Planungsrecht
Einführung in das Raumordnungs-, Landesplanungs- und öffentliche Baurecht mit Überblick über rechtliche Grundlagen und Anwendungsfelder sowie Diskussion von Raumordnungs- und Bauleitplänen.
Der zulassungsfreie Masterstudiengang richtet sich an Absolvent:innen geographischer oder verwandter naturwissenschaftlicher Bachelorstudiengänge, die sich vertieft mit den physischen Grundlagen von Landschafts- und Klimaveränderungen auseinandersetzen möchten. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Geosysteme – also das Zusammenspiel von Boden, Wasser, Klima und Vegetation – unter menschlichem Einfluss verändern und wie sich Schutz- und Anpassungsstrategien wissenschaftlich fundiert entwickeln lassen.
Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg bringt für diesen Studiengang ihre geographische Forschungstradition ein und verknüpft physisch-geographische Methodik mit angewandten Fragestellungen aus Planung und Umweltmanagement. So entsteht ein Profil, das sowohl analytisch-naturwissenschaftlich als auch planungsbezogen ausgerichtet ist.
Studierende setzen sich mit Instrumenten der Raum- und Umweltplanung auseinander und lernen, geosystemare Prozesse in konkrete planerische und rechtliche Rahmenbedingungen einzuordnen – eine Kombination, die in klassisch physisch-geographischen Studiengängen selten in dieser Form vermittelt wird.
20 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Einführung in das Raumordnungs-, Landesplanungs- und öffentliche Baurecht mit Überblick über rechtliche Grundlagen und Anwendungsfelder sowie Diskussion von Raumordnungs- und Bauleitplänen.
Diskussion von Theorie und Geschichte der Raumordnung in Deutschland sowie Darlegung der politischen Rahmenbedingungen und Grundzüge des deutschen Raumplanungssystems unter Berücksichtigung formeller und informeller Planungsinstrumente.
Behandlung und Vertiefung ausgewählter Fragestellungen der theoretischen und angewandten Humangeographie aus einem Teilgebiet der Humangeographie.
Behandlung und Vertiefung ausgewählter Fragestellungen der theoretischen und angewandten Humangeographie aus einem Teilgebiet der Humangeographie.
Organisation und Analyse von räumlichen und raumbezogenen Informationen mit Anwendung von Kartographiesystemen und GIS sowie Entwurf und Erstellung thematischer Karten als planerische Kommunikationsmittel.
Bearbeitung einer aktuellen wissenschaftlichen Fragestellung mit Hilfe adäquater Methoden nach gängiger wissenschaftlicher Praxis, dokumentiert in einer Masterarbeit und verteidigt in einem Abschlusskolloquium.
Analyse der Ressource Klima mit Schwerpunkt auf Klimavariabilität und den Problemkomplex Klimawandel unter Berücksichtigung anthropogener Einflussnahme sowie ökologischer und sozio-ökonomischer Folgen.
Beschäftigung mit der Ressource Wetter und der Variabilität atmosphärischer Zustände auf der meteorologischen Zeitskala mit Fokus auf synoptische Meteorologie, Wettervorhersage sowie meteorologische Messverfahren.
Vermittlung von Kenntnissen über charakteristische Landschaften mit Schwerpunkt Mitteleuropa unter Berücksichtigung von Böden, Geologie, Geomorphologie und Landschaftsökologie in ihrer Vernetzung und zeitlichen Entwicklung.
Vermittlung von Kenntnissen über grundlegende und weiterführende Arbeiten im Labor und am Mikroskop mit Schwerpunkt auf Böden und quartäre Sedimente sowie deren sedimentologische und pedochemische Analyse.
Praktikum in einer fachnahen Dienststelle oder einem Betrieb der angestrebten Berufslaufbahn oder durch achtwöchige Geländearbeiten außerhalb Europas zur Vermittlung umfassender Einblicke in die Berufswelt.
Vorstellung der Vielzahl mineralischer Rohstoffvorkommen und der Prozesse, die zur wirtschaftlichen Anreicherung solcher Rohstoffe führten, umfassend magmatische, hydrothermale und sedimentäre Prozesse.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang widmet sich dem Wandel von Geosystemen – also den natürlichen Wechselwirkungen von Klima, Boden, Wasser und Relief – und den Möglichkeiten, diese Systeme aktiv zu schützen. Die Ausrichtung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg legt dabei besonderen Wert auf die Verzahnung von physisch-geographischer Analyse mit planerischen und rechtlichen Instrumenten.
Damit unterscheidet sich das Programm von rein naturwissenschaftlich orientierten Physische-Geographie-Mastern, weil es den Schritt von der Systemanalyse zur konkreten Schutz- und Planungspraxis mitdenkt.
Zu den zentralen Modulen zählen Planungsrecht, Raum- und Umweltplanung sowie Spezielle Humangeographie 1. Diese Kombination zeigt, dass der Studiengang physisch-geographisches Fachwissen bewusst mit rechtlichen und planerischen Grundlagen sowie humangeographischen Perspektiven verbindet.
Studierende lernen dadurch nicht nur, Geosystemveränderungen zu erfassen und zu bewerten, sondern auch, wie sich daraus abgeleitete Schutzmaßnahmen in bestehende Planungs- und Rechtsrahmen einfügen lassen.
Geeignet ist der Studiengang für alle, die aus einem geographischen oder naturwissenschaftlichen Bachelor kommen und sich für die Schnittstelle zwischen Umweltanalyse und angewandter Planung interessieren. Wer sich ausschließlich für Grundlagenforschung ohne Anwendungsbezug begeistert, findet hier vermutlich nicht die passende Ausrichtung.
Wichtig ist zudem eine gewisse Offenheit für rechtliche und planerische Fragestellungen, da diese fest im Curriculum verankert sind.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Bereichen, in denen Umweltveränderungen bewertet und in planerische oder rechtliche Prozesse überführt werden müssen – etwa in Umwelt- und Planungsbehörden, Ingenieur- und Planungsbüros oder in der angewandten Forschung zu Klima- und Landschaftswandel.
Die Verbindung aus naturwissenschaftlicher Systemkompetenz und planungsrechtlichem Wissen schafft ein Profil, das sowohl in behördlichen als auch in privatwirtschaftlichen Kontexten gefragt sein kann.
Als Vollzeitstudiengang an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg findet das Studium präsenzbasiert am Studienort Würzburg statt. Die Zulassung erfolgt zulassungsfrei, was den Einstieg organisatorisch erleichtert.
Die universitäre Einbindung ermöglicht den Zugang zu geographischer Forschungsinfrastruktur und interdisziplinären Austauschmöglichkeiten innerhalb der Fakultät.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Türen an der Schnittstelle von Umweltanalyse, Planung und angewandter Forschung.
Branchenweite Marktorientierung für Angewandte Physische Geographie - Geosystemwandel und Geosystemschutz Master-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich KI in diesem Berufsfeld auswirkt, lässt sich anhand typischer Aufgabenbereiche einordnen.
Automatisierung verändert die Arbeit an Geosystemdaten, ersetzt aber nicht die planerische Urteilsfähigkeit.
Kompetenzen im Umgang mit rechtlichen Vorgaben werden im Modul Planungsrecht aufgebaut, während Raum- und Umweltplanung die planerische Anwendung vertieft.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Würzburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Julius-Maximilians-Universität Würzburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer ausschließlich naturwissenschaftlich-methodisch arbeiten möchte, sollte bedenken, dass rechtliche und planerische Module wie Planungsrecht einen festen und verpflichtenden Bestandteil des Curriculums bilden.
Nein, der Master Angewandte Physische Geographie – Geosystemwandel und Geosystemschutz ist zulassungsfrei, ein formaler NC entfällt daher.
Nein, Planungsrecht ist ein reguläres Modul im Curriculum und wird im Studienverlauf systematisch aufgebaut, Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
Er verbindet beide Perspektiven: physisch-geographische Systemanalyse wird gezielt mit raum- und umweltplanerischen sowie rechtlichen Inhalten verknüpft.
Typische Einsatzbereiche liegen in Umwelt- und Planungsbehörden, Planungsbüros sowie in der angewandten Forschung zu Klima- und Landschaftswandel.
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