Werkstoffrecycling und Nachhaltigkeit
Recycling von Werkstoffen und nachhaltige Aspekte der Keramik- und Glasindustrie.
Der Studiengang Hochleistungswerkstoffe: Glas und Keramik an der Hochschule Koblenz ist auf die Entwicklung, Herstellung und Anwendung technischer Keramiken und Gläser spezialisiert. Am Standort Höhr-Grenzhausen, der eng mit der keramischen Industrie verwoben ist, lernst du die stofflichen Grundlagen dieser Hochleistungswerkstoffe kennen, die in Bereichen wie Medizintechnik, Elektronik, Energietechnik oder Fahrzeugbau zum Einsatz kommen.
Im Zentrum steht das Zusammenspiel aus Materialwissenschaft, Verfahrenstechnik und Nachhaltigkeit. Du beschäftigst dich damit, wie Werkstoffe unter extremen Bedingungen bestehen, wie man sie ressourcenschonend herstellt und recycelt und welche Rolle biokompatible Keramiken etwa in der Medizintechnik spielen.
Die Vollzeitausbildung ist zulassungsfrei und richtet sich an alle, die technisches Interesse mit einer Faszination für Werkstoffe verbinden – unabhängig davon, ob du direkt nach dem Abitur einsteigst oder bereits handwerkliche Vorerfahrung mitbringst.
49 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Recycling von Werkstoffen und nachhaltige Aspekte der Keramik- und Glasindustrie.
Spezialisierte keramische Hochleistungswerkstoffe und deren Anwendungen.
Keramische Werkstoffe für biomedizinische Anwendungen.
Oberflächentechnologie und Beschichtungsverfahren für keramische und glaserne Werkstoffe.
Spezialisierung auf silikatbasierte keramische Werkstoffe und Prozesse.
Grundlagen von Funktionswerkstoffen mit speziellen Eigenschaften und Anwendungen.
Computersimulation von Strömungsprozessen in Herstellungsverfahren.
Werkstoffe für Hochtemperaturanwendungen und deren Eigenschaften.
3D-Druck und additive Fertigungsverfahren für keramische Komponenten.
Anorganische Bindemittel und deren Verwendung in keramischen Systemen.
Praktische Anwendungen feuerfester Materialien in Hochtemperaturprozessen.
Techniken zur Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen für Werkstoffe.
Optische und elektronenmikroskopische Analysemethoden für keramische Werkstoffe.
Verfahren zur Formgebung thermoplastischer keramischer Massen.
Computergestütztes Design und Konstruktion für keramische Produkte.
Grundlagen der Mathematik mit Termumformungen, Gleichungen, Differentialrechnung, Integralrechnung, Geometrie und Vektoranalysis für technische Anwendungen.
Grundlagen der allgemeinen und anorganischen Chemie mit Fokus auf Werkstoffbetrachtung, chemische Bindungen, Reaktionen und Umgang mit Gefahrstoffen im Labor.
Überblick über Werkstoffgruppen, mechanische Eigenschaften, Werkstoffprüfung und Fertigungsverfahren mit Laborpraktika zu Härte, Zugfestigkeit und Mikroskopie.
Grundkenntnisse der Roh- und Werkstoffanalytik, Werkstoffgenese, keramische Werkstoffe, Rohstoffcharakterisierung und Laborpraktika zur Pulveranalyse.
Analyse von Zwei- und Dreistoffsystemen, Werkstoffbildung in Abhängigkeit von Temperatur und Zusammensetzung, Kristallisation und Glasbildung.
Struktureller Aufbau keramischer und metallischer Werkstoffe, geometrische Kristallographie, Kristallchemie und Unterschiede zu Glaswerkstoffen.
Weiterführende mathematische Methoden und Techniken für technische Problemstellungen.
Vertiefung der chemischen Grundlagen mit Fokus auf Werkstoffeigenschaften und stoffwandelnde Prozesse.
Grundlagen der Physik relevante für Werkstoffverhalten und technische Anwendungen.
Vertiefung der keramischen Werkstoffe und Prozesse, Ergänzung zu Keramik 1.
Mathematische Methoden mit praktischen Anwendungen für technische Problemstellungen.
Mineralogie und Charakterisierung von Rohstoffen für die Keramik- und Glasherstellung.
Praktische Tätigkeit im Betrieb im dualen Studienverlauf.
Chemische Analyseverfahren und analytische Methoden für Werkstoffe.
Messverfahren und analytische Techniken zur Charakterisierung von Werkstoffeigenschaften.
Technische Verfahren zur Herstellung und Verarbeitung keramischer und glaserner Werkstoffe.
Grundlagen der Informationstechnologie und deren Anwendung im Ingenieurwesen.
Spezialisierte Vertiefung in keramischen Werkstoffen und Prozessen.
Weitere spezialisierte Vertiefung in keramischen Werkstoffen und Prozessen.
Simulationsmethoden für Werkstoffverhalten und Herstellungsprozesse.
Grundlagen und Technologie von Glaswerkstoffen, Herstellung und Eigenschaften.
Englischsprachige Kommunikation für technische Kontexte.
Messtechnik, Steuerungssysteme und Regelungstechnik für Herstellungsprozesse.
Energieversorgung und Energieeffizienz in der Keramik- und Glasherstellung.
Weitere spezialisierte Vertiefung in keramischen Werkstoffen und Anwendungen.
Praktische Tätigkeit im Betrieb im dualen Studienverlauf.
Nachhaltige Aspekte und Anwendungen von Architekturkeramik.
Zukunftsgerichtete Energiekonzepte und deren Integration in Herstellungsprozesse.
Statistische Methoden zur Planung und Auswertung von Versuchen in Werkstoffforschung.
CAD und digitale Designmethoden für keramische und glaserne Produkte.
Vertiefungsseminar zu ausgewählten Themen oder Wahlpflichtfach.
Praktische Tätigkeit im Betrieb im dualen Studienverlauf.
Bachelorarbeit zu einem Thema aus dem Bereich Hochleistungswerkstoffe.
Mündliche Verteidigung der Abschlussarbeit.
Keine Module gefunden. Suche anpassen oder Filter zurücksetzen.
Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Hochleistungswerkstoffe: Glas und Keramik an der Hochschule Koblenz ist ein spezialisierter Studiengang, der Werkstoffkunde mit einem klaren Fokus auf keramische und glasbasierte Materialien verbindet. Der Standort Höhr-Grenzhausen bietet eine enge Anbindung an Industriebetriebe der Keramikbranche, was den Studiengang von allgemeinen Materialwissenschafts-Programmen unterscheidet.
Die Kombination aus theoretischem Fundament und angewandter Laborarbeit bereitet gezielt auf technische und ingenieurnahe Tätigkeiten in einer Nischenindustrie mit hoher Innovationsdichte vor.
Zu den zentralen Modulen zählen Werkstoffrecycling und Nachhaltigkeit, Hochleistungskeramik sowie Biokeramik. Diese Inhalte vermitteln sowohl die stofflichen Grundlagen keramischer Werkstoffe als auch deren Verarbeitung, Prüfung und nachhaltige Nutzung über den gesamten Lebenszyklus.
Ergänzend werden verfahrenstechnische und werkstoffanalytische Kompetenzen aufgebaut, sodass du am Ende des Studiums sowohl klassische keramische Prozesse als auch hochspezialisierte Anwendungen wie biokompatible Implantatwerkstoffe einordnen kannst.
Der Studiengang eignet sich für alle, die technisches und naturwissenschaftliches Interesse mitbringen und sich für Materialien jenseits von Metall und Kunststoff begeistern. Wer gerne im Labor arbeitet, präzise und geduldig vorgeht und Freude an interdisziplinären Zusammenhängen zwischen Chemie, Physik und Verfahrenstechnik hat, findet hier ein passendes Umfeld.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht er grundsätzlich allen offen, die die formalen Hochschulzugangsvoraussetzungen erfüllen und bereit sind, sich in ein spezialisiertes Fachgebiet einzuarbeiten.
Absolventinnen und Absolventen finden Einsatzmöglichkeiten in der keramischen und glasverarbeitenden Industrie, etwa in Entwicklung, Qualitätssicherung oder Produktion. Auch angrenzende Branchen wie Medizintechnik, Elektronik oder Energietechnik nutzen zunehmend Hochleistungskeramiken.
Die enge Verbindung zur regionalen Industrie in und um Höhr-Grenzhausen erleichtert den praktischen Bezug schon während des Studiums und kann den Einstieg in den Beruf begünstigen.
Die Hochschule Koblenz bietet den Studiengang in einem praxisorientierten Vollzeitformat an, das Vorlesungen mit umfangreicher Laborarbeit kombiniert. Der Standort Höhr-Grenzhausen ist historisch geprägt von der Keramikindustrie und bietet dadurch ein besonderes fachliches Umfeld.
Kleinere Kohorten und die Nähe zu Fachbetrieben ermöglichen einen engen Austausch zwischen Lehre und industrieller Praxis.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Türen in eine spezialisierte, aber vielseitige Industrie rund um technische Keramik und Glas.
Branchenweite Marktorientierung für Hochleistungswerkstoffte: Glas und Keramik Bachelor-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag in der Werkstofftechnik durch KI und Automatisierung verändert, lässt sich bereits heute in Grundzügen abschätzen.
In der Werkstoffentwicklung übernehmen digitale Werkzeuge zunehmend repetitive und datenintensive Aufgaben, während komplexe Entscheidungen beim Menschen bleiben.
Kompetenzen aus Modulen wie Hochleistungskeramik und Werkstoffrecycling und Nachhaltigkeit bilden die fachliche Grundlage für viele dieser Aufgaben.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Höhr-Grenzhausen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Hochschule Koblenz – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass es sich um ein sehr spezialisiertes Fachgebiet handelt, dessen Berufsfeld regional und branchenmäßig enger gefasst ist als bei allgemeinen Ingenieurstudiengängen – ein echtes Interesse an Werkstoffen und Laborarbeit ist daher wichtig.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass du dich ohne Numerus-Clausus-Hürde einschreiben kannst, sofern du die formalen Hochschulzugangsvoraussetzungen erfüllst.
Höhr-Grenzhausen gilt als traditionelles Zentrum der deutschen Keramikindustrie, wodurch die Hochschule Koblenz dort eine besonders enge Verbindung zwischen Lehre und industrieller Praxis herstellen kann.
Grundlegendes Interesse an Naturwissenschaften und Technik ist hilfreich, spezielle Vorkenntnisse in Keramik oder Glastechnik werden jedoch nicht vorausgesetzt, da diese im Studium systematisch aufgebaut werden.
Klassische Einsatzfelder liegen in der keramischen und glasverarbeitenden Industrie, zunehmend aber auch in Medizintechnik, Elektronik und Energietechnik, wo Hochleistungskeramiken eine wachsende Rolle spielen.
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