Medieninformatik und Interaktives Entertainment Master of Science an der Hochschule Mittweida
Der Master Medieninformatik und Interaktives Entertainment an der Hochschule Mittweida verbindet technische Softwareentwicklung mit Konzepten für interaktive Medien und Spiele.Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Master Medieninformatik und Interaktives Entertainment an der Hochschule Mittweida richtet sich an Absolvent:innen eines informatik- oder medienorientierten Erststudiums, die ihre Kenntnisse in Richtung interaktiver Anwendungen, Games und digitaler Erlebniswelten vertiefen möchten. Mittweida hat sich als Standort für Medien und angewandte Informatik einen Namen gemacht, und das Programm greift diese Tradition auf, indem es technische Tiefe mit gestalterischen und wirtschaftlichen Fragestellungen verknüpft.
Im Zentrum steht die Idee, dass interaktive Unterhaltungsmedien nicht allein durch Programmierung entstehen, sondern durch das Zusammenspiel aus Technik, Kommunikation und unternehmerischem Denken. Die Vollzeit-Struktur des Studiums erlaubt es, sich in überschaubarer Zeit auf ein Masterniveau zu bringen, das sowohl für die Wirtschaft als auch für eine mögliche wissenschaftliche Laufbahn anschlussfähig ist.
Curriculum & Module
41 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Kommunikation in Netzwerken
Visuelle Kommunikation
Rechnersysteme/ Betriebssysteme
Content Design
Datenrepräsentation
Grundlagen der Webprogrammierung
Algorithmen und Datenstrukturen
Verteilte Systeme
Gamedesign I
Diskrete Mathematik für Informatiker
Modelling, Texturing, Animation
Grafiksysteme
Contentformate
Softwaretechnik: Grundlagen
Aspekte der Medieninformatik
Systemadministration Unix/Linux/WCM
Gamedesign II
Datenbanken
Spezialisierung Animation
Problemorientierte Programmierung (C++)
Problemorientierte Programmierung (C#)
Mensch-Maschine-Schnittstellen
Softwaretechnik: Projekt
Business Intelligence: Data Mining
eBusiness
Enterprise-Content-Management
Gamedesign III
Game Programming
Digitales Compositing
Direct X and XNA
Sound in digitalen Medien
Praxismodul
Bachelorprojekt
Physik für Medieninformatiker
Vermittlung von Fach- und Methodenkompetenzen in physikalischen Zusammenhängen mit Fokus auf technische Anwendungen in den Bereichen Mechanik, Schwingungen, Wellen und Optik.
Einführung in die Informatik I
Einführung in die Grundkonzepte moderner Programmiersprachen und Betriebssysteme, Vermittlung theoretischer Grundkenntnisse und praktischer Fähigkeiten im systematischen Programmieren.
Media & Communication Basics
Vermittlung grundlegender Inhalte und Methoden der Kommunikationswissenschaft, Mediengeschichte sowie moderne Lehr- und Lernformen in der Informationsgesellschaft.
Einführung in die Spezialisierungsrichtungen
Überblick über die beiden Spezialisierungsrichtungen zur Entscheidungshilfe für Studierende, Vermittlung des inhaltlichen Umfangs von Medieninformatik und interaktiver Unterhaltung.
Mathematik
Vermittlung von Grundkompetenzen in wichtigen Teilgebieten der höheren Mathematik einschließlich linearer Algebra und Infinitesimalrechnung mit technischen Anwendungen.
Fremdsprache (Technisches Englisch)
Vermittlung fachspezifischen englischen Wortschatzes sowie Entwicklung von Fähigkeiten zum Verstehen und Verfassen englischsprachiger technischer Inhalte.
Einführung in die Informatik II
Ausbau von Programmierkenntnissen mit Themen zu Datenstrukturen, Aufwandsabschätzung von Algorithmen und Programm-Validierung sowie praktische Realisierung eines Programmierbeleges.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Studiengang im Detail
Über den Studiengang
Medieninformatik und Interaktives Entertainment ist als konsekutiver Master konzipiert, der auf einem ersten Hochschulabschluss mit informatik- oder mediennahem Profil aufbaut. An der Hochschule Mittweida wird dabei bewusst der Bogen zwischen klassischer Softwareentwicklung und den kreativen sowie kommunikativen Aspekten interaktiver Medien gespannt.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Hürde, verlangt aber inhaltlich ein solides technisches Fundament, auf dem im Studium aufgebaut wird.
Studieninhalte
Neben vertiefter Softwareentwicklung für interaktive Systeme spielen Module wie Medienbetriebswirtschaft, Kommunikation in Netzwerken und Visuelle Kommunikation eine zentrale Rolle. Damit wird sichergestellt, dass Studierende nicht nur Anwendungen programmieren können, sondern auch deren wirtschaftlichen Kontext, die technische Kommunikationsebene und die gestalterische Wirkung verstehen.
Diese Kombination spiegelt den Anspruch wider, Interactive Entertainment als Querschnittsdisziplin zu begreifen, die von der Idee über die technische Umsetzung bis zur Vermarktung reicht.
Für wen passt das?
Der Studiengang eignet sich für alle, die nach einem ersten Studium der Informatik, Medieninformatik oder verwandter Fächer tiefer in die Entwicklung interaktiver Anwendungen und Spiele einsteigen wollen, ohne dabei betriebswirtschaftliche und kommunikative Kompetenzen zu vernachlässigen.
Wer bereits während des Erststudiums Freude an Projektarbeit, Teamentwicklung und der Verbindung von Technik und Gestaltung entwickelt hat, findet hier ein passendes Umfeld für die weitere Spezialisierung.
Karriere & Arbeitsmarkt
Absolvent:innen bewegen sich im weiten Feld der Berufe in der Medieninformatik, das von klassischer Anwendungsentwicklung über interaktive Medienprodukte bis hin zu Spieleentwicklung reicht. Der Masterabschluss positioniert sie für anspruchsvollere Entwickler- und Konzeptionsrollen sowie für den Einstieg in Führungsaufgaben.
Die Verbindung aus technischer und wirtschaftlicher Kompetenz macht Absolvent:innen auch für Positionen interessant, in denen zwischen Entwicklungsteams, Produktmanagement und Kund:innen vermittelt werden muss.
Hochschule & Format
Die Hochschule Mittweida bietet den Studiengang in Vollzeit und in Präsenzform am Standort Mittweida an, was einen engen Austausch mit Lehrenden und Kommiliton:innen ermöglicht. Die Größe der Hochschule sorgt dabei für ein persönliches Lernumfeld.
Durch die zulassungsfreie Struktur können sich Interessierte auf die inhaltliche Vorbereitung konzentrieren, statt sich um formale Zulassungsverfahren zu sorgen.
Zulassung & Zugangswege
Deine Zulassungschancen
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
Kosten & Finanzierung
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Deine Jobgarantie mit StudySmarter
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Karriere & Gehalt
Der Master öffnet Türen in ein breites Berufsfeld rund um interaktive Medien und Anwendungsentwicklung, das sich mit wachsender Erfahrung deutlich ausdifferenziert.
- Junior Entwickler:in Interactive MediaEinstieg in Teams, die interaktive Anwendungen oder Spielelemente entwickeln, mit wachsender Verantwortung für einzelne Komponenten · 0 bis 2 Jahre
- Entwickler:in / Konzeptioner:in interaktiver SystemeEigenständige Umsetzung von Modulen und Mitwirkung an Konzeption und technischer Kommunikation im Team · 2 bis 5 Jahre
- Senior Entwickler:in / Projektverantwortliche:rVerantwortung für größere Projektabschnitte, Abstimmung mit Auftraggebenden und Steuerung technischer Entscheidungen · 5 bis 8 Jahre
- Teamleitung / Produktverantwortliche:rFührung von Entwicklungsteams und strategische Ausrichtung interaktiver Medienprodukte · 8 bis 12 Jahre
Gehaltsspanne nach Karrierephase
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Medieninformatik (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Arbeitsmarkt & Zukunft
Wie sich Berufe in der Medieninformatik durch KI-gestützte Werkzeuge verändern, lässt sich bereits an konkreten Aufgabenverschiebungen ablesen.
Wie KI den Beruf verändert
KI-Werkzeuge übernehmen zunehmend repetitive und unterstützende Aufgaben in der Entwicklung interaktiver Medien, verändern aber nicht den Kern der kreativen und technischen Verantwortung.
KI nimmt dir ab
- Automatisierte Codevervollständigung und Fehlererkennung in der Softwareentwicklung
- Generierung erster Entwürfe für visuelle Elemente oder Interfaces
- Automatisierte Tests interaktiver Anwendungen und Prototypen
- Unterstützung bei der Auswertung von Nutzungsdaten interaktiver Produkte
Menschlich gefragter denn je
- Konzeption stimmiger interaktiver Erlebnisse und Spielmechaniken
- Abstimmung zwischen technischen, gestalterischen und wirtschaftlichen Anforderungen
- Kommunikation mit Auftraggebenden, Teams und Nutzer:innen
- Kreative Entscheidungen bei visueller Gestaltung und Nutzerführung
Kompetenzen aus Modulen wie Kommunikation in Netzwerken und Visuelle Kommunikation bilden die Grundlage dafür, technische und gestalterische Aufgaben im Berufsalltag souverän zu verbinden.
Arbeiten neben dem Studium
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Tools & Rechner
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Die Hochschule im Profil
Kurzprofil der Hochschule Mittweida – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Hochschule Mittweida
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Was Studierende sagen
Das wird gelobt
- Enge Verzahnung von Technik, Wirtschaft und Gestaltung im Curriculum
- Zulassungsfreier Zugang erleichtert den Einstieg in den Master
- Praxisnahe Ausrichtung auf interaktive Medien und Entertainment
Worauf du achten solltest
Wer sich für diesen Master entscheidet, sollte bereits über solide Grundlagen aus einem informatik- oder mediennahen Erststudium verfügen, da der Studiengang eher vertieft als von Grund auf einführt; ohne diese Basis kann das Tempo anspruchsvoll sein.
Passt Medieninformatik und Interaktives Entertainment zu dir?
Das solltest du mitbringen
- Du hast bereits ein Studium mit Informatik- oder Medienbezug abgeschlossen und willst dich vertiefen.
- Du interessierst dich für interaktive Medien, Spiele und digitale Erlebniswelten gleichermaßen.
- Du willst technisches Können mit wirtschaftlichem und kommunikativem Denken verbinden.
- Dir ist ein persönliches Lernumfeld an einem überschaubaren Hochschulstandort wichtig.
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Häufige Fragen
Ist der Master Medieninformatik und Interaktives Entertainment an der Hochschule Mittweida zulassungsbeschränkt?
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, setzt inhaltlich aber ein passendes Erststudium mit Informatik- oder Medienbezug voraus.
In welcher Form wird der Studiengang angeboten?
Der Master wird in Vollzeit und in Präsenzform am Standort Mittweida angeboten.
Welche Berufsfelder stehen nach dem Abschluss offen?
Absolvent:innen finden Einstieg in Berufe der Medieninformatik, insbesondere in der Entwicklung interaktiver Anwendungen und Unterhaltungsmedien, mit Perspektive auf Konzeptions- und Führungsrollen.
Welche Module prägen das Studium besonders?
Zu den prägenden Modulen zählen Medienbetriebswirtschaft, Kommunikation in Netzwerken und Visuelle Kommunikation, die Technik, Wirtschaft und Gestaltung verbinden.
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