Computational Linguistics
Einführung in Standard-Algorithmen der Computerlinguistik von Shallow-Methoden wie n-Gram-Modellen bis zu tieferen Methoden wie probabilistischem Parsing und semantischer Analyse.
An der Universität des Saarlandes trifft der Studiengang Language and Communication Technologies auf ein Umfeld, das durch die Nähe zu großen Forschungsinstituten im Bereich Sprachtechnologie und künstliche Intelligenz geprägt ist. Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende, die Sprache nicht nur linguistisch, sondern auch computational verstehen und verarbeiten wollen.
Saarbrücken hat sich als Standort für Sprach- und Sprachverarbeitungstechnologien über Jahrzehnte einen Namen gemacht. Der Studiengang nutzt dieses Netzwerk, um Theorie und Anwendung eng zu verzahnen – von formaler Semantik bis zu psycholinguistischen Modellen der Sprachverarbeitung.
Der zulassungsfreie Zugang macht das Programm für Bewerber:innen mit unterschiedlichem fachlichen Hintergrund erreichbar, sofern die inhaltlichen Voraussetzungen aus Linguistik oder Informatik mitgebracht werden.
21 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Einführung in Standard-Algorithmen der Computerlinguistik von Shallow-Methoden wie n-Gram-Modellen bis zu tieferen Methoden wie probabilistischem Parsing und semantischer Analyse.
Vermittlung von Theorien der Psycholinguistik und Prinzipien der Entwicklung, Validierung und des Vergleichs von computationalen kognitiven Modellen der Sprachverarbeitung.
Vermittlung formaler Methoden in der Semantik einschließlich kompositioneller Semantik, Diskursrepräsentationstheorie und Lexikalischer Semantik.
Behandlung verschiedener Syntaxtheorien und Grammatikformalismen mit Fokus auf formal präzise Grammatiken, deren empirische Vorhersagen testbar sind.
Vermittlung grundlegender Konzepte und mathematischer Grundlagen des Machine Learning mit Fokus auf Natural Language Processing und die Fähigkeit, ML-Modelle zu bauen und zu evaluieren.
Überblick über die drei Hauptbereiche der Sprachwissenschaft: Sprachproduktion, akustische Struktur und Sprachwahrnehmung mit Fokus auf Anatomie, Physiologie und Theorien.
Vermittlung grundlegender Methoden und Anwendungen der statistischen Verarbeitung natürlicher Sprache einschließlich Sprachmodellierung, Tagging und Information Retrieval.
Vermittlung von Grundlagen künstlicher neuronaler Netzwerke und ihre Anwendung auf Sprachlernen und Sprachverarbeitung mit Vergleich zu symbolischen Ansätzen.
Vermittlung fortgeschrittener Signalverarbeitungstechniken mit Schwerpunkt auf Sprachverarbeitung einschließlich Filterung, Merkmalextraktion und Sprechererkennung.
Vermittlung experimenteller Methoden zur Testung von Hypothesen über Sprachverarbeitung mit Überblick über psycholinguistische Methoden wie Eye-Tracking und EEG.
Vermittlung wesentlicher Grundkonzepte der Signalverarbeitung wie lineare zeitinvariante Systeme, Fourier-Transformation und Filter.
Behandlung formaler Systeme und logischer Systeme einschließlich Korrektheit und Vollständigkeit mit Fokus auf Anwendungen in der formalen Semantik.
Einführung in moderne Methoden der Sprachsynthese und Architektur von Text-to-Speech-Systemen einschließlich formant-, konkatenations- und korpusbasierter Synthese.
Behandlung der mathematischen Grundlagen von Informationstheorie und ihrer Anwendung auf Sprachforschung einschließlich Surprisal, Entropie und Uniform Information Density.
Seminar zur Vermittlung wissenschaftlicher Forschungspraxis durch Lesen von Fachliteratur, Argumentation und Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit.
Seminar zur Vermittlung wissenschaftlicher Forschungspraxis durch Lesen von Fachliteratur und Präsentation von Forschungsergebnissen.
Praktisches computerlinguistisches Programmierprojekt, in dem Studierende in Teamarbeit eigenständig eine Aufgabe lösen und ihre Arbeit präsentieren.
Einführung in grundlegende Konzepte der Linguistik: Morphologie und Syntax, Semantik, Pragmatik und Phonetik mit Fokus auf Satzstruktur, semantische Bedeutung und sprachliche Pragmatik.
Einführung in psycholinguistische und korpusbasierte empirische Forschungsmethoden, einschließlich Versuchsdesign, Statistik und Crowd-Sourcing-Methoden für Sprachwissenschaft.
Vermittlung grundlegender mathematischer Konzepte aus Linearer Algebra und Calculus als Grundlage für neuronale Netze und Machine-Learning-Methoden.
Masterarbeit-Vorbereitungsseminar mit Vortrag über die geplante Aufgabenstellung und anschließender Diskussion.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Language and Communication Technologies an der Universität des Saarlandes ist ein interdisziplinär ausgerichteter Masterstudiengang, der Linguistik, Informatik und Kognitionswissenschaft zusammenführt. Im Zentrum steht die Frage, wie menschliche Sprache maschinell modelliert, analysiert und erzeugt werden kann.
Der Studiengang profitiert von der langjährigen Expertise des Standorts Saarbrücken in der Sprachverarbeitung und bietet damit ein Umfeld, in dem Forschung und Lehre eng miteinander verzahnt sind.
Zu den zentralen Modulen zählen Computational Linguistics, Computational Psycholinguistics und Semantic Theory. Diese Module vermitteln sowohl formale Grundlagen der Sprachbeschreibung als auch computerlinguistische Methoden zur automatischen Sprachverarbeitung.
Ergänzt werden diese Inhalte um psycholinguistische Perspektiven, die untersuchen, wie Menschen Sprache tatsächlich verarbeiten – ein Wissen, das in die Entwicklung realistischerer Sprachmodelle einfließt.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem Bachelorabschluss in Linguistik, Informatik, Kognitionswissenschaft oder verwandten Fächern, die Interesse an der formalen und maschinellen Modellierung von Sprache mitbringen.
Wichtig ist eine Affinität sowohl zu analytischem, formalem Denken als auch zu Programmierung und Datenverarbeitung, da beide Bereiche im Studium zusammenkommen.
Absolvent:innen von Language and Communication Technologies finden Einstiegsmöglichkeiten in der Entwicklung von Sprachtechnologien, bei Unternehmen im Bereich künstliche Intelligenz sowie in Forschungseinrichtungen, die sich mit automatischer Sprachverarbeitung beschäftigen.
Die enge Verbindung von Saarbrücken zu Forschungsinstituten im Bereich Sprachtechnologie eröffnet zusätzlich Wege in wissenschaftliche Laufbahnen, etwa im Rahmen einer Promotion.
Die Universität des Saarlandes bietet den Studiengang in einem forschungsnahen Format an, das Vorlesungen, Seminare und projektbasierte Arbeit kombiniert. Der Standort Saarbrücken erlaubt dabei einen direkten Austausch mit lokalen Forschungseinrichtungen.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, entfällt ein formales Auswahlverfahren, was den Zugang für motivierte Bewerber:innen erleichtert.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Wer Language and Communication Technologies studiert, öffnet sich Wege in Forschung und Industrie rund um Sprachtechnologie.
Branchenweite Marktorientierung für Language and Communication Technologies-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Sprachtechnologie entwickelt sich rasant weiter, was den Beruf ständig verändert.
KI-Systeme übernehmen in der Sprachtechnologie immer mehr Routineaufgaben, verändern aber auch das Anforderungsprofil an Fachkräfte.
Die Fähigkeit, Sprachmodelle kritisch einzuordnen, wird direkt in Modulen wie Computational Linguistics und Semantic Theory aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Saarbrücken, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität des Saarlandes – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte sowohl mit formaler Linguistik als auch mit Programmierung vertraut sein oder bereit sein, sich zügig in beide Bereiche einzuarbeiten, da das Studium beides gleichermaßen fordert.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt kein formales Auswahlverfahren mit Notengrenzen.
Sinnvoll sind Grundlagen in Linguistik oder Informatik sowie Interesse an formaler Sprachbeschreibung und Programmierung, da beide Bereiche im Studium eng verzahnt sind.
Die Lehre erfolgt überwiegend auf Englisch, teilweise auch auf Deutsch, was den Studiengang auch für internationale Studierende zugänglich macht.
Der Standort Saarbrücken mit seiner Nähe zu Forschungseinrichtungen im Bereich Sprachtechnologie bietet Wege sowohl in die Industrie als auch in die wissenschaftliche Forschung, etwa im Rahmen einer Promotion.
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