Active Matter
Physikalische Prinzipien von aktiver Materie einschließlich Selbstbewegung, Hydrodynamik und Phasenübergänge.
Der Master Biomedical Engineering am Standort Mannheim richtet sich an alle, die medizintechnische Fragestellungen mit einem physikalisch-technischen Blick angehen wollen. Statt reiner Klinikorientierung stehen hier Grundlagenthemen wie Active Matter, Mikro- und Nanofluidik sowie Soft Matter Physics im Zentrum – Themenfelder, die an der Schnittstelle von Biophysik und Ingenieurwissenschaft angesiedelt sind.
Da das Studium in Teilzeit angeboten wird, eignet es sich besonders für Personen, die parallel arbeiten, forschen oder andere Verpflichtungen mit dem Studium vereinbaren müssen. Die zulassungsfreie Aufnahme senkt zusätzlich die formale Hürde für den Einstieg.
Die Nähe zur Universität Heidelberg als forschungsstarke Volluniversität sorgt dafür, dass Studieninhalte eng an aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen in Biophysik und Medizintechnik angebunden sind.
41 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Physikalische Prinzipien von aktiver Materie einschließlich Selbstbewegung, Hydrodynamik und Phasenübergänge.
Grundlagen der Strömungsdynamik auf mikro- und nanoskopischer Ebene mit Anwendungen in Biologie und Biotechnologie.
Grundkonzepte der Soft-Matter-Physik einschließlich Kolloide, Polymere und Selbstorganisation.
Grundlagen der Röntgenphysik, Röntgenoptik und Strukturanalyse mit Anwendungen in der Materialwissenschaft und Biophysik.
Theoretische Grundlagen der Biophysik und Computersimulationen zur Beschreibung von Biomolekülen und deren Dynamik.
Vertiefung von Computersimulationen und Thermodynamik biomolekularer Systeme einschließlich Quantenmechanik.
Grundkonzepte der statistischen Biophysik auf molekularer, zellulärer und Populationsebene.
Theoretische Grundlagen der Strömungsmechanik in biologischen Systemen unter Verwendung der Navier-Stokes-Gleichung.
Kritische Analyse wissenschaftlicher Artikel über Zell- und Gewebemechanik.
Vertiefung spezieller Themen der Zellmechanik durch Seminararbeit und wissenschaftliche Diskussion.
Einführung in die Grundprinzipien der Physik komplexer Systeme mit Fokus auf die quantitative Beschreibung von Lebensorganismen und deren Komponenten auf verschiedenen Längenskalen.
Vermittlung von Grundlagen der synthetischen Chemie für die Herstellung von life-ähnlichen Systemen und Materialien.
Grundlagen des Bioengineering und der synthetischen Biologie zur Konstruktion und Analyse von biologischen Systemen.
Vermittlung der chemisch-physikalischen Grundlagen des Lebens und der Komponenten lebender Systeme.
Vermittlung ethischer Fragen und Verantwortung in der synthetischen Biologie und Biomedizin.
Entwicklung beruflicher Kompetenzen für wissenschaftliche Karrieren einschließlich Kommunikation und Präsentation.
Vertiefung von Methoden und aktuellen Themen aus dem Bereich Matter to Life mit praktischer Anwendung.
Untersuchung der Strukturen und Funktionen von Makromolekülen als Grundlage für die Konstruktion von life-ähnlichen Systemen.
Techniken zur Biokonjugation und Imaging-Chemie für die Analyse biologischer Systeme.
Methoden und Anwendungen der Genomeditierung und des Genome Engineering in der synthetischen Biologie.
Verbindung von chemischen Prinzipien mit biologischen Systemen zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze.
Untersuchung von Kohlenhydraten und Glykoproteinen als wichtige Komponenten biologischer Systeme.
Anwendung von Datenwissenschaft und Computersimulationen zur Analyse und Modellierung biologischer Systeme.
Konstruktion von synthetischen Zellen und Studium von viralen Systemen als Modellsysteme für life-ähnliche Materialien.
Grundlagen der supramolekularen Chemie für die hierarchische Assemblierung von Systemen als Basis für life-ähnliche Materialien.
Theoretische Methoden der Biophysik zur quantitativen Beschreibung biologischer Prozesse und Systeme.
Techniken zur Biofabrikation und zum Tissue Engineering für die Konstruktion komplexer biologischer Strukturen.
Einführung in moderne experimentelle Methoden zur Untersuchung biologischer und biophysikalischer Systeme.
Spektroskopische Methoden zur Charakterisierung von Biomolekülen und deren Struktur-Funktions-Beziehungen.
Praktische Erfahrung mit ferngesteuerten Laborarbeiten und virtuellen Experimentieren in biologischen Systemen.
Fortgeschrittene experimentelle Laborarbeiten zur Vertiefung praktischer Fähigkeiten in der Biophysik und Materialwissenschaften.
Einführung in computergestützte Methoden der Physik für die Modellierung und Simulation von komplexen Systemen.
Fortgeschrittene computergestützte Methoden der Physik für die Analyse biologischer und biophysikalischer Systeme.
Grundlagen und Anwendungen der Röntgen-Tomographie zur Charakterisierung biologischer und materieller Strukturen.
Fortgeschrittene Themen aus dem Bereich Matter to Life mit Fokus auf aktuelle Forschungsfragen.
Weitere fortgeschrittene Themen und Anwendungen im Bereich Matter to Life.
Praktisches Internship in Laboren des Matter to Life Schwerpunkts mit Fokus auf experimentelle Forschung.
Praktische Auseinandersetzung mit ethischen Fragen der synthetischen Biologie durch Internship.
Seminar über aktuelle Forschungsthemen im Bereich Matter to Life mit wissenschaftlicher Diskussion.
Praktische Forschungserfahrung in verschiedenen Laboratorien der Max Planck School Matter to Life.
Unabhängige wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema aus dem Bereich Matter to Life unter Betreuung durch einen Mentor.
Keine Module gefunden. Suche anpassen oder Filter zurücksetzen.
Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang setzt an der Schnittstelle von Physik, Materialwissenschaft und Medizintechnik an. Statt klassischer Gerätekonstruktion stehen physikalische Prinzipien lebender und weicher Materie im Vordergrund, die für biomedizinische Anwendungen relevant sind.
Die Verankerung am Standort Mannheim innerhalb der Universität Heidelberg bringt eine enge Verzahnung mit biophysikalischer und medizinischer Forschung mit sich.
Zentrale Themen sind Active Matter, Mikro- und Nanofluidik sowie Soft Matter Physics. Diese Module vermitteln, wie sich Flüssigkeiten und weiche Materialien im Mikromaßstab verhalten – Wissen, das etwa für Diagnostik-Chips, Zellmechanik oder neuartige Sensorik gebraucht wird.
Die Kombination aus theoretischer Physik und anwendungsnaher Ingenieurperspektive unterscheidet den Studiengang von rein klinisch ausgerichteten Medizintechnik-Studiengängen.
Geeignet ist der Studiengang für Personen mit einem naturwissenschaftlich-technischen Erststudium, die tiefer in physikalische Grundlagen der Biomedizintechnik einsteigen möchten, ohne auf Teilzeit-Flexibilität zu verzichten.
Auch Berufstätige, die bereits in medizintechnischen oder biophysikalischen Bereichen arbeiten und sich wissenschaftlich weiterqualifizieren wollen, finden hier ein passendes Format.
Absolvent:innen können in Forschung und Entwicklung, bei Medizintechnik-Herstellern oder in interdisziplinären Forschungsgruppen tätig werden, die biophysikalische Prinzipien in technische Lösungen übersetzen.
Die Verbindung aus physikalischem Tiefgang und Ingenieurbezug öffnet auch den Weg in eine anschließende Promotion im Bereich Biophysik oder Medizintechnik.
Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg gehört zu den forschungsstärksten Universitäten Deutschlands, was sich in der inhaltlichen Tiefe der angebotenen Module widerspiegelt.
Das Teilzeitformat am Standort Mannheim ermöglicht es, das Studium individuell neben Beruf oder anderen Verpflichtungen zu strukturieren, ohne auf universitäres Niveau zu verzichten.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg nach dem Studium führt meist über forschungsnahe Positionen in Entwicklung und angewandter Biophysik.
Branchenweite Marktorientierung für Biomedical Engineering Master-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag von Biomedical-Engineering-Fachkräften durch KI verändert, lässt sich in groben Linien skizzieren.
Automatisierung verschiebt Aufgaben, ersetzt aber nicht die physikalisch-technische Urteilsfähigkeit.
Wer sich mit Micro- and Nanofluidics und Soft Matter Physics beschäftigt, erwirbt genau die physikalische Tiefe, die in der biomedizintechnischen Entwicklung zunehmend gefragt ist.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Mannheim, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eher klinisch-praktische Medizintechnik sucht, sollte beachten, dass hier der physikalisch-theoretische Anteil deutlich im Vordergrund steht – ein solides Grundlagenverständnis in Physik ist hilfreich.
Nein, der Master Biomedical Engineering an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ist zulassungsfrei.
Ja, das Studium wird in Teilzeit angeboten und ist damit auf eine Vereinbarkeit mit Berufstätigkeit oder anderen Verpflichtungen ausgelegt.
Zentrale Module sind Active Matter, Micro- and Nanofluidics sowie Soft Matter Physics – also physikalische Grundlagen mit direktem Bezug zur Biomedizintechnik.
Der Studiengang wird am Standort Mannheim im Rahmen der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg angeboten.
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