Forschungsmodul
Vertiefung in Methoden und aktuelle Forschungsdiskussionen eines selbstgewählten Arbeitsgebietes mit Fähigkeit zur Konzeption und Präsentation eines eigenen wissenschaftlichen Projektes sowie dessen Operationalisierung.
Der Studiengang Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vermittelt ein breites historisches Grundverständnis, das von der Vormoderne bis in die Gegenwart reicht. Halle als Studienort bringt dabei den Vorteil einer langen geisteswissenschaftlichen Tradition mit, die sich in den Lehrangeboten der Universität widerspiegelt.
Im Zentrum steht nicht das reine Faktenwissen, sondern der methodisch reflektierte Umgang mit historischen Quellen und Deutungen. Studierende lernen, wie Geschichte gesellschaftlich verhandelt, erinnert und dargestellt wird – also Geschichtskultur im engeren Sinn.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, richtet er sich an alle, die Interesse an historischen Zusammenhängen mitbringen und bereit sind, sich in Vollzeit intensiv mit Quellenarbeit, Theorie und Forschungspraxis auseinanderzusetzen.
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Vertiefung in Methoden und aktuelle Forschungsdiskussionen eines selbstgewählten Arbeitsgebietes mit Fähigkeit zur Konzeption und Präsentation eines eigenen wissenschaftlichen Projektes sowie dessen Operationalisierung.
Analyse von Phänomenen der Geschichts- und Erinnerungskultur der Moderne mit historischer Kontextualisierung und Präsentation eines modernen Themas in einer Darstellungsform der Geschichts- und Erinnerungskultur.
Analyse von Phänomenen der Geschichts- und Erinnerungskultur der Vormoderne mit historischer Kontextualisierung und Präsentation eines vormodernen Themas in einer Darstellungsform der Geschichts- und Erinnerungskultur.
Identifizierung, Bearbeitung und Analyse epochenspezifischer Quellen der Moderne mit Entwicklung problem- und gegenstandsorientierter Fragen ausgehend von historischer Quellenanalyse und Überblick über empirische Befunde und Erklärungsansätze.
Überblick über historiographische Kontroversen und unterschiedliche Deutungskonzepte zu exemplarischen Themen der Moderne mit kritischer Abwägung der Ansätze und Interpretation empirischer Befunde unter Berücksichtigung der Geschichtskultur.
Identifizierung, Bearbeitung und Analyse epochenspezifischer Quellen der Vormoderne (inkl. Antike) mit Entwicklung problem- und gegenstandsorientierter Fragen und Überblick über empirische Befunde und historische Erklärungsansätze.
Überblick über historiographische Kontroversen und unterschiedliche Deutungskonzepte zu exemplarischen Themen der Vormoderne mit kritischer Abwägung der Forschungsansätze und deren Erkenntnispotentiale für historische Problemstellungen.
Lektüre zentraler Schriften der Geschichtsschreibung, Sozial- und Gesellschaftstheorie mit kritischer Einordnung und historischer Kontextualisierung zur Entwicklung eigenständiger Positionen zu Grundfragen der Geschichtsschreibung.
Anfertigung einer wissenschaftlichen Masterarbeit (70-100 Seiten) mit stringenter Fragestellung, Quellenanalyse und kritischer Einordnung in den aktuellen Forschungsstand unter Anwendung spezifischer Methoden historischen Arbeitens.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Bachelorstudiengang Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verbindet klassische historische Epochenbetrachtung mit einem starken Fokus auf Geschichtskultur, also der Frage, wie Geschichte erinnert, erzählt und genutzt wird.
Halle bietet als traditionsreicher Universitätsstandort ein Umfeld, in dem historische Forschung und öffentliche Geschichtsvermittlung eng zusammengedacht werden.
Zentrale Bausteine sind die Geschichtskultur der Vormoderne und die Geschichtskultur der Moderne, die jeweils eigene Methoden und Fragestellungen an historisches Material heranführen. So lernen Studierende, mittelalterliche und frühneuzeitliche Quellen ebenso einzuordnen wie moderne Erinnerungsdiskurse.
Ergänzt wird dies durch das Forschungsmodul, in dem eigenständige historische Fragestellungen entwickelt, recherchiert und schriftlich ausgearbeitet werden – eine Art Generalprobe für spätere wissenschaftliche Arbeiten.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die gerne lesen, quellenkritisch denken und komplexe Zusammenhänge in Texten und Argumentationen aufbereiten. Wichtig ist eine gewisse Ausdauer, da historische Forschung oft mit umfangreicher Lektüre und sorgfältiger Textarbeit verbunden ist.
Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, steht der Studiengang grundsätzlich allen offen, die sich für Geschichte begeistern und sich auf ein geisteswissenschaftliches Studium mit hohem Eigenanteil einlassen möchten.
Absolventinnen und Absolventen finden sich häufig in Berufsfeldern rund um Geschichte-Fachkräfte wieder, etwa in Kultureinrichtungen, Archiven, Museen, Verlagen oder im Bildungsbereich.
Wer zusätzlich Interesse an digitaler Vermittlung oder Wissenschaftskommunikation entwickelt, kann die im Studium erworbenen Analyse- und Schreibfähigkeiten auch in angrenzenden Branchen einsetzen.
Das Vollzeitstudium in Halle ermöglicht eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den historischen Modulen und schafft Raum für Präsenzveranstaltungen, Seminare und Archivbesuche vor Ort.
Die Einbettung in eine traditionsreiche Universität mit langer geisteswissenschaftlicher Geschichte prägt dabei auch das akademische Klima des Studiengangs.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von Geschichte-Fachkräften führt oft über mehrere Stationen, in denen sich fachliche Tiefe und praktische Vermittlungskompetenz zunehmend verbinden.
Branchenweite Marktorientierung für Geschichte-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch in geschichtsbezogenen Berufen verändert Künstliche Intelligenz zunehmend, wie recherchiert, aufbereitet und vermittelt wird.
Ein Blick darauf, welche Aufgaben zunehmend automatisiert ablaufen und wo historisches Urteilsvermögen weiterhin unverzichtbar bleibt.
Die Fähigkeit zur quellenkritischen Analyse wird gezielt im Forschungsmodul sowie in den Modulen zur Geschichtskultur der Vormoderne und Moderne aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Halle, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte einplanen, dass geisteswissenschaftliches Arbeiten viel eigenständige Lektüre, Schreibarbeit und Geduld bei der Quelleninterpretation erfordert – schnelle, eindeutige Antworten sind in der Geschichtswissenschaft eher selten.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Aufnahmebeschränkung wie ein Numerus clausus besteht.
Im Forschungsmodul entwickeln Studierende eigenständig historische Fragestellungen und arbeiten diese wissenschaftlich aus – eine wichtige Vorbereitung auf spätere eigenständige Forschungsarbeiten.
Geschichtskultur bezeichnet, wie Geschichte in Gesellschaft, Medien und Erinnerung dargestellt und verhandelt wird; die Module zur Vormoderne und Moderne widmen sich genau diesen Prozessen.
Absolventinnen und Absolventen finden häufig Anknüpfungspunkte im Bereich Geschichte-Fachkräfte, etwa in Archiven, Museen, Bildungseinrichtungen oder Verlagen.
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