Sammeln, Forschen und Bewahren
Modul für den Ergänzungsbereich Museumsstudien zur Vermittlung von Kenntnissen zum Sammeln, Forschen und Bewahren in musealen Kontexten.
Der M.Sc.-Studiengang Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns an der Uni Bonn widmet sich der Frage, wie Kunstwerke, Bücher und Objekte in Sammlungen gelangt sind – und welche historischen, rechtlichen und ethischen Fragen sich daraus ergeben, etwa im Kontext von NS-Raubgut oder kolonialen Erwerbungskontexten. Bonn bietet dafür durch seine Nähe zu bedeutenden Sammlungen und Institutionen im Rheinland ein anwendungsnahes Lernumfeld.
Studierende setzen sich mit der Geschichte des Sammelns als kulturhistorischem Phänomen auseinander und lernen zugleich, wie Provenienzforschung heute methodisch und rechtlich in Museen und Archiven umgesetzt wird. Der Studiengang ist zulassungsfrei und in Vollzeit organisiert, sodass ein zügiger Einstieg in die vertiefte Fachausbildung möglich ist.
32 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Modul für den Ergänzungsbereich Museumsstudien zur Vermittlung von Kenntnissen zum Sammeln, Forschen und Bewahren in musealen Kontexten.
Modul für den Ergänzungsbereich Museumsstudien zur Vermittlung von Praktiken der Ausstellung und Museumskommunikation.
Modul für den Ergänzungsbereich Museumsstudien zur Vermittlung von rechtlichen, management- und vermarktungsbezogenen Aspekten im Museumskontext.
Modul zur Kunstgeschichte des Mittelalters mit Schwerpunkt auf kunsthistorische Entwicklungen dieser Epoche.
Vertiefendes Modul zur Kunstgeschichte des Mittelalters.
Modul zur Kunstgeschichte der Neuzeit mit Behandlung kunsthistorischer Entwicklungen dieser Epoche.
Vertiefendes Modul zur Kunstgeschichte der Neuzeit.
Modul zur Kunstgeschichte der Moderne mit Behandlung kunsthistorischer Entwicklungen dieser Epoche.
Vertiefendes Modul zur Kunstgeschichte der Moderne.
Schwerpunktmodul zur Geschichte der Neuzeit mit vertiefter Behandlung dieser historischen Epoche.
Schwerpunktmodul zur osteuropäischen Geschichte mit vertiefter Behandlung dieser regionalen Perspektive.
Schwerpunktmodul zur Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte mit vertiefter Behandlung dieser geschichtlichen Aspekte.
Vertiefungsmodul zu den historischen Grundwissenschaften mit Behandlung methodischer Grundlagen der Geschichtsforschung.
Modul zur Kulturanthropologie der Amerikas mit Fokus auf postkoloniale Perspektiven.
Modul zu indigenen Gesellschaften Lateinamerikas mit Behandlung postkolonialer Fragestellungen.
Modul zur Sozioprudenz in Organisationen mit Vermittlung von Kenntnissen zu sozialen und rechtlichen Aspekten organisationaler Strukturen.
Modul zur Vermittlung grundlegender Kenntnisse der Volkswirtschaftslehre als Grundlage für das Verständnis von Kunstmarkt und Sammlungsgeschichte.
Einführung in betriebswirtschaftliche Grundlagen mit Fokus auf Unternehmenstheorie und deren Anwendung in Kunsthandel und Museumsverwaltung.
Modul zur Ökonomie von Auktionen und Kunstmärkten mit wirtschaftstheoretischen Grundlagen.
Modul zu Finanz- und Sozialpolitik mit Relevanz für das Verständnis musealer und kultureller Institutionen.
Modul zur Vermittlung von Kenntnissen in Accounting und Rechnungswesen für Kulturinstitutionen.
Modul zur Verhaltensökonomik mit Anwendung auf Kunstmarkt und Sammlungsverhalten.
Modul zur Wirtschaftsgeschichte mit Behandlung der Geschichte von Handel, Märkten und wirtschaftlichen Institutionen.
Vertiefendes Modul zur Sozioprudenz in Organisationen.
Einführung in die Geschichte und Durchführung von Provenienzforschung mit Schwerpunkt auf Objekte, die im Kontext von Kolonialismus, Nationalsozialismus und der ehemaligen SBZ/DDR unrechtmäßig entzogen wurden. Das Modul vermittelt die Entwicklung seit der Washingtoner Konferenz 1998 und die Durchführung an verschiedenen Standorten.
Vermittlung von Grundbegriffen und dem Gefüge des Bürgerlichen Rechts mit Überblick über die Regelungsstruktur des BGB. Kenntnisse in Rechtsgeschäftslehre, Vertrags-, Delikts-, Eigentums-, Familien- und Erbrecht werden vermittelt.
Vermittlung von forschungsorientierten Zusammenhängen globaler Transfers von Kunst- und Kulturgütern unter Berücksichtigung verschiedener Entziehungskontexte, insbesondere im Kolonialismus, Nationalsozialismus und der DDR/SBZ. Behandlung unterschiedlicher Objektgruppen.
Darstellung der Geschichte des Kunstsammelns von der Antike bis zur Gegenwart und der Institutionengeschichte des Museums. Vermittlung der komplexen Zusammenhänge von Kunstmarkts- und Sammlungsgeschichte sowie der Vernetzung von politischen, ökonomischen und institutionellen Prozessen.
Präsentation von Forschungsfragen, Rechercheschritten und Ergebnissen der eigenen Forschungsarbeit mit anschließender fachlicher Diskussion. Die Studierenden üben forschungsorientierte Diskussionen und die Präsentation von Forschungsergebnissen.
Praxisnahe Vermittlung von Archivarbeit, Recherchemöglichkeiten und Umgang mit Originalen. Das Modul besteht aus einer Übung, einem Praktikum im Bereich Provenienzforschung und einer Exkursion zur Anwendung erlernter Methoden.
Behandlung spezifischer Fragestellungen zur juristischen Aufarbeitung typischer Rechtsprobleme im Kunsthandel und Kulturgutschutz. Inhalte umfassen zivilistische Grundlagen, internationalprivatrechtliche Fragestellungen, öffentlich-rechtliche Regulierung und private/öffentliche Enforcement-Mechanismen.
Abschließende wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des Mastergrades mit umfangreicher eigenständiger Forschung zu einem Thema aus dem Bereich Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang ordnet Provenienzforschung als eigenständiges Forschungsfeld zwischen Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft und Museumspraxis ein. An der Uni Bonn wird dabei besonderer Wert auf die historische Kontextualisierung des Sammelns gelegt, von frühneuzeitlichen Kunst- und Wunderkammern bis zu modernen musealen Institutionen.
Die Verbindung von Theorie und Praxis zeigt sich in der engen Anbindung an Sammlungsbestände und Kooperationspartner in der Region, wodurch Studierende früh mit realen Provenienzfällen arbeiten können.
Zentrale Module wie Sammeln, Forschen und Bewahren vermitteln die methodischen Grundlagen der Provenienzrecherche, etwa Archivarbeit, Objektanalyse und Quellenkritik. Das Modul Ausstellen und Vermitteln ergänzt dies um kuratorische und kommunikative Kompetenzen.
Im Modul Recht, Management und Vermarktung werden rechtliche Rahmenbedingungen, etwa zu Restitution und Eigentumsfragen, sowie Grundlagen des Kulturmanagements behandelt, sodass Studierende ein breites Handwerkszeug für die Museums- und Sammlungspraxis erwerben.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem geisteswissenschaftlichen Erststudium, etwa in Kunstgeschichte, Geschichte oder Museologie, die sich auf ein spezialisiertes Forschungs- und Praxisfeld konzentrieren möchten.
Interesse an historischer Detailarbeit, Archivrecherche und ethischen Fragestellungen rund um Eigentum und Restitution ist ebenso hilfreich wie die Bereitschaft, sich in komplexe Rechts- und Verwaltungsfragen einzuarbeiten.
Absolvent:innen finden Einsatzfelder in Museen, Archiven, Bibliotheken, Kunsthandel und öffentlichen Institutionen, die sich mit der Klärung von Sammlungsherkünften befassen. Die Nachfrage nach spezialisierten Provenienzforscher:innen ist in den letzten Jahren gestiegen, da viele Häuser ihre Bestände systematisch überprüfen.
Der Berufseinstieg erfolgt häufig über Projektstellen oder befristete Forschungsprojekte, bevor sich langfristige Positionen in Sammlungen oder Verwaltungen ergeben.
Die Universität Bonn bietet den Studiengang zulassungsfrei und in Vollzeit an, was einen unkomplizierten Zugang für Interessierte mit passendem Vorstudium ermöglicht.
Die Einbindung in die geisteswissenschaftliche Fakultät sowie die Nähe zu regionalen Sammlungen und Kultureinrichtungen prägen das praxisorientierte Profil des Studiengangs.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg in die Provenienzforschung verläuft meist über projektbasierte Einstiege hin zu festen Fachpositionen in Museen und Archiven.
Branchenweite Marktorientierung für Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch in der Provenienzforschung verändert der Einsatz digitaler Werkzeuge, wie Recherche und Dokumentation künftig ablaufen.
KI-Tools unterstützen zunehmend bei der Auswertung großer Archivbestände, ersetzen aber nicht die historische Urteilsfähigkeit.
Die im Modul Sammeln, Forschen und Bewahren erlernte Quellenarbeit bildet die methodische Basis für die spätere eigenständige Provenienzrecherche im Berufsalltag.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bonn, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Universität Bonn – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte Freude an intensiver Archiv- und Detailarbeit mitbringen und sich bewusst sein, dass der Berufseinstieg häufig über befristete Projektstellen erfolgt, bevor sich dauerhafte Positionen ergeben.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine NC-Hürde den Zugang beschränkt, sofern die formalen Voraussetzungen erfüllt sind.
Sinnvoll ist ein geisteswissenschaftlicher Bachelorabschluss, etwa in Kunstgeschichte, Geschichte oder Museologie, sowie Interesse an historischer Quellenarbeit.
Der Master wird auf Deutsch angeboten und in Vollzeit an der Universität Bonn studiert.
Absolvent:innen arbeiten häufig in Museen, Archiven, im Kunsthandel oder in öffentlichen Institutionen, die sich mit der Klärung von Sammlungsherkünften befassen.
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