Performance Studio I
Künstlerisch-praktisches Hauptfachmodul zur Entwicklung eigenständiger performativer Konzepte, Auseinandersetzung mit praktischen Grundfragen und Phänomenen der Performance im Einzel- und Gruppenunterricht.
Der Studiengang Theorie und Praxis Experimenteller Performance richtet sich an Studierende, die künstlerische Forschung und praktische Bühnenarbeit nicht getrennt, sondern als sich gegenseitig befruchtende Prozesse verstehen. An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart entsteht so ein Studienformat, das Performance als eigenständiges, experimentelles Medium jenseits klassischer Genregrenzen begreift.
Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Aufführungsformen, die Text, Körper, Raum und Publikum neu zueinander in Beziehung setzen. Die Hochschule bietet dafür ein Umfeld, in dem künstlerische Praxis unmittelbar mit ästhetischer Theoriebildung verzahnt wird und Studierende eigene performative Positionen entwickeln.
Die zulassungsfreie Aufnahme öffnet den Studiengang für Bewerbende mit unterschiedlichen künstlerischen und wissenschaftlichen Vorerfahrungen, die bereit sind, sich intensiv auf ein experimentelles, forschendes Studienformat einzulassen.
23 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Künstlerisch-praktisches Hauptfachmodul zur Entwicklung eigenständiger performativer Konzepte, Auseinandersetzung mit praktischen Grundfragen und Phänomenen der Performance im Einzel- und Gruppenunterricht.
Künstlerisch-praktisches Hauptfachmodul mit künstlerischer Masterprüfung (Präsentation von Performances oder großem Performance-Projekt mit Kolloquium).
Theoretisches Hauptfachmodul zur Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Grundfragen zu Begriffen und Phänomenen der Performance.
Theoretisches Hauptfachmodul zur Vermittlung von Kenntnissen wichtiger theoretischer Grundlagen und Konzepte der Performance.
Theoretisches Hauptfachmodul zur Vermittlung von Einblicken in neuere Tendenzen des fachlichen Diskurses.
Pflichtfach-Seminarmodul zur Vermittlung wesentlicher historischer Entwicklungen in der Performance und zur Schulung kritischer Reflexion.
Pflichtfach-Seminarmodul zu weiteren historischen Entwicklungen und Diskursen in der Performance.
Pflichtfach-Seminarmodul zur kritischen Reflexion von Standpunkten und Konzepten im Kontext von postkolonialen und Geschlechterstudien.
Pflichtfach-Seminarmodul zur Vermittlung von Fähigkeiten in Dramaturgie und Szenografie für performative Projekte.
Pflichtfach-Seminarmodul zur Auseinandersetzung mit Performance und aktivistischer Praxis im öffentlichen Raum.
Pflichtfach-Modul zur Bearbeitung eines selbst gewählten theoretischen Themas unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden (30-40 Seiten, zwei Monate Bearbeitungszeit).
Physical Skills Wahlmodul zur Vermittlung wesentlicher Übungen und Bewegungsmuster verschiedener Körperarbeitstechniken.
Physical Skills Wahlmodul zur Schulung performativer Praktiken und Techniken.
Technical Skills Wahlmodul in Sprechkunst und Stimmarbeit.
Technical Skills Wahlmodul in Gesang.
Technical Skills Wahlmodul zur Ausbildung eines frei gewählten Instruments.
Technical Skills Wahlmodul in Komposition.
Technical Skills Wahlmodul zur Vermittlung elektronischer Musikproduktion.
Technical Skills Wahlmodul zur Ausbildung in Tontechnik und Tonabnehme.
Technical Skills Wahlmodul zur Ausbildung in Video- und Kameratechnik.
Technical Skills Wahlmodul zur Ausbildung in Lichttechnik und Beleuchtungsgestaltung.
Technical Skills Wahlmodul zur Ausbildung in Druckmedien und visueller Gestaltung.
Technical Skills Wahlmodul zur Vermittlung digitaler Dokumentationsmethoden künstlerischer Arbeit.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Theorie und Praxis Experimenteller Performance versteht sich als künstlerisch-wissenschaftlicher Masterstudiengang, der Performance als offenes, hybrides Format begreift. Die Verbindung von Studioarbeit und theoretischer Reflexion prägt das gesamte Studium und unterscheidet es von klassischen Schauspiel- oder Regieausbildungen.
An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart trifft diese Ausrichtung auf eine Institution mit langer Tradition in den darstellenden Künsten, die Raum für experimentelle Formate innerhalb eines etablierten künstlerischen Ökosystems schafft.
Zentrale Bausteine sind die Module Performance Studio I und Performance Studio II, in denen eigene performative Arbeiten konzipiert, erprobt und öffentlich präsentiert werden. Ergänzt wird dies durch die Ästhetische Theorie der Performance I, die historische und gegenwärtige Diskurse zur Performancekunst vermittelt.
Die enge Verzahnung von Studio- und Theoriemodulen ermöglicht es, künstlerische Entscheidungen kontinuierlich theoretisch zu befragen und umgekehrt theoretische Konzepte praktisch zu erproben.
Der Studiengang eignet sich für Menschen mit einem ersten künstlerischen oder geisteswissenschaftlichen Abschluss, die bereits Erfahrung mit performativer Arbeit gesammelt haben und diese vertiefen möchten. Neugier auf experimentelle Formate und die Bereitschaft zu intensiver Reflexion sind wichtiger als eine klassische Bühnenausbildung.
Wer lieber in festen dramaturgischen Formaten arbeitet, findet in anderen darstellenden Studiengängen möglicherweise ein passenderes Umfeld.
Absolvent:innen bewegen sich häufig in der freien Theater- und Performanceszene, an experimentellen Bühnen, in kuratorischen Kontexten oder in der künstlerischen Forschung. Der Arbeitsmarkt ist projektbasiert und verlangt Eigeninitiative sowie ein tragfähiges künstlerisches Netzwerk.
Auch Vermittlung, Kuratierung und Lehre im Bereich zeitgenössischer Performance sind mögliche Anschlussfelder für Absolvent:innen dieses Studiengangs.
Die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bietet für diesen Studiengang eine Infrastruktur aus Probebühnen, Studioräumen und einem interdisziplinären künstlerischen Umfeld, das den Austausch mit anderen darstellenden und musikalischen Disziplinen fördert.
Das Vollzeitformat setzt eine hohe zeitliche Verfügbarkeit voraus, da Studioarbeit, Aufführungsprojekte und theoretische Module eng ineinandergreifen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg nach dem Studium führt meist über freie Projekte und experimentelle Bühnen, bevor sich eigenständige künstlerische Positionen etablieren.
Branchenweite Marktorientierung für Theorie und Praxis Experimenteller Performance-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich Automatisierung und KI auf ein performatives, körperbasiertes Berufsfeld auswirken, lässt sich bereits in Grundzügen skizzieren.
Experimentelle Performance bleibt stark an leibliche Präsenz gebunden, doch auch hier verändern digitale Werkzeuge einzelne Arbeitsschritte.
Die im Studium vermittelte Fähigkeit, performative Konzepte selbstständig zu entwickeln, wird direkt in Performance Studio I und Performance Studio II erprobt, während die Ästhetische Theorie der Performance I die reflexive Grundlage dafür legt.
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Kurzprofil der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eine klar strukturierte, auf feste Berufsbilder ausgerichtete Ausbildung sucht, sollte bedenken, dass dieser Studiengang bewusst offen und experimentell angelegt ist – der Berufseinstieg erfordert entsprechend Eigeninitiative und Toleranz für unsichere Beschäftigungsverhältnisse in der freien Szene.
Ja, Theorie und Praxis Experimenteller Performance an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ist zulassungsfrei, dennoch solltest du künstlerische Vorerfahrung mitbringen.
Nein, wichtiger als eine klassische Ausbildung ist Erfahrung mit performativer oder künstlerischer Arbeit sowie Interesse an experimentellen Formaten.
Das Studium kombiniert praktische Studiomodule wie Performance Studio I und II mit theoretischen Modulen wie der Ästhetischen Theorie der Performance I.
Absolvent:innen arbeiten häufig projektbasiert in der freien Performance- und Theaterszene, in kuratorischen Kontexten oder in der künstlerischen Forschung.
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