Physik für Chemiker:innen
Grundlagen der klassischen Mechanik, klassischen Elektrodynamik und Optik mit Anwendung auf physikalische Probleme.
Der Master Chemie an der Universität Hamburg richtet sich an alle, die nach einem ersten chemischen Studienabschluss ihre fachliche Tiefe erweitern möchten, ohne dabei auf ein flexibles Zeitmodell zu verzichten. Als Teilzeitstudiengang lässt er sich gut mit Berufstätigkeit, Familie oder anderen Verpflichtungen kombinieren, ohne dass die inhaltliche Substanz des Fachs darunter leidet.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, entfällt die Hürde eines Auswahlverfahrens – wichtig bleibt aber ein solides fachliches Fundament aus dem Bachelorstudium. Inhaltlich verbindet das Programm klassische Teilgebiete der Chemie mit Grundlagen aus Physik und Biochemie und bereitet so auf anspruchsvolle Tätigkeiten in Forschung, Entwicklung und angrenzenden Bereichen vor.
Die Universität Hamburg bietet dabei ein Umfeld, in dem Lehre und aktuelle Forschung eng verzahnt sind, sodass Studierende frühzeitig Einblick in reale wissenschaftliche Fragestellungen erhalten.
30 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen der klassischen Mechanik, klassischen Elektrodynamik und Optik mit Anwendung auf physikalische Probleme.
Grundlagen der allgemeinen Chemie anhand ausgewählter Beispiele und Übungen: Stofftrennung und Elementarteilchen; Kernchemie und Elektronenhülle; Aufbau des Periodensystems, Maßeinheiten und Konzentration; Reaktionsgleichungen und Stöchiometrie; Bindungsarten, Lewis-Formeln, VSEPR- und MO-Modell; Oxidationszahlen und Redoxreaktionen; Das chemische Gleichgewicht und seine Beeinflussung; ideale und reale Gase; Lösungen und Löslichkeitsprodukt; Säuren, Basen, Puffer und Indikatoren; Elektrochemie und Nernstsche Gleichung.
Erlernen grundlegender Tätigkeiten in chemischen Laboratorien: Lösen von Feststoffen, Erhitzen von Flüssigkeiten, Handhabung von Gasen, Filtration, Zentrifugation, Titration, Chemisches Rechnen; Erlernen der "guten Laborpraxis": Vorbereitung, Dokumentation und Protokollierung der ausgeübten Tätigkeiten, Sicheres Arbeiten im Labor, Abschätzung möglicher Gefahren, richtiges Verhalten im Gefahrenfall; Erlernen chemischer Grundlagen: Stoffchemie ausgesuchter Elemente, Säure/Base-Chemie, Redox-Chemie.
Grundlegende Prinzipien der klassischen Thermodynamik, Zustandsgleichungen idealer Gase und Mischungen, chemische und elektrochemische Gleichgewichte, sowie Grundprinzipien der Kinetik einschließlich verschiedener Reaktionsordnungen.
Mathematische Methoden (Funktionen, Differential- und Integralrechnung, gewöhnliche Differentialgleichungen) zur Lösung von Problemen in der Physikalischen Chemie und Physik sowie Fehler- und Ausgleichsrechnung.
Grundlagen der organischen Chemie einschließlich Struktur, Bindungsverhältnisse, Nomenklatur, Isomerie und Reaktivität von Alkanen, Alkenen, Halogenalkanen, Alkinen, aromatischen Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ethern, Carbonylverbindungen und Carbonsäuren sowie Grundlagen zur Spektroskopie organischer Verbindungen.
Grundlegende Kenntnisse über die allgemeinen Prinzipien der Quantenmechanik, Welle-Teilchen-Dualismus, Schrödinger-Gleichung, Operatoren und Observablen, und Anwendung auf einfache Systeme wie das Teilchen-im-Kasten-Modell und das Wasserstoffatom.
Mathematische Methoden (Reihenentwicklungen, Methoden der linearen Algebra, Rechnen mit komplexen Zahlen und Funktionen) zur Lösung von Problemen und Aufgabenstellungen der Physikalischen Chemie.
Vertiefung von Atombau und Periodensystem, Symmetrielehre, MO-Theorie, Koordinationsverbindungen mit Kristallfeld- und Ligandenfeldtheorie, qualitative und quantitative Analyse mit Fehlerbetrachtungen, sowie Stoffchemie aller Elemente des PSE mit Anwendungen in der Technik.
Vertiefte Fachkompetenz in komplexen Reaktionsmechanismen, polyfunktionellen organischen Verbindungen, Naturstoffen und deren Biosynthesewegen, chemoselektive Transformationen, Redoxreaktionen sowie Analyse organischer Verbindungen mittels NMR-Spektroskopie.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Chemie an der Universität Hamburg baut auf einem chemischen Erststudium auf und vertieft fachliche Kompetenzen in Teilzeit. Das Programm ist zulassungsfrei zugänglich, verlangt aber ein eigenverantwortliches Studieren, da die Teilzeitstruktur eine gute Selbstorganisation voraussetzt.
Im Zentrum steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit chemischen Fragestellungen, die sowohl theoretisch als auch experimentell vertieft werden. Die Nähe zur Forschung an der Universität Hamburg prägt den gesamten Studienverlauf.
Module wie Physik für Chemiker:innen schaffen die naturwissenschaftliche Grundlage, um chemische Phänomene physikalisch einzuordnen. Die Einführung in die Technische und Makromolekulare Chemie öffnet den Blick für industrienahe Anwendungen und Polymerchemie, während die Einführung in die Biochemie die Schnittstelle zu biologischen Systemen und Lebensprozessen beleuchtet.
Zusammen ergeben diese Module ein breites Spektrum, das von anorganischer und physikalischer Chemie bis zu angewandten und biochemischen Fragestellungen reicht – eine Basis, die sowohl für Labor- als auch für konzeptionelle Tätigkeiten qualifiziert.
Besonders geeignet ist der Studiengang für Personen, die bereits berufliche oder private Verpflichtungen haben und ihr chemisches Wissen dennoch auf Masterniveau vertiefen möchten. Wer strukturiert arbeitet und Motivation zum eigenständigen Lernen mitbringt, profitiert vom Teilzeitmodell.
Auch wer sich für die Verbindung von Grundlagenforschung und angewandter Chemie interessiert, findet in den Modulen zur technischen und biochemischen Chemie passende Anknüpfungspunkte.
Der Studiengang bereitet auf Tätigkeiten in den Berufen der Chemie vor, etwa in Forschung, Qualitätssicherung, Produktentwicklung oder Labormanagement. Die Kombination aus physikalischer, technischer und biochemischer Ausrichtung erweitert die Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Branchen.
Ein Masterabschluss gilt in der Chemie häufig als Voraussetzung für anspruchsvollere fachliche und später auch leitende Positionen.
Die Universität Hamburg bietet als forschungsstarke Universität ein akademisches Umfeld mit Zugang zu aktuellen chemischen Fragestellungen. Das Teilzeitformat erlaubt es, Lehrveranstaltungen über einen längeren Zeitraum zu verteilen und Studium und Alltag flexibler zu gestalten.
Der Standort Hamburg bietet zudem Nähe zu Industrie und Forschungseinrichtungen, die für Praxisbezüge während des Studiums relevant sein können.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Berufseinstieg bis in leitende Positionen der Chemie verläuft meist über zunehmende fachliche und organisatorische Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Chemie (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch technologische Entwicklungen verändert, lässt sich bereits an heutigen Arbeitsprozessen in Chemielaboren erkennen.
Auch in der Chemie verändert der Einsatz von KI und Automatisierung, welche Aufgaben Fachkräfte künftig übernehmen.
Kompetenzen aus Modulen wie Einführung in die Technische und Makromolekulare Chemie und Einführung in die Biochemie bilden die fachliche Grundlage für viele dieser Zukunftsaufgaben.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Hamburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Hamburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte bedenken, dass das Teilzeitmodell eine längere Studiendauer und hohe Selbstdisziplin erfordert, da Studieninhalte über einen längeren Zeitraum organisiert werden müssen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, ein grundlegender fachlicher Bachelorabschluss in Chemie wird jedoch erwartet.
Ja, das Teilzeitmodell ist speziell darauf ausgelegt, Studium und Beruf oder andere Verpflichtungen miteinander zu vereinbaren.
Module wie Physik für Chemiker:innen, technische und makromolekulare Chemie sowie Biochemie bilden zentrale inhaltliche Schwerpunkte.
Der Master qualifiziert für anspruchsvolle Tätigkeiten in den Berufen der Chemie, etwa in Forschung, Entwicklung oder Qualitätssicherung.
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