Aerodynamik und Flugmechanik I
Grundlagen der Aerodynamik und Flugmechanik einschließlich Fundamentalgleichungen, Tragflächentheorie und Flugbeiwerte sowie Längsstabilität und Flugmanöver.
Der Studiengang Luftfahrttechnik Master richtet sich an Ingenieurinnen und Ingenieure, die nach einem ersten Abschluss tiefer in die Auslegung, Regelung und Systemintegration von Flugzeugen einsteigen wollen. An der Technischen Universität Hamburg findet die Ausbildung in dualer Form statt, sodass Theorie und betriebliche Praxis in Hamburg eng miteinander verzahnt sind – ein Standortvorteil in einer Region mit ausgeprägter Luftfahrtindustrie.
Im Zentrum stehen Fächer wie Aerodynamik und Flugmechanik, Regelungstechnik sowie ein detaillierter Blick auf Flugzeugsysteme von der Hydraulik bis zur Bordstromversorgung. Der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, ersetzt aber nicht die inhaltliche Tiefe: Wer hier startet, sollte ein solides technisches Fundament aus dem Erststudium mitbringen.
Durch die duale Struktur entsteht ein Studium, das wissenschaftliche Methodik mit unmittelbarer Anwendung im Unternehmensalltag verzahnt – ideal für alle, die Theorie sofort an realen Flugzeugsystemen erproben möchten.
38 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen der Aerodynamik und Flugmechanik einschließlich Fundamentalgleichungen, Tragflächentheorie und Flugbeiwerte sowie Längsstabilität und Flugmanöver.
Zustandsraumverfahren, digitale Regelung und Systemidentifikation für Eingrößen- und Mehrgrößensysteme mit Anwendung in Matlab/Simulink.
Grundlagen hydraulischer Energiesysteme, elektrischer Energieversorgung und Treibstoffsysteme von Flugzeugen mit deren Komponenten und Auslegungsmethoden.
Flugzeugentwurfsprozess mit statistischen Methoden, Flugleistungsauslegung, aerodynamischem Entwurf, Strukturauslegung und Triebwerksintegration.
Funktion und Technik der Flugzeugkabine mit Fokus auf Werkstoffe, Ergonomie, Kabinensysteme und Sicherheitsaspekte in modernen Verkehrsflugzeugen.
Zuverlässigkeit und Sicherheit von Flugzeugsystemen mit Methoden wie FMEA und Fehlerbaumanalyse sowie Automation und Prozessrechentechnik.
Vertiefte Kenntnisse der Finite-Elemente-Methode mit Verschiebungsmethode, isoparametrischen Elementen und numerischer Integration zur Lösung von Statik- und Dynamikproblemen.
Systemmodellierung mit Petrinetzen, Entscheidungstheorie und Steuerungsentwurf für automatisierte Systeme sowie Programmierung von Speicherprogrammierbaren Steuerungen.
Flugsteuerungssysteme mit reversiblen und irreversiblen Servo-Stellsystemen sowie Hochauftriebssysteme mit Antriebskonzepten und Sicherheitseinrichtungen.
Numerische Entwurfsverfahren mit Balkenmodellen, Optimierungsmethoden, Leichtbauaspekte und multidisziplinäre Auslegung von Flugzeugen.
Systementwicklung und Systemintegration für Kabinensysteme mit Fokus auf Innovationsprozesse, Zulassung und Sicherheitsstandards.
Aufbau von Prüfständen und Messtechnik für Flugzeugsysteme mit Planung und Auswertung von Messreihen in Teamarbeit.
Phänomene und Analysemethoden der nichtlinearen Dynamik einschließlich Verzweigungstheorie und chaotische Dynamik für technische Systeme.
Vermittlung von Fähigkeiten zur Präsentation technisch-wissenschaftlicher Inhalte durch Literaturrecherche, schriftliche Ausarbeitung und Seminarvortrag.
Eigenständige Bearbeitung einer Forschungsfrage mit wissenschaftlichen Methoden unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer, ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte.
Grundlagenorientierte Problemstellung aus der Forschung, die selbstständig mit anspruchsvollen wissenschaftlichen Methoden bearbeitet wird.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der duale Master Luftfahrttechnik an der Technischen Universität Hamburg ist auf Studierende zugeschnitten, die praxisnah und zugleich forschungsorientiert in der Flugzeugtechnik arbeiten wollen. Der Studienort Hamburg mit seiner dichten Luftfahrtindustrie bietet dafür ein passendes Umfeld.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt formale Hürden, macht aber deutlich, dass Motivation und fachliche Vorbildung entscheidender sind als ein Auswahlverfahren.
Module wie Aerodynamik und Flugmechanik I sowie Theorie und Entwurf regelungstechnischer Systeme bilden das ingenieurwissenschaftliche Rückgrat des Studiums. Ergänzt werden sie durch einen systematischen Überblick über Flugzeugsysteme.
Vertiefend werden einzelne Bordsysteme behandelt: Hydrauliksysteme, Bordstromversorgung und Kraftstoffsysteme zeigen, wie komplex das Zusammenspiel elektrischer, hydraulischer und mechanischer Komponenten in modernen Flugzeugen ist.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die bereits ein technisches Erststudium abgeschlossen haben und sich auf Flugzeugentwurf, -regelung oder Bordsysteme spezialisieren möchten. Wer parallel im Unternehmen mitarbeiten will, profitiert besonders von der dualen Struktur.
Da das Studium anspruchsvolle Regelungstechnik und Systemtechnik vereint, sollte Interesse an mathematisch-physikalischer Modellierung ebenso vorhanden sein wie Freude an konkreter Systemarbeit.
Absolventinnen und Absolventen finden Anknüpfungspunkte in der Luftfahrtindustrie, bei Zulieferern und in der Systementwicklung, etwa in den Bereichen Avionik, Flugsteuerung oder Bordsysteme.
Die Nähe zum Hamburger Luftfahrtcluster erleichtert den Übergang von der dualen Praxisphase in eine feste Tätigkeit im gleichen oder einem verwandten Unternehmen.
Als technische Universität legt die TU Hamburg Wert auf ingenieurwissenschaftliche Tiefe, die im dualen Format durch betriebliche Realität ergänzt wird.
Diese Kombination aus Hörsaal und Betrieb prägt den gesamten Studienverlauf und unterscheidet das Angebot von rein akademisch ausgerichteten Masterprogrammen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | auf Anfrage |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der duale Master eröffnet Zugänge zu technischen Fach- und Entwicklungsrollen in der Luftfahrtbranche.
Branchenweite Marktorientierung für Luftfahrttechnik Master-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Luftfahrtbranche verändert sich durch Digitalisierung, neue Antriebskonzepte und softwaregetriebene Systemintegration spürbar.
Auch im Ingenieuralltag der Luftfahrttechnik verschieben sich Aufgaben zwischen Automatisierung und menschlicher Expertise.
Kompetenzen in Systemdenken und Regelungstechnik werden direkt in Modulen wie Theorie und Entwurf regelungstechnischer Systeme sowie Flugzeugsysteme: Überblick aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Hamburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Technische Universität Hamburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Da die Zulassung frei ist, hängt der Studienerfolg stark von der eigenen Vorbildung und Disziplin ab – ohne solides Ingenieur-Grundwissen wird die Systemtiefe schnell anspruchsvoll.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, setzt aber ein passendes technisches Erststudium als fachliche Grundlage voraus.
Studium und betriebliche Praxis wechseln sich ab, sodass Inhalte wie Flugzeugsysteme oder Regelungstechnik direkt mit Praxiserfahrung im Unternehmen verbunden werden.
Grundlagen in Aerodynamik, Regelungstechnik und Systemtechnik aus einem vorherigen Studium erleichtern den Einstieg in Module wie Hydrauliksysteme oder Bordstromversorgung deutlich.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in der Luftfahrtindustrie und bei Zulieferern, insbesondere in der Entwicklung und Integration von Flugzeugsystemen.
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