Kulturmarketing
Vermittlung fachsystematischer und theoretischer Grundlagen aus wirtschafts- und kulturwissenschaftlichen sowie kulturpolitischen Perspektiven zu Aufgaben des Marketing in Kulturinstitutionen.
Der Studiengang Kulturwissenschaften: Kritik der Gegenwart – Künste, Theorie, Geschichte an der Leuphana Universität Lüneburg richtet sich an Studierende, die kulturelle Gegenwartsphänomene nicht nur beschreiben, sondern kritisch einordnen und in größere theoretische wie historische Zusammenhänge stellen wollen. Im Zentrum steht die Verschränkung von Kunst, Theorie und Geschichte als drei sich gegenseitig befragende Zugänge zur Kultur der Gegenwart.
Als Teilzeitangebot ist der Master so konzipiert, dass er sich mit beruflichen oder anderen Verpflichtungen kombinieren lässt, ohne auf die inhaltliche Tiefe eines regulären Masterprogramms zu verzichten. Die zulassungsbeschränkte Ausrichtung sorgt für eine Studiengruppe, die sich intensiv mit kulturwissenschaftlicher Theoriebildung und deren praktischer Anwendung im Kulturbetrieb auseinandersetzt.
Der Abschluss Master of Arts qualifiziert für Tätigkeiten an der Schnittstelle von Kulturtheorie, Kulturmanagement und kultureller Vermittlungsarbeit – sowohl innerhalb wissenschaftlicher Institutionen als auch in Kultureinrichtungen und Organisationen des Kulturbetriebs.
30 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung fachsystematischer und theoretischer Grundlagen aus wirtschafts- und kulturwissenschaftlichen sowie kulturpolitischen Perspektiven zu Aufgaben des Marketing in Kulturinstitutionen.
Reflexion der soziologischen, ökonomischen und rechtlichen Organisation des Kulturbetriebs sowie Wechselwirkungen zwischen Kultur und Organisationsumfeld.
Erschließung des zeitgenössischen Wissens zur konkreten Kulturvermittlung als intermediäre Instanz zwischen Kulturproduktion und Kulturrezeption.
Erörterung der Strukturen, Prozesse und Funktionen ausgewählter Kultursparten wie Museen, Theater, Musik zwischen Hoch- und Populärkultur.
Projektorientierte Veranstaltung zum Erlernen und Einüben wissenschaftlicher Arbeit als Einheit aus Theorie und Empirie im Forschungsfeld des Kulturbetriebs.
Erarbeitung von kulturtheoretischen Grundlagen in zwei Seminaren mit soziologischer und philosophischer Ausrichtung zur Philosophie und Soziologie der Kultur.
Charakterisierung der Gegenwartsgesellschaften in zeitdiagnostischer Perspektive mit historisch-soziologischen Diagnosen des sozialen Wandels.
Erwerb grundlegender Kenntnisse der Kulturphilosophie, philosophischen Ästhetik und Kunstphilosophie mit Einblicken in den historischen Wandel ästhetischer Theorien.
Erarbeitung von Hauptpositionen der angelsächsischen Cultural Studies im Vergleich mit kultursoziologischen Alternativen.
Erarbeitung von Grundlagen der Theorien der Interkulturalität sowie der Postcolonial Studies mit Fokus auf Fragen des Neo- und Postkolonialismus.
Erarbeitung von Einsichten in den Stellenwert von kulturellen Institutionen und Akteuren für städtische Strukturen und Entwicklungen mittels kulturwissenschaftlicher Theorien zur Raumkonstruktion.
Erarbeitung des Begriffs der Kreativität aus verschiedenen Disziplinen und seines Gebrauchs in kulturellen wie ökonomischen Kontexten.
Einführung in Diskurstheorie und -analyse sowie Theorien der Sprechakte und Performativität mit kritischer Reflexion und Diskursanalyse in unterschiedlichen Kontexten.
Mitarbeit in Lehrforschungsprojekten zur Praxis kulturtheoretischer und empirischer Kulturforschung.
Erarbeitung von Grundkenntnissen in der älteren und neueren Kunstgeschichte mit Vermittlung von Beschreibungstechniken und Methoden zur Erfassung visueller Phänomene.
Erwerb von fachlichen Grundkenntnissen in der älteren Kunstgeschichte mit Einführung in zentrale kunsthistorische Fragestellungen und Methoden.
Erwerb von fachlichen Grundkenntnissen in der modernen und zeitgenössischen Kunst mit Fokus auf kunstwissenschaftliche Fragestellungen und kunstgeschichtlich relevante Positionen.
Analyse von Akteuren und Institutionen des künstlerischen Feldes sowie der Mechanismen des Kunstmarktes als soziales System mit eigener Logik.
Analyse von Visualität und visueller Produktion in Hoch- und Populärkultur mit Fokus auf Struktur, Funktion und Gebrauch des Visuellen in kulturellen Feldern.
Aneignung, Reflexion und Kritik künstlerischer, historischer und medienwissenschaftlicher Ansätze zu Kunst und Medien sowie deren Wechselverhältnis.
Beteiligung an künstlerisch-wissenschaftlichem Austausch und Projekten mit analytisch vorbereiteten Erfahrungen in Berufsfeldern der modernen und zeitgenössischen Kunst.
Einführung in kulturwissenschaftlich ausgerichtete Literaturwissenschaft mit Vermittlung von Kernkompetenzen wie Textanalyse und interdisziplinär ausgerichteten Querschnittsthemen.
Theorieseminar mit exemplarischen Anwendungen zu Theorien und Methoden der kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft.
Analyse literarischer Kulturen in ihren gesellschaftlichen und historischen Kontexten mit Fokus auf das 20. und 21. Jahrhundert.
Interkulturell, interdisziplinär und komparatistisch ausgerichtete Analyse von Grenzüberschreitungen der Literatur zwischen Sprachen, Kulturen und Medien.
Theoriegeleitetes Forschen an Phänomenen literarischer Kultur der Gegenwart mit berufsfelderschließendem Charakter.
Erarbeitung von Überblickswissen zur Geschichte und Gegenstände der Kulturwissenschaften; Reflexion der Grundzüge kulturwissenschaftlicher Theoriebildung mit klassischen und aktuellen Theorien.
Einführung in die Grundlagen der neueren Kulturgeschichte mit Fokus auf kommunikative Prozesse wie Bilder, Melodien, Symbole, Rituale und Zeremonien.
Einführung in die methodischen Grundlagen kulturwissenschaftlicher Forschung mit Fokus auf divergente methodische Zugänge verschiedener beteiligter Disziplinen.
Einsicht in die Produktivität und Schwierigkeit inter- und transdisziplinärer Forschung anhand ausgewählter Themen, Perspektiven oder Theorien in einer Ringvorlesung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Kulturwissenschaften: Kritik der Gegenwart – Künste, Theorie, Geschichte versteht Kulturwissenschaft als kritisches Unterfangen, das aktuelle künstlerische, gesellschaftliche und historische Entwicklungen aus theoretisch fundierter Perspektive analysiert. An der Leuphana Universität Lüneburg wird dieser Anspruch mit einem forschungsnahen, zugleich praxisorientierten Studienformat verbunden.
Die Teilzeitstruktur erlaubt es, das Studium über einen längeren Zeitraum zu strecken, was insbesondere für Studierende mit paralleler Berufstätigkeit im Kultur- oder Kreativbereich attraktiv ist.
Inhaltlich bewegt sich der Studiengang zwischen kunst- und kulturtheoretischen Fragestellungen, historischer Kontextualisierung und den praktischen Anforderungen des Kulturbetriebs. Module wie Kulturmarketing, Theorie der Kulturorganisation und Praxis des Kulturbetriebs verbinden die theoretische Auseinandersetzung mit Fragen der Organisation, Vermittlung und wirtschaftlichen Positionierung kultureller Institutionen.
Dabei wird durchgängig ein kritischer Blick auf gegenwärtige kulturelle Produktionsweisen und Institutionen eingeübt, der über reine Anwendungslogik hinausgeht und kulturwissenschaftliche Theoriebildung ernst nimmt.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem geisteswissenschaftlichen oder kulturwissenschaftlichen Erststudium, die ihre theoretische Analysefähigkeit vertiefen und gleichzeitig praxisnahe Kompetenzen für den Kulturbetrieb erwerben möchten.
Da das Studium in Teilzeit angeboten wird, passt es besonders gut zu Studierenden, die bereits im Kulturbereich arbeiten oder anderweitig zeitlich eingebunden sind, aber ihre wissenschaftliche Qualifikation gezielt ausbauen wollen.
Absolvent:innen dieses Masters finden Anknüpfungspunkte in Kultureinrichtungen, Kulturverwaltung, Kulturmarketing sowie in Organisationen, die kulturelle Programme konzipieren, vermitteln oder verwalten. Die Kombination aus theoretischer Reflexionsfähigkeit und organisatorischem Praxiswissen wird in diesem Berufsfeld zunehmend nachgefragt.
Auch eine wissenschaftliche Weiterqualifikation, etwa im Rahmen einer Promotion in Kulturwissenschaften, ist eine mögliche Perspektive nach Abschluss des Studiums.
Die Leuphana Universität Lüneburg ist bekannt für interdisziplinär angelegte Studienformate, die geisteswissenschaftliche Theorie mit anwendungsorientierten Elementen verknüpfen. Das Teilzeitformat dieses Masters fügt sich in diesen Ansatz ein und ermöglicht eine flexible, aber inhaltlich anspruchsvolle Auseinandersetzung mit kulturwissenschaftlichen Fragestellungen.
Der Studienort Lüneburg bietet dabei ein überschaubares akademisches Umfeld, das den fachlichen Austausch innerhalb der Studiengruppe begünstigt.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studienabschluss in den Kulturbetrieb verläuft meist über praxisnahe Einstiegspositionen hin zu koordinierender und leitender Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Kulturwissenschaften: Kritik der Gegenwart - Künste, Theorie, Geschichte-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die zukünftige Bedeutung dieses Studiengangs hängt eng damit zusammen, wie sich Kulturarbeit im Zusammenspiel von Digitalisierung und veränderten gesellschaftlichen Debatten weiterentwickelt.
Auch im Kulturbetrieb verändert künstliche Intelligenz zunehmend Arbeitsabläufe, ohne die kritische kulturwissenschaftliche Kernkompetenz zu ersetzen.
Kompetenzen aus Modulen wie Kulturmarketing, Theorie der Kulturorganisation und Praxis des Kulturbetriebs bilden die Grundlage für die spätere Tätigkeit zwischen Theorie und Kulturpraxis.
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Kurzprofil der Leuphana Universität Lüneburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer einen rein praxisorientierten Studiengang ohne theoretischen Tiefgang sucht, sollte bedenken, dass der kritisch-kulturwissenschaftliche Anspruch dieses Masters ein hohes Maß an Auseinandersetzung mit Theorie voraussetzt und das Teilzeitformat eine längere Studiendauer mit sich bringt.
Ja, der Studiengang ist zulassungsbeschränkt, sodass eine Bewerbung mit Erfüllung bestimmter formaler und inhaltlicher Voraussetzungen erforderlich ist.
Das Teilzeitformat ist genau darauf ausgelegt, das Studium mit beruflichen oder anderen zeitlichen Verpflichtungen zu kombinieren.
Module wie Kulturmarketing, Theorie der Kulturorganisation und Praxis des Kulturbetriebs verbinden theoretische und praxisnahe Inhalte des Kulturbetriebs.
Der Master of Arts qualifiziert für Tätigkeiten in Kultureinrichtungen, Kulturverwaltung und Kulturmarketing sowie für eine mögliche wissenschaftliche Weiterqualifikation.
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