Architektur und Baukultur 60+
Vertiefungsmodul zur Architektur und Baukultur der 1960er Jahre und deren zeitgenössische Bedeutung.
Der Bachelorstudiengang Baukulturerbe an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden richtet sich an alle, die historische Gebäude nicht nur bewundern, sondern verstehen, dokumentieren und für kommende Generationen sichtbar machen wollen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich baukulturelles Erbe fachlich fundiert erfassen und gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit vermitteln lässt.
Das Studium verbindet klassische Disziplinen wie Bauforschung und Denkmalpflege mit zeitgemäßen Vermittlungsformaten. Wer sich für Architekturgeschichte interessiert, aber auch digitale Kommunikationswege nicht scheut, findet hier ein Profil, das beide Welten zusammenbringt.
Die Nähe zu Wiesbaden mit seiner reichen Bau- und Stadtgeschichte bietet dabei ein praxisnahes Lernumfeld, in dem sich theoretisches Wissen unmittelbar an realen Objekten überprüfen lässt.
35 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vertiefungsmodul zur Architektur und Baukultur der 1960er Jahre und deren zeitgenössische Bedeutung.
Vermittlung von digitalen und sozialen Medienstrategien zur Kommunikation von Architektur und kulturellem Erbe.
Anwendung archäologischer Methoden auf historische Gebäudeanalyse und Bauforschung.
Vertiefung spezifischer Methoden und Techniken zur Erkundung und Instandsetzung historischer Bauwerke.
Anwendung digitaler CAD-Technologien und Modellierung für Dokumentation und Planung in der Denkmalpflege.
Erweiterte Anwendung von Geografischen Informationssystemen zur räumlichen Analyse und Dokumentation.
Verfahren und Methoden zur Bewertung von Auswirkungen auf Weltkulturerbestätten und deren Schutz.
Spezialisiertes Modul zur Materialgeschichte und Konstruktionsweisen in der Architektur der 1960er und 1970er Jahre.
Konzepte und Methoden zum Schutz historischer Stadtbilder und Ensembles als Grundlage der Denkmalpflege.
Vermittlung von Epochen der europäischen Architekturgeschichte von der Antike bis zur Neuzeit mit kritischer Analyse von Gebäuden, Details und deren historischem Kontext.
Einführung in formale und theoretische Aspekte der Architektur, architektonische Ordnungsprinzipien sowie grundlegende digitale Modellierung und Darstellung in 2D und 3D.
Vermittlung der geschichtlichen und theoretischen Entwicklung der Denkmalpflege in Deutschland und international sowie englischsprachige Fachanwendung.
Grundlagen der Baukonstruktion und historischer Tragwerke sowie Baukonstruktionen in konstruktionsgeschichtlichem Kontext.
Anwendung von Bauforschungsmethoden und GIS zur wissenschaftlichen Erfassung, Analyse und Bewertung historischen Bestands.
Vertiefung der Baugeschichte mit Fokus auf urbane Geschichte, Kunstgeschichte und historische Stadtentwicklung.
Erwerb von Gestaltungskompetenzen durch Freihandzeichnen und designerische Grundlagen mit praktischen Übungen.
Wissenschaftliche Methoden zur Erfassung und Dokumentation historischer Gebäude unter Anwendung moderner Aufnahmetechniken.
Vertiefung der Baustoffkunde und Tragwerkslehre zur Bewertung historischer Baukonstruktionen.
Praktisches Entwurfsprojekt mit CAD-Anwendung und digitaler Darstellung architektonischer Konzepte.
Vermittlung grundlegender städtebaulicher Prinzipien und Gebäudetypologien mit praktischen Entwurfsübungen.
Vertiefung von Darstellungs- und Gestaltungstechniken zur Kommunikation architektonischer Entwürfe.
Grundlagen der Bauphysik und fortgeschrittene Tragwerkslehre zur Analyse technischer Systeme im Bestand.
Vermittlung wissenschaftlicher Methoden zur Erforschung von Stadtgeschichte und Topographie auf Grundlage von Literatur- und Quellenrecherche.
Umfassendes Projekt zur Anwendung von Planungsmethoden und Darstellungstechniken im Kontext historischer Städte und Kulturlandschaften.
Wahlmodule aus dem Fachbereich zur Vertiefung spezifischer Kompetenzen in Denkmalpflege und Architektur.
Vermittlung von Maßnahmen zur Bauwerkserhaltung, Instandsetzung und Denkmalpflege auf wissenschaftlicher Grundlage.
Grundlagen des nachhaltigen Planens und Bauens mit interdisziplinären Exkursionen zu Nachhaltigkeitsprojekten.
Praktisches Projekt zur Erkundung und Instandsetzung historischer Gebäude mit digitalen Erfassungsmethoden.
Historische Entwicklung von Bautechniken und deren Einordnung in konstruktionsgeschichtliche Zusammenhänge.
Vermittlung von Managementprozessen, rechtlichen Grundlagen und Vermittlungsmethoden in der Denkmalpflege.
Internationale Perspektiven auf Denkmalpflege, UNESCO-Welterbe und nachhaltige Konservierungsstrategien.
Umfassendes Entwurfsprojekt zur Entwicklung von Lösungen im historischen Bestand mit Projektentwicklung und Präsentation.
Wahlmodule aus dem Angebot des Competence & Career Center und Sprachenzentrums zur Erweiterung überfachlicher Fähigkeiten.
Selbstständige wissenschaftliche Arbeit mit schriftlicher Bachelor-Arbeit, Kolloquium und Begleitseminar zum wissenschaftlichen Schreiben.
Praktische Tätigkeit in einem Berufsfeld mit begleitendem Seminar zur Reflexion der beruflichen Erfahrung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Baukulturerbe an der Hochschule RheinMain positioniert sich an der Schnittstelle von Architektur, Geschichte und Kommunikation. Statt klassischer Bauingenieursausbildung steht die Auseinandersetzung mit historischer Bausubstanz und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung im Vordergrund.
Der zulassungsfreie Zugang senkt die Einstiegshürde, verlangt aber im Studienverlauf ein hohes Maß an Eigeninitiative, da sich Studierende in sehr unterschiedliche Themenfelder – von der Archäologie bis zu Social-Media-Formaten – einarbeiten müssen.
Module wie Architektur und Baukultur 60+ öffnen den Blick für Nachkriegsarchitektur und ihre oft unterschätzte Bedeutung als Kulturerbe von morgen. Die archäologische Bauforschung schult den analytischen Umgang mit historischer Substanz, von der Vermessung bis zur Interpretation von Baubefunden.
Parallel dazu vermittelt das Modul Architekturvermittlung über Social Media; Instagram und Co. praxisnahe Kompetenzen in digitaler Öffentlichkeitsarbeit, die klassische Denkmalpflege um zeitgemäße Kommunikationsformen erweitert.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit Interesse an Architekturgeschichte, die zugleich Freude an Vermittlung und digitalen Medien haben. Ein Gespür für historische Details und die Bereitschaft, sich in wissenschaftliche wie kommunikative Arbeitsweisen einzuarbeiten, sind hilfreich.
Wer ausschließlich technisch-konstruktiv arbeiten möchte, findet in klassischen Architektur- oder Bauingenieurstudiengängen vermutlich die passendere Ausrichtung.
Absolvent:innen finden potenzielle Einsatzfelder bei Denkmalämtern, in der Bauforschung, bei Museen, Stiftungen oder in der Kommunikationsarbeit von Kultureinrichtungen. Die Kombination aus fachlicher Substanz und Vermittlungskompetenz erweitert das klassische Berufsbild der Baukulturerbe-Fachkräfte um digitale Aufgabenfelder.
Da das Themenfeld noch jung ist, lohnt sich der Aufbau eines individuellen Profils bereits während des Studiums, etwa durch Praktika bei Denkmalbehörden oder eigene Vermittlungsprojekte.
Die Hochschule RheinMain bietet den Studiengang in Vollzeit am Standort Wiesbaden an, eingebettet in eine Stadt mit vielfältiger historischer Bausubstanz, die sich unmittelbar als Anschauungsobjekt nutzen lässt.
Als Hochschule für angewandte Wissenschaften legt sie Wert auf Praxisnähe, was sich im Studiengang durch projektbezogenes Arbeiten und den direkten Bezug zu realen Denkmalobjekten widerspiegelt.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Wege in ein Berufsfeld, das klassische Denkmalpflege mit neuen Vermittlungsformaten verbindet.
Branchenweite Marktorientierung für Baukulturerbe-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung verändert auch die Arbeit im Bereich Baukulturerbe spürbar.
Wie stark KI die Arbeit mit historischer Bausubstanz beeinflusst, hängt stark vom jeweiligen Aufgabenfeld ab.
Kompetenzen aus Archäologische Bauforschung und Architekturvermittlung über Social Media; Instagram und Co. ergänzen sich im Berufsalltag unmittelbar.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Wiesbaden, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Hochschule RheinMain – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Da es sich um ein noch junges und thematisch sehr spezifisches Profil handelt, solltest du dich vorab genau informieren, wie klar definiert spätere Berufsfelder tatsächlich sind, und frühzeitig eigene Praxiserfahrung sammeln, um dein Profil zu schärfen.
Nein, der Zugang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, aber keine Aussage über die inhaltlichen Anforderungen im Studium selbst trifft.
Formale Vorkenntnisse sind nicht zwingend nötig, ein grundsätzliches Interesse an Architekturgeschichte und historischer Bausubstanz erleichtert den Einstieg aber deutlich.
Module wie Architekturvermittlung über Social Media; Instagram und Co. zeigen, dass digitale Kommunikation ein fester Bestandteil des Profils ist, nicht nur ein Randthema.
Die Lage in Wiesbaden mit vielfältiger historischer Bausubstanz sowie die Ausrichtung der Hochschule als Hochschule für angewandte Wissenschaften sorgen für einen starken Praxisbezug im Studienalltag.
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