Raumentwicklung
Grundlagen der Raumentwicklung als Einstiegsmodul im ersten Semester.
Der Studiengang Raumentwicklung und Ressourcenmanagement an der TU Dresden richtet sich an Menschen, die räumliche Entwicklungsprozesse und den Umgang mit natürlichen Ressourcen zusammendenken wollen. Statt klassischer Stadtplanung im engeren Sinn steht hier die Frage im Zentrum, wie Regionen, Landschaften und Gesellschaften auf globale Veränderungen wie Klimawandel, demografischen Wandel und Ressourcenknappheit reagieren können.
Die Teilzeitform des Masters trägt dem Umstand Rechnung, dass viele Studierende bereits berufstätig sind oder Familienverpflichtungen haben. Dadurch lässt sich das Studium flexibler in den Alltag integrieren, auch wenn dies eine längere Gesamtstudienzeit bedeutet.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, entfällt eine Auswahl über einen Numerus clausus – wichtiger sind hier fachliche Vorkenntnisse und Motivation, sich mit komplexen räumlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen auseinanderzusetzen.
28 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen der Raumentwicklung als Einstiegsmodul im ersten Semester.
Behandlung globaler Veränderungsprozesse in Gesellschaft und Wirtschaft.
Grundlagen des Naturressourcenmanagements mit interdisziplinärem Ansatz.
Naturwissenschaftliche Grundlagen der Meteorologie und Hydrologie.
Raumentwicklungsansätze und -strategien im internationalen Kontext.
Methodische Verfahren und Planungsinstrumente für nachhaltige Umweltentwicklung.
Integrative Ansätze der Verkehrsplanung im Kontext nachhaltiger Raumentwicklung.
Methoden der partizipativen und kommunikativen Planung.
Techniken und Anwendungen der Fernerkundung für Raumanalyse.
Sechswöchiges Praktikum in der beruflichen Praxis von Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement.
Strategien und Instrumente der Raumordnung und des Regionalmanagements.
Integration von Landschaftsplanung in raumplanerische Prozesse.
Anwendung von Fernerkundungsmethoden in der Planungspraxis.
Ökonomische und politische Aspekte des Naturressourcenmanagements.
Projektarbeit zu zukunftsorientierten Fragen der Stadt- und Regionalentwicklung.
Vergleichende Projektanalyse von Raumentwicklungsmustern international.
Aufbau und Nutzung von Geodateninfrastrukturen sowie Methoden der Geodatenbeschaffung.
Maßnahmen und Strategien zum Schutz von Böden und ihrer Funktionen.
Analyse und Management des Wasserhaushalts in Landschaften.
Konzepte und Strategien des Naturschutzes und der Biodiversitätserhaltung.
Verfahren und Strategien für Ressourcenrückgewinnung und Umweltsanierung.
Bewertung und Management der Wasserqualität.
Prävention und Bewertung von Umweltbelastungen.
Strategien und Maßnahmen zur Minderung von Treibhausgasen und Anpassung an Klimawandel.
Analyse und Management geomorphologischer Gefahren und Risiken.
Projektarbeit zu praktischen Fragen des Naturressourcenmanagements.
Praktische Anwendung von Methoden und Verfahren des Naturressourcenmanagements.
Anfertigung einer selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit und deren Präsentation im Kolloquium.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Raumentwicklung und Ressourcenmanagement an der TU Dresden ist als konsekutiver Masterstudiengang konzipiert, der Planungs-, Umwelt- und Sozialwissenschaften miteinander verzahnt. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Räume – von der Region bis zur Landschaft – unter dem Einfluss von globalem Wandel gestalten und steuern lassen.
Die Verortung an der TU Dresden bringt eine technisch-naturwissenschaftliche Prägung mit, die sich in der Verbindung von planerischen und ressourcenbezogenen Inhalten widerspiegelt. Das unterscheidet den Studiengang von rein planungswissenschaftlichen oder rein geografischen Angeboten anderer Hochschulen.
Zentrale Module wie Raumentwicklung vermitteln Grundlagen der räumlichen Planung auf unterschiedlichen Maßstabsebenen, von der Kommune bis zur Region. Das Modul Globaler Wandel von Gesellschaft und Wirtschaft öffnet den Blick für internationale und gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge, etwa Migration, wirtschaftlichen Strukturwandel oder Klimafolgen.
Naturressourcenmanagement ergänzt diese Perspektive um den nachhaltigen Umgang mit Boden, Wasser, Energie und Rohstoffen. In der Summe entsteht ein interdisziplinäres Profil, das planerisches Denken mit ökologischem und ökonomischem Sachverstand verbindet.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem ersten Abschluss in Raumplanung, Geografie, Umweltwissenschaften oder verwandten Fächern, die ihre Kenntnisse vertiefen und praxisnah anwenden möchten. Da das Studium in Teilzeit angeboten wird, passt es besonders gut zu Berufstätigen, die bereits in Planungsbüros, Verwaltungen oder Unternehmen arbeiten.
Wer Freude an komplexen, oft interdisziplinären Fragestellungen hat und sich nicht scheut, sowohl mit räumlichen Karten als auch mit gesellschaftlichen und ökologischen Zusammenhängen zu arbeiten, findet hier ein passendes Umfeld.
Absolventinnen und Absolventen finden Anknüpfungspunkte in Berufen der Unternehmensorganisation und -planung, etwa in der strategischen Planung von Kommunen, Regionen oder Unternehmen, die sich mit Ressourcen- und Flächenfragen beschäftigen. Auch Tätigkeiten in Beratung, Verbänden oder öffentlichen Verwaltungen sind naheliegend.
Die Kombination aus Planungs- und Ressourcenkompetenz macht das Profil vielseitig einsetzbar, insbesondere dort, wo Nachhaltigkeit und räumliche Entwicklung zusammen gedacht werden müssen.
Die TU Dresden bietet als technische Universität mit ausgeprägter Forschungsinfrastruktur ein Umfeld, in dem raum- und ressourcenbezogene Fragestellungen auch methodisch fundiert bearbeitet werden können. Der Studienort Dresden mit seiner Mischung aus urbanem und ländlichem Umland liefert zudem praktische Anschauungsbeispiele für viele Studieninhalte.
Das Teilzeitformat erlaubt es, Studium und Berufstätigkeit oder andere Verpflichtungen zu verbinden, verlangt aber ein hohes Maß an Selbstorganisation über die gesamte Studiendauer hinweg.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Die Verbindung aus Planungs- und Ressourcenkompetenz eröffnet Wege in unterschiedliche Bereiche der Unternehmens- und Regionalentwicklung.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe Unternehmensorganisation,-planung (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch Digitalisierung und KI verändert, betrifft vor allem die Art, wie Daten für Planungsentscheidungen genutzt werden.
In der Raum- und Ressourcenplanung übernehmen digitale Werkzeuge zunehmend datenintensive Aufgaben, während komplexe Abwägungen weiterhin Menschen treffen.
Die Fähigkeit, räumliche Entwicklungen strategisch zu steuern, wird im Modul Raumentwicklung gelegt, während Naturressourcenmanagement das Verständnis für nachhaltige Ressourcennutzung schärft.
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Kurzprofil der Technische Universität Dresden – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer ein rein planerisch oder rein umweltwissenschaftlich ausgerichtetes Studium sucht, sollte prüfen, ob die interdisziplinäre Doppelausrichtung auf Raum und Ressourcen tatsächlich den eigenen Interessen entspricht, da beide Bereiche gleichermaßen vertieft werden.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keinen Numerus clausus als Auswahlkriterium.
Ja, der Studiengang wird in Teilzeit angeboten und ist so konzipiert, dass er sich mit einer Berufstätigkeit oder anderen Verpflichtungen kombinieren lässt.
Sinnvoll sind ein erster Abschluss in Raumplanung, Geografie, Umweltwissenschaften oder einem verwandten Fach sowie Interesse an interdisziplinären Fragestellungen rund um Raum und Ressourcen.
Absolventinnen und Absolventen finden häufig Anknüpfungspunkte in Berufen der Unternehmensorganisation und -planung, etwa in Verwaltung, Beratung oder Unternehmen mit Bezug zu Raum- und Ressourcenfragen.
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