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Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart · Master

Theorie und Praxis Experimenteller Performance Master of Arts an der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Der Master Theorie und Praxis Experimenteller Performance an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart verbindet künstlerische Praxis mit fundierter theoretischer Reflexion – für alle, die Performance als eigenständige Kunstform weiterdenken wollen.
M.A.
Master of Arts
180
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Stuttgart
Studienort
🤝 Jobgarantie: Job in 6 Monaten nach dem Abschluss – oder wir zahlen dein Coaching.Mehr erfahren →

Über den Studiengang

Der Studiengang Theorie und Praxis Experimenteller Performance richtet sich an Studierende, die künstlerische Forschung und praktische Bühnenarbeit nicht getrennt, sondern als sich gegenseitig befruchtende Prozesse verstehen. An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart entsteht so ein Studienformat, das Performance als eigenständiges, experimentelles Medium jenseits klassischer Genregrenzen begreift.

Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Aufführungsformen, die Text, Körper, Raum und Publikum neu zueinander in Beziehung setzen. Die Hochschule bietet dafür ein Umfeld, in dem künstlerische Praxis unmittelbar mit ästhetischer Theoriebildung verzahnt wird und Studierende eigene performative Positionen entwickeln.

Die zulassungsfreie Aufnahme öffnet den Studiengang für Bewerbende mit unterschiedlichen künstlerischen und wissenschaftlichen Vorerfahrungen, die bereit sind, sich intensiv auf ein experimentelles, forschendes Studienformat einzulassen.

Curriculum & Module

23 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

23 Module · 120 ECTS
Weitere Module45 ECTS

Performance Studio I

Künstlerisch-praktisches Hauptfachmodul zur Entwicklung eigenständiger performativer Konzepte, Auseinandersetzung mit praktischen Grundfragen und Phänomenen der Performance im Einzel- und Gruppenunterricht.

Weitere Module23 ECTS

Performance Studio II

Künstlerisch-praktisches Hauptfachmodul mit künstlerischer Masterprüfung (Präsentation von Performances oder großem Performance-Projekt mit Kolloquium).

Weitere Module5 ECTS

Ästhetische Theorie der Performance I

Theoretisches Hauptfachmodul zur Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Grundfragen zu Begriffen und Phänomenen der Performance.

Weitere Module5 ECTS

Ästhetische Theorie der Performance II

Theoretisches Hauptfachmodul zur Vermittlung von Kenntnissen wichtiger theoretischer Grundlagen und Konzepte der Performance.

Weitere Module5 ECTS

Ästhetische Theorie der Performance III

Theoretisches Hauptfachmodul zur Vermittlung von Einblicken in neuere Tendenzen des fachlichen Diskurses.

Weitere Module2 ECTS

Geschichte der Performance I

Pflichtfach-Seminarmodul zur Vermittlung wesentlicher historischer Entwicklungen in der Performance und zur Schulung kritischer Reflexion.

Weitere Module2 ECTS

Geschichte der Performance II

Pflichtfach-Seminarmodul zu weiteren historischen Entwicklungen und Diskursen in der Performance.

Weitere Module2 ECTS

Postcolonial- und Gender Studies

Pflichtfach-Seminarmodul zur kritischen Reflexion von Standpunkten und Konzepten im Kontext von postkolonialen und Geschlechterstudien.

Weitere Module2 ECTS

Dramaturgie und Szenografie

Pflichtfach-Seminarmodul zur Vermittlung von Fähigkeiten in Dramaturgie und Szenografie für performative Projekte.

Weitere Module2 ECTS

Performance-Aktivismus im öffentlichen Raum

Pflichtfach-Seminarmodul zur Auseinandersetzung mit Performance und aktivistischer Praxis im öffentlichen Raum.

Weitere Module8 ECTS

Master-Arbeit

Pflichtfach-Modul zur Bearbeitung eines selbst gewählten theoretischen Themas unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden (30-40 Seiten, zwei Monate Bearbeitungszeit).

Weitere Module

Übung Körperarbeit

Physical Skills Wahlmodul zur Vermittlung wesentlicher Übungen und Bewegungsmuster verschiedener Körperarbeitstechniken.

Weitere Module

Übung Performative Praxis

Physical Skills Wahlmodul zur Schulung performativer Praktiken und Techniken.

Weitere Module

Technical Skills – Sprechkunst/Stimme

Technical Skills Wahlmodul in Sprechkunst und Stimmarbeit.

Weitere Module

Technical Skills – Gesang

Technical Skills Wahlmodul in Gesang.

Weitere Module

Technical Skills – Instrument

Technical Skills Wahlmodul zur Ausbildung eines frei gewählten Instruments.

Weitere Module

Technical Skills – Komposition

Technical Skills Wahlmodul in Komposition.

Weitere Module

Technical Skills – Elektronische Musik

Technical Skills Wahlmodul zur Vermittlung elektronischer Musikproduktion.

Weitere Module

Technical Skills – Studiotechnik (Ton)

Technical Skills Wahlmodul zur Ausbildung in Tontechnik und Tonabnehme.

Weitere Module

Technical Skills – Kamera

Technical Skills Wahlmodul zur Ausbildung in Video- und Kameratechnik.

Weitere Module

Technical Skills – Licht

Technical Skills Wahlmodul zur Ausbildung in Lichttechnik und Beleuchtungsgestaltung.

Weitere Module

Technical Skills – Print

Technical Skills Wahlmodul zur Ausbildung in Druckmedien und visueller Gestaltung.

Weitere Module

Technical Skills – Digitale Dokumentation

Technical Skills Wahlmodul zur Vermittlung digitaler Dokumentationsmethoden künstlerischer Arbeit.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Theorie und Praxis Experimenteller Performance versteht sich als künstlerisch-wissenschaftlicher Masterstudiengang, der Performance als offenes, hybrides Format begreift. Die Verbindung von Studioarbeit und theoretischer Reflexion prägt das gesamte Studium und unterscheidet es von klassischen Schauspiel- oder Regieausbildungen.

An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart trifft diese Ausrichtung auf eine Institution mit langer Tradition in den darstellenden Künsten, die Raum für experimentelle Formate innerhalb eines etablierten künstlerischen Ökosystems schafft.

Studieninhalte

Zentrale Bausteine sind die Module Performance Studio I und Performance Studio II, in denen eigene performative Arbeiten konzipiert, erprobt und öffentlich präsentiert werden. Ergänzt wird dies durch die Ästhetische Theorie der Performance I, die historische und gegenwärtige Diskurse zur Performancekunst vermittelt.

Die enge Verzahnung von Studio- und Theoriemodulen ermöglicht es, künstlerische Entscheidungen kontinuierlich theoretisch zu befragen und umgekehrt theoretische Konzepte praktisch zu erproben.

Für wen passt das?

Der Studiengang eignet sich für Menschen mit einem ersten künstlerischen oder geisteswissenschaftlichen Abschluss, die bereits Erfahrung mit performativer Arbeit gesammelt haben und diese vertiefen möchten. Neugier auf experimentelle Formate und die Bereitschaft zu intensiver Reflexion sind wichtiger als eine klassische Bühnenausbildung.

Wer lieber in festen dramaturgischen Formaten arbeitet, findet in anderen darstellenden Studiengängen möglicherweise ein passenderes Umfeld.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolvent:innen bewegen sich häufig in der freien Theater- und Performanceszene, an experimentellen Bühnen, in kuratorischen Kontexten oder in der künstlerischen Forschung. Der Arbeitsmarkt ist projektbasiert und verlangt Eigeninitiative sowie ein tragfähiges künstlerisches Netzwerk.

Auch Vermittlung, Kuratierung und Lehre im Bereich zeitgenössischer Performance sind mögliche Anschlussfelder für Absolvent:innen dieses Studiengangs.

Hochschule & Format

Die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bietet für diesen Studiengang eine Infrastruktur aus Probebühnen, Studioräumen und einem interdisziplinären künstlerischen Umfeld, das den Austausch mit anderen darstellenden und musikalischen Disziplinen fördert.

Das Vollzeitformat setzt eine hohe zeitliche Verfügbarkeit voraus, da Studioarbeit, Aufführungsprojekte und theoretische Module eng ineinandergreifen.

Zulassung & Zugangswege

Zulassung nach KapazitätBitte die aktuellen Zulassungsbedingungen direkt bei der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart prüfen.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

NC-Status nicht hinterlegt

Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

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Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.
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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Weg nach dem Studium führt meist über freie Projekte und experimentelle Bühnen, bevor sich eigenständige künstlerische Positionen etablieren.

  1. Einstieg in freie ProjekteMitarbeit an Performance- und Theaterprojekten, oft als Ensemblemitglied oder Assistenz · 0 bis 2 Jahre
  2. Eigene künstlerische ArbeitenEntwicklung und Realisierung eigener Performanceformate an freien Bühnen und Festivals · 1 bis 4 Jahre
  3. Etablierte Position in der SzeneRegelmäßige Produktionen, Residenzen und Kooperationen mit institutionellen Häusern · 3 bis 7 Jahre
  4. Künstlerische Leitung oder KurationVerantwortung für Programme, künstlerische Leitung von Formaten oder Lehrtätigkeit · 6 bis 12 Jahre

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Theorie und Praxis Experimenteller Performance-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Wie sich Automatisierung und KI auf ein performatives, körperbasiertes Berufsfeld auswirken, lässt sich bereits in Grundzügen skizzieren.

Wie KI den Beruf verändert

Experimentelle Performance bleibt stark an leibliche Präsenz gebunden, doch auch hier verändern digitale Werkzeuge einzelne Arbeitsschritte.

KI nimmt dir ab

  • Recherche und Dokumentation historischer und theoretischer Textgrundlagen
  • Organisatorische Aufgaben wie Produktionsplanung und Terminkoordination
  • Erste Entwürfe für Bühnenbild-, Licht- oder Klangkonzepte mittels digitaler Tools
  • Verwaltung und Archivierung von Aufführungsdokumentationen

Menschlich gefragter denn je

  • Live-Performance und körperliche Präsenz auf der Bühne
  • Künstlerische Entscheidungsfindung und ästhetische Urteilskraft
  • Improvisation und Reaktion auf unvorhersehbare Momente im Prozess
  • Aufbau von Vertrauen und Zusammenarbeit im künstlerischen Ensemble

Die im Studium vermittelte Fähigkeit, performative Konzepte selbstständig zu entwickeln, wird direkt in Performance Studio I und Performance Studio II erprobt, während die Ästhetische Theorie der Performance I die reflexive Grundlage dafür legt.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Stuttgart, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

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Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Staatliche HochschulePräsenzstudiumStuttgart
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Enge Verzahnung von künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion
  • Experimentelles Studienumfeld mit viel Raum für eigene künstlerische Handschrift
  • Einbettung in eine etablierte Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Worauf du achten solltest

Wer eine klar strukturierte, auf feste Berufsbilder ausgerichtete Ausbildung sucht, sollte bedenken, dass dieser Studiengang bewusst offen und experimentell angelegt ist – der Berufseinstieg erfordert entsprechend Eigeninitiative und Toleranz für unsichere Beschäftigungsverhältnisse in der freien Szene.

Passt Theorie und Praxis Experimenteller Performance zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du hast bereits performative oder künstlerische Erfahrung und willst diese theoretisch vertiefen.
  • Du interessierst dich für experimentelle Formate jenseits klassischer Theater- oder Schauspielausbildung.
  • Du bist bereit, künstlerische Praxis kontinuierlich mit ästhetischer Theorie zu verknüpfen.
  • Du kannst mit Unsicherheit und projektbasierten Karrierewegen in der freien Szene umgehen.

Weitere & ähnliche Studiengänge

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Häufige Fragen

Ist der Studiengang zulassungsfrei?

Ja, Theorie und Praxis Experimenteller Performance an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ist zulassungsfrei, dennoch solltest du künstlerische Vorerfahrung mitbringen.

Brauche ich eine klassische Schauspielausbildung?

Nein, wichtiger als eine klassische Ausbildung ist Erfahrung mit performativer oder künstlerischer Arbeit sowie Interesse an experimentellen Formaten.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Studium kombiniert praktische Studiomodule wie Performance Studio I und II mit theoretischen Modulen wie der Ästhetischen Theorie der Performance I.

Welche beruflichen Perspektiven gibt es nach dem Abschluss?

Absolvent:innen arbeiten häufig projektbasiert in der freien Performance- und Theaterszene, in kuratorischen Kontexten oder in der künstlerischen Forschung.

Kostenlos & unverbindlich

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