Empirisches Arbeiten in der Praxis
Praktische Einführung in empirische Forschungsmethoden in der Linguistik mit Fokus auf Projektdurchführung und Datenerhebung.
Language Science an der Universität des Saarlandes ist ein Bachelorstudiengang, der Sprache nicht nur als geisteswissenschaftliches, sondern auch als computational und kognitionswissenschaftliches Phänomen begreift. Saarbrücken ist als Standort für Computerlinguistik und Sprachtechnologie überregional bekannt, und der Studiengang nutzt diese Nähe zu Forschungseinrichtungen und Informatik-Schwerpunkten gezielt.
Die Teilzeitform richtet sich an Studierende, die Studium mit anderen Verpflichtungen – etwa Berufstätigkeit oder Familie – kombinieren möchten, ohne auf eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung in Sprachwissenschaft und angewandter Computerlinguistik zu verzichten. Der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, ersetzt aber nicht die inhaltliche Anspruchshöhe der Module.
Im Zentrum steht die Verbindung von theoretischer Sprachbeschreibung mit computergestützten Methoden, sodass Absolventinnen und Absolventen sowohl linguistisches Grundlagenwissen als auch technische Kompetenzen mitbringen.
37 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Praktische Einführung in empirische Forschungsmethoden in der Linguistik mit Fokus auf Projektdurchführung und Datenerhebung.
Vertiefende Analyse der grammatischen und strukturellen Eigenschaften des Deutschen, Englischen oder einer romanischen Sprache.
Behandlung von Spracherwerb, Sprachgeschichte und Sprachenkontakt sowie deren Auswirkungen auf die Sprachentwicklung in Europa und weltweit.
Analyse von Sprache in sozialen und kommunikativen Kontexten. Behandlung von Text, Diskurs und interkultureller Kommunikation.
Entwicklung von fortgeschrittenen englischen Sprachkompetenzen in kontextgebundener Anwendung mit Fokus auf akademisches und professionelles Englisch.
Vertiefung mündlicher und schriftlicher Kommunikationsfähigkeiten im Englischen mit praktischen Anwendungen in verschiedenen Kontexten.
Selbstständige Anfertigung einer Bachelorarbeit mit begleitendem Kolloquium zum Abschluss des Studiums.
Wahlmodule im Bereich Computerlinguistik und Kognition für individuelle Vertiefung und Spezialisierung.
Praktische Techniken der phonetischen Transkription und Notation mit Anwendung auf verschiedene Sprachen und Lautsysteme.
Methoden der experimentellen Phonetik und akustische Analyse von Sprachsignalen mit statistischen Auswertungsmethoden.
Analyse prosodischer Phänomene wie Intonation, Stress und Rhythmus in Sprache sowie deren Rolle in der Kommunikation und Verstehen.
Theorien und Methoden der Sprachproduktion mit Fokus auf motorische, neuromuskuläre und kognitiv-sprachliche Aspekte des Sprechens.
Wahrnehmung und Verarbeitung von Sprachsignalen durch das auditorische System mit Fokus auf Phonem- und Wörterkennung.
Praktische Übung im Übersetzen von Fachtexten aus dem Englischen mit Fokus auf Genauigkeit, Flüssigkeit und kulturelle Angemessenheit.
Praktische Übung im Übersetzen in das Englische mit Fokus auf idiomatische Ausdrucksweise und Zielsprachen-Adäquatheit.
Entwicklung und Vertiefung von fortgeschrittenen Sprachkompetenzen in Französisch für Translation und berufliche Anwendung.
Entwicklung und Vertiefung von fortgeschrittenen Sprachkompetenzen in Italienisch von Grundlagen bis fortgeschrittenem Niveau.
Entwicklung und Vertiefung von fortgeschrittenen Sprachkompetenzen in Spanisch von Grundlagen bis fortgeschrittenem Niveau.
Praktische Übung im Übersetzen von Texten aus dem Französischen mit Fokus auf kulturelle Nuancen und Äquivalenz.
Vergleichende Analyse von Textstrukturen und Ausdrucksweisen zwischen Deutsch und Französisch zur Verbesserung der translatorischen Kompetenz.
Praktische Übung im Übersetzen von Texten aus dem Italienischen mit Fokus auf kulturelle Nuancen und Äquivalenz.
Vergleichende Analyse von Textstrukturen und Ausdrucksweisen zwischen Deutsch und Italienisch zur Verbesserung der translatorischen Kompetenz.
Praktische Übung im Übersetzen von Texten aus dem Spanischen mit Fokus auf kulturelle Nuancen und Äquivalenz.
Vergleichende Analyse von Textstrukturen und Ausdrucksweisen zwischen Deutsch und Spanisch zur Verbesserung der translatorischen Kompetenz.
Überblick über linguistische Fragestellungen, Gebiete und Anwendungen mit Grundlagen in linguistischer Systematik und Methodik. Praktische Kompetenzen in quantitativer Analyse sprachlicher Daten mit Excel und R sowie grundlegende statistische Konzepte.
Grundbegriffe und Fragestellungen der Morphologie und Syntax mit Schwerpunkt auf das Deutsche. Behandlung von Wortklassen, Wortbildung, Satzanalyse, Valenzbestimmung und verschiedenen Grammatiktheorien.
Überblick über typologische Merkmale von Sprachen und deren Klassifizierung. Vergleich von Sprachstrukturen verschiedener Sprachfamilien und typologische Universalien.
Grundlagen der Computerlinguistik mit Einführung in automatische Sprachverarbeitung, formale Sprachen und erste Programmierkonzepte.
Grundlagen der Phonetik und Phonologie mit praktischen Anwendungen. Behandlung von Lautinventar, Artikulation, Lautsystemen und phonologischen Prozessen.
Methoden und Techniken der Korpuslinguistik für die Analyse großer Textsammlungen. Arbeit mit Korpora zur Untersuchung sprachlicher Phänomene und Muster.
Theoretische Grundlagen der kognitiven Linguistik und deren Ansätze zur Erklärung von Sprachstruktur und Sprachgebrauch auf kognitiver Basis.
Einführung in große Sprachmodelle und deren Anwendungen in der Linguistik sowie Evaluation und Analyse von maschinellen Sprachmodellen.
Grundlagen der statistischen Analyse und Programmierung mit R für linguistische Datenanalyse und Visualisierung.
Theoretische Grundlagen der Übersetzungswissenschaft und praktische Methoden des Übersetzens sowie Strategien zur Lösung translatorischer Probleme.
Grundlagen der Bedeutungsforschung und kontextabhängigen Sprachverwendung. Behandlung von Wortbedeutung, Satzbedeutung, Implikatur und Sprechakttheorie.
Vertiefung psycholinguistischer Theorien und empirischer Methoden zur Untersuchung von Sprachverarbeitung und Spracherwerb.
Grundlagen der Psycholinguistik mit Fokus auf Sprachverarbeitung, Spracherwerb und kognitive Aspekte der Sprachverwendung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Language Science an der Universität des Saarlandes positioniert sich an der Schnittstelle von Linguistik, Informatik und Kognitionswissenschaft. Der Studiengang profitiert von der Saarbrücker Tradition in Computerlinguistik und Sprachtechnologie.
Durch die Teilzeitoption wird das Studium flexibler gestaltbar, ohne dass die fachliche Tiefe der Inhalte reduziert wird.
Module wie Computational Linguistics vermitteln, wie Sprache algorithmisch modelliert und verarbeitet werden kann. Computational Psycholinguistics verbindet dies mit Fragen der menschlichen Sprachverarbeitung, während Semantic Theory die formale Bedeutungsanalyse in den Fokus rückt.
Diese Kombination sorgt dafür, dass Studierende sowohl technische als auch kognitionswissenschaftliche und theoretisch-linguistische Perspektiven auf Sprache entwickeln.
Geeignet für Menschen mit Interesse an Sprache, Logik und Technik gleichermaßen, die eine analytische Denkweise mitbringen und sich für computergestützte Ansätze begeistern.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht er grundsätzlich vielen offen – die inhaltliche Passung zur eigenen Motivation sollte aber realistisch eingeschätzt werden.
Absolventinnen und Absolventen finden Anknüpfungspunkte in der Sprachtechnologie-Branche, in Forschung sowie in Unternehmen, die Sprachverarbeitung und KI-Anwendungen entwickeln.
Die Verbindung aus linguistischem und technischem Wissen ist in einem Arbeitsmarkt gefragt, der zunehmend auf automatisierte Sprachverarbeitung setzt.
Die Universität des Saarlandes bietet mit ihrem Standort Saarbrücken ein Umfeld, das stark von Informatik und Computerlinguistik geprägt ist.
Das Teilzeitformat erlaubt eine individuellere Studienplanung, erfordert aber auch Eigenorganisation und Durchhaltevermögen über einen längeren Zeitraum.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von Language Science ins Berufsleben führt häufig über Sprachtechnologie und Datenverarbeitung.
Branchenweite Marktorientierung für Language Science-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Zukunft von Language Science-Fachkräften ist eng mit dem Fortschritt der KI-gestützten Sprachverarbeitung verknüpft.
KI verändert bereits heute, welche Aufgaben in der Sprachverarbeitung automatisiert werden können und welche menschliches Urteilsvermögen erfordern.
Kompetenzen aus Computational Linguistics und Semantic Theory bilden die Grundlage für den späteren Umgang mit Sprachmodellen und deren theoretischer Einordnung.
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Kurzprofil der Universität des Saarlandes – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für Language Science entscheidet, sollte Freude an formaler Analyse und technischer Arbeit mitbringen – reine Sprachbegeisterung ohne Interesse an Computerlinguistik reicht für die Modulinhalte oft nicht aus.
Wer ausschließlich klassische Sprachanalyse ohne technischen Bezug sucht, findet in diesem Studiengang eventuell nicht das passende Profil.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass eine Einschreibung ohne Numerus-Clausus-Verfahren möglich ist.
Ja, der Studiengang wird in Teilzeit angeboten, was eine Kombination mit Beruf oder anderen Verpflichtungen erleichtert.
Grundlegendes analytisches Denken und Interesse an formalen Strukturen helfen beim Einstieg, spezifische Programmierkenntnisse werden im Studium aufgebaut.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig in der Sprachtechnologie-Branche, in Forschungseinrichtungen oder in Unternehmen mit Fokus auf automatisierte Sprachverarbeitung.
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