Kulturmarketing
Vermittlung fachsystematischer und theoretischer Grundlagen aus wirtschafts- und kulturwissenschaftlichen sowie kulturpolitischen Perspektiven zu den Aufgaben des Marketing in Kulturinstitutionen.
Der Studiengang Digitale Medien / Kulturinformatik an der Leuphana Universität Lüneburg richtet sich an Studieninteressierte, die technische Kompetenzen mit einem Verständnis für Kulturbetriebe und Kulturvermittlung verbinden möchten. Im Zentrum steht die Frage, wie digitale Technologien Kulturorganisationen, Museen, Verlage oder Kultureinrichtungen verändern und welche informatischen Werkzeuge dafür nötig sind.
Charakteristisch für die Leuphana ist das Lüneburger Modell mit seiner fächerübergreifenden Studieneingangsphase, die den Blick über den eigenen Studiengang hinaus schärft, bevor die fachliche Vertiefung in Kulturinformatik und Medienpraxis einsetzt.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht der Zugang grundsätzlich allen Interessierten mit Hochschulzugangsberechtigung offen, wobei Eigeninitiative und thematisches Interesse an der Schnittstelle von Technik und Kultur entscheidend für den Studienerfolg sind.
30 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung fachsystematischer und theoretischer Grundlagen aus wirtschafts- und kulturwissenschaftlichen sowie kulturpolitischen Perspektiven zu den Aufgaben des Marketing in Kulturinstitutionen.
Reflexion der soziologischen, ökonomischen und rechtlichen Organisation des Kulturbetriebs mit Fokus auf Kulturförderung zwischen Markt- und Produktorientierung.
Erschließung des zeitgenössischen Wissens zur konkreten Kulturvermittlung als intermediäre Instanz zwischen Kulturproduktion und Kulturrezeption unter Berücksichtigung von Kulturmarketing und Kulturkommunikation.
Erörterung der Strukturen, Prozesse und Funktionen ausgewählter Kultursparten wie Museen, Theater, Musik, Tanz und Literatur zwischen Hoch- und Populärkultur.
Projektorientierte Veranstaltung zu ausgewählten Themen der Kulturorganisation und -kommunikation mit Fokus auf Erlernen wissenschaftlicher Arbeit als Einheit aus Theorie und Empirie.
Erarbeitung von kulturtheoretischen Grundlagen in soziologischer und philosophischer Ausrichtung mit Fokus auf die Herausbildung von Kulturphilosophie und Kultursoziologie.
Charakterisierung der Gegenwartsgesellschaften in zeitdiagnostischer Perspektive mit Fokus auf sozialen Wandel und Transformationsmöglichkeiten der Gegenwartsgesellschaft.
Erwerb grundlegender Kenntnisse der Kulturphilosophie, philosophischen Ästhetik und Kunstphilosophie mit Fokus auf klassische Ästhetik, Musikästhetik und kunstphilosophische Ansätze.
Erarbeitung von Hauptpositionen der angelsächsischen Cultural Studies im Vergleich mit kultursoziologischen Alternativen aus semiotischem und soziologischem Flügel.
Erarbeitung von Grundlagen der Theorien der Interkulturalität sowie der Postcolonial Studies mit Fokus auf Neo- und Postkolonialismus in den neuen Kulturwissenschaften.
Erarbeitung von Einsichten in den Stellenwert von kulturellen Institutionen, Akteuren und Szenen für städtische Strukturen und Entwicklungen post-industrieller Städte.
Erarbeitung des Begriffs der Kreativität aus verschiedenen disziplinären Perspektiven mit Fokus auf seine wechselhafte Geschichte und Gebrauch in kulturellen und ökonomischen Kontexten.
Einführung in Diskurstheorie und -analyse sowie Sprechakte und Performativität mit Fokus auf kritische Reflexion und Analyse von Diskursen in verschiedenen Kontexten.
Mitarbeit in Projekten mit Fokus auf Erwerb von Grundkenntnissen in kulturtheoretischer Forschung und empirischer Kulturforschung in Lehrforschungsprojekten oder laufenden Projekten.
Erarbeitung von Grundkenntnissen in der älteren und neueren Kunstgeschichte mit Vermittlung von Beschreibungstechniken und grundlegenden Methoden zur Erfassung visueller Phänomene.
Erwerb von fachlichen Grundkenntnissen in der älteren Kunstgeschichte mit Fokus auf zentrale kunsthistorische Fragestellungen und Methoden an exemplarischen Werken.
Erwerb von fachlichen Grundkenntnissen in der modernen und zeitgenössischen Kunst mit Fokus auf kunstwissenschaftliche Fragestellungen und die Geschichte künstlerischer Produktion.
Analyse von Akteuren, Institutionen und Mechanismen des künstlerischen Feldes sowie des Kunstmarktes mit Fokus auf Anerkennung und Scheitern im Kunstfeld.
Analyse von Visualität und visueller Produktion in Hoch- und Populärkultur mit Fokus auf Struktur, Funktion und Gebrauch des Visuellen in kulturellen Feldern.
Aneignung, Reflexion und Kritik relevanter künstlerischer und medienwissenschaftlicher Ansätze zu Kunst und Medien mit Fokus auf das Wechselverhältnis zwischen Künsten und Medien.
Beteiligung an künstlerisch-wissenschaftlichem Austausch und Projekten sowie Exkursionen ins Kunstfeld mit Fokus auf Berufsfelder der modernen und zeitgenössischen Kunst.
Einführung in kulturwissenschaftlich ausgerichtete Literaturwissenschaft mit Vermittlung von Kernkompetenzen wie textanalytische und hermeneutisch-interpretierenden Herangehensweisen.
Theorieseminar mit exemplarischen Anwendungen zu Theorien und Methoden, die in der kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft von zentraler Bedeutung sind.
Analyse literarischer Kulturen in ihren gesellschaftlichen und historischen Kontexten mit Fokus auf das 20. und 21. Jahrhundert und ihre Rekonstruktion.
Interkulturell, interdisziplinär und komparatistisch ausgerichtete Analyse von Grenzüberschreitungen der Literatur zwischen Sprach-, Kultur- und Mediengrenzen.
Theoriegeleitetes Forschen an Phänomenen der literarischen Kultur der Gegenwart mit berufsfelderschließendem Charakter in Bereichen wie Verlagswesen oder literarische Events.
Erarbeitung von Überblickswissen zur Geschichte und zu den Gegenstandsbereichen der Kulturwissenschaften; Reflexion der Grundzüge kulturwissenschaftlicher Theoriebildung mit Fokus auf klassische und aktuelle Theorien.
Einführung in die Grundlagen der neueren Kulturgeschichte mit Fokus auf kommunikative Prozesse wie Bilder, Melodien, Symbole, Rituale und Zeremonien als Forschungsgegenstände.
Einführung in die methodischen Grundlagen kulturwissenschaftlicher Forschung mit Fokus auf divergente methodische Zugänge verschiedener an den Kulturwissenschaften beteiligter Disziplinen.
Einsicht in die Produktivität und Schwierigkeit inter- und transdisziplinärer Forschung anhand ausgewählter Themen und Theorien der Kulturwissenschaften in einer Ringvorlesung mit vertieftem Seminar.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Digitale Medien / Kulturinformatik an der Leuphana Universität Lüneburg positioniert sich bewusst zwischen Informatik und Kulturwissenschaft. Studierende lernen, digitale Werkzeuge und Systeme zu verstehen und einzusetzen, die für Kultureinrichtungen und Medienbetriebe relevant sind.
Die enge Verzahnung mit dem Lüneburger Modell sorgt für eine breite Grundbildung in den ersten Semestern, bevor sich der Fokus auf kulturinformatische und medienpraktische Inhalte richtet.
Zu den prägenden Modulen zählen Kulturmarketing, Theorie der Kulturorganisation sowie die Praxis des Kulturbetriebs. Diese Module vermitteln, wie Kultureinrichtungen strategisch kommunizieren, wie sie organisatorisch funktionieren und wie digitale Prozesse dort praktisch umgesetzt werden.
Ergänzt werden diese Inhalte durch informatische Grundlagenfächer, die Programmierung, Datenverarbeitung und digitale Systemgestaltung abdecken und so die technische Basis der Kulturinformatik bilden.
Der Studiengang eignet sich für alle, die sich weder ausschließlich für Technik noch ausschließlich für Kultur begeistern, sondern die Verbindung beider Bereiche suchen. Interesse an Kulturbetrieben, Museen oder digitalen Kulturformaten ist ebenso hilfreich wie eine gewisse Affinität zu logischem, strukturiertem Denken.
Da keine Zulassungsbeschränkung besteht, ist der Einstieg für unterschiedliche Vorbildungen offen, sofern die Motivation für die inhaltliche Schnittstelle mitgebracht wird.
Absolventinnen und Absolventen finden Anknüpfungspunkte in Berufen der Informatik mit kulturellem oder medialem Bezug, etwa in der Entwicklung digitaler Angebote für Kultureinrichtungen, im Kulturmarketing oder in der digitalen Kommunikation von Museen und Verlagen.
Die Kombination aus technischem Verständnis und kulturbetrieblichem Wissen schafft ein Profil, das in einem zunehmend digitalisierten Kultursektor gefragt ist.
Die Leuphana Universität Lüneburg ist bekannt für ihr fächerübergreifendes Studienmodell, das Studierenden über die Fachgrenzen hinaus Kompetenzen vermittelt. Das Vollzeitstudium in Lüneburg bietet einen kompakten Campus mit kurzen Wegen zwischen den Fachbereichen.
Die Präsenzform ermöglicht direkten Austausch mit Lehrenden und Kommilitoninnen und Kommilitonen, was insbesondere für die praxisnahen Module im Bereich Kulturbetrieb von Vorteil ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang eröffnet Wege in einen digital geprägten Kultur- und Medienbereich, in dem informatisches Wissen zunehmend gefragt ist.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Informatik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung von Kultureinrichtungen sorgt dafür, dass sich das Berufsfeld an der Schnittstelle von Technik und Kultur stetig weiterentwickelt.
Auch im Berufsfeld der Kulturinformatik verändert Künstliche Intelligenz, welche Aufgaben automatisiert werden und welche menschliche Expertise erfordern.
Kompetenzen aus Modulen wie Kulturmarketing und Theorie der Kulturorganisation bilden die fachliche Grundlage für die spätere Arbeit an der Schnittstelle von Kultur und Digitalisierung.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Lüneburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Leuphana Universität Lüneburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich ausschließlich für reine Softwareentwicklung oder ausschließlich für klassische Kulturwissenschaft interessiert, sollte prüfen, ob die bewusste Verbindung beider Bereiche zu den eigenen Interessen passt, da der Studiengang keinen der beiden Bereiche in voller Tiefe abdeckt.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Numerus-clausus-Hürde beim Einstieg besteht.
Zu den prägenden Modulen zählen Kulturmarketing, Theorie der Kulturorganisation und die Praxis des Kulturbetriebs, die kulturbetriebliches Wissen mit informatischen Grundlagen verbinden.
Der Studiengang bereitet auf Tätigkeiten in Berufen der Informatik mit kulturellem oder medialem Schwerpunkt vor, etwa in der digitalen Kulturvermittlung, im Kulturmarketing oder in Projekten digitaler Kultureinrichtungen.
Die Leuphana ist für ihr fächerübergreifendes Lüneburger Modell bekannt, das Studierenden über die eigene Fachrichtung hinaus Kompetenzen vermittelt, bevor die Vertiefung in Kulturinformatik erfolgt.
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