Anatomie II
Vertiefung anatomischer Kenntnisse über die Grundlagen hinaus.
Der Studiengang Medizinphysik an der TU Dortmund richtet sich an alle, die physikalische Prinzipien nicht im luftleeren Raum, sondern direkt am Übergang zur Medizin anwenden möchten. Als M.Sc.-Programm baut er auf einem grundständigen naturwissenschaftlichen oder technischen Studium auf und vertieft die Verbindung zwischen exakten Messmethoden, bildgebenden Verfahren und klinischen Fragestellungen.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Hürde für den Einstieg, ersetzt aber nicht die inhaltliche Anforderung: Wer sich für Medizinphysik entscheidet, sollte Freude an quantitativem Denken mitbringen und zugleich bereit sein, sich in medizinische Zusammenhänge einzuarbeiten. Der Studienort Dortmund bietet dabei die Nähe zu einer forschungsstarken technischen Universität mit entsprechender Laborinfrastruktur.
Das Vollzeitformat ist auf ein zügiges, forschungsnahes Studium ausgelegt, in dem Theorie und praktische Anwendung – etwa im Umgang mit medizintechnischen Geräten – eng verzahnt sind.
35 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vertiefung anatomischer Kenntnisse über die Grundlagen hinaus.
Medizinische Aspekte von Arbeitsbedingungen und Berufskrankheiten.
Grundlagen der menschlichen Genetik und genetischer Erkrankungen.
Hygiene, Infektionsprävention und medizinische Aspekte der Umwelt.
Chemische Grundlagen klinischer Labormethoden und Diagnostik.
Grundlagen klinischer Untersuchungsmethoden und diagnostischer Verfahren.
Mikroorganismen, Infektionen und microbiologische Laborverfahren.
Lehre von Krankheiten und pathologischen Prozessen im menschlichen Körper.
Wirkung von Medikamenten und pharmakologische Grundlagen therapeutischer Interventionen.
Methoden und Design von klinischen Studien und medizinischer Forschung.
Anwendung von Lasertechnologie in diagnostischen und therapeutischen medizinischen Verfahren.
Strahlentherapie in der Onkologie, Dosimetrie und Bestrahlungsplanung.
Einsatz von Methoden des Maschinellen Lernens in medizinphysikalischen Anwendungen und der medizinischen Bildverarbeitung.
Einführung in Mechanik, Wärmelehre und experimentelle Methodik der klassischen Physik mit Anwendungen auf physikalische Probleme.
Anatomie des Skeletts, der Muskulatur, des Brustkorbes, der Bauchhöhle und der Extremitäten mit Praxisbezug zu Krankheiten und Verletzungen.
Biomoleküle, Zelle, Genexpression, DNA-Replikation, Proteine und Enzyme als Grundlagen für Pharmakologie und Mikrobiologie.
Grundlagen der menschlichen Physiologie und Funktionsweise biologischer Systeme.
Grundlagen der höheren Mathematik erforderlich für physikalische und ingenieurwissenschaftliche Anwendungen.
Grundlagen der Informatik und Programmierung für Ingenieure und Naturwissenschaftler.
Elektro- und Magnetostatik, Elektrodynamik, Optik sowie experimentelle Methoden der klassischen Physik.
Fortgeschrittene Themen der Biochemie zur Vertiefung des Verständnisses metabolischer und molekularer Prozesse.
Fortgeschrittene Themen der Physiologie zur Vertiefung des Verständnisses biologischer Prozesse und Regulationsmechanismen.
Fortgeschrittene mathematische Methoden und Konzepte für Physik und Ingenieurwissenschaften.
Transportphänomene, Wellenphänomene und Quantenphänomene mit mathematischer Beschreibung und Anwendungen.
Klassische Newton-Mechanik, Hamilton-Lagrange Formalismus und theoretische Elektrodynamik auf fortgeschrittenem mathematischen Niveau.
Grundlegende physikalische Experimente und Messmethoden in Mechanik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Optik und spezieller Physik.
Erweiterte mathematische Konzepte einschließlich partieller Differentialgleichungen und Vektoranalysis.
Spezielle Relativitätstheorie, Grundlagen der Quantenmechanik, Schrödingergleichung, Wasserstoffatom und Atome mit mehreren Elektronen.
Physikalische Grundlagen des Lebens und medizinischer Phänomene, einschließlich Elastizitätslehre, Blutkreislauf, Akustik des Ohres und Optik des Auges.
Röntgendiagnostik, nukleardiagnostische Verfahren, Ultraschall, Kernspinresonanz, Laser in der Medizin und therapeutische Anwendungen.
Festkörperphysik einschließlich Kristalle, Bandstrukturen und Magnetismus sowie Kern- und Elementarteilchenphysik.
Ionisierende Strahlung, Dosimetrie, klinische Anwendungen in verschiedenen Krankenhausbereichen und praktische Erfahrung in der Klinik.
Fortgeschrittene Experimente in Kern-, Atom-, Festkörper- und Medizinphysik mit Fokus auf aktuelle Techniken und Forschungsmethoden.
Halbleiter, Transistoren, Verstärker, Operationsverstärker, Digitaltechnik und Anwendungen in Messschaltungen und Sensorik.
Bearbeitung einer aktuellen wissenschaftlichen Problemstellung der experimentellen oder theoretischen Medizinphysik unter Anleitung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Medizinphysik an der TU Dortmund positioniert sich an der Schnittstelle von Physik, Technik und Medizin. Der Studiengang ist zulassungsfrei zugänglich, richtet sich also an Interessierte mit passendem fachlichen Hintergrund, ohne dass eine Zulassungsbeschränkung den Zugang zusätzlich einschränkt.
Die technische Ausrichtung der Hochschule prägt das Profil: Es geht weniger um abstrakte Theorie als um die Anwendung physikalischer Methoden in einem medizinisch-klinischen Kontext, etwa bei bildgebenden oder strahlentherapeutischen Verfahren.
Module wie Anatomie II und Humangenetik vermitteln das medizinisch-biologische Grundverständnis, das Medizinphysiker:innen benötigen, um mit ärztlichem Personal auf Augenhöhe zu kommunizieren. Ergänzend sorgt Arbeitsmedizin dafür, dass Aspekte des Strahlenschutzes und der Patient:innensicherheit von Anfang an mitgedacht werden.
Diese Kombination aus medizinischen Grundlagenfächern und physikalisch-technischer Vertiefung unterscheidet den Studiengang von klassischen Physik- oder Ingenieurstudiengängen und schafft ein eigenständiges, anwendungsorientiertes Profil.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die einen ersten Abschluss in Physik, Ingenieurwissenschaften oder einem verwandten Fach mitbringen und ihr Wissen gezielt in Richtung Medizintechnik und klinische Anwendung erweitern wollen.
Wichtig ist außerdem eine gewisse Robustheit gegenüber medizinischen Inhalten: Wer sich mit Anatomie und Humangenetik nicht anfreunden kann, wird im Studium schnell an Grenzen stoßen.
Absolvent:innen der Medizinphysik finden ihren Platz häufig im Umfeld klinischer Einrichtungen, etwa in der Radiologie, Strahlentherapie oder Medizintechnikentwicklung – Bereiche, die inhaltlich eng mit dem Berufsbild von Fachärzten/innen in der Inneren Medizin verzahnt sind, wenn auch aus physikalisch-technischer statt ärztlicher Perspektive.
Der Arbeitsmarkt für diese Schnittstellenkompetenz gilt als stabil, da Diagnostik und Therapie zunehmend technologiegetrieben sind und entsprechendes Fachpersonal gebraucht wird.
Die TU Dortmund bringt als technische Universität eine solide Infrastruktur für physikalisch-technische Studiengänge mit. Das Vollzeitformat in Dortmund ermöglicht eine kontinuierliche, forschungsnahe Auseinandersetzung mit den Studieninhalten ohne parallele Studienbelastung.
Die Nähe zu klinischen Kooperationspartnern und technischen Laboren unterstützt den Praxisbezug, der für ein anwendungsorientiertes Masterstudium wie dieses zentral ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der Medizinphysik ins Berufsleben führt meist über klinisch-technische Einstiegspositionen hin zu mehr fachlicher und organisatorischer Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Fachärzte/innen in der Inneren Medizin (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch in der Medizinphysik verändert Künstliche Intelligenz zunehmend, welche Aufgaben Menschen selbst übernehmen und welche automatisiert ablaufen.
Gerade bei der Auswertung großer Mengen medizinischer Bilddaten zeigt sich, wie sich Aufgabenprofile in der Medizinphysik verschieben.
Kompetenzen im Umgang mit medizinischem Kontext werden gezielt durch Module wie Anatomie II und Humangenetik aufgebaut, während Arbeitsmedizin sicherheitsrelevantes Wissen ergänzt.
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Kurzprofil der Technische Universität Dortmund – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer mit medizinisch-biologischen Inhalten wie Anatomie oder Humangenetik wenig anfangen kann, sollte die eigene Motivation genau prüfen, da diese Fächer einen festen Platz im Curriculum haben.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was den formalen Einstieg erleichtert, inhaltliche Vorkenntnisse aber nicht ersetzt.
Ein medizinischer Hintergrund ist nicht zwingend, wird aber durch Module wie Anatomie II und Humangenetik gezielt aufgebaut.
Durch die technische Ausrichtung der TU Dortmund und die Nähe zu klinisch-technischen Anwendungen ist das Studium anwendungsorientiert angelegt.
Absolvent:innen arbeiten häufig in klinisch-technischen Bereichen wie Radiologie oder Strahlentherapie, thematisch nah am Umfeld internistischer Fachrichtungen, jedoch mit physikalisch-technischem Schwerpunkt.
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