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Technische Universität Dresden · Master

Geoinformationstechnologien Master of Science an der Technische Universität Dresden

Der Masterstudiengang Geoinformationstechnologien an der TU Dresden verbindet raumbezogene Datenanalyse mit technischer Systemkompetenz – für alle, die Geodaten nicht nur auswerten, sondern gestalten wollen.
M.Sc.
Master of Science
120
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Dresden
Studienort
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Über den Studiengang

Der Masterstudiengang Geoinformationstechnologien an der TU Dresden richtet sich an Absolvent:innen mit einem ersten Abschluss in geo- oder umweltwissenschaftlichen, planerischen oder technischen Fachrichtungen, die ihre Kenntnisse im Umgang mit raumbezogenen Daten vertiefen möchten. Im Zentrum steht die technische Verarbeitung, Modellierung und Visualisierung von Geodaten, die in vielen gesellschaftlichen Bereichen – von der Umweltüberwachung bis zur Stadtplanung – eine tragende Rolle spielen.

Die Ausbildung ist zulassungsfrei zugänglich, was den Einstieg erleichtert, verlangt aber ein solides methodisches Vorwissen, um vom praxisnahen Format des Studiengangs zu profitieren. Dresden als Studienort bietet dabei ein Umfeld mit enger Verzahnung von Forschungseinrichtungen und angewandten Projekten im Bereich Umwelt- und Ressourcenmanagement.

Charakteristisch für den Studiengang ist die Verbindung von technischem Handwerkszeug – etwa Geoinformationssystemen und Fernerkundung – mit konkreten Anwendungsfeldern wie Hydrologie oder Abfallwirtschaft, wodurch Studierende praxisnah auf komplexe, interdisziplinäre Aufgabenstellungen vorbereitet werden.

Curriculum & Module

16 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

16 Module
Weitere Module

Berufspraxis Hydrologie

1. Semester12 ECTS

Berufspraxis Abfallwirtschaft und Altlasten

Fachspezifische Ingenieurtätigkeiten außerhalb der TU Dresden mit mindestens 8 Wochen Praktikum zur Stärkung von Kompetenzen für die praktische Arbeit im Berufsleben.

1. Semester8 ECTS

Studienprojekt Abfallwirtschaft und Altlasten

Bearbeitung umfangreicherer Projektaufgaben in kleinen Gruppen zu Abfall- und Kreislaufwirtschaft sowie Altlasten mit Fokus auf Projektmanagement und Teamfähigkeit.

1. Semester10 ECTS

Behandlungstechnologien für Siedlungsabfälle

Grundlagen und Prozesse der mechanischen, biologischen und thermischen Abfallbehandlung sowie Deponietechnik mit relevanten rechtlichen Vorgaben.

1. Semester5 ECTS

Planung von Abfallbehandlungsanlagen

Verbrennungsrechnungen, energetische Betrachtungen zu Abfallverbrennungsanlagen, betriebswirtschaftliche Konzeption und Kostenplanung.

1. Semester5 ECTS

Modellierung und Bilanzierung in der Abfall- und Kreislaufwirtschaft

Bilanzierung von Verfahren und Prozessen der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Erstellung von Ökobilanzen und Analyse von Umweltauswirkungen über den Lebenszyklus.

1. Semester5 ECTS

Schadstoffbewertung und -sanierung in der Praxis

Bewertung und Sanierung von Altlasten unter Berücksichtigung von Selbstreinigungsprozessen und natürlichen Prozessen zum Schadstoffrückhalt und -abbau.

1. Semester10 ECTS

Klimatologie

Komponenten des Klimasystems, charakteristische Phänomene und physikalische Grundlagen, Rückkopplungseffekte und Anwendung von Klimamodellen in verschiedenen Skalen.

1. Semester5 ECTS

Hydrologische Modelle

Methoden zur Beschreibung hydrologischer Prozesse mit verschiedenen Modelltypen, Erstellung, Parametrisierung und kritische Bewertung von Modellergebnissen.

1. Semester5 ECTS

Flussgebietsbewirtschaftung

Methodische Grundlagen zur Bemessung und Betriebssimulation von Versorgungsspeichern und Hochwasserrückhalteräumen, integrierte Bewirtschaftung von Flussgebieten.

1. Semester5 ECTS

Einzugsgebietsmodellierung

Methoden zur Erstellung komplexer räumlich hoch aufgelöster Einzugsgebietsmodelle, Berechnung des Gebietswasserhaushalts und Sensitivitätsanalyse.

1. Semester5 ECTS

Angewandte Meteorologie für Hydrologen

Vertieftes Verständnis über Daten und Verfahren der angewandten Meteorologie in der Hydrologie, Nutzung von Wetterradarn, Verdunstung und Niederschlagsanalyse.

2. Semester5 ECTS

Fachvorträge Abfallwirtschaft und Altlasten

Berichte externer Dozenten über aktuelle Aktivitäten im Bereich Hydrowissenschaften und Forschungsaktivitäten zur Abfall- und Kreislaufwirtschaft sowie Grundwasser- und Bodensanierung.

2. Semester15 ECTS

Umwelttechnische Versuchs- und Labortätigkeit

Planung und Durchführung von Abfall- und Stoffanalysen, Probenahmen sowie Anwendung analytischer Messmethoden für anorganische und organische Parameter.

2. Semester5 ECTS

Vorsorge in der Abfall- und Kreislaufwirtschaft

Wirtschaftliche Grundlagen der privaten und kommunalen Abfallwirtschaft, Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS) und nachhaltiges Management von Stoffströmen.

2. Semester5 ECTS

Bodenwasserhaushalt

Bodenphysikalische Zusammenhänge und Prozessabläufe des Wasser- und Stofftransports in der Bodenzone mit Fokus auf Transportberechnung und Modellansätze.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Geoinformationstechnologien an der TU Dresden ist als forschungsnaher Masterstudiengang konzipiert, der technische Methodenkompetenz mit Anwendungsbezug zu Umwelt- und Ressourcenthemen verbindet. Die zulassungsfreie Aufnahme macht den Studiengang für ein breites fachliches Vorbildungsspektrum zugänglich.

Der Studienort Dresden bietet als traditionsreicher Wissenschaftsstandort ein Umfeld, in dem Geoinformatik eng mit Umwelttechnik, Wasserwirtschaft und Ingenieurwissenschaften verzahnt ist – ein Vorteil für Studierende, die interdisziplinär arbeiten möchten.

Studieninhalte

Module wie Berufspraxis Hydrologie und Berufspraxis Abfallwirtschaft und Altlasten zeigen den klaren Anwendungsfokus des Studiengangs: Geodaten werden nicht abstrakt verarbeitet, sondern direkt mit Fragestellungen aus Wasserhaushalt, Umweltmonitoring und Ressourcenmanagement verknüpft.

Ergänzt wird dies durch das Studienprojekt Abfallwirtschaft und Altlasten, in dem Studierende eigenständig ein raumbezogenes Projekt mit Praxisbezug bearbeiten – von der Datenerhebung bis zur kartografischen oder analytischen Aufbereitung der Ergebnisse.

Für wen passt das?

Der Studiengang eignet sich für Personen, die bereits über geowissenschaftliches, umwelttechnisches oder planerisches Grundlagenwissen verfügen und dieses um vertiefte technische und digitale Kompetenzen erweitern möchten.

Wer gerne mit Daten, Karten und Modellen arbeitet und zugleich Interesse an konkreten Umweltproblemen wie Abfallmanagement oder Wasserwirtschaft hat, findet hier ein passendes Studienprofil.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolvent:innen können in Bereichen tätig werden, die dem Berufsbild der Geoinformationstechnologien-Fachkräfte entsprechen – etwa in Ingenieurbüros, Umweltbehörden, Entsorgungsunternehmen oder Forschungseinrichtungen, die raumbezogene Daten für Planung und Monitoring nutzen.

Die Kombination aus technischer Systemkompetenz und anwendungsbezogenem Fachwissen in Umweltthemen erweitert das Einsatzspektrum über klassische Geoinformatik-Positionen hinaus.

Hochschule & Format

Die TU Dresden bietet als technische Universität eine Infrastruktur, die Geoinformationstechnologien eng mit angrenzenden Ingenieur- und Umweltwissenschaften verknüpft, was sich in der Praxisorientierung der Module widerspiegelt.

Das Vollzeitformat mit projektbasierten Studienanteilen fördert praxisnahes Arbeiten während des gesamten Studienverlaufs.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiGeoinformationstechnologien ist an der TU Dresden in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

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Alle Bedingungen findest du in den Teilnahmebedingungen.
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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Weg vom Studienabschluss in die Berufspraxis der Geoinformationstechnologien verläuft typischerweise über mehrere Entwicklungsstufen.

  1. Einstieg als Geoinformatik-FachkraftBearbeitung von Geodaten, Erstellung von Karten und Analysen unter Anleitung erfahrener Kolleg:innen · 0 bis 3 Jahre
  2. Projektbezogene FachkraftEigenständige Übernahme von Teilprojekten, etwa im Umwelt- oder Abfallmanagement, mit wachsender fachlicher Verantwortung · 2 bis 5 Jahre
  3. Fachliche SpezialisierungVertiefte Expertise in einem Anwendungsfeld wie Hydrologie oder Altlastensanierung, oft mit Koordinationsaufgaben · 4 bis 8 Jahre
  4. Leitung von Projekten oder TeamsVerantwortung für komplexe Geodaten-Projekte, Personalführung und strategische Planung · 8 Jahre und mehr

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Geoinformationstechnologien-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Wie sich der Berufsalltag von Geoinformationstechnologien-Fachkräften durch Künstliche Intelligenz verändert, lässt sich bereits in Ansätzen erkennen.

Wie KI den Beruf verändert

KI-gestützte Werkzeuge übernehmen zunehmend Routineaufgaben in der Geodatenverarbeitung, während konzeptionelle und bewertende Tätigkeiten beim Menschen bleiben.

KI nimmt dir ab

  • Automatisierte Klassifikation von Fernerkundungsdaten
  • Routinemäßige Datenbereinigung und -aufbereitung in Geoinformationssystemen
  • Standardisierte Kartenerstellung aus vordefinierten Datensätzen
  • Erste Mustererkennung in großen Geodatenmengen

Menschlich gefragter denn je

  • Fachliche Bewertung von Umwelt- und Ressourcendaten im Kontext
  • Konzeption und Steuerung komplexer, interdisziplinärer Projekte
  • Kommunikation mit Behörden, Auftraggebenden und Fachpersonal
  • Verantwortungsvolle Entscheidungen bei rechtlich sensiblen Fragen, etwa im Altlastenmanagement

Praxisnahe Module wie Berufspraxis Hydrologie und Studienprojekt Abfallwirtschaft und Altlasten vermitteln genau jene Anwendungskompetenz, die im späteren Berufsalltag gefragt ist.

Arbeiten neben dem Studium

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bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

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Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Technische Universität Dresden – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Technische Universität Dresden

Staatliche HochschulePräsenzstudiumDresden
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Enger Praxisbezug durch anwendungsorientierte Module in Umweltthemen
  • Zulassungsfreier Zugang erleichtert den Einstieg in den Masterstudiengang
  • Standortvorteil Dresden mit Nähe zu Umwelt- und Ingenieurwissenschaften

Worauf du achten solltest

Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte bereits ein solides fachliches Fundament aus dem Erststudium mitbringen, da die Module stark anwendungsorientiert aufbauen und wenig Raum für Grundlagenwiederholung bieten.

Passt Geoinformationstechnologien zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du bringst geowissenschaftliches oder technisches Vorwissen mit und willst es vertiefen.
  • Du interessierst dich für konkrete Umweltanwendungen wie Hydrologie oder Abfallwirtschaft.
  • Du arbeitest gerne analytisch mit Daten, Karten und digitalen Modellen.
  • Du schätzt praxisnahe Projektarbeit gegenüber rein theoretischer Lehre.

Häufige Fragen

Ist der Studiengang Geoinformationstechnologien an der TU Dresden zulassungsbeschränkt?

Nein, der Zugang ist zulassungsfrei, was bedeutet, dass keine gesonderte Aufnahmeprüfung oder ein Numerus Clausus für die Einschreibung erforderlich ist.

Welche Vorkenntnisse sollte ich für den Master mitbringen?

Sinnvoll ist ein erster Abschluss mit geowissenschaftlichem, umwelttechnischem oder planerischem Bezug, da die Module der TU Dresden auf solchem Grundlagenwissen aufbauen.

Wie praxisnah ist der Studiengang gestaltet?

Module wie Berufspraxis Hydrologie und das Studienprojekt Abfallwirtschaft und Altlasten zeigen, dass praktische Anwendung fester Bestandteil des Curriculums ist.

Welche Berufsfelder stehen nach dem Abschluss offen?

Absolvent:innen können unter anderem in Aufgabenfeldern arbeiten, die dem Berufsbild der Geoinformationstechnologien-Fachkräfte entsprechen, etwa im Umwelt- oder Ressourcenmanagement.

Kostenlos & unverbindlich

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