Medienkulturwissenschaft Bachelor of Science an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Wer Medienkulturwissenschaft an der LMU München studiert, analysiert Medien nicht nur theoretisch, sondern lernt in München auch die Praxis von Theater, Film und digitalen Formaten kennen.Über den Studiengang
Die Medienkulturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München verbindet geistes- und kulturwissenschaftliche Zugänge zu Medien mit konkreter Analyse- und Methodenarbeit. Der Studiengang ist zulassungsfrei und richtet sich an alle, die verstehen möchten, wie Medien Gesellschaft, Kultur und Alltag prägen – von historischen Bühnenformen bis zu aktuellen digitalen Phänomenen.
Als Bachelor of Science angelegt, bringt das Fach an der LMU eine methodisch-analytische Ausrichtung mit, die über reine Interpretation hinausgeht. Studierende setzen sich mit Theorien der Medienkultur auseinander und wenden diese in eigenen Untersuchungen an, etwa im Rahmen von Wissenschaftspraxis oder vertiefenden Projektmodulen.
Der Standort München bietet dabei ein lebendiges Umfeld aus Theaterhäusern, Filmproduktionen und Medienunternehmen, das sich unmittelbar für Exkursionen, Praxiskontakte und eigene Recherchen nutzen lässt.
Curriculum & Module
22 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vertiefungsmodul III: Theater vor Ort
Vertiefungsmodul IV: Methoden
Wissenschaftspraxis II
Abschlussmodul
Theater- und Filmprojektarbeit
Textproduktion für Theater, Film und Fernsehen
Praxis der Kulturorganisation
Grundlagen der Theaterpraxis
Grundlagen des Kulturmanagements
Spezialgebiete der Kulturvermittlung
Grundlagen der Medienpraxis
Grundlagenmodul I: Grundzüge des Theaters
Einführung in die praktischen Arbeitsprozesse und Produktionsbedingungen des Theaters sowie in die Grundlagen theaterwissenschaftlicher Forschung und des wissenschaftlichen Arbeitens.
Grundlagenmodul II: Theatergeschichte bis 1900
Vermittlung von Grundlagenkenntnissen in theaterhistorischem Wissen von der Antike bis zum Beginn der Moderne um 1900, einschließlich historischer Zusammenhänge, Epochen, Gattungen und Darstellungsstile des Theaters.
Grundlagenmodul III: Inszenierungsgeschichte im 20. und 21. Jahrhundert
Vermittlung von Grundlagenkenntnissen der Inszenierungsgeschichte seit 1900 bis in die Gegenwart anhand wichtiger Akteur*innen, ausgewählter Werke und theatraler Formen sowie theaterästhetischer Konzepte und interdisziplinärer Strukturen.
Grundlagen der Textanalyse
Einführung in die Analyse von Textvorlagen für Inszenierungen und methodische Verfahren der Beschreibung und Analyse von Theatertexten aus verschiedenen Bereichen des Theaters.
Grundlagen der Aufführungsanalyse
Einführung in grundlegende methodische Verfahren und Techniken der Beschreibung und Analyse von szenischen Realisierungen anhand repräsentativer Inszenierungen und zeitgenössischer performativer Theaterarbeiten.
Erweiterungsmodul I: Ästhetik, Geschichte und Gesellschaft
Erweiterung des Wissensspektrums in den drei elementaren Feldern der Theaterwissenschaft (Ästhetik, Geschichte und Gesellschaft) mit interdisziplinären Fragestellungen und Bezügen zu anderen Künsten.
Erweiterungsmodul II: Spezifische Ausprägungen und Entwicklungen des Theaters
Analyse ausgewählter Theatertexte, -formen und szenischer Interpretationen aus historischen und gegenwärtigen Spielplänen mit Vertiefung der Methoden der Text- und Inszenierungsinterpretation.
Erweiterungsmodul III: Theater und Publikum
Intensive Auseinandersetzung mit der Bedeutung und Funktion der Zuschauer*innen sowie mit Rezeptions-, Wahrnehmungs- und Wirkungsfeldern der performativen Künste und Methoden der Publikumsforschung.
Vertiefungsmodul I: Öffentlichkeit und Medienkultur
Vertiefung der Auseinandersetzung mit Öffentlichkeit und Medienkultur, kulturpolitischen Rahmenbedingungen sowie Analyse audiovisueller Darstellungsformen des Theaters, Performances und Neuer Medien.
Vertiefungsmodul II: Medien und Diskurse
Untersuchung der medialen Spezifika des Theaters und diverse Formen von Intermedialität in Bezug zu anderen audiovisuellen Medien sowie vertiefte Auseinandersetzung mit speziellen Aspekten theatraler und medialer Diskurse.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Studiengang im Detail
Über den Studiengang
Die Medienkulturwissenschaft an der LMU München untersucht, wie mediale Formen – von der Bühne bis zum digitalen Bild – kulturelle Bedeutung erzeugen und gesellschaftliche Prozesse mitgestalten. Der Studiengang verortet sich zwischen Kulturwissenschaft, Medientheorie und empirischer Analyse.
Im Zentrum steht ein forschungsorientiertes Vorgehen: Studierende erwerben nicht nur Wissen über Medien, sondern lernen, eigene wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und methodisch zu bearbeiten.
Studieninhalte
Zu den zentralen Bausteinen zählt Wissenschaftspraxis I, in dem grundlegende Arbeitsweisen des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt werden. Ergänzt wird dies durch das Vertiefungsmodul III: Theater vor Ort, das die praktische Auseinandersetzung mit Bühne und Aufführung in den Mittelpunkt stellt.
Im Vertiefungsmodul IV: Methoden vertiefen Studierende ihre analytischen Fähigkeiten und lernen unterschiedliche Zugänge zur Untersuchung medialer Phänomene kennen, die sie später in eigenen Projekten anwenden.
Für wen passt das?
Geeignet ist der Studiengang für alle, die sich für Theater, Film, digitale Medien und deren gesellschaftliche Wirkung interessieren und gleichzeitig bereit sind, sich intensiv mit Theorie und wissenschaftlichem Arbeiten auseinanderzusetzen.
Wer neben der analytischen Arbeit auch praktische Erfahrungen sammeln möchte, findet durch Module wie Theater vor Ort einen direkten Bezug zur angewandten Medienkultur.
Karriere & Arbeitsmarkt
Absolventinnen und Absolventen der Medienkulturwissenschaft finden sich häufig in kulturellen Institutionen, Medienunternehmen, Verlagen oder im Kultur- und Eventmanagement wieder, wo analytisches Denken und Medienkompetenz gefragt sind.
Die berufliche Ausrichtung als Medienkulturwissenschaft-Fachkraft ist breit gefächert und reicht von kuratorischer Arbeit bis zu konzeptioneller Tätigkeit in Medienproduktionen.
Hochschule & Format
Die LMU München bietet als große staatliche Universität ein forschungsstarkes Umfeld mit Zugang zu vielfältigen kulturellen Einrichtungen der Stadt München.
Das Vollzeitstudium in Präsenzform ermöglicht einen engen Austausch mit Lehrenden und Kommiliton:innen sowie die Einbindung lokaler Theater- und Medienpartner in die Lehre.
Zulassung & Zugangswege
Deine Zulassungschancen
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
Kosten & Finanzierung
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Deine Jobgarantie mit StudySmarter
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Karriere & Gehalt
Der Berufseinstieg nach der Medienkulturwissenschaft führt meist über kulturnahe und mediale Arbeitsfelder, in denen sich Theorie und Praxis verbinden lassen.
- Einstieg als Kulturvermittler:in oder RedaktionsassistenzErste berufliche Stationen in Theatern, Medienhäusern oder Kultureinrichtungen, oft begleitet von Volontariaten oder Traineeprogrammen · 0 bis 2 Jahre
- Projektkoordination in Medien- oder KulturbetriebenEigenständige Betreuung kleinerer Projekte, etwa in Programmplanung oder Öffentlichkeitsarbeit · 2 bis 4 Jahre
- Referent:in für Medien- oder KulturkonzepteVerantwortung für inhaltliche Konzeption und strategische Ausrichtung von Formaten oder Programmen · 4 bis 7 Jahre
- Leitung eines Kultur- oder MedienbereichsFührung von Teams und Verantwortung für Budgets, Programmatik und langfristige Ausrichtung · 7 bis 12 Jahre
Gehaltsspanne nach Karrierephase
Branchenweite Marktorientierung für Medienkulturwissenschaft-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Arbeitsmarkt & Zukunft
Wie sich der Beruf der Medienkulturwissenschaft-Fachkraft durch KI verändert, lässt sich in Aufgaben unterteilen, die zunehmend automatisiert werden, und solche, die menschliches Urteilsvermögen brauchen.
Wie KI den Beruf verändert
KI-Systeme übernehmen bereits heute Routineaufgaben in Medienanalyse und Content-Produktion, verändern aber nicht die Notwendigkeit kultureller Einordnung.
KI nimmt dir ab
- Automatisierte Auswertung großer Textmengen und Mediendaten
- Erstellung erster Entwürfe für Zusammenfassungen oder Metadaten
- Unterstützung bei der Trendanalyse in sozialen Medien
- Automatisiertes Tagging und Kategorisieren von Medieninhalten
Menschlich gefragter denn je
- Kulturhistorische Einordnung und kritische Kontextualisierung
- Konzeption kreativer Formate und Programme
- Vermittlung zwischen Institutionen, Publikum und Künstler:innen
- Ethische und gesellschaftliche Bewertung medialer Phänomene
Die im Studium vermittelte Methodenkompetenz aus dem Vertiefungsmodul IV: Methoden bildet die Grundlage dafür, auch KI-gestützte Analysen kritisch einzuordnen.
Arbeiten neben dem Studium
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Tools & Rechner
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Die Hochschule im Profil
Kurzprofil der Ludwig-Maximilians-Universität München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Ludwig-Maximilians-Universität München
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Was Studierende sagen
Das wird gelobt
- Enger Bezug zu Theaterpraxis durch eigenes Vertiefungsmodul
- Forschungsstarkes Umfeld an einer renommierten Universität
- Lebendiger Medien- und Kulturstandort München
Worauf du achten solltest
Wer ausschließlich praktische, produktionsnahe Ausbildung sucht, sollte bedenken, dass der Studiengang stark theorie- und methodenorientiert ausgerichtet ist und eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten voraussetzt.
Passt Medienkulturwissenschaft zu dir?
Das solltest du mitbringen
- Du interessierst dich für Theater, Film und digitale Medien gleichermaßen.
- Du arbeitest gerne wissenschaftlich-methodisch statt rein praktisch-handwerklich.
- Du möchtest gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge hinter Medien verstehen.
- Du bringst Interesse an Textarbeit, Theorie und Analyse mit.
- Du schätzt den Kulturstandort München als Lernumfeld.
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Häufige Fragen
Ist der Studiengang Medienkulturwissenschaft an der LMU München zulassungsbeschränkt?
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Aufnahmebeschränkung wie ein Numerus Clausus besteht.
Welche Rolle spielt Theaterpraxis im Studium?
Durch das Vertiefungsmodul III: Theater vor Ort erhalten Studierende an der LMU München direkten Einblick in praktische Theaterarbeit, eingebettet in den wissenschaftlichen Studienkontext.
Welche beruflichen Perspektiven bietet die Medienkulturwissenschaft?
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig als Medienkulturwissenschaft-Fachkräfte in Kultureinrichtungen, Medienunternehmen oder im Kulturmanagement, oft mit konzeptionellen oder vermittelnden Aufgaben.
Ist Vollzeitstudium in München mit intensiver Methodenausbildung vereinbar?
Ja, das Vollzeitstudium in Präsenzform an der LMU München ist so konzipiert, dass Module wie Wissenschaftspraxis I und das Vertiefungsmodul IV: Methoden systematisch aufeinander aufbauen.
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