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Staatsanleihen monatlich: So funktioniert die regelmäßige Geldanlage in Bundeswertpapiere

Staatsanleihen monatlich zu kaufen ist über Sparpläne auf Anleihen-ETFs oder regelmäßige Käufe an der Börse möglich. So baust du dir Schritt für Schritt ein Zinsportfolio aus Bundeswertpapieren auf.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Bundeswertpapiere decken Laufzeiten von 12 Monaten bis 30 Jahren ab und gelten als sehr sicher.
  • Die Rendite ergibt sich aus Kupon und Kursentwicklung, nicht nur aus dem Nominalzins.
  • Monatliche Käufe reduzieren das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt einzusteigen.
  • Bei Fremdwährungsanleihen trägst du zusätzlich ein Währungsrisiko.

01 · Grundlagen

Was sind Staatsanleihen und Bundeswertpapiere?

Staatsanleihen sind Schuldverschreibungen, mit denen Staaten ihre Ausgaben finanzieren. In Deutschland heißen sie Bundeswertpapiere und werden regelmäßig begeben.

Bundeswertpapiere sind Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland, mit denen der Staat Ausgaben finanziert, die über die Steuereinnahmen hinausgehen. Sie bilden die Schulden des Bundes ab und werden grundsätzlich in Auktionen emittiert. Die Bundesrepublik Deutschland als Emittentin verfügt über eine erstklassige Bonität, daher bieten Bundeswertpapiere eine hohe Sicherheit für die Rückzahlung und regelmäßige Erträge des angelegten Geldes.

Für dich als Anlegerin bedeutet das: Du leihst dem Staat Geld und bekommst dafür einen festen Zins. Am Ende der Laufzeit wird dir der volle Nennwert zurückgezahlt. Die Stückelung beträgt 0,01 Euro, du kannst also auch kleinere Beträge anlegen.

Alle börsengehandelten nominalverzinslichen Bundeswertpapiere haben eine fixe Laufzeit und bieten je nach Kuponhöhe jährliche, feste Zinszahlungen. Die Rückzahlung erfolgt stets zum Nennwert, vorzeitige Rückzahlungen durch Kündigung oder Auslosung seitens des Emittenten sind nicht vorgesehen.

Kurz erklärt

Bundeswertpapiere

Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland mit Laufzeiten von 12 Monaten bis 30 Jahren. Sie bilden die Schulden des Bundes ab und werden in Auktionen emittiert.

Die Bonität der Bundesrepublik Deutschland als Emittentin gilt als erstklassig, daher bieten Bundeswertpapiere eine hohe Sicherheit für Rückzahlung und regelmäßige Erträge.

02 · Vergleich

Welche Laufzeiten gibt es bei Bundeswertpapieren?

Das Laufzeitenspektrum reicht von kurzfristigen Geldmarktpapieren bis zu langlaufenden Kapitalmarktpapieren. Je nach Anlagehorizont kommt ein anderes Segment infrage.

Bundeswertpapiere decken ein Laufzeitenspektrum von einem bis hin zu 30 Jahren ab. Im Geldmarktsegment werden die Unverzinslichen Schatzanweisungen (Bubill) mit einer Laufzeit von 12 Monaten begeben und im Anschluss je nach Bedarf mehrere Male aufgestockt. Das Kapitalmarktangebot beginnt bei den Bundesschatzanweisungen (Schatz) mit einer Laufzeit von 2 Jahren.

Bundesobligationen (Bobl) werden mit Fälligkeiten von 5 Jahren emittiert. Bundesanleihen (Bund) weisen Ursprungslaufzeiten von 7, 10, 15, 20 und 30 Jahren auf. Seit September 2020 gibt es zudem grüne Bundeswertpapiere, die im Jahresverlauf 2026 Ursprungslaufzeiten von 5, 10, 15 und 30 Jahren aufweisen werden.

  • Für kurze Anlagehorizonte bis zu einem Jahr eignen sich Unverzinsliche Schatzanweisungen mit 12 Monaten Laufzeit.
  • Für mittlere Zeiträume von zwei bis fünf Jahren kommen Bundesschatzanweisungen oder Bundesobligationen infrage.
  • Für lange Anlagehorizonte ab sieben Jahren bieten sich Bundesanleihen mit Laufzeiten bis zu 30 Jahren an.
Bundeswertpapiere nach Ursprungslaufzeit
WertpapierUrsprungs­laufzeit
Unverzinsliche Schatzanweisung (Bubill)Unverzinsliche Schatzanweisung (Bubill)12 Monate
Bundesschatzanweisung (Schatz)Bundesschatzanweisung (Schatz)2 Jahre
Bundesobligation (Bobl)Bundesobligation (Bobl)5 Jahre
Bundesanleihe (Bund)Bundesanleihe (Bund)7, 10, 15, 20 oder 30 Jahre

03 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert der Kauf von Staatsanleihen an der Börse?

Nach der Emission werden Bundeswertpapiere im Sekundärmarkt gehandelt. Dort kannst du sie bankgeschäftstäglich kaufen und verkaufen.

Alle Bundeswertpapiere mit mehr als einem Jahr Ursprungslaufzeit werden an der Börse gelistet. Nach ihrer Emission können sie während ihrer Laufzeit bankgeschäftstäglich ge- und verkauft werden. Für den Handel benötigst du ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker.

Beim Kauf wählst du eine Bundesanleihe, Bundesobligation oder Bundesschatzanweisung mit passender Restlaufzeit und Kupon aus. Über die Börse gibst du eine Kauforder auf, der Preis richtet sich nach dem aktuellen Kurs, der vom Nominalwert abweichen kann. Während der Laufzeit erhältst du jährlich den festen Kupon, bei Fälligkeit wird die Anleihe zum vollen Nennwert zurückgezahlt.

  • Depot eröffnen: Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker.
  • Anleihe auswählen: Du wählst eine Bundesanleihe mit passender Restlaufzeit und Kupon aus.
  • Order aufgeben: Über die Börse gibst du eine Kauforder auf, der Preis richtet sich nach dem aktuellen Kurs.
  • Zinsen erhalten: Während der Laufzeit erhältst du jährlich den festen Kupon, bei Fälligkeit den vollen Nennwert zurück.
01

Depot eröffnen

Für den Handel mit Staatsanleihen benötigst du ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker.

02

Anleihe auswählen

Du wählst eine Bundesanleihe, Bundesobligation oder Bundesschatzanweisung mit passender Restlaufzeit und Kupon aus.

03

Order aufgeben

Über die Börse gibst du eine Kauforder auf. Der Preis richtet sich nach dem aktuellen Kurs, der vom Nominalwert abweichen kann.

04

Zinsen erhalten

Während der Laufzeit erhältst du jährlich den festen Kupon. Bei Fälligkeit wird die Anleihe zum vollen Nennwert zurückgezahlt.

04 · Was gilt

Was gilt für die Rendite von Staatsanleihen?

Die Rendite einer Staatsanleihe hängt nicht nur vom Kupon ab, sondern auch vom Kaufkurs. Wer unter pari kauft, erzielt eine höhere Rendite als der Nominalzins.

Kaufst du über dem Nennwert (über pari), liegt deine Rendite unter dem Kupon.

Die Höhe der Zinsen einer Staatsanleihe hängt vor allem von der Kreditwürdigkeit des Landes und von der Laufzeit ab. Je schlechter die Kreditwürdigkeit eines Landes ist, desto höher ist der Zins der Anleihe. Für die Laufzeit gilt: Je länger diese ist, desto höher ist tendenziell der Zins.

  • Kauf unter dem Nennwert erhöht die Rendite über den Kupon hinaus.
  • Kauf über dem Nennwert senkt die Rendite unter den Kupon.
  • Lange Restlaufzeiten bieten bei normaler Zinskurve tendenziell höhere Renditen.
  • Gute Bonität des Emittenten führt zu niedrigeren Zinsen, schlechte Bonität zu höheren.

Erhöht die Rendite

·Kauf unter dem Nennwert (unter pari)
·Hoher Kupon bei gleichem Kurs
·Lange Restlaufzeit bei normaler Zinskurve
·Gute Bonität des Emittenten

Senkt die Rendite

·Kauf über dem Nennwert (über pari)
·Niedriger Kupon bei gleichem Kurs
·Kurze Restlaufzeit bei normaler Zinskurve
·Schlechte Bonität des Emittenten

05 · Kosten

Wie hoch sind Kupon und Emissionsvolumen bei Bundeswertpapieren?

Die Kupons der aktuellen Benchmarkemissionen liegen je nach Laufzeit zwischen 2,50 und 3,40 Prozent. Die Emissionsvolumen erreichen nach Aufstockungen 15 bis über 30 Milliarden Euro.

Die Bundesschatzanweisung mit zwei Jahren Laufzeit weist einen Kupon von 2,70 Prozent auf, die Bundesobligation mit fünf Jahren Laufzeit 2,90 Prozent. Die 10-jährige Bundesanleihe bietet 3,00 Prozent, die 20-jährige Bundesanleihe erreicht mit 3,40 Prozent den höchsten Kupon.

Die Emissionsvolumen erreichen nach mehreren Aufstockungen 15 bis teilweise über 30 Milliarden Euro pro Wertpapier. Die 30-jährige Bundesanleihe hat mit 36,0 Milliarden Euro das höchste Umlaufvolumen. Zum Jahresende 2025 bestand das Schuldenportfolio des Bundes zu rund 66 Prozent aus Bundesanleihen, wobei allein auf die 10-jährigen Anleihen ein Anteil von 34 Prozent entfiel.

  • Bundesschatzanweisung (2 Jahre): Kupon 2,70 Prozent, Umlauf 22,0 Milliarden Euro.
  • Bundesobligation (5 Jahre): Kupon 2,90 Prozent, Umlauf 22,5 Milliarden Euro.
  • Bundesanleihe 10 Jahre: Kupon 3,00 Prozent, Umlauf 29,0 Milliarden Euro.
  • Bundesanleihe 30 Jahre: Kupon 2,90 Prozent, Umlauf 36,0 Milliarden Euro.

Aktuelle Benchmarkemissionen des Bundes (Kupon in Prozent)

Bundesschatzanweisung (2 Jahre)2,70 %
Bundesobligation (5 Jahre)2,90 %
Bundesanleihe 7 Jahre2,50 %
Bundesanleihe 10 Jahre3,00 %
Bundesanleihe 15 Jahre2,60 %
Bundesanleihe 20 Jahre3,40 %
Bundesanleihe 30 Jahre2,90 %

06 · Im Vertrag

Welche Rolle spielt die Bonität des Emittenten?

Die Bonität eines Staates bestimmt, wie wahrscheinlich Zins- und Rückzahlungen sind. Ratingagenturen bewerten diese Kreditwürdigkeit regelmäßig.

Die beste Bonitätsnote ist AAA, die schlechteste D.

Die Bundesrepublik Deutschland erhält von den großen Ratingagenturen die Bestnote AAA. Ein Zahlungsausfall ist bei dieser Bonität historisch nicht vorgekommen. Staaten wie Italien werden mit BBB bewertet, Anleger erhalten dafür tendenziell höhere Zinsen als bei AAA-Staaten. Die schlechteste Note D bedeutet, dass ein Staat seine Schulden nicht mehr bedienen kann, Argentinien ist ein Beispiel für mehrfache Ausfälle.

  • AAA steht für höchste Bonität und gilt für die Bundesrepublik Deutschland.
  • BBB steht für mittlere Bonität und führt zu höheren Zinsen als bei AAA-Staaten.
  • D bedeutet Zahlungsausfall, der Staat kann seine Schulden nicht mehr bedienen.

Bonität und Risiko bei Staatsanleihen

AAAHöchste BonitätDie Bundesrepublik Deutschland erhält von den großen Ratingagenturen die Bestnote AAA. Ein Zahlungsausfall ist bei dieser Bonität historisch nicht vorgekommen.
BBBMittlere BonitätStaaten wie Italien werden mit BBB bewertet. Anleger erhalten dafür tendenziell höhere Zinsen als bei AAA-Staaten.
DZahlungsausfallDie schlechteste Note D bedeutet, dass ein Staat seine Schulden nicht mehr bedienen kann. Argentinien ist ein Beispiel für mehrfache Ausfälle.

07 · Hintergrund

Wie liquide sind Bundeswertpapiere im Sekundärmarkt?

Bundeswertpapiere zählen zu den liquidesten Anleihen im Euroraum. Das hohe Umlaufvolumen und die regelmäßigen Emissionen sorgen für enge Geld-Brief-Spannen.

Rund 80 in Umlauf befindliche, hochliquide handelbare Bundeswertpapiere bilden eine nahezu vollständige nominale Renditekurve ab. Die hohen Emissionsvolumen von 15 bis über 30 Milliarden Euro pro Wertpapier gewährleisten eine hohe Liquidität im Sekundärmarkt.

Der Bund stockt die Papiere mehrfach auf, damit sie für Futures-Kontrakte am Terminmarkt lieferbar bleiben und am Repo-Markt eine bedeutende Rolle spielen. Für dich als Privatanlegerin bedeutet das: Du kannst Bundeswertpapiere bankgeschäftstäglich kaufen und verkaufen, ohne mit großen Preisabschlägen rechnen zu müssen. Die engen Geld-Brief-Spannen halten die Transaktionskosten niedrig.

Weltweit gelten die Renditen der Bundeswertpapiere als Vergleichsmaßstab für Anleihen anderer Emittenten im Euroraum, sowohl für Staaten als auch für Unternehmen. Große internationale Investoren investieren insbesondere in Bundeswertpapiere, wenn sie einen Teil ihrer Gelder in Euro anlegen möchten.

Rund 80 in Umlauf befindliche, hochliquide handelbare Bundeswertpapiere bilden eine nahezu vollständige nominale Renditekurve ab. Das Schuldenportfolio des Bundes bestand zum Jahresende 2025 zu rund 66 Prozent aus Bundesanleihen, wobei allein auf die 10-jährigen Anleihen ein Anteil von 34 Prozent entfiel.

Die hohen Emissionsvolumen von 15 bis über 30 Milliarden Euro pro Wertpapier gewährleisten eine hohe Liquidität im Sekundärmarkt. Zusätzlich trägt der Bund durch Aufstockungen dafür Sorge, dass die Papiere für Futures-Kontrakte am Terminmarkt lieferbar bleiben.

Für Privatanleger bedeutet die hohe Liquidität, dass sie Bundeswertpapiere bankgeschäftstäglich kaufen und verkaufen können, ohne mit großen Kursabschlägen rechnen zu müssen.

08 · Fehler vermeiden

Welche Risiken bestehen bei Staatsanleihen in Fremdwährung?

Kaufst du Staatsanleihen außerhalb des Euroraums, trägst du zusätzlich zum Zinsänderungsrisiko ein Währungsrisiko. Wechselkursschwankungen können die Rendite aufzehren.

US-Staatsanleihen sind zum Beispiel in US-Dollar notiert. Verliert der Dollar gegenüber dem Euro an Wert, gilt das auch für die Anleihe und entsprechende Zinszahlungen.

Es kann dadurch passieren, dass du am Ende weniger Euro bekommst, als du investiert hast. Genauso kann es auch andersherum laufen, dann erzielst du einen Währungsgewinn. Der Schweizer Franken beispielsweise hat in den vergangenen Jahren deutlich gegenüber dem Euro an Wert gewonnen. Da beide Möglichkeiten der Wertentwicklung nicht vorher planbar sind, raten Verbraucherschützer von Anleihen in anderen Währungen als Euro ab.

  • Währungsverlust: Fällt die Fremdwährung gegenüber dem Euro, sinkt der Gegenwert deiner Anleihe und der Zinszahlungen.
  • Währungsgewinn: Steigt die Fremdwährung, erzielst du zusätzlich zum Kupon einen Wechselkursgewinn.
  • Nicht planbar: Die Wertentwicklung von Währungen ist nicht vorhersehbar, daher sind Euro-Anleihen die sicherere Wahl.

Typische Risiken bei Fremdwährungsanleihen

·Währungsverlust: Fällt die Fremdwährung gegenüber dem Euro, sinkt der Gegenwert deiner Anleihe und der Zinszahlungen.
·Währungsgewinn: Steigt die Fremdwährung, erzielst du zusätzlich zum Kupon einen Wechselkursgewinn.
·Nicht planbar: Die Wertentwicklung von Währungen ist nicht vorhersehbar, daher raten Verbraucherschützer von Anleihen in anderen Währungen als Euro ab.
·Beispiel US-Dollar: US-Staatsanleihen notieren in Dollar. Verliert der Dollar an Wert, bekommst du am Ende weniger Euro zurück, als du investiert hast.

09 · Checkliste

Wie baust du dir mit monatlichen Käufen ein Schuldenportfolio auf?

Mit einem Sparplan auf Anleihen-ETFs oder regelmäßigen Einzelkäufen kannst du Monat für Monat in Bundeswertpapiere investieren. Der Durchschnittskosteneffekt gleicht Kursschwankungen aus.

Der Durchschnittskosteneffekt gleicht Kursschwankungen aus, weil du bei niedrigen Kursen mehr Anteile bekommst und bei hohen Kursen weniger. So baust du dir Schritt für Schritt ein Zinsportfolio aus Bundeswertpapieren auf.

Bevor du startest, solltest du deinen Anlagehorizont festlegen und die passende Laufzeit wählen. Achte auf die Währung und wähle nur Euro-Anleihen, um das Währungsrisiko zu vermeiden. Vergleiche Kupon und Rendite vor dem Kauf, damit du weißt, welche Erträge dich erwarten.

  • Depot mit Zugang zum Börsenhandel für Anleihen eröffnen.
  • Anlagehorizont festlegen und passende Laufzeit wählen.
  • Sparplan auf Anleihen-ETF oder regelmäßige Einzelorder einrichten.
  • Nur Euro-Anleihen wählen, um das Währungsrisiko zu vermeiden.
  • Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr beachten.
  • Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag einplanen.

Checkliste für den monatlichen Kauf von Staatsanleihen

01

Depot mit Zugang zum Börsenhandel für Anleihen eröffnen

02

Anlagehorizont festlegen und passende Laufzeit wählen

03

Sparplan auf Anleihen-ETF oder regelmäßige Einzelorder einrichten

04

Auf die Währung achten und nur Euro-Anleihen wählen

05

Kupon und Rendite vor dem Kauf vergleichen

06

Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr beachten

07

Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag einplanen

10 · Vergleich

Welche Alternativen gibt es zu einzelnen Bundesanleihen?

Neben dem direkten Kauf einzelner Bundeswertpapiere kannst du über Anleihen-ETFs breit gestreut in Staatsanleihen investieren. Das reduziert das Klumpenrisiko einzelner Laufzeiten.

Ein Anleihen-ETF bündelt viele Anleihen unterschiedlicher Emittenten und Laufzeiten, das reduziert das Klumpenrisiko einzelner Laufzeiten. Für den monatlichen Kauf sind Anleihen-ETFs besonders geeignet, weil sie sparplanfähig sind und kleine Beträge möglich machen.

Einzelne Bundesanleihen haben dagegen eine feste Laufzeit und werden am Ende zum vollen Nennwert zurückgezahlt. Du erhältst einen festen jährlichen Kupon und weißt genau, wann du dein Geld zurückbekommst. Bei Anleihen-ETFs gibt es keine feste Laufzeit, stattdessen werden die Erträge fortlaufend reinvestiert oder ausgeschüttet, je nach Fonds.

  • Einzelne Bundesanleihe: feste Laufzeit, Rückzahlung zum Nennwert am Ende, fester jährlicher Kupon.
  • Anleihen-ETF: keine feste Laufzeit, fortlaufende Reinvestition, breite Streuung über viele Emittenten und Laufzeiten.
  • Monatlicher Kauf: bei Einzelanleihen regelmäßige Einzelorders nötig, bei ETFs sparplanfähig mit kleinen Beträgen.
Einzelanleihe oder Anleihen-ETF
Einzelne BundesanleiheAnleihen-ETF
LaufzeitFeste Laufzeit, Rückzahlung zum Nennwert am EndeKeine feste Laufzeit, fortlaufende Reinvestition
ZinszahlungenFester jährlicher KuponAusschüttungen oder Thesaurierung je nach Fonds
RisikoBonitätsrisiko des Emittenten, Kursrisiko bei vorzeitigem VerkaufBreite Streuung über viele Emittenten und Laufzeiten
Monatlicher KaufRegelmäßige Einzelorders nötig, Mindeststückelung beachtenSparplanfähig, kleine Beträge möglich

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026