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Johannes Gutenberg-Universität Mainz · Master

Medienkulturwissenschaft Master of Science an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Der Studiengang Medienkulturwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verbindet Medientheorie mit historischer und methodischer Tiefenanalyse zeitgenössischer Medienkulturen.
M.Sc.
Master of Science
120
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Mainz
Studienort
🤝 Jobgarantie: Job in 6 Monaten nach dem Abschluss – oder wir zahlen dein Coaching.Mehr erfahren →

Über den Studiengang

An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU Mainz) untersucht der Studiengang Medienkulturwissenschaft, wie Medien Gesellschaft, Kultur und Wahrnehmung formen – von historischen Medienformen bis zu digitalen Gegenwartsphänomenen. Im Zentrum steht die kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Medien als Bedeutungsträger, nicht allein als technische Infrastruktur.

Der Standort Mainz bringt eine lange Tradition medienwissenschaftlicher Forschung mit, die eng mit angrenzenden Disziplinen wie Kulturwissenschaft und Kommunikationswissenschaft verzahnt ist. Studierende bewegen sich damit in einem Umfeld, das theoretische Reflexion und empirische Medienkulturanalyse gleichermaßen ernst nimmt.

Der Studiengang ist zulassungsfrei, was einen niedrigschwelligen Einstieg ermöglicht, verlangt aber Bereitschaft zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit und Textarbeit auf hohem Niveau.

Curriculum & Module

7 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

7 Module · 120 ECTS
1. Semester15 ECTS

Kulturwissenschaftliche Medientheorie

Das Modul vermittelt medientheoretische Grundannahmen und vertiefendes Wissen zu fachspezifischen Medien- und Kulturtheorien des 20. Jahrhunderts. Es behandelt konkurrierende Medienkonzepte, Forschungsparadigmen und disziplinäre Diskurstraditionen als Werkzeuge zur Analyse medialer und kultureller Phänomene.

1. Semester15 ECTS

Methoden der Medienkulturanalyse

Das Modul erweitert und vertieft die Methodenkompetenz der Studierenden durch verschiedene methodische Zugänge wie Archivforschung und ethnographische Methoden. Interdisziplinäre Perspektiven aus verwandten Disziplinen werden auf ihre medienkulturwissenschaftliche Relevanz fokussiert.

2. Semester16 ECTS

Medienkulturgeschichte

Das Modul vermittelt vertiefende und spezialisierte Inhalte zur Geschichte der modernen Medien seit dem 18. Jahrhundert und problematisiert das Verhältnis von Medien und Geschichte. Es behandelt Formen und Probleme der Geschichtsschreibung sowie Medienwandel und kulturelle Einbettung von Einzelmedien und Mediensystemen.

2. Semester14 ECTS

Aktuelle Gegenstände und Ansätze der Medienkulturforschung I

Der erste Teil einer zweisemestrigen projektorientierten Studienphase behandelt aktuelle Forschungsansätze und Phänomene gegenwärtiger Medienkulturen. Studierende entwickeln Fähigkeiten in Recherche und Konzeption von thematischen Fallstudien sowie größeren Projektformaten wie Tagungen oder Ausstellungen.

3. Semester12 ECTS

Ästhetik, Performanz und Kulturen des Medialen

Ein inter- und transdisziplinäres Modul, das Seminare aus Film-, Theater-, Medienwissenschaft und verwandten Fächern vereint. Es behandelt ästhetische, performative und medienkulturelle Verflechtungen in Film, Theater, Medien- und Alltagskultur.

3. Semester14 ECTS

Aktuelle Gegenstände und Ansätze der Medienkulturforschung II

Der zweite Teil der projektorientierten Studienphase vertieft aktuelle Forschungsansätze zu gegenwärtigen Medienkulturen. Studierende arbeiten weiterführend an thematischen Fallstudien und größeren Forschungsprojekten mit interdisziplinären Perspektiven.

3. Semester5 ECTS

Abschlussmodul

Ein Kolloquium zur Besprechung laufender Forschungsarbeiten in der Abschlussphase des Studiums. Der wissenschaftliche Austausch dient der Diskussion von Konzeption, Aufbau und Ausrichtung der Masterarbeit sowie der Vertiefung von Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Medienkulturwissenschaft an der JGU Mainz begreift Medien als kulturelle Praxis, die gesellschaftliche Ordnungen, Identitäten und Öffentlichkeiten mitgestaltet. Der Studiengang setzt auf eine enge Verbindung von Theorie, Geschichte und Methode.

Damit unterscheidet er sich von rein praxisorientierten Medienstudiengängen: Es geht weniger um Produktion, mehr um Analyse, Einordnung und kritische Reflexion medialer Phänomene.

Studieninhalte

Zentrale Bausteine sind die Auseinandersetzung mit kulturwissenschaftlicher Medientheorie, die systematische Vermittlung von Methoden der Medienkulturanalyse sowie die historische Einordnung über Medienkulturgeschichte. Diese drei Stränge greifen ineinander und bilden das methodische Rückgrat des Studiums.

Ergänzend werden aktuelle Medienphänomene – von digitalen Plattformen bis zu älteren Massenmedien – unter kulturanalytischer Perspektive untersucht, wobei eigene Forschungsprojekte einen wachsenden Stellenwert einnehmen.

Für wen passt das?

Gut geeignet ist der Studiengang für alle, die Medien nicht nur nutzen, sondern verstehen wollen: ihre Geschichte, ihre gesellschaftliche Wirkung, ihre theoretischen Grundlagen. Freude am Lesen komplexer Texte und am wissenschaftlichen Schreiben ist Voraussetzung.

Wer stattdessen vor allem praktisches Handwerk wie Videoproduktion oder Redaktion sucht, findet in anderen, stärker anwendungsorientierten Studiengängen möglicherweise die passendere Umgebung.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolventinnen und Absolventen der Medienkulturwissenschaft finden sich in Kulturinstitutionen, Medienunternehmen, Wissenschaft und Verwaltung wieder, oft in Rollen, die analytisches und kommunikatives Denken verbinden.

Der Bezug zur Kategorie Medienkulturwissenschaft-Fachkräfte zeigt, dass der Arbeitsmarkt vielfältige, oft interdisziplinäre Einstiegswege bereithält, die sich erst im Berufsverlauf ausdifferenzieren.

Hochschule & Format

Die JGU Mainz bietet den Studiengang in Vollzeit an einem etablierten universitären Standort mit breitem geistes- und kulturwissenschaftlichem Umfeld an.

Die zulassungsfreie Aufnahme erleichtert den Einstieg, verlangt von Studierenden aber eigene Disziplin bei der Studienorganisation und Schwerpunktsetzung.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiMedienkulturwissenschaft ist an der JGU Mainz in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Weg vom Studienabschluss in den Beruf verläuft in der Medienkulturwissenschaft selten linear, sondern über verschiedene mediale und kulturelle Arbeitsfelder.

  1. Einstieg als Medienkulturanalyst:in oder RedaktionsassistenzErste Praxis in Redaktionen, Kulturinstitutionen oder Projektarbeit, oft mit Fokus auf Recherche und Textarbeit · 0 bis 2 Jahre
  2. Fachkraft für Medienkultur & ContentEigenständige Übernahme von Analyse-, Konzeptions- oder Kommunikationsaufgaben in Medien- oder Kulturbetrieben · 2 bis 5 Jahre
  3. Projekt- oder ProgrammleitungVerantwortung für Medienprojekte, kuratorische Formate oder Redaktionsbereiche mit Personal- und Budgetbezug · 5 bis 8 Jahre
  4. Leitung Kultur- & MedienbereichStrategische Leitung von Abteilungen in Kultureinrichtungen, Medienhäusern oder Verbänden · 8 bis 12 Jahre

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Medienkulturwissenschaft-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Die Digitalisierung verändert, welche Aufgaben in medienkulturwissenschaftlichen Berufen automatisiert werden und wo menschliche Deutungskompetenz unverzichtbar bleibt.

Wie KI den Beruf verändert

Ein Blick darauf, wie KI-Systeme medienkulturwissenschaftliche Tätigkeiten schon heute verändern.

KI nimmt dir ab

  • Erste Sichtung und Kategorisierung großer Medien- und Textmengen
  • Automatisierte Trend- und Stimmungsanalysen in sozialen Medien
  • Unterstützung bei Literaturrecherche und Zusammenfassungen
  • Standardisierte Berichterstellung aus quantitativen Daten

Menschlich gefragter denn je

  • Kulturhistorische Einordnung und kritische Kontextualisierung
  • Entwicklung eigenständiger theoretischer Argumentationen
  • Ethische und gesellschaftliche Bewertung medialer Phänomene
  • Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Lehre, Kuration oder Redaktion

Die Fähigkeit zur fundierten Medienkritik wird direkt in Kulturwissenschaftliche Medientheorie und Methoden der Medienkulturanalyse aufgebaut.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Mainz, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

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Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Staatliche HochschulePräsenzstudiumMainz
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Enge Verzahnung von Theorie, Methode und Mediengeschichte
  • Zulassungsfreier, niedrigschwelliger Zugang zum Master
  • Gute Anbindung an ein etabliertes universitäres Umfeld in Mainz

Worauf du achten solltest

Wer konkrete Praxisfertigkeiten wie Kamera-, Schnitt- oder Redaktionsarbeit erwartet, sollte prüfen, ob der stark theorie- und analyseorientierte Zuschnitt des Studiengangs den eigenen Vorstellungen entspricht.

Passt Medienkulturwissenschaft zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du liest gerne komplexe Theorietexte und denkst gerne in größeren kulturellen Zusammenhängen.
  • Du interessierst dich für die Geschichte und Gegenwart von Medien, nicht nur für deren technische Produktion.
  • Du bringst Ausdauer für eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben mit.
  • Du möchtest später eher analysieren, einordnen und vermitteln als rein technisch produzieren.

Häufige Fragen

Ist der Studiengang Medienkulturwissenschaft an der JGU Mainz zulassungsbeschränkt?

Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was bedeutet, dass es keine formale Notenhürde für die Einschreibung gibt.

Welche Module prägen das Studium besonders?

Prägend sind vor allem Kulturwissenschaftliche Medientheorie, Methoden der Medienkulturanalyse und Medienkulturgeschichte, die gemeinsam die theoretische und methodische Basis bilden.

Für welche Berufe qualifiziert der Abschluss?

Der Abschluss richtet sich an Tätigkeitsfelder, die der Kategorie Medienkulturwissenschaft-Fachkräfte zugeordnet sind, etwa in Kulturinstitutionen, Medienunternehmen und angrenzenden Bereichen.

Ist der Studiengang eher theoretisch oder praktisch ausgerichtet?

Der Fokus liegt klar auf kulturwissenschaftlicher Theorie, Methode und historischer Analyse, weniger auf praktischer Medienproduktion.

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