieg, ersetzt jedoch nicht die inhaltliche Vorbereitung auf ein forschungsintensives Studium.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der Feldforschung zur beruflichen Praxis verläuft in der Empirischen Kulturwissenschaft meist über Projekte, Praktika und wachsende fachliche Spezialisierung.
Branchenweite Marktorientierung für Empirische Kulturwissenschaft-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf von Empirische Kulturwissenschaft-Fachkräften durch KI und Automatisierung verändert, lässt sich an konkreten Arbeitsschritten festmachen.
Generative KI verändert vor allem die Auswertung großer Textmengen, ersetzt aber nicht die Feldarbeit selbst.
Fähigkeiten aus Modulen wie Ethnographische Kulturanalyse und Soziale und kulturelle Räume bilden die methodische Grundlage für spätere Tätigkeiten in Forschung und Kulturvermittlung.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Hamburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Hamburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer konkrete Berufsbilder mit klar definierten Karrierewegen sucht, sollte bedenken, dass der Arbeitsmarkt für kulturwissenschaftlich Forschende oft projektbasiert und wettbewerbsintensiv ist; Eigeninitiative bei der Jobsuche ist wichtig.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keinen NC-Auswahlprozess für die Bewerbung.
Erste Erfahrungen aus dem Bachelor sind hilfreich, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt, da Methoden wie in Ethnographische Kulturanalyse im Studium vertieft vermittelt werden.
Typische Wege führen in Museen, Kultureinrichtungen, angewandte Sozialforschung, Verwaltung oder in eine wissenschaftliche Laufbahn nach Promotion.
Durch Module wie Soziale und kulturelle Räume lassen sich urbane Phänomene direkt vor Ort in Hamburg erforschen, was einen engen Praxisbezug schafft.
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