Analytical Methods I
Grundlagen der Instrumentalanalytik, Spektroskopie, Diffraktometrie und bildgebende Verfahren. Behandlung von Probenaufbereitung, Messdurchführung und Ergebnisauswertung.
Der Master Materials Chemistry and Mineralogy an der Universität Bremen verbindet Werkstoffchemie und Mineralogie zu einem interdisziplinären, zulassungsfreien Studiengang in Vollzeit.
Der Studiengang Materials Chemistry and Mineralogy an der Universität Bremen richtet sich an alle, die die stoffliche Zusammensetzung und Struktur von Materialien nicht nur beschreiben, sondern auf molekularer und kristalliner Ebene verstehen wollen. Chemie und Mineralogie werden dabei nicht getrennt, sondern als zwei komplementäre Blickwinkel auf dieselben Fragen behandelt: Wie entstehen Materialien, wie verändern sie sich, und wie lassen sich ihre Eigenschaften gezielt beeinflussen?
Bremen bietet für diese Kombination ein Umfeld, in dem geowissenschaftliche und materialwissenschaftliche Fragestellungen eng miteinander verknüpft sind. Der Master ist zulassungsfrei und wird in Vollzeit studiert, sodass Studierende sich von Beginn an intensiv mit analytischen Methoden und strukturchemischen Grundlagen auseinandersetzen können, ohne einen zusätzlichen Auswahlprozess durchlaufen zu müssen.
Der Abschluss M.Sc. eröffnet Wege sowohl in die anwendungsnahe Materialforschung als auch in mineralogisch geprägte Tätigkeitsfelder, etwa dort, wo Rohstoffe, Werkstoffe und ihre Charakterisierung zusammenkommen.
Zentrale Bausteine sind Analytical Methods I, in dem instrumentelle Analysetechniken zur Charakterisierung von Materialien vermittelt werden, sowie Mineralogy und Crystallography, die das strukturelle und kristallographische Fundament legen. Diese Module greifen ineinander: Wer die Kristallstruktur eines Minerals versteht, kann dessen chemisches Verhalten besser einordnen und umgekehrt.
Praktische Laborarbeit spielt eine wichtige Rolle, da viele Inhalte erst durch eigenständige Analyse von Proben greifbar werden. Das Studium bereitet damit gezielt auf forschungsnahe Tätigkeiten vor, in denen Methodenkompetenz und Materialverständnis gleichermaßen gefragt sind.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einer klaren naturwissenschaftlichen Neugier, die sich nicht auf ein einzelnes Fach beschränken möchten. Wer bereits im Bachelor Freude an Laborarbeit, Kristallographie oder analytischer Chemie entwickelt hat, findet hier eine konsequente Vertiefung.
Weniger geeignet ist der Studiengang für Studierende, die vorrangig theoretisch-abstrakt arbeiten möchten, denn ein großer Teil des Studiums lebt von der praktischen Auseinandersetzung mit Materialproben und Messgeräten.
Absolvent:innen von Materials Chemistry and Mineralogy sind für Tätigkeiten qualifiziert, die Werkstoffanalyse, Rohstoffbewertung und Materialentwicklung verbinden. Das Berufsbild der Materials Chemistry and Mineralogy-Fachkräfte umfasst sowohl industrienahe Labortätigkeiten als auch Positionen in Forschungseinrichtungen.
Die Kombination aus chemischer und mineralogischer Expertise ist auf dem Arbeitsmarkt vergleichsweise selten und kann daher ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber rein chemisch oder rein geowissenschaftlich ausgebildeten Bewerber:innen darstellen.
Die Universität Bremen bietet als Universität ein forschungsorientiertes Umfeld, in dem aktuelle Fragestellungen der Materialwissenschaft direkt in die Lehre einfließen. Der Studienort Bremen mit seiner Nähe zu geowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen unterstützt die inhaltliche Ausrichtung des Studiengangs zusätzlich.
Das Vollzeitformat erlaubt eine intensive, fokussierte Auseinandersetzung mit den Studieninhalten und ist auf Studierende ausgerichtet, die sich ohne größere zeitliche Nebentätigkeiten dem Studium widmen können.
19 Module · 114 ECTS im Modulhandbuch – aus dem Modulhandbuch dieses Studiengangs. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen der Instrumentalanalytik, Spektroskopie, Diffraktometrie und bildgebende Verfahren. Behandlung von Probenaufbereitung, Messdurchführung und Ergebnisauswertung.
Reine und angewandte Mineralogie, Kristallchemie, mineralogische Methoden, physikalische Eigenschaften von Mineralen und anorganischen Verbindungen sowie systematische und deskriptive Mineralogie.
Grundlagen der Kristallographie und Kristalleigenschaften, Symmetrie von Kristallen, sowie Röntgendiffraktionsmethoden und Rietveld-Analyse für Pulverdiffraktionsdaten.
Oberflächenchemie, Festkörperchemie und Festkörperphysik mit Vorlesungen zu Grenzflächen, kristallinen Strukturen und physikalischen Eigenschaften.
Grundprinzipien der Materialwissenschaft, Interpretation von Phasendiagrammen, Kristallisationspfade, Schmelzprozesse, Mischkristalle und Phasentransformationen.
Fortsetzung der Analytischen Methoden I mit zusätzlichen Methoden der Instrumentalanalytik.
Theorie der Einkristalldiffraktometrie, Strukturfaktorberechnung, Direkte Methoden, Strukturlösung und -verfeinerung mit SHELX-Programmen sowie Kristallchemische Berechnungen.
Kristallphysik und Kristalloptik mit Beschreibung anisotroper Festkörpereigenschaften mittels Tensorrechnung, Bestimmung von Piezoenelektrizität und Brechungsindizes.
Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Funktionalkeramiken sowie deren Anwendungen in Biomaterialtechnik, Umwelttechnik und Energiegewinnung.
Mineraloberflächen und Reaktionen, thermodynamische und kinetische Aspekte von Mineralprozessen sowie Rolle von Oberflächeneigenschaften bei Mineral-Mineral- und Mineral-Fluid-Reaktionen.
Festkörpersynthesemethoden wie Festkörperreaktionen, Phasenübergänge, Precursor-Materialien und Sol-Gel-Verfahren sowie deren charakterisierung mit Röntgen- und spektroskopischen Methoden.
Beziehungen zwischen Struktur und Eigenschaften von kristallinen und amorphen Festkörpern, thermische Expansion, Magnetismus und Tensoreigenschaften.
Heterogene Katalyse, Vakuum- und Kryotechnik sowie Oberflächenchemie mit praktischen Anwendungen in industriellen Prozessen.
Präparation und Charakterisierung von molekularen Schichten auf Oberflächen, selbstorganisierte Monolagen sowie elektroneninduzierte chemische Reaktionen.
Chemische Reaktionen und Thermodynamik, verschiedene Reaktortypen, Verweilzeitspektren und Makrokinetik von idealen und realen Reaktoren.
Zusätzliche Kompetenzen in ausgewählten Bereichen wie Wirtschaftswissenschaften und Sprachen, sowie Programmierung mathematischer Algorithmen und Grafikprogrammierung.
Anwendung geochemischer und petrologischer Prinzipien auf Materialwissenschaften, Isotopenanalyse als Tracer und thermodynamische Berechnungen von Phasenbeziehungen.
Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von technischen Keramiken und Keramik-Nanotechnologie sowie deren Entwicklung, Verarbeitung und Anwendungen.
Nanopartikel und Nanotechnologie sowie Zeolithe, Katalysatoren und Ionenaustausch mit Anwendungen in der Materialwissenschaft.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Universität Bremen. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Zulassungsfrei
Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau
Zulassung Erstsemester zulassungsfrei, Zulassung Fortgeschrittene zulassungsfrei
Ein Berufspraktikum ist nicht verpflichtend, kann aber eine sinnvolle Ergänzung des Studiums darstellen.
Gib deine Abiturnote ein und sieh mit echten NC-Daten, wie gut dieser und ähnliche Studiengänge zu dir passen.
Frist und Unterlagen zuerst – alles Weitere folgt Schritt für Schritt.
Bewerbungsfrist: winter semester: 01.03. - 30.04.
Bewerbungsfrist: summer semester: 01.12. - 15.01.
Die Termine gelten für das laufende Bewerbungsverfahren.
Die Details stehen unter Zulassung auf dieser Seite.
Der Studiengang ist zulassungsfrei: Wer die Voraussetzungen erfüllt und fristgerecht einreicht, bekommt den Platz.
Semesterbeitrag bei der Einschreibung: 347,50 €
Abschluss, Studienform und die Frist oben festhalten.
Hochschulzugangsberechtigung, Lebenslauf und was die Hochschule zusätzlich verlangt, steht unter Zulassung auf dieser Seite.
Über moin.uni-bremen.de, vor der Frist.
Bei zulassungsfreien Studiengängen folgt die Zusage nach Formalprüfung; bei NC-Verfahren nach dem Vergabelauf.
Mit der Einschreibung wird der Semesterbeitrag 347,50 € fällig; danach kommt der Studierendenausweis.
Die Hochschule ist der kleinere Posten. Miete, Essen und Mobilität entscheiden über dein Budget; die 11.904 € im Jahr sind der Ansatz des Bundes für ein Studienjahr.
Vier Quellen, eine Reihenfolge: erst Geld, das du nicht zurückzahlst, dann selbst verdientes, der Kredit zuletzt.
Zur Hälfte Zuschuss, zur Hälfte zinsloses Darlehen – günstiger wird Studienfinanzierung nicht. Anspruch hängt vom Einkommen der Familie ab.
BAföG berechnen →Deutschlandstipendium, Begabtenförderungswerke und Stiftungen – Geld, das du nicht zurückzahlst, und oft weniger Konkurrenz als gedacht.
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Ein Studium auf der einen Seite, das Median-Gehalt des Berufsfelds auf der anderen: die Rechnung für diesen Abschluss.
Zeitmodelle, Studienorte und Praxisbezug, wie die Hochschule sie angibt.
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Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master eröffnet Zugänge zu Berufsfeldern, in denen Materialanalyse und mineralogisches Fachwissen zusammenkommen.
Median-Bruttojahresgehalt im Berufsfeld über die Karriere, nach Qualifikation.
Median brutto/Jahr, BA Entgeltatlas nach Anforderungsniveau und Alter; gemessene Werte, keine Prognose. die Ausbildungs- und die Ohne-Ausbildung-Linie ist eine bundesweite Orientierung.
Einstufung der Bundesagentur für Arbeit: kein Engpassberuf. Stellen bleiben im Schnitt 31 Tage unbesetzt.
Was bleibt dir netto? Rechne dein realistisches Netto mit Steuer, Sozialabgaben und Stadtvergleich.
Gehalts-Check öffnenCV-Check startenDein Gehaltspfad, der Arbeitsmarkt und Berufsrichtungen für Materials Chemistry and Mineralogy.
Promotion, wissenschaftliche Mitarbeit und Lehre an Universitäten und Instituten.
Ministerien, Behörden, Planung, Statistik und Verwaltung.
Unternehmen, Beratung und datengetriebene Analyse in der Privatwirtschaft.
Automatisierung verändert auch die Materialanalyse spürbar, ohne die fachliche Kernkompetenz zu ersetzen.
Routinearbeit, die Software heute schon übernimmt
Wofür der Abschluss dich ausbildet
Kompetenzen aus Analytical Methods I und Crystallography bilden die methodische Grundlage für viele Aufgaben in der späteren Materialcharakterisierung.
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Die Universität Bremen wurde 1971 gegründet. Mit rund 18.000 Studierenden gehört sie zu den großen Hochschulen des Landes – der Frauenanteil liegt bei 54 %, 16 % kommen aus dem Ausland.
Insgesamt 17.704 Studierende an der Hochschule.
Frauenanteil an der Universität Bremen
Wer wenig Interesse an intensiver Laborarbeit oder kristallographischen Detailfragen mitbringt, sollte die Modulinhalte vorab genau prüfen, da diese einen zentralen Anteil des Studiums ausmachen.
Wer wenig Interesse an intensiver Laborarbeit oder kristallographischen Detailfragen mitbringt, sollte die Modulinhalte vorab genau prüfen, da diese einen zentralen Anteil des Studiums ausmachen.
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Fristen und Zulassung direkt von den offiziellen Seiten der Hochschule.
| Bewerbungsfrist | winter semester: 01.03. - 30.04. |
| Bewerbungsfrist | summer semester: 01.12. - 15.01. |
Quelle: offizielle Seiten der Hochschule.
Vergleiche Materials Chemistry and Mineralogy an anderen Hochschulen, Orten und ohne NC.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was jedoch keine inhaltlichen Vorkenntnisse aus Chemie oder Geowissenschaften ersetzt.
Ein solides Verständnis chemischer und physikalischer Grundlagen aus dem Bachelor hilft dabei, den Modulinhalten zu Kristallstrukturen und mineralogischen Systemen gut folgen zu können.
Der Master ist als Vollzeitstudium konzipiert, wodurch eine parallele umfangreiche Berufstätigkeit organisatorisch anspruchsvoll wäre.
Absolvent:innen finden Zugänge zu Tätigkeiten der Materials Chemistry and Mineralogy-Fachkräfte, etwa in Materialanalyse, Rohstoffbewertung oder anwendungsnaher Forschung.
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Schick sie an die Redaktion. Jede Frage wird geprüft und niemals automatisch veröffentlicht.
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