Angewandte Mechanik
Anwendung mechanischer Grundlagen auf komplexe ingenieurwissenschaftliche Probleme und praxisrelevante Aufgabenstellungen.
Der duale Bachelorstudiengang Produktionstechnik an der Hochschule Hannover (HSH) richtet sich an alle, die Ingenieurwissen nicht nur im Hörsaal, sondern parallel im Unternehmen anwenden wollen. Der zulassungsfreie Zugang macht den Einstieg unkompliziert, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit, frühzeitig einen Praxispartner zu finden, mit dem die Ausbildungs- bzw. Praxisphasen organisiert werden.
Inhaltlich bewegt sich das Studium zwischen Konstruktion, Fertigungstechnik und Energiefragen: Module wie Angewandte Mechanik, Blech als effektives Konstruktionselement und Energie- und Umwelttechnik zeigen, dass sowohl klassische Maschinenbau-Grundlagen als auch ressourcenorientierte Fragestellungen zum Curriculum gehören.
Am Studienort Hannover profitieren Studierende von der industriellen Prägung der Region, die zahlreiche Kooperationsbetriebe für die duale Praxisphase stellt.
49 Module · 210 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Anwendung mechanischer Grundlagen auf komplexe ingenieurwissenschaftliche Probleme und praxisrelevante Aufgabenstellungen.
Spezialisierung auf die Verwendung von Blechen in der Konstruktion mit Schwerpunkt auf Gestaltung, Berechnung und Fertigung.
Grundlagen nachhaltiger Energietechnik und Umweltschutz mit Fokus auf erneuerbare Energien und Effizienzmaßnahmen.
Detaillierte Behandlung von Kolbenmotoren und -pumpen mit Schwerpunkt auf Funktion, Berechnung und Optimierung.
Grundlagen pneumatischer Systeme und deren Steuerung mit praktischen Anwendungen in automatisierten Fertigungsprozessen.
Konzepte und Methoden der Instandhaltung und Wartung von technischen Systemen zur Sicherung der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit.
Vertiefung der Konstruktionsmethoden mit Fokus auf komplexe Baugruppen und systematische Konstruktionsprozesse.
Techniken zur Oberflächenbehandlung und Beschichtung von Werkstoffen zur Verbesserung von Haltbarkeit und Funktionalität.
Systematische Prozesse der Produktentwicklung von der Ideation bis zur Marktreife mit Fokus auf Innovation und Qualität.
Bearbeitung eines selbstständigen Projektes mit technischem Schwerpunkt zur Vertiefung und Anwendung erworbener Kompetenzen.
Einführung in Zulassungs- und Genehmigungsverfahren für Fahrzeuge und Fahrzeugkomponenten nach deutschen und europäischen Standards.
Grundlagen von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning mit Anwendungen auf technische Probleme und Optimierungsfragen.
Vermittlung von Grundlagen der Elementarmathematik, Differentialrechnung und Integralrechnung für technische Anwendungen. Die Studierenden lernen, mathematische Funktionen qualitativ und quantitativ zu verstehen und auf naturwissenschaftlich-technische Probleme anzuwenden.
Einführung in komplexe Zahlen, Vektoralgebra, lineare Algebra und Matrizenrechnung. Die Studierenden erlangen Kenntnisse zur Lösung von linearen Gleichungssystemen, Eigenwertproblematik und deren Anwendungen in der Mechanik.
Grundlagen der Statik mit Schwerpunkt auf Kräfte, Momente, Gleichgewichtsbedingungen, Fachwerke und Schwerpunkte. Die Studierenden lernen, äußere und innere Belastungen von Körpern zu berechnen und Reibungseffekte einzuschätzen.
Grundlagen der Physik mit Fokus auf Kinematik, Dynamik, Arbeit, Energie, Impuls und Elektromagnetismus. Besonderer Schwerpunkt liegt auf Anwendungsbeispielen zur Energiewende und Nachhaltigkeit.
Einführung in industrielle Fertigungsverfahren, Messen und Prüfen sowie verschiedene Bearbeitungsverfahren wie Urformen, Umformen, Trennen und Fügen. Die Studierenden lernen, Fertigungstechniken zu bewerten und Fertigungsprozesse zu optimieren.
Grundlagen der Werkstoffkunde und deren praktische Anwendung in der Ingenieurpraxis. Theoretische Grundlagen (4 ECTS im 1. Semester) und praktisches Laborpraktikum (1 ECTS im 2. Semester).
Vertiefung mathematischer Methoden für technische Anwendungen, insbesondere Differentialgleichungen und deren Lösungsmethoden.
Aufbau auf Technischer Mechanik 1, vertiefende Behandlung von Mechanikproblemen und deren Anwendungen im Maschinenbau.
Fortsetzung der Physik 1 mit vertiefenden Inhalten zu elektromagnetischen Phänomenen und deren technischen Anwendungen.
Erlernen von technischem Zeichnen und CAD-Techniken für die Konstruktion und Dokumentation von technischen Objekten unter Berücksichtigung der dualen Studienpraxis.
Grundlagen der Maschinenelemente und deren Auslegung, Berechnung und Auswahl für technische Anwendungen.
Praktische Arbeit im Betrieb während der dualen Studienphase zur Verknüpfung von Theorie und Praxis.
Abschluss der mechanischen Grundlagen mit Vertiefung in spezielle Themen der Mechanik.
Grundlagen der technischen Konstruktion mit Anwendung auf praktische Aufgabenstellungen im Maschinenbau.
Vertiefung und Erweiterung der Maschinenelemente mit komplexeren Auslegungsaufgaben und Anwendungen.
Grundlagen der Thermodynamik mit Schwerpunkt auf erste und zweite Hauptsätze sowie deren technische Anwendungen.
Grundlagen der Datenverarbeitung und Informatik für technische Anwendungen, Programmiergrundlagen und Datenstrukturen.
Einführung in die Grundlagen der Strömungsmechanik mit Behandlung von Stromlinien, Kontinuitätsgleichung und Bernoulli-Gleichung.
Grundlagen der Elektrotechnik mit Fokus auf Gleichstromkreise, elektromagnetische Induktion und praktische Anwendungen im Maschinenbau.
Vertiefung der Strömungsmechanik mit Behandlung von turbulenten Strömungen, Widerstandskräften und praktischen Anwendungen.
Einführung in automatisierte Fertigungsprozesse und deren technische Umsetzung mit praktischen Anwendungen in der dualen Ausbildung.
Grundlagen der Maschinendynamik mit Schwerpunkt auf Schwingungsverhalten und akustische Phänomene in Maschinen.
Vertiefung der Thermodynamik mit Schwerpunkt auf Prozessberechnung und Einführung in Wärmebertragungsmechanismen.
Umfassende Behandlung von Wärmeleitungskonvektion und Strahlung sowie deren technische Anwendungen in Wärmeaustauschern und Energiesystemen.
Umfangreiche praktische Studienphase im kooperativen Unternehmen mit Fokus auf praktische Anwendung erlernter Inhalte und betriebliche Prozesse.
Bearbeitung eines Projektes mit praktischem Bezug während der betrieblichen Studienphase zur Vertiefung der Ingenieurkompetenzen.
Grundlagen der Messtechnik und Sensorik in Fertigungsprozessen mit praktischen Anwendungen zur Prozessoptimierung.
Grundlagen der Produktionsplanung und Fertigungsvorbereitung mit Methoden des Industrial Engineering zur Optimierung von Produktionsprozessen.
Einführung in flexible Fertigungssysteme und moderne Werkzeugmaschinen mit Schwerpunkt auf Automatisierung und CNC-Technik.
Grundlagen und Auslegung von Antriebselementen wie Getriebe, Kupplungen und Riemenantriebe für technische Anwendungen.
Wahlbares technisches Fach zur Spezialisierung in einem Gebiet der technischen Vertiefung nach Wahl der Studierenden.
Zweites wahlbares technisches Fach zur weitergehenden Spezialisierung und Vertiefung in technischen Schwerpunkten.
Einführung in die Finite-Elemente-Methode mit praktischen Anwendungen und Bezug zur dualen Studienpraxis in der Konstruktion und Simulation.
Grundlagen der Hydraulik mit Schwerpunkt auf Hydraulische Fluide, Ventile und hydraulische Systeme in der Industrie.
Grundlagen der Regelungs- und Steuerungstechnik mit Anwendungen auf technische Systeme und Prozesse.
Einführung in die Konzepte der Industrie 4.0 und digitale Transformation in der Fertigung mit Schwerpunkt auf vernetzte Systeme und Datenverarbeitung.
Umfangreiche wissenschaftliche Arbeit zu einem technischen Thema mit selbstständiger Bearbeitung und Dokumentation der Forschungsergebnisse.
Keine Module gefunden. Suche anpassen oder Filter zurücksetzen.
Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Produktionstechnik an der Hochschule Hannover (HSH) verbindet ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit unmittelbarer Anwendung im Partnerunternehmen. Die duale Struktur bedeutet, dass Studieninhalte regelmäßig an konkreten betrieblichen Aufgabenstellungen gespiegelt werden.
Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, liegt der eigentliche Auswahlprozess meist beim Praxispartner, der Bewerbende für die duale Kooperation auswählt.
Im Zentrum stehen Module wie Angewandte Mechanik, das technisches Grundverständnis für Kräfte, Belastungen und Bauteilverhalten vermittelt, sowie Blech als effektives Konstruktionselement, das auf Leichtbau und Fertigungspraxis im Karosserie- und Anlagenbau zielt.
Ergänzt wird das technische Kernprofil durch Energie- und Umwelttechnik, wodurch Studierende lernen, Produktionsprozesse auch unter Effizienz- und Nachhaltigkeitsaspekten zu bewerten.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit technischem Interesse, die Theorie nicht abstrakt, sondern unmittelbar praxiswirksam erleben wollen und bereit sind, Studium und Betriebsalltag parallel zu organisieren.
Wer lieber ausschließlich im akademischen Umfeld bleibt und keine feste Bindung an ein Unternehmen möchte, sollte die duale Struktur vorab genau prüfen.
Der Studiengang bereitet auf Tätigkeiten im Berufsfeld der Produktionstechnik-Fachkräfte vor, etwa in Fertigung, Prozessplanung oder Qualitätssicherung produzierender Unternehmen.
Durch die duale Praxisanbindung entsteht häufig bereits während des Studiums ein belastbares Netzwerk in die Industrie, das den späteren Berufseinstieg erleichtert.
Die Hochschule Hannover (HSH) ist als Hochschule für angewandte Wissenschaften auf genau diese Verzahnung von Theorie und Praxis ausgerichtet und bietet entsprechende Betreuungsstrukturen für duale Studierende.
Der Studienort Hannover bringt zusätzlich die Nähe zu produzierenden Industriebetrieben mit, die als Praxispartner für das duale Modell infrage kommen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der duale Abschluss öffnet direkte Wege in produzierende Unternehmen, oft mit Übernahme durch den bisherigen Praxispartner.
Branchenweite Marktorientierung für Produktionstechnik-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Automatisierung und Digitalisierung verändern die Produktionstechnik spürbar, ohne den Bedarf an technischem Fachpersonal grundsätzlich infrage zu stellen.
In der Produktionstechnik übernehmen KI-gestützte Systeme zunehmend repetitive Überwachungs- und Optimierungsaufgaben, während konzeptionelle und verantwortungsvolle Entscheidungen beim Menschen bleiben.
Fähigkeiten wie Bauteilbewertung und Leichtbau werden direkt im Modul Blech als effektives Konstruktionselement sowie in Angewandte Mechanik aufgebaut.
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Kurzprofil der Hochschule Hannover – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für das duale Modell entscheidet, sollte frühzeitig einen passenden Praxispartner finden und einplanen, dass Studien- und Arbeitszeiten eng getaktet sind – Flexibilität und Organisationsgeschick sind hier mindestens so wichtig wie technisches Interesse.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei. Wichtiger ist in der Regel, einen passenden Praxispartner für die duale Studienform zu finden.
Theoriephasen an der Hochschule Hannover (HSH) wechseln sich mit Praxisphasen im Partnerunternehmen ab, sodass Studieninhalte wie Angewandte Mechanik direkt im betrieblichen Alltag angewendet werden können.
Absolvent:innen arbeiten typischerweise im Bereich der Produktionstechnik-Fachkräfte, etwa in Fertigung, Prozessplanung oder Qualitätssicherung produzierender Unternehmen.
Hannover bietet als Industriestandort eine gute Basis für Praxispartner aus Produktion und Fertigung, was die Organisation der dualen Praxisphasen erleichtert.
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