Kulturmarketing
Vermittlung fachsystematischer und theoretischer Grundlagen aus wirtschafts- und kulturwissenschaftlichen sowie kulturpolitischen Perspektiven zu den Aufgaben des Marketing in Kulturinstitutionen.
Der Studiengang Cultural Studies: Culture and Organization richtet sich an alle, die Kultur nicht nur analysieren, sondern auch organisatorisch gestalten wollen. An der Leuphana Universität Lüneburg wird dieses Spannungsfeld zwischen kulturtheoretischer Reflexion und operativem Kulturmanagement systematisch bearbeitet, wobei der Studienort Lüneburg mit seiner engen Verzahnung von Wissenschaft und Kulturpraxis eine besondere Rolle spielt.
Das Teilzeitformat ist bewusst auf Studierende zugeschnitten, die bereits berufliche Erfahrungen in Kultureinrichtungen, Verwaltung oder freier Kulturszene mitbringen und diese wissenschaftlich vertiefen möchten. Der Abschluss M.Sc. signalisiert dabei einen stärker analytisch-methodischen Zugang, als man es von klassischen geisteswissenschaftlichen Kulturstudiengängen kennt.
Da die Zulassung beschränkt ist, wählt die Leuphana ihre Studierenden gezielt aus, was zu einer vergleichsweise homogenen und motivierten Studiengruppe führt.
31 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung fachsystematischer und theoretischer Grundlagen aus wirtschafts- und kulturwissenschaftlichen sowie kulturpolitischen Perspektiven zu den Aufgaben des Marketing in Kulturinstitutionen.
Reflexion der soziologischen, ökonomischen und/oder rechtlichen Organisation des Kulturbetriebs und Diskussion der Wechselwirkungen zwischen Kultur und Organisationsumfeld.
Erschließung des zeitgenössischen Wissens zur konkreten Kulturvermittlung als intermediäre Instanz zwischen Kulturproduktion und Kulturrezeption unter kultur-, kunst-, rechts-, kommunikations- und/oder wirtschaftswissenschaftlichen Perspektiven.
Erörterung der Strukturen, Prozesse, Kommunikationen und Funktionen ausgewählter Kultursparten unter Betonung der sozialen, ökonomischen und/oder politischen Einflussnahme der Gesellschaft.
Projektorientierte Veranstaltung zum Erlernen und Einüben wissenschaftlicher Arbeit als Einheit aus Theorie und Empirie in Teilgebieten des Forschungsfeldes des Kulturbetriebs.
Erarbeitung von kulturtheoretischen Grundlagen in soziologischer und philosophischer Ausrichtung zur Geschichte und zum analytischen Grundlagenwissen der Kulturphilosophie und Kultursoziologie.
Charakterisierung von Gegenwartsgesellschaften in zeitdiagnostischer Perspektive mit historisch-soziologischen Diagnosen des sozialen Wandels wie Modernisierung, Individualisierung und Mediatisierung.
Erwerb grundlegender Kenntnisse der Kulturphilosophie, philosophischen Ästhetik und Kunstphilosophie mit Fokus auf klassische und neuere kunstphilosophische Ansätze sowie Kategorien wie Kunstwerk, Künstler und Betrachter.
Erarbeitung von Hauptpositionen der angelsächsischen Cultural Studies im Vergleich mit kultursoziologischen Alternativen im semiotischen und soziologischen Flügel.
Erarbeitung von Grundlagen der Theorien der Interkulturalität sowie der Postcolonial Studies mit Fokus auf Fragen des Neo- und Postkolonialismus.
Erarbeitung von Einsichten in den Stellenwert kultureller Institutionen und Akteure für städtische Strukturen und Entwicklungen mit Fokus auf post-industrielle Städte.
Erarbeitung des Begriffs der Kreativität aus verschiedenen Disziplinen und seines Gebrauchs in kulturellen und ökonomischen Kontexten mit Fokus auf die Geschichte des Konzepts.
Einführung in die Diskurstheorie, -analyse und/oder Theorie der Sprechakte und Performativität mit kritischer Reflexion und Analyse von Diskursen in verschiedenen Kontexten.
Mitarbeit in Lehrforschungsprojekten oder an laufenden Projekten zum Erwerben von Grundkenntnissen in der Praxis kulturtheoretischer und empirischer Kulturforschung.
Erarbeitung von Grundkenntnissen im Bereich älterer und neuerer Kunstgeschichte mit Vermittlung von Beschreibungstechniken und grundlegenden Methoden zur Erfassung visueller Phänomene.
Erwerb von fachlichen Grundkenntnissen in der älteren Kunstgeschichte mit Einführung in zentrale kunsthistorische Fragestellungen und prägender Perspektiven der Kunstgeschichtsschreibung.
Erwerb von fachlichen Grundkenntnissen in der modernen und zeitgenössischen Kunst mit Fokus auf kunstwissenschaftliche Fragestellungen und Geschichte künstlerischer Produktion.
Analyse von Akteuren und Institutionen des künstlerischen Feldes sowie der Mechanismen des Kunstmarktes mit Fokus auf professionelle Rollen und Konventionen.
Analyse von Visualität und visueller Produktion in Hoch- und Populärkultur mit Fokus auf Struktur, Funktion und Gebrauch des Visuellen in kulturellen Feldern.
Aneignung, Reflexion und Kritik relevanter künstlerischer, historischer und medienwissenschaftlicher Ansätze zum Wechselverhältnis zwischen Künsten und Medien.
Beteiligung an künstlerisch-wissenschaftlichem Austausch und Projekten sowie Exkursionen in das Kunstfeld mit Fokus auf berufsfelderschließende Erfahrungen.
Einführung in die kulturwissenschaftlich ausgerichtete Literaturwissenschaft mit Vermittlung von Kernkompetenzen textanalytischer, textanalytischer und hermeneutisch-interpretierender Herangehensweisen.
Theorieseminar mit exemplarischen Anwendungen in der Literarischen Kultur mit Vermittlung von Theorien und Methoden der kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft.
Analyse literarischer Kulturen in ihren gesellschaftlichen und historischen Kontexten mit Schwerpunkt auf das 20. und 21. Jahrhundert.
Interkulturell, interdisziplinär und komparatistisch ausgerichtete Analyse von Grenzüberschreitungen der Literatur zwischen Sprach- und Kulturgrenzen sowie zwischen verschiedenen Kunstformen.
Theoriegeleitetes Forschen an Phänomenen der literarischen Kultur der Gegenwart mit berufsfelderschließendem Charakter in Bereichen wie Verlagswesen oder literarische Events.
Erarbeitung von Überblickswissen zur Geschichte und zu den Gegenstandsbereichen der Kulturwissenschaften sowie Reflexion der Grundzüge kulturwissenschaftlicher Theoriebildung mit Fokus auf klassische und aktuelle Theorien.
Einführung in die Grundlagen der neueren Kulturgeschichte mit Fokus auf kommunikative Prozesse wie Bilder, Melodien, Symbole, Rituale und Zeremonien.
Einführung in die methodischen Grundlagen kulturwissenschaftlicher Forschung mit Fokus auf die divergenten methodischen Zugänge der an den Kulturwissenschaften beteiligten Disziplinen.
Einsicht in die Produktivität und Schwierigkeit inter- und transdisziplinärer Forschung mit ausgewählten Themen, Perspektiven oder Theorien der Kulturwissenschaften in einer Ringvorlesung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Cultural Studies: Culture and Organization an der Leuphana Universität Lüneburg versteht Kultur als Feld, das professionell organisiert, finanziert und vermittelt werden muss. Der Studiengang verortet sich damit zwischen klassischer Kulturwissenschaft und angewandtem Management.
Charakteristisch ist die Verbindung von theoretischer Reflexion über Kulturorganisationen mit sehr konkreten Fragen des Kulturbetriebs vor Ort in Lüneburg und darüber hinaus.
Im Zentrum stehen Module wie Kulturmarketing, Theorie der Kulturorganisation und Praxis des Kulturbetriebs. Diese drei Bereiche bilden zusammen ein Gerüst, das strategisches Denken, theoretische Einordnung und operatives Handeln miteinander verknüpft.
Studierende lernen, Kulturinstitutionen sowohl kritisch zu analysieren als auch aktiv mitzugestalten, etwa in Fragen der Publikumsentwicklung oder der internen Organisationsstruktur.
Der Studiengang eignet sich besonders für Personen, die bereits im Kulturbereich arbeiten – etwa in Museen, Theatern, Verbänden oder der Kulturverwaltung – und ihre Praxis mit wissenschaftlicher Tiefe unterfüttern möchten.
Da das Studium in Teilzeit angelegt ist, passt es gut zu Berufstätigen, die Studium und Job parallel organisieren wollen, sollte aber realistisch mit dem eigenen Arbeitsalltag abgeglichen werden.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Kulturinstitutionen, Kulturverwaltung, Kulturmarketing-Agenturen sowie in der strategischen Leitung von Kulturbetrieben.
Die Kombination aus wissenschaftlicher Reflexionsfähigkeit und organisatorischem Praxiswissen wird von Arbeitgebenden im Kultursektor zunehmend als Zusatzqualifikation geschätzt.
Die Leuphana Universität Lüneburg ist bekannt für interdisziplinäre Studienformate, die genau diese Verbindung von wissenschaftlicher Reflexion und Praxisnähe fördern.
Der Standort Lüneburg bietet dabei ein überschaubares, aber lebendiges kulturelles Umfeld, das sich gut als Experimentierfeld für die im Studium erarbeiteten Konzepte nutzen lässt.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studienabschluss in eine Kulturorganisation verläuft selten linear, sondern über wachsende Verantwortung in Projekten und Institutionen.
Branchenweite Marktorientierung für Cultural Studies: Culture and Organization-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch im Kulturbetrieb verändert Digitalisierung zunehmend, wie Organisation und Vermittlung ablaufen.
KI-Systeme übernehmen im Kulturmanagement vor allem unterstützende, datengetriebene Aufgaben, während strategische und zwischenmenschliche Kompetenzen zentral bleiben.
Die im Studium vermittelten Kompetenzen lassen sich direkt auf Module wie Kulturmarketing, Theorie der Kulturorganisation und Praxis des Kulturbetriebs zurückführen.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Lüneburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Leuphana Universität Lüneburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich vor allem für klassische geisteswissenschaftliche Kulturanalyse interessiert, sollte bedenken, dass der Studiengang deutlich stärker auf Organisation, Management und Praxisbezug ausgerichtet ist als rein theoretische Kulturwissenschaften.
Wer ausschließlich künstlerisch-kreativ arbeiten möchte statt organisatorisch-strategisch, findet in diesem Studiengang möglicherweise nicht den passenden Schwerpunkt.
Ja, die Zulassung ist beschränkt, sodass die Leuphana Universität Lüneburg die Studienplätze über ein Auswahlverfahren vergibt.
Ja, der Studiengang ist in Teilzeit konzipiert und richtet sich explizit an Personen, die Studium und Berufstätigkeit im Kulturbereich miteinander verbinden möchten.
Zentrale Module sind Kulturmarketing, Theorie der Kulturorganisation und Praxis des Kulturbetriebs, die Theorie und Praxis der Kulturarbeit eng miteinander verzahnen.
Der M.Sc. bereitet auf Tätigkeiten in Kulturinstitutionen, Kulturverwaltung, Kulturmarketing und zunehmend auch auf Leitungsfunktionen im Kulturbetrieb vor.
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