Bachelorarbeit
Abschlussarbeit mit eigenständiger Bearbeitung einer verfahrenstechnischen oder chemischen Aufgabenstellung.
Der Deutsch-Französische Studiengang Verfahrens- und Chemietechnik an der Hochschule Mannheim richtet sich an Studierende, die eine vertiefte ingenieurwissenschaftliche Qualifikation mit einer binationalen Komponente verbinden möchten. Der M.Sc.-Abschluss baut auf einem chemisch-technischen Grundlagenstudium auf und vertieft verfahrenstechnische sowie chemische Prozesskenntnisse.
Charakteristisch ist die enge Verzahnung mit einer französischen Partnerhochschule, wodurch Studierende Studienphasen und fachliche Perspektiven aus beiden Ländern kennenlernen. Das Studium in Mannheim bindet dabei praxisnahe Labore und einen engen Bezug zur regionalen Chemie- und Verfahrenstechnikindustrie der Rhein-Neckar-Region ein.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, verbindet damit nicht nur fachliche Vertiefung, sondern auch interkulturelle Kompetenz und Sprachpraxis, die für internationale Karrieren in Technik und Industrie zunehmend gefragt sind.
40 Module · 210 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Abschlussarbeit mit eigenständiger Bearbeitung einer verfahrenstechnischen oder chemischen Aufgabenstellung.
Grundlagen der Mathematik mit Schwerpunkt auf Vektorrechnung, lineare Gleichungssysteme, Matrizen und komplexe Zahlen für technische Anwendungen.
Grundlagen der Allgemeinen und Anorganischen Chemie einschließlich Atomaufbau, chemische Bindung, Gleichgewichte und Elektrochemie mit praktischen Laborveranstaltungen.
Einführung in Programmiersprachen und strukturiertes Programmieren mit praktischer Umsetzung mathematisch-technischer Prozesse in Programmcode.
Grundlagen der Werkstofflehre mit Fokus auf verschiedene Werkstoffarten und deren Anforderungen in der stoffumwandelnden Industrie.
Physikalische Grundprinzipien aus Mechanik, Fluidmechanik, Elektrotechnik, Optik und Kernphysik mit Anwendungen auf technische Systeme.
Vertiefung mathematischer Methoden mit Fokus auf Funktionen, Grenzwerte, Differenzial- und Integralrechnung sowie numerische Methoden.
Aufbau organischer Moleküle, Nomenklatur, funktionelle Gruppen, Reaktionsmechanismen und Synthesemethoden mit Laborpraktika.
Überblick über Rohstoffbasis, Verfahren zur Herstellung von Grundstoffen und die Struktur der chemischen Industrie.
Betriebswirtschaftslehre und Projektmanagement für Ingenieure mit Grundlagen des Rechnungswesens und praktischen Planspiel-Anwendungen.
Grundlagen der technischen Konstruktion und CAD-Anwendungen für chemische Apparate und Anlagen.
Praktische Arbeit in einem Unternehmen mit Anwendung der theoretischen Grundlagen.
Höhere mathematische Methoden einschließlich Integration, Funktionen mehrerer Variablen, Differenzialgleichungen und statistische Fehlerrechnung.
Grundlagen der Thermodynamik mit Zustandsgrößen, Zustandsänderungen, Phasendiagrammen und einfachen Stoffmodellen für technische Anwendungen.
Verknüpfung von Physik und Chemie mit Behandlung thermodynamischer und kinetischer Aspekte chemischer Systeme.
Vertiefung thermodynamischer Konzepte für komplexere technische Anwendungen und Prozesse.
Grundlagen und Anwendung von Wärmeleitung, Konvektion und Strahlung in technischen Systemen.
Verfahren zur mechanischen Stofftrennung und -behandlung in der chemischen Industrie.
Vertiefung der Konstruktion mit erweiterten Anforderungen an chemie- und biotechnische Anlagen.
Statik und Dynamik für technische Systeme mit Anwendungen in der Verfahrenstechnik.
Grundlagen der Mikrobiologie relevante für Biofermentationen und biotechnologische Prozesse.
Strömungsmechanik von Fluiden mit Anwendungen in verfahrenstechnischen Prozessen.
Vertieftes Praxisprojekt mit erweiterten Aufgabenstellungen in der chemischen oder verfahrenstechnischen Industrie.
Grundlagen und Auslegung von Reaktoren sowie Optimierung chemischer Reaktionsprozesse.
Mechanismen und Berechnung von Stofftransportvorgängen in verfahrenstechnischen Prozessen.
Verfahren zur thermischen Trennung und Behandlung von Stoffen wie Destillation, Kristallisation und Trocknung.
Verfahren zur biotechnologischen Produktion und Verarbeitung von Biostoffen.
Instrumentierung, Messtechnik und Automatisierung verfahrenstechnischer Prozesse.
Computersimulation chemischer Prozesse und Planung von Produktionsanlagen.
Arbeitsschutz, Sicherheitsvorschriften und relevante Rechtsnormen in der chemischen Industrie.
Systeme und Methoden des Qualitätsmanagements in der chemischen Industrie.
Verfahren und Technologie der Lebensmittelherstellung und -verarbeitung.
Analytische Verfahren zur Charakterisierung und Prüfung von Stoffen und Produkten.
Herstellung und Formulierung pharmazeutischer Zubereitungen und deren technologische Aspekte.
Einsatz digitaler Technologien und Datenmanagement in Laboratorien und verfahrenstechnischen Prozessen.
Verfahren zur Wasseraufbereitung, Abwasserbehandlung und Wassertechnologie.
Katalytische Prozesse und chemische Kinetik mit Anwendungen in der Prozessoptimierung.
Sicherheitsaspekte und technische Auslegung chemischer Produktionsanlagen.
Wissenschaftliche Arbeit zu einem verfahrenstechnischen oder chemischen Thema mit praktischen und theoretischen Anteilen.
Abschließendes Praxisprojekt zur Vertiefung beruflicher Kompetenzen vor der Bachelorarbeit.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Verfahrens- und Chemietechnik an der Hochschule Mannheim ist als deutsch-französisches Kooperationsprogramm konzipiert und richtet sich an Absolvent:innen technisch-naturwissenschaftlicher Bachelorstudiengänge. Die binationale Struktur unterscheidet ihn deutlich von rein national ausgerichteten Masterprogrammen im gleichen Fachbereich.
Im Zentrum steht die Verbindung von chemischer Grundlagenforschung und verfahrenstechnischer Anwendung, ergänzt durch interkulturelle und sprachliche Kompetenzen, die im Rahmen der Kooperation mit der französischen Partnerhochschule vermittelt werden.
Die Studieninhalte bauen auf soliden Grundlagen wie Mathematik und Allgemeiner und Anorganischer Chemie auf und werden im Masterstudium um vertiefte verfahrenstechnische Prozesse, Anlagenplanung und chemische Reaktionstechnik erweitert. Die Abschlussarbeit, die Bachelorarbeit als vorbereitendes Element im grundständigen Studium, mündet im Master in ein eigenständiges Forschungs- oder Industrieprojekt.
Praxisorientierte Labore und Projektarbeiten sind fester Bestandteil des Curriculums und ermöglichen einen direkten Bezug zu industriellen Fragestellungen aus der Verfahrens- und Chemietechnik.
Der Studiengang eignet sich besonders für Studierende mit Interesse an technischen und chemischen Prozessen, die zugleich Freude an interkultureller Zusammenarbeit und dem Erlernen bzw. Vertiefen der französischen Sprache mitbringen.
Wer sich für internationale Karrieren in der chemischen Industrie oder im Anlagenbau interessiert und Mobilität zwischen Deutschland und Frankreich als Bereicherung sieht, findet hier ein passendes Studienangebot.
Absolvent:innen der Verfahrens- und Chemietechnik sind in der Kategorie Berufe in der Chemie breit einsetzbar, etwa in der Prozessentwicklung, Produktionsleitung oder im technischen Vertrieb chemischer Anlagen und Produkte.
Die binationale Ausrichtung eröffnet zusätzlich Perspektiven in deutsch-französischen Unternehmen und internationalen Konzernen mit Standorten in beiden Ländern.
Die Hochschule Mannheim bietet mit ihrer engen Anbindung an die chemische Industrie der Region und der Zusammenarbeit mit einer französischen Partnerhochschule ein Format, das Theorie, Praxis und internationale Erfahrung miteinander verzahnt.
Das Vollzeitstudium in Mannheim ist auf einen strukturierten Ablauf ausgelegt, der Studienphasen im Ausland sinnvoll integriert.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang eröffnet Wege in technische und leitende Positionen der Chemie- und Verfahrenstechnikbranche, sowohl national als auch international.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Chemie (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Zukunftsperspektiven im Bereich Chemie und Verfahrenstechnik hängen stark davon ab, wie Fachkräfte technische Innovation mit digitaler Prozesssteuerung verbinden.
Auch in der Chemie- und Verfahrenstechnik verändert Künstliche Intelligenz zunehmend, wie Prozesse überwacht, optimiert und dokumentiert werden.
Fähigkeiten wie chemisches Grundlagenverständnis und mathematisch-analytisches Denken werden direkt in Modulen wie Mathematik und Allgemeine und Anorganische Chemie gelegt, während die Bachelorarbeit erste eigenständige wissenschaftliche Arbeit einübt.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Mannheim, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Hochschule Mannheim – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte Bereitschaft zu Auslandsaufenthalten und zum intensiven Erlernen bzw. Anwenden der französischen Sprache mitbringen, da die binationale Struktur einen wesentlichen Teil des Studienerfolgs ausmacht.
Nein, der Deutsch-Französische Studiengang Verfahrens- und Chemietechnik sieht durch die Kooperation mit einer französischen Partnerhochschule Studienphasen in beiden Ländern vor, sodass ein Teil des Studiums im Ausland stattfindet.
Da die binationale Struktur zentraler Bestandteil des Studiengangs ist, sind Französischkenntnisse von Vorteil und werden im Studienverlauf gezielt weiter ausgebaut.
Ein solides Fundament in Fächern wie Mathematik und Allgemeiner und Anorganischer Chemie ist hilfreich, da die Masterinhalte an der Hochschule Mannheim direkt darauf aufbauen.
Absolvent:innen finden Einstiegsmöglichkeiten im Bereich Berufe in der Chemie, etwa in Prozessentwicklung, Anlagenbau oder technischem Projektmanagement, häufig mit internationalem beziehungsweise deutsch-französischem Bezug.
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