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Tagesgeldrechner: Zinsertrag, Zinseszins und Steuern selbst berechnen

Ein Tagesgeldrechner zeigt dir, wie sich dein Anlagebetrag bei einem bestimmten Zinssatz über die Laufzeit entwickelt. So kannst du Zinsertrag und Endkapital planen, bevor du ein Tagesgeldkonto eröffnest.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Der Tagesgeldrechner ermittelt Zinsertrag, Endkapital, nötigen Zinssatz oder Laufzeit einer einmaligen Geldanlage.
  • Die Berechnung berücksichtigt den Zinseszinseffekt, wenn die Zinsgutschrift auf dem Konto wieder angelegt wird.
  • Abgeltungsteuer und Sparer-Pauschbetrag lassen sich in die Berechnung einbeziehen, um den Ertrag nach Steuern zu sehen.
  • Für den Tagesgeldvergleich ist der effektive Zinsertrag nach Kosten und Steuern wichtiger als der Nominalzins.

01 · Grundlagen

Was ist ein Tagesgeldrechner?

Ein Tagesgeldrechner ist ein Werkzeug für die einfache Zinsrechnung bei kurzfristigen Geldanlagen. Er bildet die übliche Wiederanlage der Zinsen ab, wie sie bei Tagesgeldkonten Standard ist.

Der Tagesgeldrechner arbeitet mit der gemischten Verzinsung, wie sie Banken bei Finanzprodukten für Privatpersonen üblicherweise einsetzen. Laufzeiten, die nicht genau einer Zinsperiode entsprechen, werden anteilig linear verzinst. Als Zinsmethode legt der Rechner 30 Zinstage pro Monat und 360 Zinstage pro Jahr zugrunde.

Du kannst zwischen verschiedenen Zinsperioden wählen: monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich. Die Wahl beeinflusst den Zinseszinseffekt, weil häufigere Gutschriften zu einer schnelleren Wiederanlage der Zinsen führen. Bei Laufzeiten über einer Zinsperiode schmälern Steuern zusätzlich den Zinseszinseffekt.

Der Rechner eignet sich für einmalige Geldanlagen auf Tagesgeldkonten oder Sparbüchern. Für regelmäßige Einzahlungen in einen Sparplan oder für Festgeld mit langer Laufzeit gibt es eigene Rechenwerkzeuge.

Kurz erklärt

Tagesgeldrechner

Ein Online-Werkzeug zur Berechnung von Zinsertrag, Zinssatz, Laufzeit oder Endkapital einer einmaligen Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto.

Er geht von der Wiederanlage der Zinsen aus und kann auf Wunsch die Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge berücksichtigen.

02 · Vergleich

Zinsertrag oder Endkapital: Was berechnet der Rechner?

Je nach Fragestellung liefert der Tagesgeldrechner unterschiedliche Ergebnisse. Du kannst entweder den Ertrag aus einem festen Anlagebetrag bestimmen oder den nötigen Zinssatz für einen Wunschbetrag ermitteln.

Bei der Berechnung des Zinsertrags gibst du Anlagekapital, Zinssatz und Laufzeit ein. Der Rechner ermittelt daraus den Ertrag am Ende der Laufzeit. Ein Beispiel: Bei 20.000 Euro Anlagebetrag, 0,9 Prozent Zinsen pro Jahr und sechs Monaten Laufzeit erhältst du 90 Euro Zinsertrag.

Die Berechnung des Zinssatzes geht den umgekehrten Weg. Du gibst Anlagekapital, gewünschten Zinsertrag und Laufzeit ein, und der Rechner bestimmt den notwendigen Zinssatz pro Jahr. Wer für 50.000 Euro in neun Monaten 1.000 Euro Zinsen erzielen möchte, benötigt dafür einen jährlichen Zinssatz von 2,67 Prozent.

Die Laufzeitberechnung zeigt dir, wie lange du auf einen bestimmten Zinsertrag warten musst. Bei 30.000 Euro Anlagebetrag, 0,7 Prozent Zinsen und vierteljährlicher Zinsgutschrift dauert es rund 11,4 Monate, bis 200 Euro Zinsen zusammenkommen.

Die zwei häufigsten Berechnungsarten im Vergleich
Zinsertrag berechnenZinssatz berechnen
Gegebene WerteAnlagebetrag, Zinssatz, LaufzeitAnlagebetrag, gewünschter Zinsertrag, Laufzeit
ErgebnisHöhe des Ertrags am LaufzeitendeNotwendiger Zinssatz pro Jahr
Typische FrageWie viel Zinsen erhalte ich, wenn ich einen Teil meiner Ersparnisse für 6 Monate auf einem Tagesgeldkonto anlege?Zu welchem Zinssatz müsste ich anlegen, um eine Zinsgutschrift in bestimmter Höhe zu erzielen?

03 · Schritt für Schritt

So wirkt der Zinseszinseffekt bei Tagesgeld

Beim Tagesgeld werden Zinsen in der Regel monatlich, vierteljährlich oder jährlich gutgeschrieben. Sobald die Gutschrift auf dem Konto bleibt, erwirtschaftet sie in den Folgeperioden selbst Zinsen.

Der Tagesgeldrechner geht von der Wiederanlage der Zinsen aus, wie es bei Tagesgeldkonten üblich ist. Sobald eine Zinsgutschrift auf dem Konto bleibt, erwirtschaftet sie in den Folgeperioden selbst Zinsen. Dadurch wächst das Guthaben schneller als bei einfacher Zinsrechnung ohne Wiederanlage.

Die Zinsperiode bestimmt, wie oft dieser Effekt greift. Bei monatlicher Gutschrift werden die Zinsen zwölfmal pro Jahr dem Kapital zugeschlagen, bei jährlicher Gutschrift nur einmal. Je kürzer die Zinsperiode, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt.

Für kurze Laufzeiten unter einem Jahr ist der Unterschied meist gering. Bei mehrjährigen Anlagen oder höheren Zinssätzen wird der Effekt dagegen deutlich spürbar, weil die Zinserträge auf bereits gutgeschriebene Zinsen einen wachsenden Anteil am Gesamtertrag ausmachen.

01

Startkapital einzahlen

Du zahlst einen Anlagebetrag auf das Tagesgeldkonto ein.

02

Zinsgutschrift erhalten

Nach Ablauf der Zinsperiode schreibt die Bank den Zinsertrag gut.

03

Gutschrift wieder anlegen

Die Gutschrift bleibt auf dem Konto stehen und wird in der nächsten Zinsperiode mitverzinst.

04

Effekt über die Laufzeit

Über mehrere Monate oder Jahre wächst das Guthaben dadurch schneller als bei einfacher Verzinsung ohne Wiederanlage. Das ist der Zinseszinseffekt.

04 · Was gilt

Abgeltungs­teuer und Sparer-Pauschbetrag: Was vom Ertrag übrig bleibt

Kapitalerträge aus Tagesgeld sind steuerpflichtig. Der Tagesgeldrechner kann die Abgeltungsteuer einbeziehen, damit du den Ertrag nach Steuern siehst.

Auf Kapitalerträge aus Tagesgeld fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Der Tagesgeldrechner kann diese Steuern berücksichtigen, damit du den Ertrag nach Steuern siehst.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro pro Jahr. Solange deine Kapitalerträge unter diesem Freibetrag bleiben, zahlst du keine Abgeltungsteuer. Du kannst den Freibetrag im Rechner hinterlegen, um ein realistisches Ergebnis zu erhalten.

Kirchensteuer fällt nur an, wenn du kirchensteuerpflichtig bist. Der Rechner kann sie auf Wunsch einbeziehen. Die Teilfreistellung für Aktienfonds spielt bei Tagesgeld keine Rolle, weil es sich nicht um eine Fondsanlage handelt.

Wird berücksichtigt

·Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge
·Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer
·Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Person und Jahr
·Sparer-Pauschbetrag von 2000 EUR pro Jahr bei Zusammenveranlagung

Wird nicht berücksichtigt

·Kirchensteuer, sofern du sie nicht manuell im Rechner aktivierst
·Teilfreistellung für Aktienfonds, da Tagesgeld keine Fondsanlage ist
·Verluste aus anderen Kapitalanlagen, die den Ertrag mindern könnten

05 · Im Vertrag

Zinsperiode und Zinsmethode: Worauf du bei der Berechnung achten solltest

Die Höhe des Zinsertrags hängt auch von der Zinsperiode und der Zinsmethode ab. Beide Größen beeinflussen, wie oft und nach welcher Tageszählung Zinsen berechnet werden.

Die Zinsperiode gibt an, in welchem Intervall die Bank Zinsen gutschreibt. Üblich sind monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Gutschriften. Bei gleichem Nominalzins führt eine kürzere Zinsperiode zu einem höheren Effektivertrag, weil die Zinsen früher wieder angelegt werden.

Die Zinsmethode legt fest, wie Zinstage gezählt werden. Verbreitet sind 30/360, act/360 und act/365. Bei der Methode 30/360 wird jeder Monat mit 30 Tagen und das Jahr mit 360 Tagen gerechnet. Die Unterschiede zwischen den Methoden sind bei kurzen Laufzeiten gering, können sich bei größeren Beträgen aber bemerkbar machen.

Die gemischte Verzinsung sorgt dafür, dass Laufzeiten, die nicht genau einer Zinsperiode entsprechen, anteilig linear verzinst werden. Das ist die übliche Vorgehensweise der Banken bei Finanzprodukten für Privatpersonen.

Fachbegriffe rund um die Zinsberechnung

ZinsperiodeGutschriftDas Intervall, in dem die Bank Zinsen gutschreibt. Üblich sind monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Gutschriften.
ZinsmethodeTageszählungDie Methode, nach der Zinstage gezählt werden. Verbreitet sind 30/360, act/360 und act/365. Bei gleichem Nominalzins führen unterschiedliche Methoden zu leicht abweichenden Erträgen.
Gemischte VerzinsungUnterjährigLaufzeiten, die nicht genau einer Zinsperiode entsprechen, werden anteilig linear verzinst. Das ist die übliche Vorgehensweise der Banken bei Tagesgeld.

06 · Checkliste

Tagesgeldvergleich: Warum der Rechner nur der erste Schritt ist

Ein Tagesgeldrechner liefert dir den rechnerischen Ertrag für einen bestimmten Zinssatz. Für die Auswahl eines Kontos brauchst du zusätzlich einen Tagesgeldvergleich, der aktuelle Zinssätze und Konditionen gegenüberstellt.

Welcher Zinssatz aktuell erreichbar ist, erfährst du erst durch einen Tagesgeldvergleich. Die Zinssätze unterscheiden sich je nach Anbieter und können sich schnell ändern.

Achte bei einem Vergleich nicht nur auf den Zinssatz für Neukunden. Viele Banken locken mit hohen Anfangszinsen, die nach einigen Monaten sinken. Prüfe auch die Zinsperiode, die Einlagensicherung und ob die Kontoführung kostenlos ist.

Ein Tagesgeldkonto bietet dir flexible Ein- und Auszahlungen. Anders als bei Festgeld bist du nicht an eine feste Laufzeit gebunden. Das macht Tagesgeld zu einer geeigneten Anlage für Geld, das du kurzfristig verfügbar halten möchtest.

Checkliste für den Tagesgeldvergleich

01

Zinssatz für Neukunden und Bestandskunden getrennt prüfen

02

Zinsgutschrift und Zinsperiode vergleichen

03

Kontoeröffnung online und ohne Filialbesuch möglich?

04

Einlagensicherung des Anbieters prüfen

05

Kostenlose Kontoführung und keine versteckten Gebühren

06

Flexibilität bei Ein- und Auszahlungen beachten

07 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Nutzung eines Tagesgeldrechners

Schnell ist ein Wert falsch eingegeben oder die Steuer nicht berücksichtigt. Diese Fehler führen zu einem verzerrten Bild des tatsächlichen Ertrags.

Ein häufiger Fehler ist, den Sparer-Pauschbetrag nicht einzutragen, obwohl noch Freibetrag vorhanden ist. Der Rechner zeigt dann eine zu hohe Steuerlast und einen zu niedrigen Nettoertrag. Prüfe vor der Berechnung, wie viel von deinem Freibetrag bereits durch andere Kapitalerträge ausgeschöpft ist.

Die Zinsperiode muss zur tatsächlichen Gutschrift deines Kontos passen. Wer monatliche Gutschrift hat, aber jährliche Zinsperiode im Rechner wählt, erhält ein zu niedriges Ergebnis. Umgekehrt führt die falsche Wahl zu einem zu hohen Ertrag.

Verwechsle nicht Laufzeit in Monaten mit Zinstagen. Ein halbes Jahr entspricht bei der Zinsmethode 30/360 genau 180 Zinstagen. Bei der Methode act/365 sind es dagegen 182 oder 183 Tage, je nach Kalenderhalbjahr.

Fehler, die du vermeiden solltest

·Sparer-Pauschbetrag nicht eintragen, obwohl noch Freibetrag vorhanden ist
·Zinsperiode falsch wählen, zum Beispiel jährlich statt monatlich
·Laufzeit in Monaten mit Zinstagen verwechseln
·Abgeltungsteuer ignorieren und den Bruttoertrag für den Nettoertrag halten
·Zinseszins außer Acht lassen und mit einfacher Zinsrechnung rechnen

08 · Hintergrund

Anlagebetrag und Laufzeit: So planst du dein Tagesgeld

Der Tagesgeldrechner hilft dir, Anlagebetrag und Anlagedauer so zu wählen, dass du dein Sparziel erreichst. Die Laufzeitberechnung zeigt dir, wie lange du auf einen bestimmten Zinsertrag warten musst.

Der Zusammenhang zwischen Anlagebetrag und Zinsertrag ist linear. Verdoppelst du den Anlagebetrag, verdoppelt sich bei gleichem Zinssatz und gleicher Laufzeit auch der Ertrag. Das gilt unabhängig von der Zinsperiode und der Zinsmethode.

Die Laufzeit wirkt sich über den Zinseszinseffekt aus. Bei monatlicher Zinsgutschrift wächst das Guthaben schneller als bei jährlicher Gutschrift, weil die Zinsen früher wieder angelegt werden. Dieser Unterschied ist bei kurzen Laufzeiten klein, wird aber mit jedem Jahr größer.

Für die Planung deines Sparziels kannst du die Laufzeitberechnung nutzen. Sie zeigt dir, wie lange du bei einem gegebenen Zinssatz warten musst, bis ein bestimmter Zinsertrag erreicht ist. So erkennst du, ob dein Sparziel mit Tagesgeld realistisch ist oder ob du andere Anlageformen in Betracht ziehen solltest.

Je höher der Anlagebetrag, desto höher fällt der Zinsertrag bei gleichem Zinssatz aus. Eine Verdopplung des Anlagebetrags führt bei sonst gleichen Bedingungen zu einer Verdopplung des Ertrags.

Die Anlagedauer wirkt sich über den Zinseszinseffekt aus. Bei monatlicher Zinsgutschrift wächst das Guthaben schneller als bei jährlicher Gutschrift, weil die Zinsen früher wieder angelegt werden.

Für kurze Laufzeiten unter einem Jahr ist der Unterschied durch den Zinseszins gering. Bei mehrjährigen Anlagen wird der Effekt dagegen deutlich spürbar.

09 · Schritt für Schritt

Kontoeröffnung: Vom Rechner zum Tagesgeldkonto

Nach der Berechnung mit dem Tagesgeldrechner folgt die Kontoeröffnung bei einem Anbieter deiner Wahl. Der Ablauf ist in der Regel digital und innerhalb weniger Tage abgeschlossen.

Nach der Berechnung mit dem Tagesgeldrechner wählst du einen Anbieter aus, der zu deinem Anlagebetrag und deiner Laufzeit passt. Die Kontoeröffnung erfolgt in der Regel online. Du füllst ein Formular aus und legitimierst dich per Video-Ident oder Post-Ident.

Richte direkt nach der Kontoeröffnung einen Freistellungsauftrag ein. Damit stellst du den Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr bei der Bank. Die Bank behält dann auf Kapitalerträge bis zu diesem Betrag keine Abgeltungsteuer ein.

Nach der Einzahlung des Anlagebetrags beginnt die Verzinsung. Die Zinsgutschrift erfolgt je nach Zinsperiode monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich. Die Gutschrift bleibt auf dem Konto stehen und erhöht das Kapital für die nächste Zinsperiode.

01

Anbieter auswählen

Du vergleichst Zinssätze und Konditionen und wählst ein Tagesgeldkonto aus, das zu deinem Anlagebetrag und deiner Laufzeit passt.

02

Konto online eröffnen

Die Kontoeröffnung erfolgt meist über ein Online-Formular mit Legitimation per Video-Ident oder Post-Ident.

03

Freistellungsauftrag einrichten

Du kannst einen Freistellungsauftrag in Höhe des Sparer-Pauschbetrags stellen, damit die Bank die Abgeltungsteuer nicht sofort einbehält.

04

Geld einzahlen und Zinsen erhalten

Nach der Einzahlung des Anlagebetrags beginnt die Verzinsung. Die Zinsgutschrift erfolgt je nach Zinsperiode monatlich, vierteljährlich oder jährlich.

10 · Kosten

Endkapital nach Steuern: So rechnest du mit dem Tagesgeldrechner

Das Endkapital ist der Betrag, der nach Ablauf der Laufzeit auf dem Konto liegt. Es setzt sich aus dem Anlagebetrag und dem Zinsertrag nach Steuern zusammen.

Bei 10.000 Euro Anlagebetrag, 2,0 Prozent Zinsen pro Jahr und zwölf Monaten Laufzeit erhältst du 200 Euro Zinsertrag vor Steuern. Ist der Sparer-Pauschbetrag bereits ausgeschöpft, fallen darauf 52,75 Euro Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag an.

Das Endkapital nach Steuern beträgt in diesem Beispiel 10.147,25 Euro. Die tatsächliche Steuerlast hängt von deinem Sparer-Pauschbetrag und eventueller Kirchensteuer ab. Solange deine gesamten Kapitalerträge im Jahr unter 1000 Euro liegen, zahlst du keine Steuern auf Tagesgeldzinsen.

Der Tagesgeldrechner zeigt dir den Zinsertrag vor Steuern, die gezahlte Steuer und den Zinsertrag nach Steuern getrennt an. So erkennst du auf einen Blick, wie viel von deinem Ertrag tatsächlich auf dem Konto ankommt.

Beispielhafte Zusammensetzung des Endkapitals

Anlagebetrag20.000 EUR
Zinsertrag vor Steuern90 EUR
Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag23,74 EUR
Endkapital nach Steuern20.066,26 EUR

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026